DE280583C - - Google Patents

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DE280583C
DE280583C DENDAT280583D DE280583DA DE280583C DE 280583 C DE280583 C DE 280583C DE NDAT280583 D DENDAT280583 D DE NDAT280583D DE 280583D A DE280583D A DE 280583DA DE 280583 C DE280583 C DE 280583C
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DE
Germany
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magazine
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plate
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280583 KLASSE 57«. GRUPPE
OTTO KUSSIN in BERLIN.
Photographische Magazinkamera. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1913 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine photographische Magazinkamera, deren Magazin behufs Querverstellung der Platten um seine Längsachse drehbar und feststellbar ist; an den drehbaren Flanschen.des Magazins ist ein Rahmen verschiebbar, in welchem bei jeder Verschiebung die zu belichtenden und in bekannter Weise mit abwechselnd versetzten Ausschnitten versehenen Platten einzeln eintreten, während der Belichtung festgehalten und nach der Belichtung von der dahinter befindlichen Platte des Magazins ausgelöst und in den Entwickler abgeworfen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer photographischen Kamera veranschaulicht, bei welcher mehrere Plattenmagazine, von denen aber nur eines mit einer Einrichtung gemäß der Erfindung versehen ist, so zu dem Objektiv angeordnet sind, daß die Platten jedes Magazins nach Wahl durch das Objektiv belichtet werden können und die Magazine durch schräg geführte Kanäle mit einem gemeinsamen Entwickler verbunden sind, in den die belichteten Platten hinabgleiten.
Fig. ι stellt einen solchen Apparat in Vorderansicht, Fig. 2 im senkrechten Längsschnitt nach Linie A-A der Fig. 1, Fig. 3 im wagerechten Schnitt nach Linie B-B der Fig. 2, Fig. 4 in Ansicht auf die Trennungswand der Kamera nach Linie C-C der Fig. 2 dar. Fig. 5 zeigt den auf der Magazinvorderwand verschiebbaren Rahmen zur Aufnahme der Einzelplatten. Fig. 6 ist ein Querschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5. Fig. 7 und 8 zeigen zwei photographische Platten, die im Magazin so aufgestapelt sind, daß ihre Ausschnitte miteinander versetzt sind.
Wie Fig. ι und 2 erkennen lassen, ist der Träger 1 des Objektivs 2 in Führungsleisten 3, 3 an der Vorderwand 4 der Kamera wagerecht verschiebbar und kann vor den beiden Magazinen 5, 6 zur Aufnahme viereckiger und runder Platten beliebig eingestellt werden. Diese Magazine sind an der Zwischenwand 7 der Kamera befestigt und unterhalb derselben verlaufen schräggestellte Führungskanäle 8,9 nach einem gemeinsamen Entwickler 10, der zweckmäßig an der unteren Kante der Stirnwand 4 der Kamera angebracht ist.
Die an der Zwischenwand 7 angebrachten Magazine 5,6 bilden je nach ihrer Bestimmung Röhren von rechteckigem und rundem Querschnitt," die nach hinten je durch einen mittels Bajonettverschlusses u. dgl. lösbaren Deckel 5' bzw. 6' verschließbar sind. Die in diesen Magazinen aufgestapelten Platten 11 werden nach vorn gegen den sie aufnehmenden Rahmen 12 durch eine zwischen dem nicht dargestellten Behälter für die Platten und den Deckel 5' eingeschaltete Feder 13 gedrückt. Das_eine der Magazine 5 zurAufnahme der_photqgraphischen "Plätten 11 von recHtecJager Form ist gemäß der Erfindung in der Zwischenwand 7 um seine Längsachse um 90 ° drehbar. Diesem Zwecke dient ein mit dem Deckel 5' des Magazins durch Bolzen 14 verbundener und nach außen tretender Handgriff 15 (Fig. 4) sowie eine am Magazin 5 sitzende Scheibe 16, deren Umfang mit einem Ausschnitt 17 versehen ist, der eine einer Drehung von 90 ° entspre-
chende Abmessung besitzt. Die Enden 17' dieses Querschnittes können sich gegen einen an der Zwischenwand 7 befestigten Anschlag 18 anlegen; durch Drehung am Handgriff 15 kann das Magazin 5 innerhalb der hierdurch festgelegten Grenzen so gedreht werden, daß von den in den Rahmen 12 (Fig. 5 und 6) eintretenden Einzelplatten 11 die Längskante oder die Schmalkante vertikal steht.
Wie bereits erwähnt, treten die Platten 11 einzeln in einen am Stirnende 16' des Magazins seitlich verschiebbaren Rahmen 12 (Fig. 5 und 6) ein, der mittels Klammern 19 (Fig. 5) an der scheibenartigen Stirnwand 16 des Magazins 5 Halt und Führung erhält. Die lichte Weite des verschiebbaren Rahmens 12 entspricht genau den Abmessungen jeder Platte 11 des Magazins. Diese hintereinander aufgestapelten Platten 11 sind an ihren oberen und unteren Kanten je mit Ausschnitten 20 versehen, die bei jedem Plattenpaare (Fig. 7 und 8) so gegeneinander versetzt sind, als dies dem Maße der Verschiebung des Rahmens 12 entspricht. Dieser Rahmen ist an seiner oberen und unteren Leiste mit je zwei Vorsprüngen 21 versehen, welche in die Ausschnitte 20 der in den Rahmen eintretenden Platte 11 eingreifen (Fig. 6). Diese vorspringenden Nasen 21 sind nach vorn abgeschrägt, um das Auslösen der jeweiligen Platte 11 durch den Druck der nächstfolgenden Platte unter Einwirkung der Feder 13 zu erleichtern.
Zur seitlichen Verschiebung des lotrecht zur optischen Achse des Objektivs 2 (Fig. 4) eingestellten Rahmens 12 dient der Handgriff 24 der an der Stirnwand 7 wagerecht verschiebbaren Stange 23, die mittels einer mit Langloch versehenen öse 25 den rechtwinklig abgebogenen Zapfen 22 (Fig. 4 und 5) des Rahmens 12 unter einem angemessenen Spielraum umfaßt. Bei der Querstellung des Rahmens kommen natürlich Öse 25 und Zapfen 22 außer Eingriff.
Je nachdem nun die Belichtung runder oder eckiger Platten vorgenommen werden soll, wird der Objektivträger 1 in seiner Führung 3 so verschoben, daß das Objekt 2 ent
weder gegenüber deji^_Mj.gazinen 5^ oder 6,.
eingestellt ~wm£. "Der Rahmen 12, welcher "die"" vorderste "Platte 11 des Magazins aufgenommen hat und dieselbe durch Eingriff der Nasen 21 und der Ausschnitte 20 sichert, wird nun so eingestellt, daß die Vorsprünge 21 gegen die Ausschnitte 20 der nächstfolgenden Platte versetzt sind, so daß die hinteren Platten 11 des Magazins nicht auf die in den Rahmen eingespannte Platte, sondern auf den Rahmen selbst wirkt (Fig. 6). Nach der Belichtung der Platte wird dann der Rahmen 12 in seinen Führungen 19, 19 (Fig. 5) mittels Handgriffs 24 so verschoben, daß die Vorsprünge 21, 21 mit den Ausschnitten 20, 20 der nächsten Platte zur Deckung kommen und diese unter Auslösung der belichteten Platte in den Rahmen 12 eintritt. Die ausgelöste Platte gleitet sodann den Kanal 8 entlang in den Entwickler 10, aus welchem sie bequem entnommen werden kann.
Das Einsetzen einer neuen und Auswerfen der belichteten Platte in den und aus dem Rahmen 12 erfolgt nach Überführen des Magazins in die Stellung gemäß Fig. 4, wo die Verschiebung des Rahmens 12 mittels des Handgriffes 23, 24 vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Photographische Magazinkamera, gekennzeichnet durch ein die Quer- oder Hochstellung der Platten gestattendes, drehbares und feststellbares Magazin, an dessen drehbaren Flanschen (16) je ein Rahmen (12) verschiebbar ist, in welchen bei jeder Verschiebung die zu belichtenden und in bekannter Weise mit abwechselnd versetzten Ausschnitten versehenen Platten (11) einzeln eintreten, während. der Belichtung festgehalten und nach der Belichtung von der dahinter befindlichen Platte des Magazins ausgelöst und in den Entwickler abgeworfen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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