DE28019C - Neuerung an Dampfkesseln und deren Feuerungen - Google Patents

Neuerung an Dampfkesseln und deren Feuerungen

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DE28019C
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DE
Germany
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steam
combustion chamber
water
boiler
generator
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DENDAT28019D
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Original Assignee
Bull's Power Company Limited in Liverpool
Publication of DE28019C publication Critical patent/DE28019C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B9/00Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body
    • F22B9/02Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body the boiler body being disposed upright, e.g. above the combustion chamber
    • F22B9/04Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body the boiler body being disposed upright, e.g. above the combustion chamber the fire tubes being in upright arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Feuerung gehört zu denen, bei welchen die Steinkohle oder das sonstige Brennmaterial unter Einblasen von mit Luft gemischtem Dampf zunächst theilweise verbrannt und in Gase verwandelt wird und die entstandenen Gase dann über dem Generator in der Feuerkammer mit einer zweiten frisch einströmenden Luftmenge gemischt und verbrannt werden.
Die Neuerung ist auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
. Fig. ι ist ein Aufrifs, theilweise im Verticalschnitt des mit der neuen Feuerung versehenen stehenden Kessels,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach A-B,
Fig. 3 ein Aufrifs, theilweise im Verticalschnitt, einer etwas veränderten Feuerungsanlage und
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt nach A-B,
Fig- 3·
Der Kessel besteht aus drei aufrecht neben einander stehenden und mit abgeflachten Seitenwänden mit einander verbundenen cylindrischen Theilen A B und B\ Nur die beiden äufseren Theile B1 und B sind mit Feuerbüchsen und Siederohren versehen, während der mittlere Theil A als Wasser- und Dampfraum dient. Der flache Boden des letzteren wird durch die verticalen Versteifungsstangen A' von dem halbkugelförmigen Kopfe getragen.
Die Siederohre der Seitentheile B und B1 sind in den Rohrplatten G und F befestigt. Eine dritte Platte H ist aufserdem noch im oberen Theile jedes der Cylinder B und B1 angebracht; sie bildet die untere Wand der Kammern J zum Ueberhitzen des Dampfes, welche durch die Rohre E^ unter sich und mit dem Dampfraum des mittleren Kessels A communiciren. Aufserdem sind in den flachen Seitenwänden der drei Cylinder die Oeffnungen C und D angebracht, welche zur Circulation von Wasser und Dampf dienen.
Durch die oberen halbkugelförmigen Köpfe_/ der Seitentheile B B1 werden die Verbrennungsgase zum Schornstein geführt.
Die untere Rohrplatte F bildet die Decke des Verbrennungsraumes K, .welcher über dem das Brennmaterial enthaltenden und als Gasgenerator dienenden Raum L sich befindet. Beide Räume K und L, sowie auch die unter letzterem liegenden Aschenkasten O sind mit Wassermantel umgeben. An den Seitentheilen des Kessels sind die Trichter M zum Einfüllen des Brennmaterials angebracht. Dieselben haben eine äufsere Thür oder Klappe M1 und eine innere Klappe M2; durch letztere gelangt das Brennmaterial in den Raum L. Dieser Raum wird unten durch die herausnehmbaren Roststäbe Z1 begrenzt und seitwärts durch die Aschenthür Z2 verschlossen.
Durch jeden Verbrennungsraum ^ST, sowie durch den Wassermantel desselben erstreckt sich, über der Schicht des Brennmaterials liegend, ein ebenfalls mit Wassermantel umgebenes Luftzuführrohr N, welches durch radial stehende Rohrstutzen Nx mit dem Verbrennungsraum K communicirt. Der Wassermantel des Luftzuführrohres N communicirt mit dem Wassermantel der Feuerbüchse, während das über der Rohrplatte F befindliche Wasser durch ein in der Mitte dieser Platte ausmündendes Rohr JV"2 mit dem Wassermantel des Luftzuführrohres in Ver-
bindung steht. Durch die radialen Rohrstutzen JV1 strömt die frische Luft in den Verbrennungsraum K und dient hier zur Verbrennung der aus dem Gasgenerator Z aufsteigenden Gase.
In die Gasgeneratoren L wird vermittelst einer entsprechenden Vorrichtung, wie z. B. eines Körting'schen Gebläses/1, durch die Rohre Px und P2, welche in die geschlossenen Aschenkasten 0 münden, ein Gemenge von Luft und Dampf eingeblasen.Durch Ventile F3 kann nach Belieben die Zuführimg von Luft und Dampf von den Generatoren L abgeschnitten werden. Die Höhe des Wasserstandes in Ä B und B1 geht bis ungefähr in die Mitte der Oeffnungen D.
In Fig. 3 und 4 ist eine andere Luftzuführung in den Verbrennungsraum K dargestellt. Die Luft wird hier durch Rohre JV', welche durch den Wassermantel des Verbrennungsraumes K gehen und mit der äufseren Luft communiciren, in die aus dem Generator L aufsteigenden Gase geführt. Mitten durch den Generator erstreckt sich das nach unten verjüngt zulaufende verticale Rohr JV2, welches den unter dem Boden des Aschenkastens O befindlichen Wassermantel mit dem über der Rohrplatte F befindlichen Wasserraum in Verbindung setzt.
In der Höhe der Rohre JV1 hat das Rohr JV2 eine Ausbauchung, um dasselbe gegen die Einwirkung der daselbst herrschenden gröfsten Hitze ■ zu verstärken.
Die Circulation des Kesselwassers soll von dem mittleren Cylinder A um die Feuerkammern K und Generatoren L der Seitentheile B B1 herum, durch die Oeffnungen C zwischen den Winkeleisen α α hindurch nach dem Boden der Feuerbüchsen und durch die Rohre JV2, sowie aufserhalb der Wände des Generators L wieder nach aufwärts, zwischen den Siedröhren und durch die Oeffnungen D hindurch nach dem mittleren Kesseltheil A zurückgehen.
Die den Oeffnungen C gegenüberstehenden flachen Wände der Feuerbüchsen sind durch Ausfütterungen R' aus feuerfestem Material gegen die Einwirkung des Feuers geschützt.
Unter der oberen Ausmündung des Rohres N2 ist eine das erhitzte aufsteigende Wasser nach den Siederöhren hin leitende, kegelförmig gestaltete Platte 2 angebracht. Demselben Zwecke dient eine Winkelschiene Ri, welche ringsum an der äufseren Wand der Kesseltheile BB1 über der oberen Ausmündung des Wassermantels der Feuerbüchse befestigt ist.
Durch die Platte b und die Schiene Ri soll die Strömung des Wassers unmittelbar über die Decke F der Feuerbüchse hingeleitet werden, um hier den Niederschlag von Kesselstein zu verhindern. Aufserdem sind an der äufseren Wand des Kessels in der Höhe der Platte F rings um dieselbe die Mannlöcher e zum Reinigen dieser Platte angebracht, Fig. 3 und 4.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An dem in Fig. 1 bis 4 dargestellten Dampfkessel mit Feuerungsanlage:
1. Die als Dampferzeuger dienende, mit Ueberhitzungsraum J, Gasgenerator L und Verbrennungsraum K versehenen, seitlich an^ geordneten Cylinder B B in Combination mit dem mittleren, als Dampf- und Wasserbehälter dienenden Cylinder A.
2. Die feuerfeste Ausfütterung R' auf einer Seite des Generators L mit dem Rohr JV2 und Verbrennungsraum K in Verbindung mit den Deflectoren b und R1, durch welche
. die Strömung des Wassers unmittelbar über die Decke des Verbrennungsraumes hingeleitet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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