DE28053C - Dampf-Kochapparat - Google Patents
Dampf-KochapparatInfo
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- DE28053C DE28053C DENDAT28053D DE28053DA DE28053C DE 28053 C DE28053 C DE 28053C DE NDAT28053 D DENDAT28053 D DE NDAT28053D DE 28053D A DE28053D A DE 28053DA DE 28053 C DE28053 C DE 28053C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J27/00—Cooking-vessels
- A47J27/14—Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens
- A47J27/16—Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by steam
- A47J27/17—Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by steam with steam jacket
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Dampf-Kochapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1884 ab.
Für einzelne Fälle ist es beim Kochen mit Dampf zweckmäfsig, in dem Kochtopf eine geringere
Temperatur zu erzielen, als die des Dampfes; sei es, dafs die Speisen u. s. w. nur
einer solchen bedürfen, sei es, dafs dieselben nur warm gehalten werden sollen, ohne dafs
dabei ein Kochen eintritt. Es ist demnach der Zweck der vorliegenden Neuerungen an Dampf-Kochtöpfen,
dafs in demselben Kochtopfe aufser voller Dampftemperatur auch beliebig niedrigere
Temperaturen erzielt und dauernd festgehalten werden können. Dieser Zweck wird in folgender
Weise erreicht:
Der cylindrische, gufseiserne Topf α (s. Fig. 1
und 2), welcher zur Verhinderung von Wärmeverlusten gut zu isoliren ist, ist mit doppeltem
Boden b versehen, der den zum Kochen zu verwendenden Dampf aufnimmt. Auf dem
oberen Boden sind gufseiserne Rippen c angeordnet zur Vergröfserung der die Dampfwärme
in den Kessel α übertragenden Fläche. In diesen Boden b wird ein Apparat d in der gezeichneten
Weise eingeführt. Der Apparat d (s. Fig. 3, 4 und 5) besteht aus einem in
seiner ganzen Länge mit einem Viertelkreisausschnitt versehenen, oben offenen Kupferrohr e,
das bis in das Kopfstück des Dampfraumes b reicht. Dieses Rohr wird in den unteren Boden
des Kochkessels α eingeschraubt. Dasselbe trägt unterhalb des Schraubengewindes ein Hahngehäuse
/ mit Stopfbüchsenverschlufs g. In dieses Hahngehäuse / ist ein hohles, unten
offenes und mit einer Einströmungsöffnung h versehenes Küken i eingesetzt, und ist dieses
Küken i nach oben hin in ein ebenfalls oben offenes Rohr k verlängert, das bis zum Ende
des festen Rohres e reicht. Das innere Rohr k hat einen Schlitz m, der sich in einer Schraubenlinie
von Vierteldrehung' und einer Steigung gleich der Länge des Rohres k über dieses hinzieht.
Hahnküken i und Rohr k, die in das Gehäuse f und das feste Rohr e infolge der
durch den Schlitz m hervorgerufenen Federung selbstdichtend eingepafst sind, werden durch die
Spindel und das Handrad/gedreht. An dem Hahngehäuse/befindet sich ein oberer Flantsch η zum
Anschlufs des Dampfrohres 0 und ein unterer Flantsch p zum Anschlufs für das Condensationswasserrohr
q. Dieses Rohr q, in welches in der gezeichneten Weise ein Sammeltopf r eingeschaltet
ist, schliefst wieder an das Dampfrohr 0 an. In das Rohr ο endlich ist ein Absperrventil ί und
eine Vorrichtung t zum geräuschlosen Einlassen von Dampf in Wasser angeordnet. In den
Kochkessel α wird endlich der zum Aufnehmen der Speisen u. s. w. bestimmte kupferne Topf u
auf die Rippen c gesetzt. Zur intensiveren Uebertragung der Dampfwärme wird dabei der
Boden .des Kessels α so weit mit Wasser angefüllt, dafs die Rippen c voll bedeckt sind.
Dieses Wasser kommt zur Verdampfung und überträgt so durch seine eigene Temperatur, sowie
den gebildeten secundären Dampf die Wärme auf den Inhalt des Kessels u.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Construction ist nun folgende:
i. Für den Fall, dafs volle Dampftemperatur in dem Kochkessel erzeugt werden soll. Alsdann
ist bei geöffnetem Ventil s das Hahnküken i so weit einzustellen, dafs die Einströmungsöffnung
h voll geöffnet ist. Dabei steht der Schlitz m so vor dem Ausschnitt in
e, dafs er bis unten hin frei ist. Bei dieser Stellung strömt also der Dampf voll durch i
und k in den Dampfraum b ein, und alles gebildete Condensationswasser fliefst durch den
Flantsch/ und das Rohr q in den Topfr und,
nachdem dieser gefüllt, weiter in die Rohrleitung- ο ab.
2. Für den Fall, dafs in dem Kochkessel eine geringere Temperatur als die Dampftemperatur
durch theilweises Heizen mit Dampf,. theilweises Heizen mit warmem Wasser zu erzielen
ist. In diesem Falle wird das Küken i nebst dem inneren Rohr k so eingestellt, dafs sowohl
die Einströmungsöfifnung h als auch der Schlitz m mehr oder weniger geschlossen ist. Hierdurch
■wird sowohl der Eintritt des Dampfes in den Raum b entsprechend verringert, als auch das
Condensationswasser bis zu entsprechender Höhe in b zurückgehalten, also die Heizkraft verkleinert.
Hieraus geht hervor, dafs je nach der Stellung des Kükens i und Rohres k innerhalb
gewisser Grenzen die Temperatur des Kochkessels regulirt werden kann.
3. Für den Fall, dafs durch heifses Wasser in dem Kochkessel eine Temperatur zu erzeugen
ist, die nur zum Warmhalten der Speisen u. s. w. dienen soll, ohne dafs dabei ein
Kochen eintritt. Zu diesem Zweck ist das Küken i voll zu öffnen, dagegen das "Ventil ί
mehr oder weniger zu schliefsen. Der voll auf dem Sammelkasten stehende Dampfdruck treibt
alsdann das in r enthaltene Wasser in den Dampfraum b hinein, in welchem infolge des
theilweisen Schliefsens des Ventils ί geringere
Spannung herrscht, und tritt nur so viel Dampf durch das Ventil s in den Raum b ein, als
zum Warmhalten des Wassers nöthig ist. Das durch den Dampf erwärmte Wasser steigt vermöge
seines geringeren specifischen Gewichtes in dem Rohr k in die Höhe und überträgt so
seine Wärme an den Kesselboden. Um das hierbei entstehende Geräusch zu vermeiden, ist
noch ein konisch erweitertes Gehäuse mit feinmaschigem Kupferdrahtgewebe in die Rohrleitung
ο eingeschaltet, welches nach dem Princip der Davy'sehen Lampe die Wasserdämpfe
abkühlt und daher geräuschlos in das Wasser eintreten läfst.
Wie sich nun unmittelbar aus vorstehendem ergiebt, findet diese Construction nicht ausschliefslich
für Kochkessel Verwendung, sondern eignet sich dieselbe gleicherweise zur Construction
von Dampf-Wasserheizkörpern, bei denen
1. mit vollem Dampf,
2. theils mit Dampf, theils mit warmem Wasser,
3. nur mit warmem Wasser
geheizt werden soll, da durch entsprechende Drehung des Rohres k die Wasserfüllung des
Dampfwasserofens beliebig normirt werden kann, und ist dann die Länge des Rohres k gleich
der Höhe des Dampfwasserofens zu nehmen.
Claims (4)
1. Die Anordnung eines Dampf-Kochtopfes a
mit doppeltem, zur Aufnahme des Dampfes dienendem Boden b, der zur Vergröfserung
der Heizfläche mit Rippen c besetzt ist.
2. Die Einführung eines Apparates d, bestehend aus einem festen äufseren, mit Viertelausschnitt
versehenen Rohr e, das unten ein Hahngehäuse/ mit Stopfbüchse g trägt, und
aus einem drehbaren inneren Rohr k, das eirien sich in einer Schraubenlinie von Vierteldrehung
über die ganze Länge desselben hinziehenden Schlitz m, sowie ein mit Einströmungsöffnung
h und Spindel und Handrad / versehenes hohles Hahnküken i trägt.
3. Die Anordnung eines Condensationswasser-Sammeltopfes
r und die Verbindung desselben mit dem Apparat d und der Dampfleitung
ο durch die Rohre q.
4. Die Combination des Kessels a, des Appa:
rates d und des Condensationswasser-Sammeltopfes r zu dem Zweck, um
a) in dem Kochkessel α mit voller Dampftemperatur
zu kochen,
b) in dem Kochkessel α mit mehr oder weniger gemilderter Temperatur zu
kochen,
c) in dem Kochkessel α eine nur zum Warmhalten von Speisen u. s. w. dienende
Temperatur zu erzeugen, ohne dafs ein Kochen eintritt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28053C true DE28053C (de) |
Family
ID=304321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28053D Active DE28053C (de) | Dampf-Kochapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28053C (de) |
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