DE280258C - - Google Patents

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DE280258C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/30Stations for delivery

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
280258 KLASSE 81 e. GRUPPE
PAUL HARDEGEN & CO.
FABRIK ELEKTRISCHER APPARATE G.m.b.H.
in BERLIN.
Empfangsstelle für Druckluft-Rohrpostanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1914 ab.
Bei Rohrpostanlagen mit Druckluftbetrieb tritt selbst bei langsam ankommender Büchse ein Luftstrom, der aus der vor der Büchse im Fahrrohr komprimierten Luft besteht, vor der Büchse aus. der Empfangsstelle aus. Dieser Vorluftstrom verursacht ein störendes Geräusch und einen Luftzug, der leicht etwaige auf dem Tisch der Empfangsstelle liegende, zum Absenden bestimmte Schriftstücke fortzublasen
ίο vermag.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, kurz vor der Mündung des Fahrrohres ein mit einem gewöhnlich offenen Verschlußorgan ausgerüstetes Zweigrohr zur Ableitung der Vorluft anzuordnen und die Mündung des Fahrrohres mit einer erst von der ankommenden Büchse zu öffnenden Klappe zu versehen. Diese Einrichtung hat jedoch den Ubelstand, daß die Büchse in der Regel nicht imstande ist, die Klappe zu öffnen, da diese naturgemäß ziemlich stark belastet sein muß, um nicht schon durch die komprimierte Vorluft aufgestoßen zu werden. Es kommt hinzu, daß selbst eine absichtliche Drucksteigerung im Rohr, um die Büchse gegen den Widerstand der Klappe herauszudrücken, deswegen ihren Zweck nicht erreicht, weil die Druckluft an der Empfangsstelle um die auf der Klappe ruhende Büchse herum in das Ableitungsrohr tritt und dadurch unwirksam wird. Dies würde selbst dann eintreten, wenn der Filzring der Büchse statt am vorderen Ende am hinteren Ende angeordnet wäre, wobei man das vordere Ende mit einem Puffer zur Verhütung einer Beschädigung der Büchse versehen könnte. Die Büchse mit mehreren Filzringen zu versehen, ist wegen der üblichen Rohrkrümmungen nicht möglich.
Durch den Gegenstand der Erfindung soll nun unter Beibehaltung des Vorluftrohres und der Abschlußklappe ein Stehenbleiben der Büchse mit Sicherheit verhindert werden. Zu diesem Zwecke ist das für gewöhnlich in der Offenstellung befindliche Verschlußorgan des Vorluftrohres, beispielsweise eine Verschlußklappe, mit einem in das Fahrrohr hineinragenden Hebel derart verbunden, daß beim Einlaufen einer Büchse in die Empfangs stelle das Verschlußorgan des Vorluftrohres für kurze Zeit geschlossen wird. Die ankommende Büchse ist stets imstande, diesen Hebel, da die zu leistende Arbeit infolge der Entlastung der Verschlußklappe sehr gering ist, zu bewegen, wodurch sie das Vorluftrohr absperrt, bevor sie zur Ruhe kommt. Infolgedessen ist ein Abströmen der hinter der Büchse befindlichen Druckluft in das Vorluftrohr und ein Stehenbleiben der Büchse ausgeschlossen. Diese trifft vielmehr mit genügender Kraft auf die die Mündung des Fahrrohres abschließende Klappe, so daß auch diese kein Hindernis für den Austritt der Büchse mehr darstellt. Die Ansammlung von komprimierter Luft vor der Büchse nach dem Schließen des Vorluftrohres kann gegebenenfalls durch kleine Löcher in der Wandung des Fahrrohres oberhalb der Mündungsklappe verhindert werden.

Claims (1)

  1. Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
    Das Fahrrohr α geht in der Empfangsstelle in den üblicherweise vorgesehenen Auslaufbogen b über, aus dem die Büchsen in den auf der Tischplatte t angeordneten Auffangkorb m gelangen. Das Ableitungsrohr ν für die Vorluft ist an der Mündung c des Fahrrohres abgezweigt. Die Fahrrohrmündung c ist durch
    ίο die Klappe d verschlossen, die durch ein Gewicht h für gewöhnlich in der Schlußlage gehalten wird. In der Wandung des Fahrrohres ist bei i der Hebel f gelagert, der mittels des Gestänges g die für gewöhnlich in def Offenstellung befindliche Ventilklappe k des Vorluftrohres ν schließt, wenn die Büchse p auf ihn trifft. Der Hebel f weicht dabei so weit zur Seite, daß die Büchse vorbeistreichen kann, worauf sie auf die Klappe d trifft und, diese öffnend, in den Korb m fällt. Der Pfeil gibt die Fahrtrichtung der Büchse an.
    Es ist ersichtlich, daß die vor der Büchse das Fahrrohr durchlaufende Luftwelle durch die Verschlußklappe d in das Rohr υ gedrängt und unschädlich abgeleitet wird. Erst wenn die Büchse φ auf den Hebel f trifft, wird durch diesen die Klappe k umgelegt und dadurch das Rohr ν geschlossen. Die hinter der Büchse befindliche Druckluft findet ihrerseits nunmehr keinen Abfluß in das Rohr v, sondern drückt die Büchse p mit genügender Kraft gegen die Klappe d und aus dem Fahrrohr heraus. Sobald dies geschehen ist, geht der leicht federnde Hebel f wieder in die gezeichnete Lage, wobei sich die Klappe k wieder in die Offenstellung bewegt.
    Pa ϊ ε ν τ - A ν s ρ r u c η :
    Enipfangsstelle für Druckluft-Rohrpostanlagen, bei der das zur Ableitung der Vorluft dienende Vorluftrohr mit einer Ventilklappe o. dgl. ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die für gewöhnlich in der Offenstellung befindliche Ventilklappe (k) o. dgl. des Vorluftrohres (v) mit einem in das Fahrrohr hineinragenden Hebel (f) derart verbunden ist, daß beim Einlaufen einer Büchse in die Empfangsstelle die Ventilklappe (k) für kurze Zeit geschlossen wird, um ein sicheres Heraustreten der Büchse (p) aus dem für gewöhnlich durch eine belastete Klappe (d) geschlossenen Fahrrohr zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2060315A2 (de) 2007-11-15 2009-05-20 DSMIP Assets B.V. Hochleistungsmembran

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EP2060315A2 (de) 2007-11-15 2009-05-20 DSMIP Assets B.V. Hochleistungsmembran

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