DE291827C - - Google Patents

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DE291827C
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lens carrier
track
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levers
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • G03B3/02Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers moving lens along baseboard

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Jä 291827 KLASSE 57«. GRUPPE
AUGUST NAGEL in STUTTGART.
Es ist bei Objektivträgern, welche mit dem . Objektivträgerschlitten federnd verbunden sind, bereits bekannt, eine Versteifung anzubringen, welche in Tätigkeit tritt, wenn der Objektiv-' träger mit seinem Schlitten aus dem Kameragehäuse herausgezogen wird, sich aber selbsttätig wieder löst, wenn er in das Kameragehäuse eingeschoben wird. Es ist ferner bekannt, mit Hilfe federnder Handhaben, an welchen der ίο Objektivträger aus dem Kameragehäuse herausgezogen wird, den Objektivträger an seiner Führung festzuklemmen. Der Gegenstand der Er-.-"·■■ ^findung vereinigt diese beiden Vorrichtungen, jedoch derart, daß die Versteifungsvorrichtung für den Objektivträger mit seinem Schlitten zugleich den Objektivträger an seiner Laufbahn festklemmt. Dies ist gemäß der Erfindung ■ rdadurch erreicht, daß an dem aufklappenden Teile des Objektivträgers eine senkrecht zur Bewegungsrichtung des Objektivträgers auf der Laufbahn bewegliche Klemmvorrichtung angebracht ist, welche durch Eingreifen "in die Führung der Laufbahn den Objektivträger einerseits mit dem Objektivträgerschlitten versteift, andererseits an der Laufbahn festklemmt. Die Erfindung ist durch die Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt eine'Aufsicht des Objektivträgerschlittens nebst federnd angelenktem Objektivträgergestell, die Klemmvorrichtung in wirkender Stellung mit der Laufbahn.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in der Unteransicht ohne Laufbahn.
Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung mit der Laufbahn.
Fig. 4 zeigt die Rückansicht der Vorrichtung« mit der Laufbahn.
Fig. 5 zeigt eine Ansicht wie Fig. 1, jedoch die Klemmvorrichtung ausgelöst.
Fig. 6 zeigt Fig. 5 in Unteransicht.
Fig. 7 zeigt Fig. 5 in Vorderansicht.
Fig. 8 zeigt Fig. 5 in Rückansicht.
Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung ohne Laufbahn.
Fig. 10 zeigt einen Längs-Mittelschnitt durch Fig.-9.
Fig. 11 zeigt den Objektivträgerschlitten innerhalb der Laufbahn, Objektivträgergestell um 90° aus der Gebrauchsstellung bewegt, um die Lage der Hebel zu zeigen.
Fig. 12 zeigt eine Aufsicht von Fig. 11, wobei die Vorrichtung etwas in das Innere der Laufbahn verschoben ist, um die Stellung der Hebel zum Feststellungsteil beim Zurückschieben des Objektivträgerschlittens in das Innere der Kamera zu verdeutlichen.
Fig. 13 zeigt einen Schnitt A-A durch die mit der Laufbahn in Verbindung stehende Festst ellvorrichtung.
Der Objektivträgerschlitten α ist in bekannter Weise mit dem Objektivträgergestell b durch ein Scharnier c und Feder d federnd verbunden. Der Objektivträgerschlitten α gleitet bei seiner Bewegung in Führungen e der Laufbahn f, während das Objektivträgergestell b mit Führangen g für die Klemmorgane h, die als
Schlitten ausgebildet sind, welche sich in den senkrecht zu den Führungen β des Schlittens f gelegenen Führungen g verschieben, versehen ist. Die Klemmorgane h stehen durch eine Feder i miteinander in Verbindung, welche ihre Flächen η gegen die Führungen e der Laufbahn f drängt. Hierdurch erfolgt ein Klemmen und Festhalten, wenn nicht durch die Hebel k, die am Objektivträgerschlitten α im Punkte I
ίο dreh- oder schwenkbar gelagert sind und durch eine Feder m in ihre Ruhelage zurückbewegt, werden, ein Auslösen stattfindet.
Die Führungen e, auf die die am Objektivträgergestell b beweglich lagernden Klemmteile h einwirken, können zugleich zur Führung des Objektivträgerschlittens α dienen. Es können aber auch für jeden Zweck gesonderte, sich gegenüberliegende, also entgegengesetzt gerichtete Führungen e o. dgl. in, auf, oder an der Laufbahn f vorhanden sein.
Die Hebel k sind mit Griffen 0 zum Vor- und Rückwärtsbewegen des Objektivträgerschlittens α verbunden, wobei die Griffe in ihrer Bewegung durch die im Objektivträgerschlitten vorgesehenen Schlitze f begrenzt werden. Die Hebel k sind an ihrem einen Ende q so ausgebildet, daß die eine Seite als Druckfläche auf die an den Klemmteilen h vorhandenen Stifte r einwirkt, deren Verschiebung die Klemmteile h entgegen der Wirkung der Feder i außer Eingriff mit der Führung β bringt. Die andere Seite 5 ist hakenartig ausgebildet und mit Schrägflächen versehen, um mit einer Feststellvorrichtung t, welche auf der Laufbahn f angebracht ist, zusammenwirken zu können. Die Feststellvorrichtung t hat schräge Seitenflächen v, an denen beim Einschieben des Objektivträgergestells in die Kamera die hakenartigen Enden s der Hebel k mit ihren Schrägflächen entlang gleiten. Die Hebel k werden dabei entgegen der Wirkung der Feder m zur Seite gedrängt. Sobald die Hebelschrägflächen s vollständig an den Seiten ν der keilförmigen Erhöhung t entlang geführt sind, schnappen oder springen die Hebel k unter Wirkung der Feder m infolge Aufhörens des Widerstandes in ihre Ruhelage zurück und greifen in Ausklinkungen w der Erhöhung t auf dem Laufboden f ein. Ein selbsttätiges, unerwünschtes Bewegen des Objektivträgerschlittens innerhalb der Laufbahn ist dadurch ausgeschlossen. Die Klemmteile h stehen bei dieser Stellung der Hebel k nicht mit den Führungen e der Laufbahn f im Eingriff, so daß der Objektivträgerschlitten α beim Zusammenklappen der Kamera sich mit der Laufbahn f in die durch Fig. 11 angedeutete Stellung bringen läßt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist fol-■ gende:
Beim Öffnen der Kamera legt sich das Objektivträgergestell b infolge seiner federnden Verbindung mit dem Objektivträgerschlitten a mit den Flächen u an den Objektivträgerschlitten (Fig. 11 und 9). Zum Herausbewegen des Objektivträgergestelles aus dem Kameragehäuse werden die Griffe 0 erfaßt. Durch den hierbei mit den Fingern auf die Griffe 0 ausgeübten Druck werden die anderen Enden q der Hebel k zur Seite bewegt. Die Haken s der Hebel k verlassen die Ausklinkungen w der Feststellvorrichtung t und geben den Objektivträger zur Vorwärtsbewegung frei, da sie, solange die Griffe 0 entgegen der Wirkung der Feder m zusammengedrückt werden,, an der Feststellvorrichtung t vorbeigleiten können, (Fig. 12). Mit ihrer Druckfläche drücken ferner die Enden q der Hebel k gegen die Stifte r der Klemmteile h. Die Klemmteile h werden hierdurch entgegen der Wirkung der Feder i außer Eingriff mit der Führung e gebracht. Das Objektivträgergestell b läßt sich daher ohne jedwede starre Verbindung mit der Laufbahn vorwärts bewegen. Erst nach Aufhebung des Druckes auf die Griffe treten die Klemmteile h wieder in Tätigkeit, indem sie unter Einwirkung der Feder i gegen die Laufbahn e gedrückt werden. Hierdurch tritt zwischen Laufbahn, Objektivträgergestell und Objektivträgerschlitten eine starre Verbindung ein, die.ohne Auslösung und Überwindung der Federkraft der Klemmteile h nicht möglich ist. Beim Zurückbewegen ist dieselbe Betätigung der Vorrichtung erforderlich. Da beim Schließen der Kamera die Haken s der Hebel in den Einkerbungen w der keilförmigen Erhöhung t des Laufbodens sich befinden, ist jede Bewegung des Objektivträgerschlittens innerhalb der Laufbahn verhindert, bis die Griffe erfaßt und die Hebel dadurch ausgelöst werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Objektivträgerschlitten mit federnd angelenktem Objektivträgergestell, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Objektivträgergestell (b) eine senkrecht zur Bewegungsrichtung des Objektivträgers auf der Laufbahn^/1) bewegliche Klemmvorrichtung (Jt) angebracht ist, welche durch Eingreifen in die Führung (e) der Laufbahn (f) den Objektivträger (V) einerseits mit dem Objektivträgerschlitten (a) versteift, andererseits an der Laufbahn (f) festklemmt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmteile (h) von Hebeln (k) beeinflußt werden, welche beim Zusammendrücken der an ihnen befestigten Griffe (0) die Klemmteile (A) in der Gebrauchsstellung der Kamera außer Eingriff mit der Führung (e) bringen, so daß der Objektivträgerschlitten
(a) in seiner Laufbahn (f) verschoben werden kann.,
3. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine keilförmige Erhöhung (ii) auf dem Laufboden (/"), deren Seiten (v) die hakenförmigen Enden (s) der Hebel (k) beim Zurückschieben des Objektivträgerschlittens («) zur Seite drängen, bis die Haken (s) nach dem Abgleiten in Aussparungen (w) der Erhöhung (t) eingreifen und dadurch ein Heranziehen des Objektivträgerschlittens (a) verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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