DE280660C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE280660C DE280660C DENDAT280660D DE280660DA DE280660C DE 280660 C DE280660 C DE 280660C DE NDAT280660 D DENDAT280660 D DE NDAT280660D DE 280660D A DE280660D A DE 280660DA DE 280660 C DE280660 C DE 280660C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- handle
- shaped
- blade
- tool
- axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims description 2
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 4
- 244000043261 Hevea brasiliensis Species 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 235000011389 fruit/vegetable juice Nutrition 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000008267 milk Substances 0.000 description 1
- 210000004080 milk Anatomy 0.000 description 1
- 235000013336 milk Nutrition 0.000 description 1
- 238000007790 scraping Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G23/00—Forestry
- A01G23/10—Tapping of tree-juices, e.g. caoutchouc, gum
- A01G23/12—Knives or axes for tapping
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Ecology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Kautschuk-Abzapf-Werkzeug zum Gebrauch
beim Einkerben der Stämme der Kautschukbäume auf Plantagen u. dgl. Es bestehen schon in der Praxis Kautschuk-Sammel-Werkzeuge,
deren Gebrauch aber mit verschiedenen Nachteilen verbunden ist. So haftet den gebräuchlichen
Vorrichtungen der Nachteil an, daß die Tiefe des Schnittes nicht begrenzt ist, so daß, wenn ungeübte Arbeiter zum Einkerben
der Stämme gebraucht werden, die Gefahr besteht, daß der Schnitt zu tief ausgeführt und
das sogenannte »Cambium« des Baumes verletzt wird.
Ein zweiter Nachteil der jetzt gebräuchlichen Messer besteht darin, daß bei Unaufmerksamkeit
des Arbeiters das Ausrutschen des Messers nicht zu vermeiden ist, was eine ernste Beschädigung des Zapfschnittes zur
Folge hat. Die Praxis auf Java und anderweitig hat genügend deutlich gezeigt, wie in
dieser Weise den Plantagen Schaden zugefügt werden kann. Selbst geübten Arbeitern
passiert es noch häufig, daß die Zapfschnitte der Kautschukbäume beschädigt werden.
Wenn man überdies mit ungeschultem Personal arbeiten muß, ist dieses ein nicht zu unterschätzender
Nachteil.
Die Erfindung betrifft ein Kautschuk-Abzapf-Werkzeug, dem die.obenerwähnten Nachteile
nicht anhaften.
Das Werkzeug besteht aus einem eisernen Stiel, der in einem hölzernen Handgriff befestigt
wird und vorn in einer seitlich U-förmig umgebogenen, rautenförmigen Klinge endet.
Vom Handgriff anfangend, ist der Stiel in bekannter Weise S-förmig gekrümmt, aber
diese Krümmung ist auf besondere Art ausgeführt, um eine vorteilhafte Ausnutzung des
ausgeübten Druckes zu gewähren.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführung des Werkzeuges, und zwar ist:
Fig. ι eine Seitenansicht des Messers und
Fig. 2 eine Vorderansicht.
Das Messer besteht aus dem Handgriff h, dem Stiel i und dem umgebogenen Teil k. Die
beträchtliche Krümmung des Stieles fängt bei dem Punkt an, wo letzterer die Längsachse
des Handgriffes schneidet (c, Fig. 1), während
er bei d sich wieder in entgegengesetzter Richtung umbiegt.
.a-b ist die Längsachse des Handgriffes, die Biegung seitwärts fängt an bei c, in ungefähr
35 mm Entfernung vom Handgriff. Bei d, in ungefähr 17 mm Entfernung von der Achse,
beginnt die entgegengesetzte Biegung und nähert sich beim Endpunkt g wieder der
Achse; das Ende aber bleibt ungefähr 1 cm von der Achse a-b entfernt.
Die Lage des Endpunktes g des S-förmigen Teiles in bezug auf die Achse des Werkzeuges
ist für die Handhabung des Abzapfmessers von großer Bedeutung. Beim Einkerben der
Stämme wird das Messer von unten nach oben am Stamm entlang bewegt, und dabei bleibt
der untere Teil des Griffes h in einiger Entfernung vom Baumstamm, so daß noch genügend Raum zwischen Griff und Baumstamm
für die Hand des Arbeiters entsteht. Fiele die Klinge k in die Achse a-b, d. h. wäre nicht die
ίο angegebene Entfernung zwischen g und der
Achse vorhanden, dann könnte das Messer nicht in der gewünschten Stellung am Stamm
entlang geführt werden, denn es bliebe für die Hand des Arbeite? zwischen Stamm und
Handgriff nicht genügend Raum; man müßte in solchem Falle schon den Stiel i bedeutend
verlängern, was jedoch keinesfalls wünschenswert ist.
Zufolge der angegebenen Biegung des Stieles wird erreicht, .daß bei Verwendung des
Werkzeuges der Druck, welcher damit ausgeübt wird, am günstigsten ausgenutzt und
auf den schneidenden Teil übertragen wird.
Gemäß der Erfindung wird gerade in der Mitte des bogenförmig verlaufenden Rückens der Klinge in der Querrichtung ein keilförmiger Einschnitt ausgefeilt, und zwar derart, daß an der Unterseite die eine Seite der Öffnung senkrecht nach oben ausgeschnitten ist.
Gemäß der Erfindung wird gerade in der Mitte des bogenförmig verlaufenden Rückens der Klinge in der Querrichtung ein keilförmiger Einschnitt ausgefeilt, und zwar derart, daß an der Unterseite die eine Seite der Öffnung senkrecht nach oben ausgeschnitten ist.
Die Mitte der krummen Linie, λνο die Einkerbung
angebracht ist, bildet den höchsten Punkt der Krümmung (Punkte, Fig. 1).
Demzufolge nimmt dieser Punkt eine höhere Lage ein als der Eckpunkt der gegenüberliegenden
Verlängerung (Punkt/, Fig. i) ; der Unterschied darf Va mm nicht überschreiten.
Dieser Höhenunterschied des schneidenden Teiles der Krümmung und der gegenüberliegenden
Verlängerung ist von wesentlicher Bedeutung für die Brauchbarkeit des Werkzeuges;
es wird eben dadurch möglich, den Schnitt bis auf Va mm Entfernung des Cambiums
anzubringen und, ohne die Cambiumschicht zu verletzen, bis auf die reichhaltigsten
Milchsaftgefäße durchzudringen.
Auf der Innenseite der Einkerbung ist die Innenhinterseite stark geneigt ausgeschliffen,
indem.dieser Teil schneiden (schaben) soll.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kautschuk-Abzapf-Werkzeug mit S-förmig gebogenem Stiel und U-förmig gebogener Klinge, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel (i) derart gebogen ist, daß der Endpunkt (g) des S-förmigen Teiles ungefahr ι cm von der Achse (a-b) des Werkzeuges entfernt ist, und daß der runde Rücken der Klinge (k) in der Mitte mit einer keilförmigen Einkerbung versehen ist, deren eine Seite senkrecht zur Ebene des Rückens verläuft, so daß der dort gebildete Eckpunkt (e) weiter hervorragt als der gegenüberliegende Kerbeneckpunkt (/) des Klingenrückens.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280660C true DE280660C (de) |
Family
ID=536474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280660D Active DE280660C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280660C (de) |
-
0
- DE DENDAT280660D patent/DE280660C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3016724A1 (de) | Entaester | |
| DE280660C (de) | ||
| DE7608968U1 (de) | Holzfaellerwerkzeug mit einem stiel | |
| EP2252139B2 (de) | Rodungsmesser | |
| DE4415974A1 (de) | Vorrichtung zum Ausführen von Handarbeiten | |
| DE248355C (de) | ||
| DE4420269C1 (de) | Handgerät zum Lockern von Erdreich im Bereich tiefwachsender Wurzeln | |
| DE690453C (de) | Vorrichtung zur Abstuetzung von Kettensaegen an Baeumen | |
| DE2625980C3 (de) | Handgerät zum Aufreißen von an Wänden verklebten, wasserundurchlässigen Tapeten | |
| DE2120254C3 (de) | Gartenbaugerät | |
| DE184188C (de) | ||
| DE65751C (de) | Rasirmesser mit auswechselbarem Schneidentheil | |
| DE29907022U1 (de) | Gerät zum Ernten von Erdbeeren | |
| DE610079C (de) | Vorrichtung zum Abstechen von Dung | |
| DE168622C (de) | ||
| AT52457B (de) | Handgerät zum Rübenvereinzelnen. | |
| DE221350C (de) | ||
| DE650117C (de) | Handgeraet zum Ausheben von Unkraut | |
| DE941031C (de) | Pfeilspitzenartiges, gewoelbtes Scharblatt fuer die Bodenbearbeitung, insbesondere fuer Handhacken | |
| DE3719109A1 (de) | Vorrichtung zum greifen und/oder manuellen auflockern der erde | |
| DE82114C (de) | ||
| DE208273C (de) | ||
| AT283798B (de) | Messer für Hackgeräte | |
| DE697199C (de) | Vorrichtung zum Ausheben und Freilegen von Rueben und aehnlichen Wurzelfruechten | |
| DE8601216U1 (de) | Bodenbearbeitungs-Handgerät |