DE280754C - - Google Patents
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- Publication number
- DE280754C DE280754C DE1914280754D DE280754DD DE280754C DE 280754 C DE280754 C DE 280754C DE 1914280754 D DE1914280754 D DE 1914280754D DE 280754D D DE280754D D DE 280754DD DE 280754 C DE280754 C DE 280754C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pins
- levers
- lever
- escape wheel
- pin
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- G07C1/00—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
- G07C1/22—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people in connection with sports or games
- G07C1/26—Pigeon-timing or like equipment
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 280754 KLASSE 43«. GRUPPE
Zusatz zum Patent 276370.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1914 ab. Längste Dauer: 14. November 1928.
Bei der den Gegenstand des Hauptpatentes 276370 bildenden Vorrichtung sind zwei feste
Prellstifte gegenüber der Ankergabel angeordnet, welche den Anprall der letzteren im Falle
einer zum Zwecke des Betrugs erfolgten Überschwingung der Unruhewelle aufnehmen sollen.
Gemäß vorliegender Erfindung sind die beiden Prellstifte durch die Platine hindurchgeführt
und auf der Rückseite durch ein federnd zusammengehaltenes Hebelpaar in gegenseitige
Abhängigkeit gebracht. Hierdurch wird erreicht, daß der von den Betrügern bisher benutzte
Rückschwung der Ankergabel, der bei dem Versuch, die Uhr in schnelleren Gang zu bringen, infolge des Änschlagens der Ankergabel
an die beiden Prellstifte entsteht, hier erheblich vermindert ist, da beim Anschlagen
der Ankergabel die beiden Hebel etwas mitbewegt werden. Hierbei wird unter Vermittlung
eines Ankerrades ein Anzeigewerk beeinflußt, so daß bei Überschwingungen das Ankerrad
samt dem Anzeigewerk so fortbewegt wird, daß der versuchte Betrug bequem abgelesen
werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in drei Figuren dargestellt, und zwar
zeigen:
Fig. ι eine Außenansicht,
Fig. 2 die zugehörige Innenansicht gegen die Platine,
Fig. 3 einen Grundriß.
Gemäß vorliegender Erfindung sind ein von zwei Hebelstiften beeinflußtes Ankerrad A und
zwei Stifte α und b angeordnet, welche durch die Platine c hindurchgehen und an dem zwisehen
den Löchern d gebildeten Steg β der Platine anliegen. Zwischen den beiden Stiften
α und b liegt die Ankergabel f, die bei g
drehbar gelagert ist. Die Ankergabel wird bei einer versuchten Überschwingung des Unruhscheibenstiftes
h einseitig angeschlagen, so daß der Stift k auf der Außenseite der Ankergabel
f anschlägt und dadurch einen der beiden Stifte α oder b an das andere Ende des
ihn umgebenden Loches d drängt, wodurch die beiden auf der Außenseite der Platine c
angeordneten, durch eine Feder i verbundenen und um die Lagerstifte k schwingenden Hebel
I gegeneinander gespannt' werden.
Die Hebelenden sind mit nach außen parallel
vorspringenden Stiften m und η versehen,
welche im Bereich der Verzahnung eines in der Brücke 0 gelagerten Ankerrades p
liegen. Auf der Radachse q ist ein Trieb r im Eingriff mit einem durch die Aufzugsfeder
s beeinflußten Zahnrad t angeordnet, das auf der Zeigerachse u sitzt. Letztere
nimmt den über einem der Deutlichkeit halber nicht gezeichneten Zifferblatt sich bewegenden Zeiger υ auf, durch dessen ver-
änderte Stellung der versuchte Betrug angezeigt wird.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende:
Wenn zum Zwecke der Erhöhung der Ganggeschwindigkeit die Unruhe in schnellere Umdrehung
versetzt werden soll, was in der Regel durch Schwingen der Uhr bewerk-
; stelligt wird, so werden die Uberschwingbewegungen beim Anschlagen des Unruhscheibenstiftes
h unter Vermittlung der Ankergabel f ίο mittels des einen oder des anderen Stiftes a
oder b auf einen der Hebel I übertragen, welcher sich etwas mitbewegt, indem der Stift α oder b
etwas von seinem Anlagepunkt abgedrückt und dadurch der eigentliche Zweck der schnelleren Ingangsetzung der Uhr nahezu
verhindert ist, weil durch die Mitbewegung der Hebel I eine geringe .Überschwingung ohne
besonderen Erfolg bleiben muß.
Wird dagegen die Überschwingung verstärkt, so gibt der Stift m oder η das Ankerrad
p frei, so daß sich dasselbe drehen kann, was durch die Stellung des Zeigers ν erkannt
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Anzeigen einer betrügerischen Beeinflussung der Uhrwerksunruhe an Zeitkontrollapparaten für Brieftaubenwettflüge nach Patent 276370, gekennzeichnet durch zwei federnd zusammengehaltene Schwinghebel (I), die bei unzulässiger Vergrößerung der Unruheschwingung durch die auf zwei Stifte (a, b) dieser Hebel wirkende Schwinghebelgabel (f) der Ankerhemmung gegenüber einem Ankerrad (φ) derart verstellt werden, daß letzteres samt einem Anzeigewerk (ν) fortgeschaltet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE276370T | 1913-11-15 | ||
| DE280754T | 1914-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280754C true DE280754C (de) | 1914-11-28 |
Family
ID=33435877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914280754D Expired DE280754C (de) | 1913-11-15 | 1914-03-04 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280754C (de) |
-
1914
- 1914-03-04 DE DE1914280754D patent/DE280754C/de not_active Expired
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