DE280222C - - Google Patents

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DE280222C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/13Steaming or decatising of fabrics or yarns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280222 KLASSE Bö. GRUPPE
PHILIPP STAPP in MÜNCHEN. Vorrichtung zum Nach- oder Abdämpfen von Geweben,
Zusatz zum Patent 275341.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1913 ab. Längste Dauer: 3. April 1928.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zum Nachoder Abdämpfen von Geweben nach Patent 275341, bei welcher der mit dem Dämpfer in Verbindung stehende Dampfentwickler von einem Mantel teilweise umschlossen wird, welcher die Heizgase nach oben führt, die in Verbindung mit der durch Lochungen des Mantels eintretenden Außenluft aus dem Innern des Kastens durch eine Siebfläche gegen den Stoff strömen, der über Leitwalzen geführt wird. Das Wesentliche und Fortschrittbegründende der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung besteht nun darin, daß, unter Vermeidung eines aus zwei drehbaren Hohlkörpern bestehenden Dämpfers und einer hierdurch bedingten erschwerten Führung der Gewebebahn, oberhalb des die Mischung der Heizgase und der Außenluft vermittelnden Drahtsiebes oder gelochten Bleches ein aus einem muldenförmigen, oben offenen Hohlkörper und einem über zwei Leitrollen geführten, endlosen Mitläufer bestehender Dämpfer angebracht ist, gegen dessen Muldenboden und dem unteren Trum des Mitläufers der Heißluftstrom direkt geführt wird. Dies hat die Wirkung, daß infolge der direkten, dauernd großen Wärmezufuhr das im Hohlkörper des Dämpfermopses sich etwa ansammelnde Kondenswasser, ebenso die im unteren Trum des Mitläufers vorhandene Feuchtigkeit verdampft und so das Dämpfen unter Ausschluß von Naßdampf lediglich mit trockenem Dampf vollzogen wird. Es hatte sich bisher beim Abdämpfen der Gewebe zwischen zwei Filzhüllen des aus zwei drehbaren Hohlkörpern bestehenden Dämpfers der Nachteil gezeigt, daß durch an den Filzhüllen sich bildende Kondenswassertropfen der dem Gewebe zu verleihende, eigentümliche und dauernde Glanz durch Flekkenbildung sehr beeinträchtigt wurde, da der Dampf an den mit Wasser benetzten Stellen des Gewebes wirkungslos bleibt. Dieser Nachteil soll durch die vorliegende Einrichtung beseitigt werden, ebenso wie durch die in seitlicher Richtung abziehenden Heizgase ein wirksames Nachtrocknen der den Dämpfer verlassenden Gewebebahn erzielt wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 teils in Endansicht, teils in senkrechtem Querschnitt veranschaulicht.
Der mit dem Dämpfer in Verbindung stehende Dampfentwickler 6 der Dämpf- und Trockenvorrichtung 2, 3 ist in bekannter Weise von einem Mantel 12, 12 teilweise umschlossen, welcher die Heizgase des Brennerrohres 10 nach oben führt, die in Verbindung mit der durch die Lochungen 5 eintretenden Außenluft das Drahtsieb 13 durchstreicht, durch welches der Heißluftstrom gleichmäßig gemischt und erwärmt zum Austritt gelangt.
. Oberhalb dieses die Austrittsöffnung abdeckenden Drahtsiebes 13, welches auch durch ein gelochtes Blech oder ähnlich wirkendes
Mittel ersetzt werden kann, ist nun der eigentliche Dämpfer angebracht. Dieser besteht aus dem oben offenen Dämpfermops 18 mit muldenförmigem Bodenteil 18' und einem endlosen Mitläufer 19,19', der über die beiden seitlich des Dämpfermopses 18 sitzenden Leitrollen 20, 23 geführt ist. Die eine derselben ist mit der Handkurbel 24 oder einer mechanischen Antriebsvorrichtung versehen. Das Gewebe 27 wird über den Mitläufer 19 der Dämpf- und Trockenvorrichtung in der aus Fig. 2 ersichtlichen Pfeilrichtung geführt. Der im Dampferzeuger 6 entwickelte Wasserdampf tritt durch die Leitungsrohre 15 in den Hohlraum des Dämpfers 18, um, den Mitläufer 19 durchdringend, an das zu dämpfende und darauf zu trocknende Gewebe zu gelangen.
Der aus dem Innern des Kastens die Sieb-. fläche 13 durchstreichende Heißluftstrom hat nun eine mehrfache Wirkung, indem er nicht direkt gegen das Gewebe, sondern gegen das untere Trum 19' des Mitläufers 19 strömt und die in demselben enthaltene Feuchtigkeit verdampft. Ein Teil der Wärme des gegen den Mitläufer gerichteten Heißluftstromes wird ferner auf den muldenförmigen Boden 18' des Dämpfers übertragen, so daß das sich hierin etwa ansammelnde Kondenswasser durch diese indirekte Heizung sofort verdampft wird und die Dämpfung des Gewebes mit möglichst trockenem Dampf erfolgt. Derjenige Teil des Heißluftstromes, dessen Wärme weder auf den Mitläufer 19, 19', noch auf die Dämpfermulde 18, 18' übertragen, sondern nach beiden Seiten gegen das Gewebe 27 abgelenkt wird, dient dazu, einerseits das Gewebe 27 vor seinem Eintritt in den Dämpfer vorzuwärmen, anderseits es nach dem Nach- oder Abdämpfen zu trocknen, so daß hierdurch ein wirksames Nachtrocknen der den Dämpfer verlassenden Gewebebahn erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:-
    Vorrichtung zum Nach- oder Abdämpfen von Geweben nach Patent 275341, dadurch gekennzeichnet, daß unter Wegfall eines aus zwei drehbaren Hohlkörpern bestehenden Dämpfers oberhalb des Austritts (13) für die aus dem Innern des Kastens (2, 3) strömende Heißluft ein aus einem muldenförmigen, mit ,, dem Dampfentwickler verbundenen Hohlkörper (18, i8') und einem diesen umschließenden, endlosen Mitläufer (19, 19') bestehender Dämpfer angebracht ist, gegen dessen Muldenboden und das untere Trum (19') des Mitläufers ■ der Heißluftstrom direkt geführt wird, der, teilweise gegen die gedämpfte Stoffbahn abgelenkt, zum Nachtrocknen derselben dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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