DE280139C - - Google Patents

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DE280139C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 280139 -KLASSE 21/. GRUPPE
PETER KLEBER in BERLIN-SCHÖNEBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1913 ab.
Gemäß den Errichtungsvorschriften des Verbandes Deutscher Elektrotechniker müssen Zuleitungen, welche zugleich als Träger der Beleuchtungskörper dienen, von Zug entlastet sein. Diese Entlastung geschieht gewöhnlich in der Weise, daß besondere mit der Zuleitung verflochtene Tragschnüre an einem Haken im Anschlußstutzen verknotet werden. Es ist auch bereits ein Isolierkörper bekannt geworden,
ίο bei welchem die Tragschnüre der Zuleitung samt ihrem durch Festbinden entstandenen Knoten in Einschnürungen und Aussparungen des zylindrischen Isolierkörpers untergebracht werden, um das Einbringen desselben in den Fassungsstutzen durch hervorstehende Tragschnüre nicht zu erschweren. Dieser Isolierkörper zeigt indes den Nachteil, daß er infolge seiner durch Aussparungen und Einschnürungen geschwächten Wandungen leicht abbricht, woraus schwere Gefährdungen durch elektrische Leitung entstehen können; ferner können die genannten Isolierkörper infolge ihrer unsymmetrischen Bauart nur nach einer Seite hin verwendet werden; zur gleichzeitigen Aufhängung von Ka-
■25 schierungen, Ketten usw. sowie zur isolierten Aufhängung mittels Ringnippel o. dgl., wie solche insbesondere bei Baldachinen unbedingt erforderlich ist, eignen sie sich überhaupt nicht. Vorliegende Erfindung betrifft nun einen Isolier- oder Aufhängekörper, welcher nach Belieben von jeder Seite her in den Anschlußkörper eingebracht werden kann und in seinem Innern selbst eine größere Anzahl mehrere Millimeter starker Tragschnüre nebst den erforderlichen Leitungsdrähten aufzunehmen vermag, ohne daß erstere dem bequemen Einbringen der Leitungsdrähte in. den Anschlußkörper hinderlich sind; ferner lassen sich in der Wandung dieses Isolierkörpers noch eine Anzahl von Kettenbehängen, Kaschierungen u. dgl. anbringen, ohne daß dadurch die Leitungsdrähte irgendwie im Räume beeinträchtigt werden. -
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Isolier- oder Aufhängekörpers in verschiedenen Anwendungen dargestellt. .
Fig. ι und 2 veranschaulichen einen zylindrischen Isolierkörper in Längsschnitt und Draufsicht. Der Zylinder α ist innen mit einer Bohrung d versehen und trägt außen Längsnuten in beliebiger Anzahl, von denen je zwei einander gegenüberliegen. In der Mitte weist der Zylindermantel einen ringförmigen Ansatz, b auf, mittels dessen der Isolierkörper in Glühlampenfassungen, Baldachine und dergleichen' Körper in bekannter Weise unter Zuhilfenahme einer kappenförmigen Mutter eingek'emmt werden kann.
An den Enden des Isolier- oder Anschlußkörpers sind in die Längsnuten desselben Löcher c gebohrt, die in beliebiger Anzahl vorhanden sein können. Die Art der Befestigung der Leitungsdrähte ist aus Fig. 1 ersichtlich. Dieselben werden durch die innere Längsbohrung d geführt und oben mit der Aufhängeschnur festgebunden. Alsdann werden die Tragschnurenden durch die Löcher c gezogen und weiter durch den unteren Teil der Längsnuten e über der Stirnseite des Isolierzylinders fest ver-

Claims (2)

knotet; die Tragschnüre liegen in den Aussparungen der Längsnuten verdeckt und hindern daher nicht das bequeme Einbringen des Isolierkörpers in Glühlampenfassungen, Baldachine u. dgl. Die Bohrungen d wie auch die Löcher c und die Längsnuten e können, je nach der Stärke oder Anzahl der aufzunehmenden Drähte und Tragschnüre, verschiedene Abmessungen haben. Da der Isolierkörper an beiden Enden Löcher c ίο besitzt und nur die Löcher an einem Ende für die Verknotung der Tragschnüre gebraucht zu werden pflegen, so bleiben die am anderen Ende -befindlichen Durchbrechungen für das Einhängen von Kettenbehängen, Kaschierungen u. dgl. frei. Zum Zwecke der Aufhängung genannter Gegenstände nun wird die mittlere Öffnung des Isolierkörpers quadratisch gemacht, während die seitlichen Bohrungen f, nach der mittleren Bohrung d zu verlaufend, vorgesehen werden, damit die Haken der Behänge in den von den runden Leitungsdrähten nicht ausgefüllten Ecken der Bohrung d bequem Platz rinden, ohne auf die Drähte einen Druck auszuüben, wie aus dem Diagonalschnitt (Fig. 3) und der Draufsicht (Fig. 4) ersichtlich ist. '' Fig 5 und 6 zeigen in zwei verschiedenen Längsschnitten einen Isolierkörper in einer Glühlampenfassung; der Ansatz b des Isolierkörpers wird durch die Gewindekappe m gegen das Gewindeoberteil der Glühlampenfassung festgehalten. Die Leitungsdrähte, welche zum ■ Kontaktstein h führen, sind innerhalb des Isolierkörpers von den Tragschnüren gehalten, die durch die Locher c des Isolierkörpers geführt und unterhalb desselben verknotet sind, wie es in Fig. 7 ersichtlich gemacht ist und wie es auch aus Fig. ι hervorgeht. Ähnlich wie die oben beschriebene ist die Befestigung des Isolierkörpers an Baldachinen, wie sie z. B. Fig. 7 zeigt. Der Isolierkörper ist durch Gewinde 0 und ft über dem Unterteil r des Baldachins verschraubt, und es sind die die Leitungsdrähte entlastenden Tragschnüre in der bereits beschriebenen Weise über dem Isolierkörper verknotet. Die Haken des Gehänges sind bei f am unteren Ende des Isolierkörpers im Baldachin, und am oberen Ende des Isolierkörpers in der Glühlampenfassung eingehängt, wobei dieses Gehänge mit dazu beiträgt, die Leitungsdrähte weiter von Zug zu entlasten. Zweckmäßigerweise können die Hakenösen isoliert werden. Die Verknotung der Tragschnüre in der Glühlampenfassung ist die gleiche wie bei dem Baldachin, natürlich umgekehrt gedacht. Die isolierte Aufhängung von Baldachinen, Glühlampenfassungen und ähnlichen Körpern kann in der Weise bewirkt werden, daß in zwei Vertiefungen s am oberen Teile des Isolierkörpers ein Drahtbügel η eingesprengt wird (vgl. Fig. 7), ohne daß zur isolierten Aufhängung ein besonderer Ringnippel mit Porzellanrolle erforderlich ist. Statt die Längsnuten e, wie in den gezeich-, neten Ausführungsbeispielen, über den ganzen Mantel laufen zu lassen, genügt es auch, dieselben erst an den Löchern c beginnen zu lassen, da es nur darauf ankommt, für die Tragschnur von jedem der Löcher c bis an das benachbarte Nippelende eine vertiefte Lage zu gewinnen. Wo eine durchgehende Isolierung mittels Isolierkörpers nicht nötig ist, können die beschriebenen Nippel statt aus Isoliermaterial aus Metall bestehen und zweckmäßig aus Rohrstücken durch Pressen oder aus vollen Stücken durch Bohren bzw. Fräsen hergestellt werden. Infolge ihrer Einfachheit lassen sich die neuen Anschluß- und Aufhängekörper, ungeachtet ihier Vielseitigkeit, sehr billig herstellen und machen bei der Installation außerdem eine ganze Reihe bisher erforderlicher Zwischenglieder entbehrlich. Patent-Ansprüche: „
1. Anschluß- und Aufhängevorrichtung für Glühlampenfassungen, Baldachine u. dgl., bei welcher der Isoliernippel durch eine Klemmkappe gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein m:.t einer Längsbohrung (d) für die Leitungsdrähte und Tragschnur versehener Isoliernippel in der Mitte des Mantels mit einem Ansatz (b) und auf seinem Mantel· mit längsgerichteten Nuten versehen ist, die durch Löcher (c) in die Längsbohrung münden, derart, daß die Tragschnur durch die Löcher (c) hindurchgezogen und, ohne daß sie vor die Mantelfläche des Nippels vortritt, mit letzterem verschnürt werden kann.
2. Ausführungsform der Anschluß- und Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Längsbohrung (d) quadratischen Querschnitt hat und von deren Ecken (g) aus an den Enden des Körpers Löcher (f) zu Längsnuten (e) führen, zu dem Zwecke, das Einhängen von Haken für Behänge aller Art in die von den Leitungsdrähten runden Querschnitts nicht ausgefüllten Ecken (g) der inneren Bohrung auf bequeme Art zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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