DE828306C - Kondenswasservorwaermer fuer Niederdruckdampfkessel - Google Patents

Kondenswasservorwaermer fuer Niederdruckdampfkessel

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DE828306C
DE828306C DEP2605A DE0002605A DE828306C DE 828306 C DE828306 C DE 828306C DE P2605 A DEP2605 A DE P2605A DE 0002605 A DE0002605 A DE 0002605A DE 828306 C DE828306 C DE 828306C
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Philipp Pfeiffer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D1/00Steam central heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Kondenswasservorwärmer für Niederdruckdampfkessel Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kondenswasservorwärmer für Niederdruckdampfkessel, insbesondere von Dampfheizungsanlagen. Das Neue besteht darin, daß das Kondenswasser durch ein an die Rücklaufleitung angeschlossenes Fallrohr in ein unteres waagerecht liegendes Verteilungsrohr geleitet wird, das durch Steigrohre mit einem oberen waagerechten Sammelrohr verbunden ist, welches mit gegen Dampfrückschlag gesicherten Überläufen in ein mit -dem Rohrsystem des Dampfkessels in kommunizierender Verbindung stehendes Rohrsystem über dessen Wasserspiegel mündet.
  • Diese Ausbildung des Vorwärmers bietet eine Reihe von Vorteilen. Ein Rückstoß aus dem Heizkessel in die Kondenswasserleitung kann nicht mehr auftreten. Das zurückfließende Kondenswasser hat bis zum Austritt aus dem Vorwärmer einen langen NVeg zurückzulegen, und das das Kondenswasser führendeRohrsy.stem ist stets bis zu gleicher Höhe, d. h. bis zum Überlauf mit Wasser gefüllt, weil infolge der Rückschlagsicherung das Kondenswasser nicht bis zur Druckgrenze zurückgedrückt werden kann. Die Folge ist, daß das Kondenswasser hoch, fast bis zur Verdampfung, vorgewärmt wird, so daß also die Heizflächen des Kessels erheblich entlastet, eine schnellere Dampfbildung und ein wirtschaftlicher Betrieb erreicht werden. Ein weiterer für die Aufstellung der Kesselanlage recht beachtlicher Vorteil besteht darin, daß der Vorwärmer mit dem Heizrohrsystem des Kessels auf .gleicherHöhe aufgestellt werden kann, was eine bauliche Vereinfachung ergibt und die bisher in vielen Fällen auf bauliche Schwierigkeiten stoßende vertiefte Aufstellung des Kessels vermeidet. Die genaue Einhaltung der Druckgrenze des Kessels ist nicht mehr notwendig; man kann nach Belieben mit einem Dampfdruck von o,i bis o,5 atü arbeiten. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Kondenswasservorwärmers in vier Abbildungen dargestellt. es zeigt Abb. i eine Vorderansicht des Vorwäriners, teilweise im Schnitt, Abb. 2 einen Schnitt nach A-B der A11. i. Abb.3 eine Draufsicht auf eine Überlaufstelle des oberen Sammelstücks und Abb. 4 eine Seitenansicht dazu.
  • Das von den Heizkörpern kommende Kondenswasser tritt durch ein Rohr a oben in ein Fallrohr b ein, das unten in ein waagerechtes Verteilungsrohr c mündet. Das letztere steht durch Steigrohre d mit, einem durch das Fallrohr b in zwei Teile getrennten oberen waagerechten Sammelrohre in Verbindung. Sowohl das Verteilungsrohr c als auch die beiden Teile des Sammelrohres e sind stirnseitig geschlossen.
  • Diesem das Kondenswasser führenden Rohrsystem ist ein mit dem Heizrohrsystem des Dampfkessels in kommunizierender Verbindung stehendes Rohrsystem zugeordnet. Dasselbe besteht aus einem über dem Kondenswassersammelrohr e Liegenden waagerechten Rohr f, das mit einem Rohrstutzen g an den Dampfsammler h .des Kessels (s. Abb. 2) angeschlossen ist. Von diesem Rohr f gehen zu beiden Enden senkrechte Rohrstücke i ab, die mit ihren unteren rechtwinklig abgebogenen Enden k in den Wasserraum des Kessels führen. Auf diese Weise ist zwischen dem Rohrsystem f, i und dem RohrsystemdesDampfkes,sels einekommunizierende Verbindung geschaffen, d. h. das Kesselwasser stellt sich in den senkrechten Rohren i stets auf den Spiegel S ein, welcher dem Wasserstand im Kessel entspricht.
  • Das mit dem Kessel kommunizierende Rohrsystem f, i bildet um das das Kondenswasser führende Rohrsystem c, d, e einen Rahmen. In der Nähe der freien Enden sind an dem Kondensw-assersammelrohr e durch in der Oberseite des 'Mantels vorgesehene siebartige Durchbrechungen rrc C)erläufe erzeugt. Dieselben sind mit auf den Rohrmantel aufgeschweißten Blechhauben o überdeckt, die in dicht an der Rohrstirnwand heruntergehe-nde Blechzungen p auslaufen (s. insbesondere Abb. 4). Mit diesen so gestalteten Enden ist das Kondenswassersammelrohr e in die senkrechten Rohre i eingeschweißt. Die Höhenlage der Eintrittsstelle der Enden des Sammelrohres e in die senkrechten Rohre i ist so gewählt, daß die zwischen der Rohrstirnwand und der Blechzunge p 'belassene schmale Schlitzöffnung des Überlaufes für das Kondenswasser stets über dem Spiegel S des in den Rohren i befindlichen Kesselwassers bleibt (s. Abb. i).
  • Die Blechzungenp bildenRü&schlagsicherungen; sie lassen das Kondenswasser in den Dampfraum der Rohre i austreten, verhindern aber das Zurücktreten von Dampf aus den Rohren i mindestens in einem solchen Maße, daß dieser nicht in der Lage ist, den immerhin 20 bis 301 betragenden Inhalt des Vorwärmers zu bewegen. Der \"orwäriner bleibt also immer bis zu' seinen Überläufen mit Kondenswasser .gefüllt und gibt dieses nur nach Maßgabe des Kondenswasserzuflusses nach den mit dem Dampfkessel verbundenen Rohren i a1). Jedes Kondenswasserteilchen muß also den langen Weg von dem Fallrohr b über das Verteilungsstück c, die Steigrohre d und das Sammelstück e zurücklegen und steht dabei in ständigem Wärmeaustausch mit den Heizgasen. Die Heizfläche des \'orwärmers ist also stets voll ausgenutzt.

Claims (3)

  1. PATEN TaxsPBi-CitE: i. Kondenswasservorwärmer für N iederdruckdampfkessel, insbesondere von Dampfheizungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondenswasser durch ein an die Rücklaufleitung (a) angeschlossenes Fallrohr (b) in ein unteres waagerechtes Verteilungsrohr (c) geleitet wird, das durch Steigrohre (d) mit einem oberen waagerechten Sammelrohr (e) verbunden ist, welches mit gegen Dampfrückschlag gesicherten Cherläufen (m) in ein mit dem Rohrsystem des Dampfkessels in kommunizierender Verbindung stehendes Rohrsystem (f, i) über dessen U'asserspiegel (S) mündet.
  2. 2. Kondenswasservorwäriner für Niederdruckdampfkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dein Rohrsystem des Dampfkessels in kommunizierender \,'erbindung stehende Rohrsystem aus einem über dem Sammelrohr (e) des das Kondenswasser aufnehmenden Rohrsystems (c, d, e) verlaufenden waagerechten, an den Dampfsammler (h) angeschlossenen Rohr (f) und -zwei seitlichen senkrechten, unten an den Wasserraum des Dampfkessels angeschlossenen Rohren (i) hesteht, in welche die Überläufe (m) des oberen Kondenswassersammelrohres (e) hineingeführt sind.
  3. 3. Kondenswasservorwärmer für Niederdruckdampfkessei nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überläufe des oberen Kondenswassersammelrohres (e) durch im Bereich der Rohrenden an der Oberseite des Rohrmantels angebrachte siebartige Durchbrechungen (m) mit darüber angeordneten Blechhauben (o) erzeugt sind, welch letztere in die benachbarten Rohre (i) des mit dem Dampfkessel in kommunizierender Verbindung stehenden Rohrsystems (f. i) münden und mit dicht an der Rohrwand nach unten gebogenen Blechzungen (p) die Rückschlagsicherung bilden.
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