DE280545C - - Google Patents

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DE280545C
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Germany
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fibers
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washing
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B3/00Mechanical removal of impurities from animal fibres
    • D01B3/04Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres
    • D01B3/08Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres with longitudinal movement of either wool or liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76«. GRUPPE 2/
FRIED. KRUPP AKT-GES. GRUSONWERK
in MAGDEBURG-BUCKAU und HUBERT J. BOEKEN in CÖLN.
Die von der Entfleischungsmaschine kommenden Fasern wurden bisher, um sie zu reinigen, von Hand mehrere Male durch Wasser gezogen. Eine weitgehende Reinigung konnte jedoch hierdurch nicht erzielt werden, außerdem ging ein Teil der Fasern beim Durchziehen durch das Wasser verloren. Ferner erfordert dies Verfahren naturgemäß viel Zeit und Arbeitskräfte. Diese Übelstände sollen
ίο gemäß dem den Erfindungsgegenstand bildenden Verfahren dadurch beseitigt werden, daß die von den Entfleischungsmaschinen kommenden Fasern freihängend geführt und dabei einmal oder mehrmals abgewaschen, ζ. Β. abgespült oder abgebraust, und hinterher abgeschüttelt werden.
Zur Ausführung dient eine Vorrichtung, bei der das Abbrausen auf schrägen Flächen erfolgt, über welche die Bündel durch das Fördermittel gezogen werden, und das Abschütteln durch das Herabfallen der am Fördermittel hängenden Bündel von dem oberen Rand der bis dicht an das Fördermittel reichenden schrägen Flächen erreicht wird.
Eine beispielsweise Ausführung einer solchen Vorrichtung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Wascheinrichtung,
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1.
Fig. 4 und 5 zeigen in vergrößertem Maßstabe zwei weitere A usführungs formen der Brausevorrichtung.
Die Wascheinrichtung nach Fig. 1 bis 3 besteht aus der Rinne a, in welcher eine oder mehrere schräge Querwände b vorgesehen sind, deren Neigungsrichtung mit der Bewegungsrichtung χ der Faserbündel c (Fig. 2) einen spitzen Winkel bildet. Oberhalb, dieser Wände b sind Brausen d vorgesehen. Zum Fortbewegen der Faserbündel dienen gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein oberer aus zwei Seilen bestehender Seiltrieb e und ein unterer Bandtrieb f. Zwischen beide Triebe ist das Gut auf seinem Wege durch die Waschrinne a eingeklemmt. Am oberen Ende sind Führungsrollen g für den Bandtrieb f angebracht.
Das Gut wird vor der Rinne α entweder von Hand auf das Band f aufgegeben oder es kann, falls die Wascheinrichtung unmittelbar hinter einer Entfleischungsmaschine steht, ununterbrochen und selbsttätig aus der Maschine auf das Band f übergeleitet werden. Beim Durchgang durch die Waschrinne α werden die Faserbündel über die schrägen Wände b hinübergezogen und hierbei mittels der Brausen d abgewaschen. Die an dem Fördermittel hängenden Fasern müssen in ihrer ganzen Länge über die fast bis an das Fördermittel reichenden schrägen Wände b herüber und fallen, wenn ihre freien Enden über die obere Kante der Wände hinweggegangen sind, infolge ihres eigenen Gewichtes und desjenigen des mitgenommenen Wassers mit einer gewissen Wucht in ihre freihängende Lage zurück. Durch diese Fall- bzw. Schwenkbewegung werden die von den Fasern mitgenommenen Was-
serteilchen sowie die von dem Wasser gelösten, aber noch anhaftenden Fleischreste abgeschüttelt.
Die Fördervorrichtung wie auch die Wascheinrichtung können verschieden ausgeführt werden, z. B. können bei der Wascheinrichtung anstatt der oberen Brausen d (Fig. ι bis 3) in den schrägen Wänden Brausen h (Fig. 4) angeordnet sein, welche die Fasern von unten bespülen. Man kann auch beide Arten von Brausen d und h verwenden (Fig. 5), so daß die Fasern durch sich kreuzende Wasserstrahlen hindurchgeleitet werden.
Es ist nicht unbedingt nötig, daß die Wände b in der veranschaulichten Weise geneigt sind, sie könnten z. B. auch wagerecht oder nur wenig geneigt angeordnet sein. Dies hätte aber den Nachteil, daß auf der gleichen Länge der Rinne etwa nur halb soviel Wände angeordnet werden könnten, als bei der veranschaulichten Neigung der Wände, da zwischen zwei Wänden genügend Platz sein muß für das zum Zwecke des Abschütteins der Fasern erfolgende Herabfallen in die freihängende Lage.

Claims (6)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zum Waschen von entfleischten Pflanzenfasern, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern freihängend geführt und dabei abwechselnd abgewaschen und abgeschüttelt werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere in einer Waschrinne, z. B. durch Querwände, gebildete, in der Bewegungsrichtung der Faserbündel schräg aufsteigende Flächen, über welche die in ein Fördermittel eingeklemmten herabhängenden Fasern gezogen und dabei abgewaschen werden, während die Fasern durch das Herabfallen von dem oberen Rande der Waschflächen in die freihängende Lage abgeschüttelt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer Querwände (6) diese in einem solchen Abstande von einander stehen, daß die durch die Fördermittel (f, e) über die Wände gezogenen Fasern zwischen je zwei Wanden [V) in die freihängende Lage zurückfallen können.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abwaschen der Fasern, während diese über die schrägen Flächen gleiten, oberhalb dieser Flächen und gegen sie gerichtet Brausen angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abwaschen der Fasern in den die schrägen Flächen bildenden Querwänden (δ) oder dergleichen Brausen (A) (Fig. 4) derart angeordnet sind, daß ihre Wasserstrahlen aus der Arbeitsfläche hervortreten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl oberhalb der die schrägen Flächen als auch in den die Flächen bildenden Querwänden oder dergleichen Brausen (d, A) (Fig. 5) angeordnet sind, deren Wasserstrahlen einander zweckmäßig kreuzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6156709A (en) * 1991-02-04 2000-12-05 Muntz; Pieter Jan Dirk Lubricating oil composition

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6156709A (en) * 1991-02-04 2000-12-05 Muntz; Pieter Jan Dirk Lubricating oil composition

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