DE280307C - - Google Patents

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DE280307C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/18Devices for applying adhesives to shoe parts

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 280307 KLASSE 71 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Geschmeidigmachen und Anfeuchten von mit . einer Klebstoffschicht versehenem Verstärkungsgewebe für Brandsohlen derjenigen bekannten Art, bei welcher das Gewebe durch einen Dampf raum hindurchgeführt wird, durch dessen gelochten Heiztisch hindurch Dampf zur Einwirkung auf die Geweberückseite gebracht wird. Die Erfindung bezweckt, die
ίο Durchfeuchtung derartiger Gewebe zu vergleichmäßigen, so daß keine ungenügend angefeuchteten Gewebestellen entstehen und versengen können. Zu diesem Zweck ist die neue Vorrichtung so angeordnet, daß das durch sie hindurchgehende Verstärkungsgewebe nach der an sich bekannten Behandlung mit Dampf eine Nachbehandlung mit trockener Wärme erfährt, durch welche der Dampf durch das Gewebe hindurch in die auf der anderen Seite befindliche Klebschicht getrieben und diese dadurch gleichmäßiger klebrig oder feucht gemacht wird.
In der weiteren Ausgestaltung dieser Erfindung wird die Anfeuchtvorrichtung mit einem Wasserbad ausgerüstet, durch welches das Gewebe hindurchgeführt und vorgefeuchtet wird, bevor es dem gelochten Heiztisch des Dampfraumes zugeführt wird. Dieses Wasserbad durchtränkt das Gewebe teilweise mit Feuchtigkeit und weicht die Außenfläche der Klebstoffschicht teilweise auf, so daß sie der nachherigen Einwirkung des Dampfes und der trockenen Wärme besser zugänglich wird. Die trockene Wärme selbst wird der Fläche, über welche das Gewebe hinwegläuft, durch einen Heizmantel zugeführt, welcher sich bis unter den Dampfraum des gelochten Heiztisches erstreckt und verhindert, daß der in diesem befindliche Heizdampf kondensieren kann.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, in welcher bedeutet :
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 2.
Der Heiztisch, über welchen das von einer Haspel 3 kommende aufzuweichende Gewebe geführt wird, ruht auf Füßen 1, 2 und ist mit einem Wasserbad 4 versehen, durch welches das Gewebe hindurchgeführt wird, bevor es auf den Heiztisch gelangt. In diesem Wasserbad, welches durch das Überlaufrohr 5 auf stets gleicher Flüssigkeitshöhe gehalten und durch ein Rohr 6 mit der vorzugsweise angewärmten Vorfeuchtflüssigkeit versehen wird, wird das Gewebe vor gefeucht et, so daß es teilweise mit Feuchtigkeit getränkt und die Außenseite seiner Klebstoffschicht teilweise aufgeweicht wird. In dem Wasserbad 4 sitzt eine an einem Rahmen 7 gelagerte Laufwalze 8, über welche das Gewebe hinwegläuft.
Der eigentliche Heiztisch 9 wird von einem Dampfkasten 10 gebildet, welcher mit Dampfeinlaß- und Dampfablaßrohren 11 und 12 versehen ist. Der Tisch ist geneigt, so daß etwa kondensierender Dampf nach unten fließt und
abgeführt werden kann. Am Auflaufende ist der Kasten io abgesetzt. Er läuft an dieser Stelle unter einem Dampfraum 13 vorbei, dessen Oberwand von einer in der Verlängerung der 5 Oberwand des Tisches 9 liegenden gelochten Platte 14 gebildet wird. In diesen Dampfraum wird durch ein Rohr 15 Heizdampf zugeführt. Von dem Rohr 15 gehen innerhalb des Dampfraumes 13 gelochte Zweigrohre 16 ab, aus denen der Dampf ausströmt. Die Anordnung eines derartigen Dampfraumes, durch dessen gelochten Heiztisch der Dampf auf die Geweberückseite einwirkt, ist an sich bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung. Diese besteht vielmehr iri der Anordnung des hinter dem gelochten Heiztisch liegenden ungelochten Trockenheiztisches, welcher nach Vorbeigang des Gewebes über der perforierten Wand 14 der Tischlauffläche durch trockene Wärme die Anfeuchtung des Gewebes vergleichmäßigt und das Verbrennen des Gewebes verhindert. Der untere Teil des Dampfkastens 10 heizt den Dampfraum 13. Dadurch soll verhütet werden, daß der in letzterem befindliche Dampf kondensiert.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι Vorrichtung zum Geschmeidigmachen und Anfeuchten von mit einer Klebstoffschicht versehenem Verstärkungsgewebe für Brandsohlen, bei welcher das Gewebe durch einen Dampfraum hindurchgeführt wird, durch dessen gelochten Heiztisch hindurch der Dampf auf die Geweberückseite einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem gelochten Heiztisch (14) ein ungelochter Trockenheiztisch (9) angeordnet ist, durch welchen das Eindringen des Dampfes in die Geweberückseite vergleichmäßigt und das Verbrennen des Gewebes verhindert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe zuerst durch ein Wasserbad hindurchgeführt und vorgefeuchtet wird, bevor es dem gelochten Heiztisch (14) zugeführt wird, so daß es teilweise mit Feuchtigkeit getränkt und die Außenfläche der Klebstoffschicht teilweise aufgeweicht wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Dampfraum (13) des gelochten Heiztisches (14) ein Fortsatz des Dampfkastens (10) des ungelochten Trockenheiztisches (9) angeordnet ist, dessen Heizdampf die Kondensation des in dem Dampfraum des gelochten Heiztisches befindlichen Heizdampfes zu verhindern vermag.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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