DE2803765C2 - Drehtür - Google Patents
DrehtürInfo
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- E05G—SAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
- E05G5/00—Bank protection devices
- E05G5/003—Entrance control
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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- E05F15/00—Power-operated mechanisms for wings
- E05F15/70—Power-operated mechanisms for wings with automatic actuation
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
- E05Y2900/13—Type of wing
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehtür mit zwei Türöffnungen für einen Durchgang in zwei Richtungen,
mit innerhalb gegenüberliegender Trommelwände eingegrenzten Drehflügeln, die an einem von einem Motor
angetriebenen Drehkreuz befestigt sind, mit einer Steuereinrichtung für den Motor und mit Signalgebern,
die bei Auslösung durch einen Passanten Schaltsignale an die Steuereinrichtung abgeben.
Eine derartige Drehtür ist aus der US-PS 23 41 545 bekannt. Beiden Türöffnungen ist eine Lichtschranke
zugeordnet, welche den Antriebsmotor für die Drehtür in Gang setzt, wenn ein Passant die Lichtschranke
durchquert. Eine Verzögerungsschaltung begrenzt die Antriebszeit des Motors über eine vorgegebene Dauer.
Eine derartige Drehtür ist nicht geeignet. Unbefugten den Durchgang zu verwehren.
Bei einer mit einer Bremsvorrichtung versehenen handbetätigten Drehtür ist ferner bekannt geworden,
eine Lichtschranke einer Durchgangsrichtung zuzuordnen. Die Lichtschranke hat die Aufgabe, das Passieren
der Drehtür in einer der beiden Durchgangsrichtungen zu verhindern (US-PS 40 60 935). In einem solchen Fall
wird die Bremseinrichtung über die Lichtschranke
•»5 betätigt. Bei einer derartigen Drehtür kann jedoch
ebenfalls nicht nach befugten Passanten einerseits und unbefugten Passanten andererseits differenziert werden.
Aus der US-PS 19 52 393 ist ferner eine Verriegelungsvorrichtung für das Drehkreuz einer Drehtür
bekannt geworden. Die Verriegelungsvorrichtung kann beispielsweise von einem Türwächter im Notfall
ausgelöst werden, um eine weitere Betätigung der Drehtür zu verhindern. Eine automatische Überwachung,
welche Unbefugten das Betreten oder Verlassen eines Gebäudes über die Drehtür verwehrt, ist bei der
bekannten Drehtür ebenfalls nicht möglich.
Bei einer bekannten Verriegelungsvorrichtung für Drehkreuze ist auch bekannt, diese in vier verschiedenen
Positionen der Drehtür wirksam werden zu lassen (US-PS 32 85 209).
Bei der DE-OS 26 41 839 ist allgemein eine programmierbare, einen Zutritt steuernde bzw. kontrollierende
Einrichtung bekannt geworden, bei eier eine elektronisehe
logische Schaltungsanordnung einen Codeleser enthält. Wie eine automatische Überwachung einer
Drehtür durchgeführt werden kann, ist in diesem Stand der Technik nicht beschrieben.
Schließlich ist fur automatisch sich öffnende und schließende Türen bekannt, einen Anwesenheitsfühler
in Form einer elastischen Bodenmatte vorzusehen (DE-GM 73 18 999). Die Bodenmatte wird normalerweise
vor der Türöffnung angeordnet, dan?« ausreichend Zeit für das Öffnen der Tür verbleibt Sie vermag jedoch
nicht zwischen befugten und unbefugten Personen zu differenzieren.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Drehtür der eingangs genannten Art dahingehend zu
verbessern, daß sie Unbefugten das Betreten oder Verlassen eines Gebäudes oder einer Sicherheitszone
verwehrt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit dem Drehkreuz eine Verriegelungseinrichtung
zusammenwirkt, die im Ruhezustand das Drehkreuz ständig verriegelt, daß zwischen den Türöffnungen
Anwesenheitsfühler vorgesehen sind, die die Anwesenheit eines Passanten zwischen den Türöffnungen
erfassen und in einen aktiven und in einen inaktiven Zustand überführbar sind, wobei sie im aktiven Zustand
ein Verriegelungssignal für die Verriegelungseinrichtung und/oder ein AusschaltsignHl für den Motor
erzeugen, daß die Signalgeber als erste, zweite und als dritter Signalgeber ausgebildet sind, daß die ersten
Signalgeber durch an jedem Drehflügel angebrachte Kontaktgriffe gebildet sind, wobei bei Betätigung eines
Kontaktgriffes durch einen Passanten das Schaltsignal an die Steuereinrichtung ein Schaltsignal für den Motor
ist, daß die zweiten Signalgeber außerhalb der beiden Türöffnungen der Drehtür angeordnet sind, wobei jeder
Signalgeber bei Betätigung sowohl die Anweseniseitsfühler
in den inaktiven Zustand überführt als auch ein Freigabesignal an die Steuereinrichtung abgibt, das bei
Vorhandensein des von einem Koniaktgriff ausgehenden Einschaltesignals die Entriegelung der Verriegelungseinrichtung
und die Einschaltung des Motors bewirkt, daß der dritte Signalgeber als mit dem Drehkreuz gekoppelter Schalter ausgebildet ist, der die
Anwesenheitsfühler nach einem bekannten Drehwinkel des Drehkreuzes wieder in den aktiven Zustand
überführt und daß mit dem Drehkreuz gekoppelte Endschalter vorgesehen sind, die ein Verriegelungssignal für die Verriegelungseinrichtung und/oder ein
Ausschaltsignal für den Motor erzeugen, wenn das Drehkreuz einen solchen Winkel zurückgelegt hat, daß
das Passieren der Drehtür möglich war.
Im Ruhezustand ist die erfindungsgemäße Drehtür stets verriegelt und wird nur entriegelt, wenn eine
berechtigte Person durch Betätigung eines zweiten Signalgebers die Verriegelungseinrichtung in die Entriegelungsstellung
bringt. Es versteht sich, daß nur die berechtigten Personen in der Lage sind, die zweiten
Signalgeber zu betätigen. Hierauf wird weiter unten noch eingegangen.
Mit einer gezielt von außen vorgenommenen Entriegelung würde jedoch noch keine völlige Sicherheit
dagegen geschaffen werden, daß unbefugte Personen im gleichen Zuge wie die berechtigte Person
ein- oder ausgeschleust würden. Aus diesem Grunde sieht die Erfindung im Durchgangsbereich der Drehtür
Anwesenheitsfühler vor, die sofort eine Verriegelung der Verriegelungseinrichtung und/oder ein Stillsetzen
des Motors bewirken, wenn sie eine Person erfassen. Mit Hilfe des dritten Signalgebers werden die
Anwesenheitsfühler jedoch vorübergehend inaktiviert, und zwar in Verbindung mit dem Freigabesignal eines
ersten Signalgebers, so daG die berechtigte Person den von einem Anwesenheitsfühler abgedeckten Bereich
durchqueren kann, ohne eine Verriegelung auszulösen. Betritt ein Unberechtigter den nächsten Drehflügelsektor
hinter einem Berechtigten und gelangt in den vom Zugehörigen abgedeckten Bereich, würde dieser in
dem Augenblick eine Verriegelung der Verriegelungseinrichtung und damit den Stillstand der Drehtür
bewirken, in dem die Drehtür den vom dritten Signalgeber überwachten begrenzten Drehwinkel zu-
ic rückgelegt hat. Dabei muß Sorge dafür getragen
werden, daß nach Zurücklegen dieses vorgegebenen begrenzten Drehwinkels eine berechtigte Person
außerhalb des Wirkungsbereiches des Anwesenheitsfühlers ist, da sonst auch von der berechtigten Person
ein erneutes Verriegeln der Drehtür herbeigeführt werden würde.
Der vom Anwesenheitsfühler abgedeckte Bereich ist zweckmäßigerweise so angelegt, daß die unberechtigte
Person nach rückwärts den eigenen Sektor über die Türöffnung noch verlassen kann. Erst im Anschluß
daran kann die zwischendurch eingeschlossene berechtigte Person durch Betätigung des Motors die Passage
durch die Drehtür fortsetzen.
Von Bedeutung für die erfindungsgemäße Sicherheitsdrehtür ist, daß es nicht in der Macht einer berechtigten Person steht, eine unberechtigte Person über den nachfolgenden Flügelsektor mit durchzuschleusen, !n dem Augenblick, in dem der Unberechtigte in den Bereich eines Anwesenheitsfühlers gelangt,
Von Bedeutung für die erfindungsgemäße Sicherheitsdrehtür ist, daß es nicht in der Macht einer berechtigten Person steht, eine unberechtigte Person über den nachfolgenden Flügelsektor mit durchzuschleusen, !n dem Augenblick, in dem der Unberechtigte in den Bereich eines Anwesenheitsfühlers gelangt,
JO spricht die Verriegelungseinrichtung an und kann auch
nicht durch den Berechtigten erneut in Entriegelungsstellung gebracht werden, solange der Unberechtigte
den Anwesenheitsfühler erregt.
In gleicher Weise wird bei einer Passage in
Gegenrichtung verfahren.
Bewegt sich ein Berechtigter in einer und ein Unberechtigter in entgegengesetzter Richtung, führt
dies wiederum automatisch zur Verriegelung und Abschaltung des Motors über den Anwesenheitsfühler,
ίο der vom Unberechtigten erregt wurde.
Wie schon erwähnt, müssen die Anwesenheitsfühler so angeordnet sein, daß sie nachfolgenden unberechtigten
Personen den Durchgang versperren, andererseits Berechtigten den Durchgang gestatten. Sie dürfen
daher nur einen bestimmten Bereich bestreichen. Dieser kann etwa durch Bezug auf die bei Drehtüren üblichen
Trommelwände definiert werden, die einen Sektor von etwas mehr als 90° (bei vierflügeligen Drehtüren) bilden.
Der von einem Anwesenheitsfühler abgedeckte Bereich
so erstreckt sich annähernd über die erste Hälfte eines von einer Trommelwand gebildeten Sektors, in Drehrichtung
der Drehtür betrachtet. Auf jeden Fall sind der vom dritten Signalgeber erfaßte begrenzte Drehwinkel
und der vom Anwesenheitsfühler abgedeckte Bereich so zu wählen, daß ein Einschluß einer unberechtigten
Person verhindert wird, andernfalls könnte es geschehen, daß sowohl ein Unberechtigter als auch ein
Berechtigter gleichzeitig eingeschlossen sind und sich dann nicht mehr selbst befreien können.
Die erfindungsgemäße Sicherheitsdrehtür hat außerdem
den großen Vorteil, daß sie gleichzeitig als Ein- und Ausgang benutzt werden kann. Dadurch entfällt der
Einbau einer sonst notwendigen Doppelanlage oder ein zeitraubender Wechselverkehr.
Nachdem ein Berechtigter die erfindungsgemäße Sicherheitsdrehtür passiert hat, muß sie erneut verriegelt
werden. Dies geschieht mit Hilfe eines Endschalters, der nach einem Drehwinkel, der das Passieren durch die
Drehtür ermöglicht, entsprechende Signale an die Verriegelungseinrichtung und den Motor abgibt. Gemäß
einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein Endschalter ein Verriegelungssignal nach einem
Drehwinkel des Drehkreuzes von 180° erzeugt. r> Unabhängig davon, wie weit die Drehflügel von dem
Passanten herumgedreht werden, fährt der Motor das Drehkreuz bis zur Vollendung von 180° Drehung, um im
Anschluß daran die Verriegelungsstellung herbeizuführen. Es kann zusätzlich vorgesehen sein, daß unabhängig
von der automatischen Verriegelung nach einem 180°-Drehwinkel eine Verriegelung in Zwischenstellungen
eingeleitet wird, beispielsweise von einem Pförtnerpult aus als Sicherung gegen Überfall oder dergleichen.
Die Verriegelungseinrichtung kann in irgendeiner Art
und Weise aufgebaut sein. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor, daß die Verriegelungseinrichtung
ein mit dem Drehkreuz verbundenes Nockenelement aufweist, das am Umfang mehrere, gleichmäßig
beabstandete Verriegelungsausnehmungen aufweist, mit denen ein ortsfestes, jedoch in Richtung auf das
Nockenelement zu und von diesem fort beweglich gelagertes Verriegelungselement zusammenwirkt. Das
Verriegelungselement wird in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung von einem Elektromagneten oder
einem Schubmotor betätigt. Das Nockenelement ist beispielsweise eine mit dem Drehkreuz verbundene
Nockenscheibe mit mehreren am Umfang gleichmäßig beabstandeten Verriegelungsausnehmungen, in die ein
Riegel eingreifen kann.
Es wurde bereits erwähnt, daß sicherzustellen ist, daß die zweiten Signalgeber nur von berechtigten Personen
betätigt werden. Daher sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die zweiten Signalgeber
Codeleser. Es kann beispielsweise ein Kartenleser vorgesehen sein, wobei nur berechtigte Personen mit
einer den Code aufweisenden Karte versehen sind. Es sind jedoch auch andere Möglichkeiten eines Codeträgers
denkbar.
Als Anwesenheitsfühler können wiederum bekannte Anordnungen verwendet werden. Besonders vorteilhaft
ist, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Anwesenheitsfühler von Kontaktflächen
gebildet sind, die über einen Drehwinkel des Drehkreuzes von etwa 90° in einen inaktiven Zustand
überführbar sind. Als Kontaktflächen werden beispielsweise die eingangs erwähnten, an sich bekannten
Kontaktmatten verwendet, die im Durchgang der Drehtür angeordnet werden. Sie sind dabei so
anzuordnen, daß ein Passant sie alsbald betritt, wenn er sich mit der Drehtür vorwärtsbewegt. Andererseits muß
für den dritten Signaigcbci' sichergestellt sein, daß eine
Inaktivierung der Kontaktmatte bereits eingeleitet wird, bevor eine berechtigte Person Gelegenheit hat, die
Kontaktmatte zu betreten. Es ist zwar möglich und denkbar, den begrenzten Winkel von beispielsweise 90"
über eine Zeitsteuerung vorzugeben, weil durch den Motor der pro Zeiteinheit zurückgelegte Weg festgelegt
ist Es ist jedoch ebenso vorteilhaft, einen vom Drehkreuz gesteuerten Signalgeber zu verwenden.
Nach beendeter Passage müssen der Servomotor abgeschaltet und die Verriegelungseinrichtung in die
Verriegelungssterhing überführt werden. In diesem
Zusammenhang sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß ein Endschalter ein Aufsteigsignal
für den Motor und der andere ein Verriegelungssignal für die Verriegelungseinrichtung erzeugt, wobei der
erste Endschalter bei einem größeren Drehwinkel als der zweite schaltet. Diese Regelung der erfindungsgemäßen
Sicherheitsdrehtür soll nach Möglichkeit starr seiti, so daß die miteinander in Eingriff tretenden
Verriegelungsorgane wenig Spiel haben. Das bedeutet aber, daß die Drehtür eine präzise vorgegebene
Winkelstellung haben muß, damit der Verriegelungseingriff zustande kommt. Dies ist wegen der nicht
vernachlässigbaren Trägheit des Motors bzw. der Betätigung der Verriegelungseinrichtung nicht ohne
weiteres zu bewerkstelligen, so daß es zweckmäßig ist, zunächst die Verriegelungseinrichtung zu betätigen,
bevor der Motor abgeschaltet wird. Dadurch fährt der Motor die Verriegelungsvorrichtung schleifend oder in
ähnlicher Weise in den Verriegelungszustand. Bei einer Nockenscheibe kann dies beispielsweise derart geschehen,
daß eine Betätigungsvorrichtung für den Verriegelungsstößel letzteren über eine Feder beaufschlagt, so
daß der Stößel unter Druck gegen den Umfang der Nockenscheibe anliegt und sofort in eine Verriegelungsausnehmung
einrastet, sobald diese zum Verriegelungsstößel ausgerichtet ist.
Aus Sicherheitsgründen ist es besonders vorteilhaft, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
die Verriegelungseinrichtung und der Servomotor elektrisch derart gekoppelt sind, daß der Servomotor
nur einschaltbar ist, wenn die Verriegelungseinrichtung sich in der Entriegelungsstellung befindet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben
werden.
F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild zur Betätigung und Absicherung einer schematisch dargestellten Drehtür.
F i g. 2 zeigt ein Funktionsdiagramm für die Anordnung nach Fig. 1.
Die in F i g. 1 dargestellte Drehtür besitzt vier um 90° versetzte Flügel 10, die mit Hilfe eines nicht gezeigten
Drehkreuzes drehbar gelagert ist. Gegenüberliegende Trommel wände 11, 12 erstrecken sich über einen
Bogenwinkel von etwas mehr als 90° und bilden zwei Türöffnungen 13, 14. Mit dem Drehkreuz ist eine
Nockenscheibe 15 drehfest verbunden, die um 90° versetzte Verriegelungsausnehmungen 16 an ihrem
kreisrunden Umfang trägt. Im vorliegenden Fall liegen die Verriegelungsausnehmungen 16 jeweils in der Ebene
eines Türflügels 10. Ein Elektromagnet 17 betätigt einen Verriegelungsstößel 18 über eine nicht gezeigte Feder,
so daß der Stößel 18 unter Federdruck in eine Ausnehmung 16 einrasten kann.
Wie allgemein üblich, ist die Drehrichtung der gezeigten Drehtür entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung.
Am Boden des Durchgangs liegen zwei Kontaktmatten iS, 20. Der Bereich, über der. sich die
Kontaktmatten 19, 20 erstrecken, liegt angenähert in der ersten Hälfte — in Durchgangsrichtung betrachtet
— des von den Trommelwänden 11, 12 gebildeten Sektors. In Fig. 1 ist eine maßstabsgerechte Relation
der Abmessungen der Drehtür und der Kontaktmatten gewahrt.
Die übrigens zur Drehtür noch gehörenden Organe und Aggregate sind als Blöcke wiedergegeben, wobei
die Kontaktmatte 19 ebenfalls nochmals als Block dargestellt ist.
Mit dem Drehkreuz der Drehtür wirken drei Endschalter 21,22,23 zusammen. Das Drehkreuz wird
außerdem von einem Antrieb 24 angetrieben, der aus einem Servomotor und ggf. einem Getriebe besteht. Der
Elektromagnet 17 ist ebenfalls als Block dargestellt Vor der Türöffnung 13 bzw. 14 ist ein Kartenleser 25
angeordnet, der eine Codekarte 26 erkennen kann. Mit jedem Flügel 10 ist außerdem ein Kontaktgriff 27
verbunden.
Das Zusammenwirken der einzelnen Teile wird anhand der Beschreibung der Wirkungsweise deutlich,
die nachfolgend in Verbindung mit dem Funktionsdiagramm nach F i g. 2 gegeben werden soll.
In Fig. 2 sind die Zustande der in Fig. 1 gezeigten
Blöcke als logische 0- und 1-Zustände wiedergegeben. Einzelne Blöcke in F i g. 1 sind daher mit» Setz-« bzw.»
Rücksetz«-Eingängen versehen.
Bevor ein Passant die öffnung 13 betritt, läßt er seine
Codekarte 26 durch den Kartenleser 25 identifizieren. Dieser erzeugt einen kurzen Impuls, der sowohl auf die
Verriegelungsvorrichtung 17 als auch auf den Antrieb 24
übertragen wird. Erstere beginnt in die Entriegeiungsstellung zu fahren, was mit einer gewissen Zeitverzögerung
vor sich geht. Der Antrieb 24 wird in Bereitschaft gebracht. Betritt der Passant daraufhin über die Öffnung
13 den zur öffnung ausgerichteten Sektor, betätigt er den Kontaktgriff 27, wodurch ebenfalls ein kurzer
Impuls erzeugt wird. Der kurze Impuls gelangt auf den Antrieb 24 und schaltet ihn endgültig ein, so daß sich die
Drehtür in Bewegung setzt.
Wie aus dem Funktionsdiagramm zu erkennen, fällt mit der Impulserzeugung des Kartenlesers eine
Zustandsänderung der Kontaktmatte 19 zusammen, die in einen inaktiven Zustand überführt wird. In Fig. 1
geschieht dies über eine Wirkungslinie vom Kartenleser 25 zum Endschalter 23 auf dessen Rücksetzeingang und
von dort auf den» Rücksetzeingang« der Kontaktmatte 19. Betritt nun der Passant die Kontaktmatte 19, wird
durch sie kein Signal ausgelöst und der Passant kann die Türdurchquerung ungehindert fortsetzen.
Wie schon erwähnt, ist der Endschalter 23 mit dem Drehkreuz gekoppelt. Nach 90° Drehung wird er in den
logischen Zustand 1 versetzt, was zu einer Aktivierung der Kontaktmatte 19 führt. Der Passant hat die
Kontaktmatte 19 jedoch verlassen, so daß er kein Signal auslöst. Hat jedoch ein unberechtigter Passant ohne
Codekarte den Nachfolgesektor der Drehtür betreten und die Kontaktmatte 19 berührt, wird sofort der
Antrieb 24 ausgeschaltet und die Verriegelung 17 in Verriegelungsstellung gefahren, was in F i g. 1 durch
strichpunktierte Wirkungslinien angedeutet ist. Entspre-
chend sind in Fig. 2 die dadurch bewirkten Zustände
strichpunktiert eingezeichnet. Der berechtigte Passant wird auf diese Weise zwar eingeschlossen, und ist auch
nicht in der Lage, die Verriegelung aufzuheben und den Antrieb erneut einzuschalten. Dies ist erst möglich,
wenn der unberechtigte Passant nach rückwärts wieder die Kontaktmatte 19 verlassen hat. Dies führt, wie durch
eine weitere strichpunktierte Linie zwischen Kontaktmatte 19 und Verriegelung 17 angedeutet, zu einem
erneuten Entriegeln. Durch Betätigung des Kontaktgriffes 27 kann dann der berechtigte Passant den Antrieb 24
erneut einschalten und die Passage fortsetzen, bis er die Drehtür über die Öffnung 14 verlassen kann.
Der Antrieb 24 setzt jedoch die Drehbewegung fort, bis ein Winkel von 180° erreicht ist. Nach Erreichen
dieser Stellung schaltet der Endschalter 22 den Antrieb 24 aus.
Damit es zu einer sicheren Verrastung des Verriegelungsstößels 18 in einer Verriegelungsausnehmung
kommt, spricht der Endschalter 21 bei einem etwas kleineren Winkel als 180° an, beispielsweise bei 160°
und bewirkt eine Betätigung der Verriegelung 17. Daraufhin fährt der Stößel 18 gegen den Umfang der
Nockenscheibe 15 und wird durch die nicht gezeigte Feder unter Druck angepreßt, so daß er schlagartig in
die zugeordnete Verriegelungsausnehmung einschnappt, sobald sie zum Stößel 18 ausgerichtet ist.
Die beschriebene Anordnung verhindert auch, daß ein unberechtigter Passant zusammen mit einem
berechtigten in Gegenrichtung die Drehtür durchquert. Ein der öffnung 14 zugeordneter nicht dargestellter
Kartenleser sorgt für die Inaktivierung der Kontaktmatte 20, beispielsweise gleichfalls über einen Winkel von
90°. Geschieht dies nicht, führt das Betreten der Kontaktmatte 20 ebenfalls sofort zu einer Stillsetzung
des Antriebs 24 und einer Verriegelung der Verriegelungsvorrichtung 17.
Die Nockenscheibe 15 ist lediglich mit vier Verriegelungsausnehmungen
16 dargestellt. Selbstverständlich können noch mehr Verriegelungsausnehmungen vorgesehen
werden, um die Möglichkeit vorzusehen, die Drehtür auch in Zwischenstellungen zu verriegeln, was
beispielsweise von einem Pförtnerpult her eingeleitet werden kann, aber auch bei unberechtigtem Betreten
eine schnelle Verriegelung zu erreichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- Patentansprüche:ι. Drehtür mit zwei Türöffnungen fur einen Durchgang in zwei Richtungen, mit innerhalb gegenüberliegender Trommelwände eingegrenzten Drehfiügeln, die an einem von einem Motor angetriebenen Drehkreuz befestigt sind, mit einer Steuereinrichtung für den Motor und mit Signalgebern, die bei Auslösung durch einen Passanten Schaltsignale an die Steuereinrichtung abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Drehkreuz eine Verriegelungseinrichtung zusammenwirkt, die im Ruhezustand das Drehkreuz ständig verriegelt, daß zwischen den Türöffnungen (13,14) Anwesenheitsfühler (19,20) vorgesehen sind, die die Anwesenheit eines Passanten zwischen den Türöffnungen erfassen und in einen aktiven und in einen inaktiven Zustand überführbar sind, wobei sie im aktiven Zustand ein Verriegelungssignal für die Verriegelungseinrichtung und/oder ein Ausschaltsigna) für den Motor erzeugen, daß die Signalgeber als erste, zweite und als dritter Signalgeber ausgebildet sind, daß die ersten Signalgeber durch an jeden Drehflügel (10) angebrachte Kontaktgriffe (27) gebildet sind, wobei bei Betätigung eines Kontaktgriffes durch einen Passanten das Schaltsignal an die Steuereinrichtung ein Einschaltsignal für den Motor (24) ist, daß die zweiten Signalgeber (25) außerhalb der beiden Türöffnungen der Drehtür angeordnet sind, wobei jeder Signalgeber (25) bei Betätigung sowohl die Anwesenheitsfühler in den inaktiven Zustand überführt als auch ein Freigabesignal an die Steuereinrichtung abgibt, das bei Vorhandensein des von einem Kontaktgriff ausgehenden Einschaltsignals die Entriegelung der Verriegelungseinrichtung und die Einschaltung des Motors bewirkt, daß der dritte Signalgeber als mit dem Drehkreuz gekoppelter Schalter (23) ausgebildet ist, der die Anwesenheitsfühler nach einem begrenzten Drehwinkel des Drehkreuzes wieder in den aktiven Zustand überführt und daß mit dein Drehkreuz gekoppelte Endschalter (21, 22) vorhanden sind, die ein Verriegelungssignal für die Verriegelungseinrichtung und/oder ein Ausschaltsignal für den Motor erzeugen, wenn das Drehkreuz einen solchen Winkel zurückgelegt hat, daß das Passieren der Drehtür möglich war.
- 2. Drehtür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endschalter (22) ein Verriegelungssignal nach einem Drehwinkel des Drehkreuzes von 180° erzeugt.
- 3. Drehtür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung ein mit dem Drehkreuz verbundenes Nockenelement aufweist, das am Umfang mehrere, gleichmäßig beabstandete Verriegelungsausnehmungen (16) aufweist, mit denen ein ortsfestes, jedoch auf das Nockenelement (15) zu und von diesem fort beweglich gelagertes Verriegelungselement (18) zusammenwirkt.
- 4. Drehtür nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (18) von einem Elektromagneten (17) oder einem Schubmotor betätigbar ist.
- 5. Drehtür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Signalgeber Codeleser (25) sind.
- 6. Drehtür nach einem der Ansprüche 1 bis 5,dadurch gekennzeichnet, daß die Anwesenheitsfühler von Kontaktflächen (19, 20) gebildet sind, die über einen Drehwinkel des Drehkreuzes von etwa 90° in einen aktiven Zustand überführbar sind.
- 7. Drehtür nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endschalter (22) ein Ausschaltsignal für den Motor (24) und der andere (21) ein Verriegelungssignal für die Verriegelungseinrichtung (17) erzeugt, wobei der erste Endschalter (22) bei einem größeren Drshwinkel als der zweite schaltet.
- 8. Drehtür nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (17) und der Motor (24) elektrisch derart gekoppelt sind, daß der Motor nur einschaltbar ist, wenn die Verriegelungseinrichtung (17) sich in der Entriegelungsstellung befindet.
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| DE2803765A DE2803765C2 (de) | 1978-01-28 | 1978-01-28 | Drehtür |
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Families Citing this family (10)
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-
1978
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Also Published As
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