DE28051C - Rettungsleiter zur Benutzung bei Feuersgefahr - Google Patents

Rettungsleiter zur Benutzung bei Feuersgefahr

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DE28051C
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DE
Germany
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ladder
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fire hazard
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Active
Application number
DENDAT28051D
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English (en)
Original Assignee
D. R. CLYMER in Reading, Pa., V. St. A
Publication of DE28051C publication Critical patent/DE28051C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C9/00Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
    • E06C9/06Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes movably mounted
    • E06C9/14Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes movably mounted with non-rigid longitudinal members, e.g. rope or chain ladders, ladders of the lazy-tongs type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: JKet.tungswesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. December 1883 ab.
Diese Rettungsleiter, vorzüglich für Hotels und andere bewohnte Gebäude bestimmt, wird nicht auf der Aufsenseite derselben gebraucht, weil die meisten Personen davon zurückschrecken, hohe und freischwebende Leitern zu benutzen, sondern im Innern der Gebäude in Absätzen von Stockwerk zu Stockwerk.
In der Zeichnung giebt:
Fig. ι eine' perspectivische Ansicht der Anlage der Rettungsleiter;
-Fig. 2 zeigt die Leiter in einem Raum der Balkenlage zwischen Fufsboden des einen und Decke des darunterliegenden Wohnraumes aufbewahrt;
Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Leiter herabgelassen.
Die Leiter L, aus irgend passend erachtetem Material und von beliebiger Construction, am besten aber aus eisernen Langgliedern und eisernen Sprossen M1, wie die Zeichnung zeigt, wird mit ihren oberen Enden an einem eisernen Querstab M aufgehängt, der zwischen den Balken B oder, wenn diese weit aus einander liegen, zwischen den Wänden eines besonderen Rahmens C befestigt ist, welch letzterer das Einsteigeloch F bildet und zwischen zwei Balken in passender Weise vorgesehen ist. Das Einsteigeloch F ist für gewöhnlich durch einen mit Handhabe G' versehenen Deckel G geschlossen, der bündig mit dem Fufsboden und ihm ähnlich gearbeitet ist, so dafs er nicht auffällt. Den Boden des Einsteigeloches F bildet die um das Scharnier / schwingende Fallthür H; die vermittelst des in die Oese J greifenden Hakens K geschlossen erhalten wird. Diese Fallthür H wird mit der Decke des Zimmers gleich verputzt, nach Umständen bemalt, tapezirt u. s. w., so dafs auch sie nicht auffällt. Das Scharnier I ist an ein besonderes Querbrett C angeschlagen, damit die Thür H beim Oeffnen ungehindert herunterklappen kann. In dem so zu einem Kasten gemachten Einsteigeloch wird die zusammengerollte oder -gelegte Leiter für den Gebrauch aufbewahrt. Für jedes Stockwerk ist eine besondere Leiter L von solcher Länge, dafs sie, herunterhängend, etwa 20 bis 30 cm von der Diele des unteren Zimmers entfernt bleibt, vorgesehen. An Augen N der untersten Sprosse sind kurze Ketten O befestigt, die mit ihrem letzten Ring P über die nach unten gebogenen Enden R' eines unter der Diele befestigten Eisenstabes R gestreift werden können, um die Leiter L straff oder wenigstens nicht bedeutend schwankend zu halten. Statt diese Stange R zu verwenden, können die Ketten auch in Knebel T endigen, die durch unter der Diele liegende Oesen .S gesteckt und dadurch festgehalten werden. Wenn die Leiter nicht gebraucht wird, werden die Löcher V in der Diele, die zum Einbringen der Ketten nothwendig sind, durch mit Griffen F2 versehene Stöpsel V1 oder Deckel ausgeglichen. Die Einsteigelöcher der verschiedenen Etagen liegen zu einander versetzt, um ein gröfseres Sicherheitsgefühl hervorzurufen und etwaiges Fallen einer Person auf schlimmstenfalls eine Etagenhöhe zu beschränken.
Die Manipulation mit dieser Leiter ist folgende, vorausgesetzt, dafs das Feuer nicht gerade unter dem Zimmer ist, in welchem die sich retten wollende Person sich befindet, in wel-
chem Falle dieselbe eine feuerfreie Leiteranlage eines anderen Zimmers benutzen mufs.
Sobald Feuerlärm entsteht, der eventuell durch eine am Deckel G hängende elektrische oder gewöhnliche Glocke G, Fig. 2, ermittelt werden kann, entfernt der Zimmerbewohner den Deckel G mittelst der Handhabe G J und dreht den Haken K aus der Oese J. Darauf macht er durch einen Fufstritt auf die FaIlthür H, indem er den Putz der unterliegenden Zimmerdecke dabei durchbricht, diese Thür und damit die Leiter L nach unten fallen und steigt nun auf letzterer in das untere Zimmer, in welchem er die Deckel V1 aushebt und die Leiter L durch Festmachen der Ketten O an der Stange R oder den Oesen S befestigt, damit nachfolgende Personen leichteren Abstieg haben. Dann öffnet er im Boden dieses Zimmers das Einsteigeloch F und langt zuletzt im Erdgeschofs an.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    In den Balkenlagen von Gebäuden und zwischen Fufsbodeh eines und Decke des darunterliegenden Zimmers Einsteigelöcher^ mitDeckeli? und Fallthür H, welche die an den festen Querstäben M befestigten Leitern L, die in Ketten O endigen, aufnehmen können, wenn sie nicht gebraucht werden, und dazu dienen, bei Feuersgefahr die Communication über einander liegender Zimmer auf den herabgelassenen Leitern L schnell und bequem herzustellen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT28051D Rettungsleiter zur Benutzung bei Feuersgefahr Active DE28051C (de)

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