DE26359C - Stabiler Rettungsapparat bei Brandfällen - Google Patents
Stabiler Rettungsapparat bei BrandfällenInfo
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- DE26359C DE26359C DENDAT26359D DE26359DA DE26359C DE 26359 C DE26359 C DE 26359C DE NDAT26359 D DENDAT26359 D DE NDAT26359D DE 26359D A DE26359D A DE 26359DA DE 26359 C DE26359 C DE 26359C
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- Germany
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- case
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- attached
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C9/00—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
- E06C9/06—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes movably mounted
- E06C9/14—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes movably mounted with non-rigid longitudinal members, e.g. rope or chain ladders, ladders of the lazy-tongs type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ladders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
ItATE^TSCHRIF
KLASSE 61: Rettungswesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1883 ab.
Dieser Rettungsapparat besteht aus einer biegsamen Leiter, welche theilweise aus Stricken,
theiweise aus Ketten hergestellt ist. Die ganze Leiter wird beim Nichtgebrauch auf eine Winde
gewickelt, welche sich in der Fensternische befindet und am Boden des Zimmers, Saales oder
Ganges befestigt ist. Der ganze Apparat befindet sich in einem Gehäuse, dessen Deckel
die Fensterbank bildet. Bei vorkommender Feuersgefahr wird der Deckel des Gehäuses
abgenommen und die Leiter durch Anziehen von der Winde abgerollt und durch das offene
Fenster bis auf die Strafse herabgelassen. Dadurch können nicht nur die im brennenden
Hause sich befindlichen Personen sich selbst retten, sondern es kann auch sofort von aufsen
helfende Mannschaft ins Innere des Gebäudes gelangen. Der Rettungsapparat ist als ein
stabiler, beständig an seinem Ort bleibender gedacht, um zu jeder Zeit ohne Zeitverlust verwendet
werden zu können. Um in Hotels oder anderen öffentlichen Unterkunftsanstalten einestheils
einen unbefugten Gebrauch der Leitern zu vereiteln, anderentheils aber um bei Feuerausbruch im Bureau oder an einem anderen
geeigneten Ort den beabsichtigten Gebrauch einer solchen Leiter, somit den Feueransbruch
selbst anzuzeigen, ist eine Vorrichtung angebracht, welche eine elektrische Alarmglocke in
Bewegung setzt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen verticalen Querschnitt des Gebäudes und des Gehäuses
des Apparates, sowie seitliche Ansicht desselben,
Fig. 2 eine Frontansicht des Apparates, vom Innern des Raumes aus gesehen, mit theilweisem
verticalen Querschnitt und
Fig. 3 und 4 eine Ansicht der Leiter von aufsen.
Die Windenwelle besteht aus einer eisernen Welle a, die in der Stuhlung b ihre Lager hat.
Diese Stuhlung ist mit starken Holzschrauben am Boden befestigt. Die Welle ist mit einem
runden Holzkörper c bekleidet, welcher aus vier Theilen besteht, die zusammengeleimt oder
-geschraubt sind. Das, Ganze umfafst in der Mitte der Welle ein Ring d, welcher durch
einen durchgehenden Schraubenbolzen e auf der Welle festgehalten wird. Der Bolzen e hat
einerseits eine Mutter, andererseits einen Kopf/, durch welchen der drehbare I^ing g festgehalten
ist; an diesem Ring g sind zwei Ketten h befestigt, welche den Anfang der biegsamen Leiter
bilden. Die Windenwelle ist auf jeder Seite -mit einem Blechflantsch i versehen, welche beim
Aufrollen als Führung dienen. Um das Aufrollen der Leiter zu erleichtern, kann die Kurbel
k, welche am viereckigen Ende der Eisenwelle α einpafst, verwendet werden. In einer
gewissen Entfernung von der Welle, so dafs sie auf die Fensterbank und den Fensterrahmen zu
liegen kommen, sind zwischen beiden Ketten und im rechten Winkel zu denselben Quersprossen
angebracht, die aus aufwärts gekrümmten Eisenstangen A1 bestehen, um den
Händen als Griffe zu dienen. Die Winde und Leiter befinden sich in einem Kasten /, der
mit seinem beweglichen Deckel m die Fenster-
bank bildet. Der Deckel ist mit Haken η am Kasten befestigt. Wird nun ein Haken geöffnet,
so kommt er mit einem elektrischen Contactstift ο in Berührung, wodurch an geeignetem
Ort ein Läutewerk in Bewegung gesetzt wird. Eine solche Alarmvorrichtung kann auch
auf andere beliebige Weise angebracht werden. Die Sprossen der Leiter können von Holz oder
Eisen hergestellt werden. Um das Anbrennen der Stricke zu verhindern, können dieselben
mit geeigneten Salzen imprägnirt oder mit einem geflochtenen Ueberzuge aus Asbest geschützt
werden.
An dem äufseren Ende der Strickleiter ist auf der einen Seite ein sich selbst schliefsender
Haken p angebracht und auf der anderen ein Ring q; hierdurch ist es ermöglicht, Personen
oder Gegenstände festzubinden und herabzulassen , wobei die Sprossen einen Halt gewähren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Rettungsapparat, welcher in einer Fensterbank eingeschlossen und mit einem elektrischen Läutewerk verbunden ist und in einer biegsamen, auf einer Trommel aufgerollten Leiter besteht, an deren Ende ein sich selbst schliefsender Haken p und ein Ring q angebracht ist.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26359C true DE26359C (de) |
Family
ID=302743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26359D Active DE26359C (de) | Stabiler Rettungsapparat bei Brandfällen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26359C (de) |
-
0
- DE DENDAT26359D patent/DE26359C/de active Active
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