DE2801375B2 - Digitaler Echokompensator für einen Modem zur Datenübertragung mit Hilfe von Modulation eines Trägers - Google Patents
Digitaler Echokompensator für einen Modem zur Datenübertragung mit Hilfe von Modulation eines TrägersInfo
- Publication number
- DE2801375B2 DE2801375B2 DE2801375A DE2801375A DE2801375B2 DE 2801375 B2 DE2801375 B2 DE 2801375B2 DE 2801375 A DE2801375 A DE 2801375A DE 2801375 A DE2801375 A DE 2801375A DE 2801375 B2 DE2801375 B2 DE 2801375B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- numbers
- carrier
- filter
- echo canceller
- time
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 21
- 230000003044 adaptive effect Effects 0.000 claims description 91
- 230000004044 response Effects 0.000 claims description 46
- 230000006870 function Effects 0.000 claims description 44
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims description 39
- 238000004364 calculation method Methods 0.000 claims description 26
- 238000005070 sampling Methods 0.000 claims description 14
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 13
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 13
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 13
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 9
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 6
- FZJVHWISUGFFQV-UHFFFAOYSA-N n-phenyl-n-[1-(2-phenylethyl)piperidin-4-yl]furan-2-carboxamide Chemical compound C=1C=COC=1C(=O)N(C=1C=CC=CC=1)C(CC1)CCN1CCC1=CC=CC=C1 FZJVHWISUGFFQV-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 21
- 230000014509 gene expression Effects 0.000 description 20
- 238000000034 method Methods 0.000 description 11
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 10
- 230000008569 process Effects 0.000 description 5
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 4
- NAWXUBYGYWOOIX-SFHVURJKSA-N (2s)-2-[[4-[2-(2,4-diaminoquinazolin-6-yl)ethyl]benzoyl]amino]-4-methylidenepentanedioic acid Chemical compound C1=CC2=NC(N)=NC(N)=C2C=C1CCC1=CC=C(C(=O)N[C@@H](CC(=C)C(O)=O)C(O)=O)C=C1 NAWXUBYGYWOOIX-SFHVURJKSA-N 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 239000002574 poison Substances 0.000 description 3
- 231100000614 poison Toxicity 0.000 description 3
- 101100042630 Caenorhabditis elegans sin-3 gene Proteins 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 239000003595 mist Substances 0.000 description 2
- 230000033764 rhythmic process Effects 0.000 description 2
- 229920006384 Airco Polymers 0.000 description 1
- 101100396523 Caenorhabditis elegans ife-1 gene Proteins 0.000 description 1
- 230000003796 beauty Effects 0.000 description 1
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000000284 extract Substances 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 238000010397 one-hybrid screening Methods 0.000 description 1
- 238000010587 phase diagram Methods 0.000 description 1
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L5/00—Arrangements affording multiple use of the transmission path
- H04L5/14—Two-way operation using the same type of signal, i.e. duplex
- H04L5/1423—Two-way operation using the same type of signal, i.e. duplex for simultaneous baseband signals
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/20—Reducing echo effects or singing; Opening or closing transmitting path; Conditioning for transmission in one direction or the other
- H04B3/23—Reducing echo effects or singing; Opening or closing transmitting path; Conditioning for transmission in one direction or the other using a replica of transmitted signal in the time domain, e.g. echo cancellers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
- Filters That Use Time-Delay Elements (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen digitalen Echokompensator für einen Modem zur Datenübertragung.
Ein derartiger Echokompensator dient zum Unterdrücken des Echosignals, das am Empfangsausgang des
hybriden Kopplungskreises auftritt, wenn der Sendeeingang dieses Koppelkreises ein Signal von dem Sender
erhält, so daß die simultane Zweirichtungenübertragung über eine Zweidrahtübertragungsleitung möglich wird.
In der üblichen Ausführungsform, die bisher im wesentlichen für Fernsprechübertragung angewandt
wird, enthält ein derartiger Echokompensator ein Transversalfilter zum Bilden des Echokopiesignals,
welchem Transversalfilter das ausgesendete Signal, wie dies am Sendeeingang des hybriden Kopplungskreises
auftritt, zugeführt wird und dessen Koeffizienten dazu eingestellt werden, das mittlere quadratische Fehlersignal
zu minimalisieren. In diesem bekannten Echokompensator ist das Transversalfilter komplex und kostspielig,
im wesentlichen die Multiplizierer darin, weil die Zahlen am Eingang — kodierte Fernsprechsignalabtastwerte
— durch eine verhältnismäßig große Anzahl von Bits gebildet werden.
Aus dem Artikel »An Adaptive Echo Canceller in a Nonideal Environment« von E. J. Thomas in The Bell
System Technical Journal, Bd. 50, Nr. 8, Oktober 1971, Seiten 2279-2295, ist eine digitale Ausführungsform
eines derartigen Echokompensator bekannt Dieser Echokompensator enthält einen digitalen Signalverarbeitungskreis
mit einer generalisierten Transversalstruktur, wobei das Eingangssignal in digitaler Form
einem Ensemble aus festen digitalen Filtern zugeführt wird, deren Impulsantworten die ersten Glieder eines
normierten Systems von Orthogonalfunktionen bilden und deren Ausgangssignale nach Multiplikation mit
einstellbaren Gewichtsfaktoren zum Bilden einer digitalen Form des Echokopiesignals kombiniert werden.
Die Gewichtsfaktoren werden durch Einstellkreise, die das Fehlersignal in digitaler Form erhalten, zum
Minimalisieren des mittleren quadratischen Fehlersignals eingestellt Auch dieser digitale Signalverarbeitungskreis
ist komplex und kostspielig, insbesondere hinsichtlich der Multiplizierer in den festen digitalen
Filtern und der Multiplizierer für die einstellbaren
Gewichtsfaktoren, weil die zu verarbeitenden Eingangszahlen eine verhältnismäßig große Anzahl von Bits
aufweisen.
Für Datenübertragung kann ein Echokompensator mit einem einfachen und nicht kostspieligen Transversalfilter
verwirklicht werden, wenn die Daten im. Basisband übertragen werden.
Wenn die Daten mit Hilfe von Modulation eines Trägers übertragen werden und wenn das Transversalfilter
des Echokompensators an den Ausgang des Senders des Modems zum Empfangen des modulierten
Datensignals angeschlossen ist, führt die Analog-Digital-Umwandlung dieses Signals zu derselben VerwDc-
keltheit und denselben Herstellungskosten des Transversalfilters wie in dem Fall eines Echokompensators
für Fernsprechsignale.
In dem Artikel »A New Digital Echo Canceler for Two-Wire Full-Duplex Data Transmission« in »IEEE
Transactions on Communications«, Heft COM-24, Nr. 9, Septemper 1976, Seiten 956-968, ist ein Echokompensator
beschrieben, bei dem der Eingang des Transversalfilters — mit einem gleichphasigen und einem
in Quadraturphasenteil — an den Eingang des Senders des
Modems zum Empfangen des nicht modulierten Datensignals angeschlossen und der Ausgang des
Transversalfilters an eine Signalverarbeitungsanordnung angeschlossen ist, in der das Echokopiesignal
gebildet wird und auch das Fehlersignal, das zum Einstellen der Koeffizienten des Filters verwendet wird.
Das eigentliche Transversalfilter dürfte dann bezüglich der Multiplizierer relativ einfach scheinen, nicht jedoch
bezüglich der zugeordneten Signalverarbeitungsanordnung; diese letztere enthält einen Modulator, der dem
des Senders des Modems analog ist, und weiter eine verwickelte Schaltung zum Bilden eines geeigneten
Fehlersignals zur Einstellung der Koeffizienten des Transversalfilters.
Die vorliegende Erfindung hat nun zur Aufgabe, einen digitalen Echokompensator zu schaffen, der ebenfalls
mii dem nicht-modulierten Datensignal arbeitet, aber
auf einer anderen Konzeption beruht, was zu einer anderen Struktur des Echokompensators führt, deren
wichtigster Bestandteil durch eine adaptive Filteranordnung gebildet wird, die unmittelbar das Echokopiesignal
liefert und sich auf einfache Weise verwirklichen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Echokompensator mit Schaltkreisen versehen
ist, die aus jeder Symbolkonfiguration zu jedem Zeitpunkt /T mindestens eine Zahl, die von der dem
Träger zu diesem Zeitpunkt /Tzugeordneten Amplitude
abhängt, erzeugen und diese Zahl mindestens einem von
der dem modulierten Träger zu diesem Zeitpunkt /T zugeordneten Phase abhängigen Teil eines Ensembles
aus digitalen Filtern mit adaptiv einstellbaren Impulsworten zuführen, deren Ausgangssignale in an sich
bekannter Weise zum Bilden einer digitalen Form des Echokopiesignals kombiniert werden, wobei die Koeffizienten
dieser Filter durch ein Ensemble aus Einstellkreisen eingestellt werden, die in an sich bekannter
Weise das genannte Fehlersignal in digitaler Form erhalten und eine vorbestimmte Funktion dieses
Fehlersignals minimalisieren (F i g. I).
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Schaltkreise
in dem Echokompensator die Zahl mit dem dem Träger zu dem genannten Zeitpunkt /T zugeordneten
Amplitudenwert einem bestimmten adaptiven Digitalfil-
ss ter des genannten Filterensembles entsprechend der
Phase 6,7 des modulierten Trägers zu dem genannten
Zeitpunkt /Tzuführen, wobei diese Phase θ, die Summe
einer der N dem Träger als Funktion der Daten
zugeordneten Phasen Φη and der Phase des nicht
modulierten Trägers ist, der innerhalb eines Winkels von 2 π rad. Q verschiedene Werte annehmen kann.
In den in der Praxis verwendeten Fallen von Phasen-
und gegebenenfalls auch Amplitudenmodulation Gegen die N Phasen, die dem Träger zugeordnet werden
können, in regelmäßigem Abstand voneinander, und der betreffende Echokompensator enthält dann eine Anzahl
adaptiver Digitalfilter, die dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen von Nrmd ζ) entspricht
28 Ol 375
Wenn der zugehörende Datenmodem derart eingerichtet ist, daß das obengenannte Verhältnis P/Q die
Form von pll bzw. (2p +1)/4 hat, wobei ρ eine ganze
Zahl ist, kann die Anzahl adaptiver Digitalfilter auf /V verringert werden, da zu jedem Zeitpunkt /Tdie Zahl
mit dem dem Träger zugeordneten Amplitudenwert mit einem Vorzeichen versehen wird, das von der Funktion
(-1V" abhängig ist, und entsprechend der dem Träger
als Funktion der Daten zugeordneten Phase Φ/, einem
bestimmten adaptiven Digitalfilter des genannten Filterensembles zugeführt wird.
In der Praxis kann die Anzahl Digitalfilter des betreffenden Echokompensators abermals durch zwei
geteilt werden, wenn üblicherweise die Hälfte der Phasen θ//des modulierten Trägers (oder der Phasen Φ//,
die dem Träger als Funktion der Daten zugeordnet werden können) um einen Betrag von π rad. von der
anderen Hälfte dieser Phasen abweicht.
In einer ersten Ausführungsform des betreffenden Echokompensators wird folglich zu jedem Zeitpunkt /T
dem gewählten adaptiven digitalen Filter eine Zahl zugeführt, die mit Ausnahme des Vorzeichens der dem
Träger zugeordneten Amplitude entspricht. Nun ist im allgemeinen die Anzahl dem Träger zugeordneter
Amplituden gering, wobei als Grenzfall gilt die oft angewandte Phasenmodulation ohne Amplitudenmodulation.
Wenn verschiedene Amplituden angewandt werden, haben diese Amplituden oft untereinander
Verhältnisse entsprechend einer Zweierpotenz. Es ist leicht ersichtlich, daß in all diesen Fällen die in den
digitalen Filtern erforderlichen Multiplizierer äußerst einfach verwirklichbar sind.
In einer zweiten Ausführungsform des betreffenden
Echokompensators, der bei Datenübertragung mit Hilfe von Phasen- und gegebenenfalls auch Amplitudenmodulation
verwendet wird, wobei das Verhältnis zwischen der Trägerfrequenz /o und der Modulationsgeschwindigkeit
1/rdie Form P/Q hat, enthält der Echokompensator
nur zwei adaptive Digitalfilter und weiter Mittel, die in Antwort auf die Werte des Amplituden-Phasenpaares
(Ain θ/>) des modulierten Trägers zu jedem Zeitpunkt /T
zwei Zahlen /4,rcosey und A,rsmSij bilden und diese
Zahlen den genannten zwei adaptiven Digitalfiltern zuführen.
Wenn das obengenannte Verhältnis P/Q die Form von p/2 bzw. (2p+l)/4 hat und ρ eine ganze Zahl ist,
werden die beiden letztgenannten Zahlen, die zu jedem Zeitpunkt /Tden zwei adaptiven Digitalfiltern zugeführt
werden, entsprechend der Phase Φ/, gebildet, die dem
Träger als Funktion der Daten zugeordnet wird, mit Hilfe der Zahlen Λ,>
cos Φή und Ar sin Φ,>
denen ein von der Funktion (— I)P'abhängiges Vorzeichen zugeordnet
wird.
In dieser zweiten Ausfühningsform werden die
beiden den zwei adaptiven Digitalfiltern zuzuführenden Zahlen vorzugsweise aus einem Speicher ausgelesen,
und zwar unter Ansteuerung der Werte des Amplituden-Phasenpaares {Am θ«) oder (Ajn Φ$ zu jedem
Zeitpunkt iT.
Die in dem betreffenden Echokompensator verwendeten adaptiven Digitalfilter können ebenfalls auf
einfache Weise verwirklicht werden. In einem ersten Ausführungsbeispiel enthält jedes Filter Mittel zum
Bilden eines Abtastwertes:
= Σ Z1 An) - Gik{n)
ι- 1
zu jedem Arbeitszeitpunkt
l„t = iiT + kT/q
l„t = iiT + kT/q
wobei η eine ganze Zahl zwischen - <» und + °° und k
eine ganze Zahl zwischen 0 und (q-\) ist, wobei Z(n)
die L Zahlen sind, die zu den Zeitpunkten (m— I)Tdem
Filter zugeführt sind, Gn{n) die L Filterkoeffizienten
sind, die Abtastwerte der Impulsantwort bilden zu den
ι» Zeitpunkten (n—i)T+kT/q, und wobei die Zahlen Z(n)
und die Koeffizienten Gi^n) am Ausgang der jeweiligen
Speicher während eines Rechenintervalls T/q, das dem genannten Zeitpunkt t„k zugeordnet ist, erhalten
werden.
In der zweiten Ausführungsform des betreffenden Echokompensators mit zwei Digitalfütern, können die
durch die Filter zu verarbeitenden Zahlen Z(n) oft »verwickelt« sein, weil sie von Sinus- und Kosinusfunktionen
abhängig sind, so daß die in den Filtern durchzuführenden Multiplikationen mit diesen Zahlen
verwickelt sind. In manchen Fällen gilt dies auch für die erste Ausführungsform des betreffenden Echokompensators.
Dennoch kann eine günstige Ausführungsform der adaptiven Digitalfilter für den betreffenden
Echokompensator erhalten werden, die es ermöglicht, die Anzahl pro Zeiteinheit durchzuführender verwickelter
Multiplikationen auf ein Minimum zurückzubringen. Dazu wird die Tatsache ausgenutzt, daß der Absolutwert
der in den Filtern zu verarbeitenden Zahlen nur eine beschränkte Anzahl unterschiedlicher Werte
annehmen kann. In dieser Ausführungsform enthält jedes adaptive Digitalfilter die nachfolgenden Elemente:
— einen Kreis zum Kodieren der Zahlen Z(n) zum Erzeugen ihres Vorzeichens und ihres Absolutwertes
in kodierter Form,
— einen Kreis, der durch das erzeugte Vorzeichen der Zahlen Z(n) gesteuert wird zum Ändern des
Vorzeichens der Filterkoeffizienten Gn^n), falls die
Vorzeichen von Ζ(η)\\ηά Gn{n) verschieden sind,
— Schaltmittel, die durch den in kodierter Form
erzeugten Absolutwert der Zahlen Z{n) gesteuert werden zum Zuführen der auf diese Weise
erhaltenen Filterkoeffizienten GnIn) mit dem zugehörenden
Vorzeichen zu einem bestimmten Akkumulator eines Ensembles aus Akkumulatoren, wobei
die einzelnen Akkumulatoren einem bestimmten Absolutwert der Zahlen Zi(n) entsprechen, wobei
das genannte Akkumulatorenensemble am Anfang jedes Rechenintervalls T/q in die Nullstellung
zurückgebracht wird,
— Multiplizierkreise zum am Ende jedes Rechenintervalls T/q Bilden eines Produktes aus der Zahl an
jedem Akkumulator mit dem diesem Akkumulator zugeordneten Absolutwert,
— einen Summierkreis zum Kombinieren der genannten Produkte zur Bildung des gewünschten Abtastwertes
q^n).
Wenn die Digitalfilter des Echokompensators auf diese Weise verwirklicht werden, bietet es Vorteile,
wenn diese Filter gemeinsam dasselbe Akknmulatorenensemble,
dieselben Multiplizierkreise um am Ende jedes Rechenintervalls T/q das Produkt aus der Zahl in
jedem Akkumulator und dem diesem Akkumulator zugeordneten Absolutwert zu bilden und denselben
Summierkreis zum Kombinieren der genannten Pro-
28 Ol 375
ίο
dukte zur Bildung eines Abtastwertes des Echokopiesignals benutzen.
Ausführungsbeispiele des Echokompensators nach der Erfindung und die Vorteile werden nun an Hand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Schaltplan einer ersten Ausfiihrungsform eines erfindungsgemäßen Echokompensaiors, der
für die Phasen- und Amplitudenmodulation eines Trägers verwendet wird in dem Falle, wo das Verhältnis
fo/(\/T)die Form pll oder (2p+ I)M hat,
F i g. 2 einen möglichen Schaltplan eines Echokompensators zum Erläutern des Schaltplans eines erfindungsgemäßen
Echokompensators, wie dieser in einer allgemeinen Form in F i g. 3 dargestellt ist,
F i g. 4 einen Schaltplan einer Ausführungsform eines adaptiven Digitalfilters,
F i g. 5 einen Schaltplan, der von dem nach F i g. 1 abgeleitet ist und der für zweiwertige Phasenmodulation
eines Trägers verwendet wird,
F i g. 6 einen Schaltplan, der von dem nach F i g. 1 abgeleitet ist und der für achtwertige Phasenmodulation
eines Trägers mit zwei Amplitudenpegeln angewandt wird,
F i g. 7 die zu dem Schaltplan nach F i g. 6 gehörenden Phasen- und Amplitudenkennlinicri,
Fig.8 einen Schaltplan einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Echokompensators, der
für die Phasen- und Amplitudenmodulation eines Trägers verwendet wird in dem Falle, wo das Verhältnis
/"0/(1/7? die Form p/2 oder (2p +1)/4 hat,
Fig.9 einen Schaltplan einer ersten Ausführungsform eines Echokompensators nach der Erfindung, der
für die Phasen- und Amplitudenmodulation eines Trägers verwendet wird, wenn das Verhältnis fJ(\IT)
die allgemeine Form P/Qh&l,
Fig. 10 einen Schaltplan einer Abwandlung dieser ersten Ausführungsform aus F i g. 9, die ebenfalls in dem
Fall verwendet wird, wo das Verhältnis fo/(\/T) die
allgemeine Form /VQ hat,
F i g. 11 einen Schaltplan einer zweiten Ausführungsform eines Echokompensators nach der Erfindung, der
in dem Fall verwendet wird, wenn das Verhältnis k/(\/T)
die allgemeine Form Ρ/ζ) hat
Fig. 12 einen Schaltplan einer günstigen Ausführungsform
des Ganzen aus den beiden adaptiven Digitalfiltern für die zweite Ausführungsform des
Echokompensators.
F i g. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Echokompensators zusammen mit
einem Sender 1 und einem Empfänger 2 eines Modems für Datenübertragung mit Hilfe von Modulation eines
Trägers. Die zu übertragenden binären Daten werden über eine Verbindung 3 einem Reihen-Parallel-Wandler
4 im Sender 1 zugeführt und dieser Wandler 4 erzeugt mit einer Frequenz \/T, die von einem Taktgenerator 15
abgeleitet ist, Zahlen mit m Bits, die aus einer Gruppe
von m aufeinanderfolgenden Datenbits hervorgehen. Diese Zahlen von m Bits, die untenstehend als Symbole
bezeichnet werden, können 2m Konfigurationen annehmen
und zu Zeitpunkten /T(wobei /eine ganze Zahl ist) einem Modulator 5 zugeführt werden, in dem ein Träger
in dem Rhythmus 1/7" entsprechend den möglichen Symbolkonfigurationen moduliert wird. Im Falle binärer
Modulation (/n — 1) ist der Wandler 4 überflü-.sig und
die Daten werden unmittelbar dem Modulator 5 zugeführt Untenstehend wird vorausgesetzt, daß mit
Ausnahme des Falles, wo das Gegenteil behauptet wird,
im Modulator 5 der Träger phasenmoduliert oder sowohl phasen- als auch amplitudenmoduliert wird.
Der Ausgang des Senders 1 ist mit einem Sendeeingang 6 eines hybriden Koppelkreises 7 verbunden.
Dieser hybride Koppelkreis sorgt zum Zuführen der j vom Sender 1 herrührenden Signale zu einer Übertragungsleitung
8 und zum Zuführen der von der Übertragungsleitung 8 herrührenden Signale zum Empfänger 2. Aber in der Praxis ist es schwierig, einen
hybriden Koppelkreis diese Funktion einwandfrei durchführen zu lassen, und wenn der Sender 1
aussendet, tritt an einem Empfangsausgang 9 des hybriden Koppelkreises 7 ein Streusignal auf, das den
Empfänger 2 erreicht. Dieses Streusignal kann Unzulänglichkeiten des hybriden Koppelkreises 7 zuzuschreiben
sein, welcher Kreis dadurch einen Teil des Signals, das dem Sendeeingang 6 zugeführt wird, zum
Empfangsausgang 9 überträgt. Dieses Streusignal kann auch Impedanzdiskontinuitäten in der Übertragungsleitung
8 zuzuschreiben sein, die während der Aussendung des Senders 1 ein Echosignal herbeiführen, das am
Empfangsausgang 9 zurückgefunden wird. Dieses Streusignal wird nachstehend ungeachtet des Ursprungs
als Echosignal bezeichnet.
Damit nun ein Echosignal y am Empfangsausgang 9 rückgängig gemacht wird, enthält der Echokompensator
einen Differenzkreis 10, von dem ein Eingang dieses Echosignal y und der andere Eingang ein Echokopiesignal
y erhält. Dieser Differenzkreis 10 liefert ein Differenzsignal E = y—y, das nachstehend als Fehlersignal
bezeichnet wird. Die wesentliche Funktion des Echokompensators besteht daraus, auf adaptive Weise
ein derartiges Echokopiesignal y zu bilden, daß am Ausgang des Differenzkreises 10 ständig ein Signal
auftritt, in dem das Echosignal rückgängig gemischt worden ist und das Null ist, wenn nur der Sender 1
aussendet
Die herkömmliche Technik zum Erfüllen dieser Aufgabe besteht aus der Verwendung eines in F i g. 1
nicht dargestellten adaptiven Digitalfilters, das die digitale Form des vom Sender 1 gelieferten Signals
erhält und das über eine Verbindungsleitung 11 die digitale Form des Echokopiesignals liefert, die mit Hilfe
eines Digital-Analog-Wandlers 12 in ein analoges Signal
umgewandelt wird, von welchem Filter die Koeffizienten mit Hilfe des durch einen Analog-Digital-Wandler
13 erhaltenen Fehlersignals E in digitaler Form derart gesteuert wird, daß der mittlere quadratische Wert des
Fehlersignals E minimal ist Die Koeffizienten dieses Filters werden zu diskreten Zeitpunkten eingestellt und
das Ausgangssignal des Differenzkreises wird mit einer Frequenz 1/7* mit Hilfe eines Abtast-und-Haltekreises
14 abgetastet der durch den Taktgenerator 15 gesteuert wird. Der Ausgang des Abtast-und-Haltekreises 14 ist
mit einem Tiefpaßfilter 16 verbunden, das dem Empfänger 2 ein analoges Signal liefert Mit dieser
herkömmlichen Technik sind die in diesem Digitalfilter durchzuführenden Multiplikationen äußerst kostspielig,
weil das modulierte Signal, das dem Eingang dieses Filters zugeführt wird, in eine relativ große Anzahl von
Bits (beispielsweise 10 bis 12 Bits) kodiert werden muß und weil die sich aus dieser Kodierung ergebenden
Zahlen mit Filterkoeffizieaten von beispielsweise 18 Bits multipliziert werden müssen. Da die pro Sekunde
durchzuführende Anzahl Multiplikationen im Zusam-
e>5 menhang mit der Dauer des Echos oft groß ist, führt
diese Technik zu einem äußerst verwickelten und kostspieligen Echokompensator.
In dem obengenannten Artikel von Mueller wird
In dem obengenannten Artikel von Mueller wird
28 Ol
vorgeschlagen, den Eingang des adaptiven Digitalfilters (mit einer gleichphasigen Strecke und einer Quadraturphasenstrecke) unmittelbar mit dem Eingang des
Senders 1 zum Empfangen des binären Datensignals zu verbinden, während das Ausgangssignal dieses Filters
durch eine relativ verwickelte Anordnung zum Liefern des Fehlersignals, das die Koeffizienten des Filters
steuert, verarbeitet wird.
Obschon als Eingangssignal ebenfalls das zu übertragende binäre Datensignal verwendet wird, beruht der ι ο
Echokompensator nach der Erfindung auf einer anderen Konzeption, die zu einer völlig abweichenden Struktur
und zu auf einfache Weise zu verwirklichenden Kreisen führt, insbesondere was die Multiplizierkreise der
adaptiven Filter anbelangt.
Dieser in Fig. 1 dargestellte Echokompensator nach der Erfindung wird als Beispiel untenstehend beschrieben für den Fall, wo im Sender 1 Phasen- und
Amplitudenmodulation angewandt wird, wobei im allgemeinen dem Träger zu jedem Zeitpunkt iT eine
Phase und eine Amplitude als Funktion der Symbolkonfiguration zugeordnet wird, die zu dem Augenblick dem
Modulator 5 zugeführt wird. Wie in der Praxis immer der Fall ist, hat das Verhältnis fJ(\IT) zwischen der
Trägerfrequenz k und der Modulationsgeschwindigkeit 1/rdie Form P/Q, wobei P und Q ganze Zahlen sind. In
dem Falle des in F i g. 1 dargestellten Echokompensator, ebenso wie in allen nachstehend beschriebenen und
aus F i g. 1 abgeleiteten Ausführungsformen, wird der oft auftretende Fall betrachtet, daß das Verhältnis P/Q
die spezielle Form p/2 oder (2p+1)/4 hat, wobei ρ eine
ganze Zahl ist Danach werden die Ausführungsformen untersucht, die sich auf den Fall beziehen, daß das
Verhältnis Ä(lIT)die allgemeine Form P/Q hat, wobei P
und ζ) beliebige Zahlen sind.
In der restlichen Beschreibung sind die möglichen
Phasen des Trägers durch Φ, bezeichnet, wobei j eine
ganze veränderliche Zahl ist zwischen 1 und N; die möglichen Amplituden des Trägers werden durch Ar
bezeichnet, wobei r eine ganze veränderliche Zahl
zwischen 1 und Mist Im allgemeinen werden zu jedem Zeitpunkt /7*dem Träger eine Phase Φ-y zugeordnet die
aus den N möglichen Phasen gewählt worden ist sowie eine Amplitude Am die aus den M möglichen
Amplituden gewählt worden ist Meistens ist die Anzahl M der möglichen Amplituden Ar gering und beispielsweise gleich 1 in dem Fall von Phasenmodulation ohne
Amplitudenmodulation.
In dem Echokompensator nach F i g. 1 werden die zu übertragenden binären Daten einem Reihen-Parallel- so
Wandler 17 zugeführt, der zu den der Modulationsgeschwindigkeit 1/7" entsprechenden Zeitpunkten iT
dieselben Zahlen von m Bits (Symbole) liefert wie diejenigen, die vom Reihen-Parallel-Wandler 4 im
Sender 1 geliefert werden. Diese Symbole werden
gleichzeitig einer logischen Anordnung 18 zugeführt, die die dem Träger zugeordnete Amplitude dadurch
erzeugt, daß eine logische »1« an einem der M Ausgänge erzeugt wird, und einer logischen Anordnung
19, die die dem Träger zugeordnete Phase dadurch bestimmt, daß an einem der N Ausgänge eine logische
»1« erzeugt wird. In einem ROM-Speicher 20 sind die M möglichen Amplituden Ar des Trägers eingeschrieben
und in Antwort auf eine logische »1«, die zu einem Zeitpunkt iT an einem bestimmten Ausgang der
logischen Anordnung 18 erscheint, wird die entsprechende Amplitude An- aus dem Speicher 20 ausgelesen
und dem Eingang eines Wechselkreises zugeführt
Dieser letzte Kreis ist in Form eines Schalters 21 mit N
Stellungen dargestellt, denen N Ausgänge vy entsprechen. In Antwort auf eine logische »1«, die zu einem
Zeitpunkt iT an einem bestimmten Ausgang der logischen Anordnung 19 erscheint stellt sich der
Schalter 21 auf eine entsprechende Stellung ein, so daß die Amplitude A,r an einem bestimmten Ausgang vydes
Schalters 21 erscheint. Zu jedem Zeitpunkt iT erscheinen an den N Ausgängen Vj N Zahlen, weiche
Zahlen durch Xy bezeichnet werden. Nur eine dieser Zahlen Xy ist nicht gleich Null, sondern entspricht der
Amplitude Ain die dem Träger zugeordnet wird, wobei
diese Zahl ungleich Null an einem der Phase des Trägers entsprechenden Ausgang auftritt
In dem in F i g. 1 betrachteten Beispiel wird vorausgesetzt, wie obenstehend bereits angegeben
wurde, daß das Verhältnis kl(\IT) zwischen der
Trägerfrequenz /0 und der Modulationsgeschwindigkeit
l/r dem Wert p/2 oder (2p+l)/4 entspricht, d. h, daß
2F0I(MT) dem Wert ρ oder p-t-1/2 entspricht, wobei ρ
eine ganze Zahl ist. Im allgemeinen wird dann den Zahlen Xy, die nicht gleich Null sind, ein Vorzeichen
zugeordnet das durch die Funktion (—Ι)*" bestimmt
wird, wobei jeder Wert der veränderlichen 1 einen Zeitpunkt /Tkennzeichnet Es dürfte einleuchten, daß in
dem Fall, wo ρ gerade ist (—1)*"' immer positiv ist und
daß keine einzige Sondermaßnahme getroffen zu werden braucht, um die Zahlen Xy ungleich Null (die
positiv sind, weil sie die Amplituden des Trägers darstellen) mit einem Vorzeichen zu versehen. In dem
Fall wo ρ ungerade ist wird das Vorzeichen von (-I)*"
geändert abhängig davon, ob /gerade oder ungerade ist
Für diesen Fall, wo ρ ungerade ist ist der Echokompensator nach F i g. 1 dargestellt
Die dem Wert Null nicht entsprechenden Zahlen X11
werden also mit einem Vorzeichen versehen mit Hilfe von Multiplizierern Pj, von denen ein Eingang mit den
Ausgängen v, des Schalters 21 verbunden ist und von denen der andere Eingang die Zahlen +1 oder —1
erhält, die von einem Generator 22 für die Funktion (-I)P'' herrühren. Dieser Generator 22 besteht aus
einem Schalter mit zwei Stellungen, denen die Zahlen +1 bzw. — 1 zugeführt werden, welcher Schalter durch
die Impulse mit der Frequenz 1 / 7Vom Taktgenerator 15 gesteuert wird, um abwechselnd die eine oder die
andere Stellung einzunehmen und folglich abwechselnd die Zahlen +1 und — 1 zu liefern.
Dem Eingang eines Ensembles aus adaptiven Digitalfiltern Fj werden dann Zahlen X'y zugeführt, die
durch X'y = (— 1Y'Xy gegeben werden. In dem in F i g. 1
dargestellten Fall, wo ρ ungerade ist, werden diese Zahlen X'y an den Ausgängen der Multiplizierer Pj
erhalten. In dem Fall, wo ρ gerade ist werden die Zahlen X'y unmittelbar an den Ausgängen v, des Schalters 21
erhalten. Aus dem Obenstehenden geht also hervor, daß zu jedem Zeitpunkt iTnur eines dieser Filter /7 eine dem
Wert Null nicht entsprechende Zahl X'#erhält.
Die Ausgangssignale der adaptiven Digitalfilter F1
werden in einem Addierer 23 kombiniert, der am Ausgang das Echokopiesignal in digitaler Form liefert
das der Verbindungsleitung 11 zugeführt wird.
Die Filier Fj sind mit Kreisen Q zum Einstellen ihrer
Koeffiaenten versehen, welche Kreise düe digitale Form
des Fehlersignals E erhalten, und zwar von dem
Analog-Digital-Wandler 13 und weiche Kreise zum Minimalisieren einer vorbestimmten Funktion dieses
Fehlersignals eingerichtet sind, beispielsweise zum Minimalisieren des mittleren quadratischen Wertes.
IMe Struktur und die Wirkungsweise des obenstehend beschriebenen erfindungsgeir.äßen Echokompensator
gründen auf den Erkenntnissen, die an Hand der schematischen Darc-.sllungen aus den Fig.2 und 3
erläutert werden. In diesen schematischen Darstellungen lassen sich bestimmte Elemente aus F i g. 1
zurückfinden, welche Elemente dann mit denselben Bezugszeichen angegeben sind, während einfachheitshalber andere nicht wesentliche Elemente fortgelassen
sind.
Es dürfte einleuchten, daß zum Bilden eines Echokopiesignals y aus dem zu übertragenden binären
Datensignal, wie F i g. 2 zeigt, zunächst in einem Block
25 eine Modulation des Trägers durchgeführt werden muß, weiche Modulation der Modulation im Sender 1
entspricht und daß danach in einem Block 26 eine Filterung durchgeführt wird, die auf adaptive Weise
durch das Fehlersignal E gesteuert wird, so daß der mittlere quadratische Wert dieses Fehlersignals minimalisiert wird. Diese Art der Signalverarbeitung ist nur
zum Verständnis des Grundgedankens der Erfindung nützlich, hat aber an und für sich keinen praktischen
Nutzen, denn ebenso wie in einem bekannten Echokompensator, in dem die adaptive Filterung an
dem vom Sender 1 gelieferten modulierten Signal durchgeführt wird, wird auch die im Block 26
durchzuführende adaptive Filterung äußerst schwierig verwirklichbar sein.
Insbesondere aus dem Artikel von Choquet und Nussbaumer mit dem TiteL »Microcoded Modem
Transmitters«, der in der Zeitschrift I.B.M. J. Res.
Develop, Juli 1974, Seiten 338-351, erschienen ist, ist ein digitaler Prozeß zum Modulieren eines Trägers
bekannt, der für jeden beliebigen Modulationstyp geeignet ist und aus dem einem Speicher Entnehmen
vorbestimmter elementarer digitaler Signale besteht, die dem Modulationstyp entsprechen sowie aus der
Bildung der Summe dieser elementaren Signale. Jedes elementare Signal ist eine Reihe kodierter Abtastwerte,
die derart betrachtet werden können, als kämen sie von der Abtastung einer Impulsantwort eines festen Filters.
Die Dauer, die Form und die Anzahl dieser Impulsantworten sind von den Modulationsparametern abhängig.
Diese Modulationsbearbeitung wird in F i g. 2 mit Hilfe einer logischen Wahlanordnung durchgeführt, die
abhängig von den jeweiligen von dem Reihen-Parallel-Wandler 17 gelieferten Symbolkonfigurationen zu
jedem Augenblick iT an einem Speicher 28, der durch Elementarspeicher 28-1,28-2,..., 28-/,..., gebildet wird,
mindestens ein in einem Elementarspeicher gespeicher- so tes elementares Signal entnimmt. Der Addierer 29
liefert dann zu jedem Zeitpunkt /T die Summe der von den elementaren Speichern gelieferten Abtastwerte.
Der Grundgedanke der Erfindung ist, daß die in Fig.2 in dem Block 26 durchgeführte adaptive
Filterung am Summensignal der elementaren Signale auch dadurch durchgeführt werden kann, daß die
elementaren Speicher 28-1,28-2,... usw., die je kodierte
Abtastwerte einer festen Impulsantwort liefern, durch
adaptive digitale Filter ersetzt werden, die für jeden
Modulationstyp näher zu umschreibende Signale erhalten und deren veränderliche Koeffizienten alle
durch dasselbe Fehlersignal E gesteuert werden, um den mittleren quadratischen Wert dieses Fehlersignals zu
minimalisieren.
Entsprechend diesem Grundgedanken wird dann die allgemeine Form des erfindungsgemäßen Echokompensators erhalten, der in Fig.3 dargestellt ist Eine
logische Anordnung 30 detektiert die jeweiligen Symbolkonfigurationen, die vom Reihen-Parallel-Wandler 17 geliefert werden und in Antwort auf die
detektierte Konfiguration zu einem Zeitpunkt iT erzeugt diese logische Anordnung 30 Zahlen, die von
dem Modulationstyp und den Modulationsparametern abhängig sind; diese Zahlen, von denen einige gleich
Null sein können, werden den adaptiven digitalen Filtern 32-1, 32-2, .... 32-4 ... zugeführt. Die
veränderlichen Koeffizienten dieser Filter werden alle
durch dasselbe Fehlersignal E gesteuert, um den
mittleren quadratischen Wert dieses Fehlersignals zu minimalisieren. Der Addierer 29 liefert das Echokopiesignal y als die Summe der Ausgangssignale dieser
Filter. Wie untenstehend dargelegt wird, ist in den praktischen Modulationsfällen die Erzeugung der dem
Eingang der Adaptivfilter zuzuführenden Zahlen äußerst einfach und da diese Zahlen meistens durch eine
geringe Anzahl Bits dargestellt werden können, ist die Verwirklichung der adaptiven Filter ebenfalls einfach.
Die Umwandlung dieser schematischen Darstellung aus F i g. 2 in die aus F i g. 3 läßt sich durch die folgende
Formel darstellen:
1 (/) = M(t) * H1 (0
(D
C\(t) ist die veränderliche Impulsantwort eines adaptiven Filters wie 32-/in F i g. 3;
H\(t) ist die feste Impulsantwort, deren Abtastwerte
von dem elementaren Speicher 28-/ in F i g. 2 geliefert werden;
M(t) ist die veränderliche Impulsantwort des adaptiven
Filters 26 in F i g. 2, d. h, die Impulsantwort der Echostrecke, wenn der Echoausgleich verwirklicht worden ist;
* bedeutet die Konvolutionsbearbeitung.
Der Echokompensator aus F i g. 1 ist eine Illustration des allgemeinen Schemas des Echokompensators nach
F i g. 3 angewandt auf einen Modem, der Phasen- und Amplitudenmodulation benutzt
Wenn die Betrachtung vorläufig auf den Fall beschränkt wird, in dem das Verhältnis 2kl(\IT) eine
ganze Zahl ρ ist, kann mit Hilfe des obengenannten Artikels von Choquet und Nussbaumer dargelegt
werden, daß ein phasen- und amplitudenmoduiiertes Trägersignal /({,/dadurch erhalten werden kann, daß die
gegebenen Berechnungen in dem nachfolgenden Ausdruck durchgeführt werden:
f(t) =
cos Φu -C2[I- iT) sin
(2)
In diesem Ausdruck ist Φ/, eine der N Phasen, die dem
Träger zu einem Zeitpunkt iT zugeordnet werden; X11
hat die obenstehend gegebene Bedeutung, d. h. daß zu einem Zeitpunkt iT und für N Werte von j, X,j eine
Sammlung von N Zahlen ist, von denen nur eine nicht gleich Null ist, sondern einer Amplitude -4,>
des Trägers entspricht; eirund e^sind bestimmte Impulsantworten, die hier nicht näher betrachtet zu werden brauchen
28 Ol
iK)d die nach Multiplikation mit cos Φ/, und sin Φ/, zum
Bilden einer Stoßantwort ///^kombiniert werden:
Hu(0 = «Ί (D cos 0jj - e,(D sin
<P„.
(3)
Es dürfte einleuchten, daß jedem der N möglichen
Werte von Φ;, eine bestimmte Impulsantwort Hi/t)
entspricht.
Unter Anwendung der Formel (3) und unter Einführung von
X)j=(-W'Xu (4)
läßt sich der Ausdruck (2) wie folgt schreiben:
/ω= Σ Σ Xu-H0U-IT).
(5)
G0U) = M(D* H11(I).
(6)
Das Echokopiesignal wird dann durch den folgenden Ausdruck gegeben:
Y1
(7)
io
Es ist für den Fachmann leicht ersichtlich, daß die in diesem Ausdruck (5) definierten Berechnungen, die es
ermöglichen, ein phasen- und amplitudenmoduliertes Trägersignal zu erhalten, durch Bildung der Summe der
Ausgangssignale von N Filtern mit festen Impulsantworten Hi/t)gebildet werden können, die je durch einen
Wert von j gekennzeichnet werden, wobei diese N Filter zu jedem Augenblick /Fdie Λ/Zahlen ,Y'/, erhalten.
Aus dem an Hand der F i g. 3 erläuterten Basisgedanken der Erfindung folgt dann, daß das Echokopiesignal
y(t) im Echokompensator nach der Erfindung durch
einen dem Ausdruck (5) ähnelnden Ausdruck geliefert wird, aber worin die festen Impulsantworten H,/t) der
festen Filter ersetzt worden sind durch veränderliche Impulsantworten Gj/t) der adaptiven Filter, die durch
das Fehlersignal E(t)gesteuert werden.
Auf dieselbe Art und Weise wie in der Formel (1) läßt sich dann schreiben:
In dem Echokompensator nach Fig. 1 haben die N
adaptiven Filter f) die Impulsantworten G,/t), die auf die
untenstehend zu beschreibende Art und Weise einge-
stellt werden. Jedes der
Funktion g/t):
Funktion g/t):
N Filter Fj berechnet die
S1(D =
X)1-
Bei Verwendung nicht rekursiver Filter, wobei in der Zeit beschränkte Impulsantworten vorausgesetzt werden,
ist die Anzahl Werte von ; selbstverständlich endlich. Die Filter Fj erhalten zu jedem Zeitpunkt /Tdie
N Zahlen X'ij, die aus den Zahlen hervorgehen, die an
den Ausgängen vydes Schalters 21 erhalten worden sind und die mit einem Vorzeichen versehen sind, das durch
die Stellung des Schalters 22 bestimmt wird. Zu einem gegebenen Augenblick ;T erhält nur ein einziges Filter
Fj eine Zahl X'ij, die nicht gleich Null ist. Der Addierer 23
liefert das Echokopiesignal durch Berechnung der Summe:
20
X(D=
Untenstehend wird detailliert eine digitale Ausführungsform eines adaptiven Filters Fj beschrieben, das
mit einem Einstellkreis C/für die Koeffizienten versehen
ist.
Die durch die Formel (8) definierte Funktion g/t) wird
zu diskreten Abtastzeitpunkten berechnet, deren Frequenz zum Erfüllen des Theorems von Shannon dem
doppelten Wert der höchsten Frequenz des Echosignals mindestens entsprechen soll. Diese Bedingung kann
dadurch erfüllt werden, daß als Abtastfrequenz ein bestimmtes Vielfaches von l/Tgewählt wird, beispielsweise
q/T, wobei q eine ganze Zahl größer als 1 ist. Die Abtastzeitpunkte, die durch ein Interval! T/q voneinander
getrennt sind, werden durch den nachfolgenden Ausdruck völlig definiert:
40
t„k = iiT + kT/ti
(10)
wobei t„k eine Notierung der Abtastzeitpunkte ist, die
bezeichnet, daß diese von zwei ganzen veränderlichen Zahlen η und k abhängig sind, wobei η zwischen - <»
und + oo variiert, während k auf die zwischen O und
(q-1) liegenden Werte beschränkt ist.
Die Berechnungen in einem Filter FJt wie diese durch
die Formel (8) definiert sind, müssen zu verschiedenen durch die Formel (10) definierten Zeitpunkte i„;
so durchgeführt werden: Für jeden Wert von η müssen die
Berechnungen g-mal durchgeführt werden, wenn für k
nacheinander die Werte O, 1, ... p, ..., (q — 1) gewählt
wird; diese Berechnungen sind:
k - O
ΦΤ]
φΤ+Τ/ei] = Σ X)1-G1)[IiT-iT+T/ci]
φΤ+!>ΤΑ/\
= Σ
(Π)
Σ X)1 -G11[IiT-ίΓ+ι>ΤΑι
-v-1 φΤ+(ι/-\)ΤΛ/[ = V X), -G11[IiT-IT+ Ui-
Um die Schreibweise zu vereinfachen wird eingeführt:
gj(nT-kT/q)=gjk(n)
kT/q) = Giik(n)
(12)
Wenn außerdem die Tatsache berücksichtigt wird,
daß in der Praxis die Summierung über / durchgeführt wird mit einer endlichen Anzahl L von Werten i, lassen
sichdie Formeln(ll)wiefolgtschreiben:
Σ X'üW ■ G«o(«)
;- 1
L
Σ X'u<») ■ Gy M
Gup(»>
q-u(n) = Σ
(13)
In diesen Formeln (13) sind die in das Filter eintreffenden Zahlen X';jz\s X'i/n)bezeichnet. Ihr Wert
muß eigentlich zu den durch die Formel (10) definierten Abtastzeitpunkten t„k genommen werden, dieser Wert
ändert jedoch nur zu den Zeitpunkten nTund ist folglich nur von η abhängig: X'i/n) in diesen Formeln bedeutet
X'/nT-iT).
Diese Formeln (13) zeigen, daß ein Filter Fj als aus q
Eiementarfiltern Z0, f\,... fp, ■ ■·, fq-i zusammengestellt
betrachtet werden kann, welche Filter nacheinander zu Zeitpunkten arbeiten, die dnrch das Zeitintervall T/q
voneinander getrennt sind und welche Filter während eines Zeitintervalls zwischen nT und nT+(q—])T/q
dieselben Zahlen X',//^verwenden:
— zu dem Zeitpunkt nTberechnet das Elementarfilter
/"o den Wert gjo(n) während eines Intervalls T/q unter
Verwendung der L Koeffizienten gy,o(/?), wobei /
zwischen 1 und/liegt,
— zu dem Zeitpunkt nT+ T/q berechnet das Elementarfilter
/Ί den Wert gj\{n) unter Verwendung der L
Koeffizienten G,ji(n),
— zu dem Zeitpunkt nT+pT/q berechnet das Elementarfilter
fp den Wert gjp{n) unter Verwendung der L
Koeffizienten djp(n),
— zu dem Zeitpunkt nT+(q— \)T/q berechnet das
Elementarfilter fq-\ den Wert gj(q-\iri) unter
Verwendung der /.Koeffizienten Gij/q- \£n).
Es dürfte einleuchten, daß ein Filter F, insgesamt L · q
Koeffizienten verwendet.
Während des folgenden Zeitintervalls von (n+ 1 )7~bis
(n+ \)T+(q—\)T/q werden die q elementaren Filter fu,
f\, ..., fp, ... fq-i auf dieselbe Art und Weise mit den
Zahlen ΧΊ/η+\) und unter Verwendung der Koeffizienten
G,ji{n+\), G,,i(n+1) G,ir(n+\), ...,
G„(q \j(n+ 1)arbeiten.
Die Koeffizienten der Elementarfilter, die zusammen
ein Filter F, bilden, werden mit Hilfe des entsprechenden Einstellkreises C1 derart eingestellt, daß der mittlere
quadratische Wert des Fehlersignals E(t) auf ein Minimum zurückgebracht wird. Dieses Fehlersignal
wird in dem Analog-Digital-Wandler 13 zu den Zeitpunkten t„k, die in der Formel (10) definiert sind,
abgetastet, zu welchen Zeitpunkten das Fehlersignal die Werte annimmt, die durch Ek(n) angegeben werden. Die
Verwendung des Algorithmus des Gradienten, um den mittleren quadratischen Wert des Fehlersignals auf ein
Minimum zurückzubringen, führt zu einer iterativen Einstellung der Koeffizienten entsprechend den Beziehungen:
Gu0(n +1) = Gu0(n) + μ ■ E0 (η) ■ X1^n)
1) = G01(W) +//·£,(/!)■ X'u,(n)
1) = G01(W) +//·£,(/!)■ X'u,(n)
GiJP(n +1) = GUp(n) + μ ■ £,(«) · X'j(n)
20 " '
(14)
In diesen Formeln (14) ist μ ein Koeffizient kleiner als
1 und mit im allgemeinen einem sehr geringen Wert.
Jede dieser Formeln muß für jeden Wert / zwischen 1 und L angewandt werden.
Zum Schluß definieren die Formeln (13) und (14) alle
Berechnungen, die in einem Filter Fj und dem zugeordneten Einstellkreis Cj durchgeführt werden
müssen. In diesen Berechnungen sind die Multiplikationen in der Praxis auf einfache Weise durchzuführen,
denn einer der Faktoren in diesen Multiplikationen, X'i/n), enthält für alle üblichen Modulationsfälle eine
beschränkte Anzahl Bits. Beispielsweise in dem Fall von
!5 /V-wertiger Phasenmodulation mit nur einem einzigen
Amplitudenpegel (Aj=X, ungeachtet j) brauchen die Zahlen X'iin) nur 2 Bits zum Wiedergeben der drei
möglichen Werte (der Wert Null und die Amplitude Aj
mit einem +- oder —-Vorzeichen). Es ist ieicht ersichtlich, daß für /V-wertige Phasenmodulation mit 2,4
oder 8 Amplitudenpegeln mit Verhältnissen entsprechend 1/2, 1/4,..., die Zahlen X'i^n) nur 3 Bits, 4 Bits
bzw 5 Bits zu haben brauchen. Es sei ebenfalls bemerkt, daß in den Formeln (14) die Multiplikationen mit den
4r) Koeffizienten μ praktisch nichts kosten, wenn μ gleich
dem umgekehrten Wert einer Zweierpotenz gewählt wird. Zum Schluß enthalten in den Formeln (14) die
Zahlen, die wie Ep(n), das Fehlersignal darstellen, eine beschränkte Anzahl Bits und diese Zahlen können sogar
w nur ein einziges Bit enthalten, das das Vorzeichen des
Fehlersignals darstellt.
Fig.4 zeigt eine Ausführungsform eines Filters F1,
das mit einem Einstellkreis Cj kombiniert ist, wobei diese beiden Anordnungen in der Praxis einander weitgehend
Y-) überlappen. Die in den Formeln (13) und (14)
dargestellten durchzuführenden Berechnungen werden in dieser Ausführungsform in Reihe durchgeführt. Die
Zahlen X'ij, die vom Filter F1 verarbeitet werden müssen,
erscheinen an einem Eingang 100 und werden über
Wi einen Schalter 101 mit zwei Stellungen in einer Stellung
reinem Schieberegister 102 zugeführt. Der Schalter 101
wird von einem Steuersignal Sa derart gesteuert, daß dieser sich zu den Zeitpunkten nTfür eine gegenüber T
vernachlässigbare Zeitdauer in der Stellung r befindet
t>r> und in einer Stellung / während der restlichen Zeit.
Wenn der Schalter 101 sich in der Stellung t befindet ist der Ausgang des Schieberegisters 102 mit seinem
Hingang verbunden und dies erfolgt praktisch während
der ganzen Periode T, die zwei aufeinanderfolgende Zeitpunkte nTtrennt Das Steuersignal Sa und ebenfalls
die anderen Steuersignale, die nachstehend definiert werden, sind von dem Taktimpulsgenerator 15 mit Hilfe
eines Steuersignalgenerators 103 abgeleitet
Das Schieberegister 102 enthält L Elemente zum Speichern von L Zahlen X'ifjj), wobei ./zwischen 1 und L
liegt Wenn sich der Schalter 101 in der Stellung t befindet, werden die im Register 102 befindlichen
Zahlen weitergeschoben mit Hilfe von Schiebeimpulsen, ι ο die zusammen ein Steuersignal Sb bilden. Die Frequenz
dieser Impulse ist L ■ q/T, so daß während einer Periode
T, die zwei aufeinanderfolgende Zeilpunkte π Γ trennt,
am Ausgang des Registers 102 die Reihe von L Zahlen X'iin) insgesamt q-ma\ erscheint, wobei diese Reihe die
Dauer T/q hat
Der Ausgang des Schieberegisters 102 ist mit einem Eingang eines Multiplizierers 104 verbunden, dessen
anderer Eingang mit dem Ausgang eines Schieberegisters 105 verbunden ist Dieses Schieberegister 105 >o
enthält Lq Elemente zum Speichern der Lq Filterkoeffizienten Gijiiji), die in den Formeln (13) vorhanden sind.
Eine erste Gruppe A0 von L Elementen enthält die L
Koeffizienten G\jd(n) bis Gi/o(n), die in der ersten
Formel der Formelnsammlung (13) auftreten und zum Berechnen von gjd(ri) dienen. Die Gruppe Rp von L
Elementen enthält die L Koeffizienten Gi/^ri) bis G/j^ri),
die zum Berechnen von gj^ri) dienen. Zum Schluß
enthält die letztere Gruppe Rq-1 von L Elementen die L
Koeffizienten d/,_i)(n) bis Gz.^,_i)(n), die zum
Berechnen von gj(q-\i.n) dienen. Der Ausgang des
Schieberegisters 105 ist mit seinem Eingang über einen Addierer 106 gekoppelt, der, wie es sich untenstehend
herausstellen wird, zum Einstellen der Koeffizienten dient. Die Koeffizienten, die im Register 105 gespeichert S5
sind, werden mit Hilfe von Schiebeimpulsen verschoben, die zusammen ein Steuersignal Sc bilden. Die Frequenz
der Impulse in diesem Steuersignal Sc entspricht der der Impulse des Steuersignals Sä d. h. Lq/T.
Wenn die Steuersignale Sb und Sc auf geeignete -to
Weise synchronisiert sind, dürfte es einleuchten, daß an den Eingängen des Multiplizierers 104 während einer
Periode T nacheinander die beiden entsprechenden Terme aller Produkte in den Formeln (13) erscheinen.
Diese Produkte selbst erscheinen am Ausgang des ■»■)
Multiplizierers 104 mit einer Frequenz Lq/Tund werden
einem Eingang eines Addierers 107 zugeführt. Der Ausgang dieses Addierers 107 ist an einen Akkumulator
108 angeschlossen, dessen Ausgang mit dem anderen Eingang dieses Addierers 107 verbunden ist. Der Inhalt >o
des Akkumulators 108 wird auf einen Wert Null gebracht, und zwar durch die Impulse eines Steuersignals
So mit einer Frequenz q/T. Das Ausgangssignal
des Addierers 107 wird durch einen Abtastkreis 109 abgetastet, der durch die Impulse eines Steuersignals SE »
mit einer Frequenz q/T gesteuert wird. Wenn die Impulse der Steuersignale So und Se zu geeignet
gewählten Zeitpunkten auftreten, dürfte es einleuchten, daß während einer Periode Fan einem Ausgang 110 des
Abiastkreises 109 nacheinander die ψ Summen auftre- wi
ten, die in den Formeln (13) auftreten, d.h., die gewünschten Zahlen gjo(n) bis gJ(q-.\^n). Dieser Ausgang
110 bildet den Ausgang des Filters F;
Zum entsprechend den Formeln (14) Einstellen der
L ■ q Filterkoeffizienten, die im Schieberegister 105 ·->>
gespeichert sind, wird das abgetastete und kodierte Fehlersignal benutzt, das in Form der Zahlen E^n) an
einem Eingang 111 erscheint und von dem Analog-Digital-Wandler
13 in Fig. 1 herrührt Während einer Periode T zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeitpunkten
nT, erscheinen die q Zahlen E^n) bis £,-i(n)
mit einer Frequenz q/T, die in den Formeln (14) auftreten. Diese Zahlen, die m einem Multiplizierer 112
mit dem konstanten Koeffizienten μ multipliziert werden, werden einem Eingang eines Multiplizieren
113 zugeführt, dessen anderer Eingang mit dem Ausgang des Schieberegisters 102 verbunden ist Da
während der obengenannten Periode Γ dieses Schieberegisters 102 ς-mal die Reihe von L Zahlen X'iXn) liefert,
dürfte es einleuchten, daß am Ausgang des Multiplizierers 113 nacheinander alle Produkte in den Formeln (14)
in der untenstehenden Reihenfolge mit einer Frequenz Lg/Tauftreten:
- μ ■ E0Ui) ■ X]j(n)
- μ ■ £,(«) · X1An)
i = 1,2 L
/ = 1,2 L
- μ ■ E11(H) ■ X'u(n) /=1,2 L
Diese Produkte bilden die Änderungsterme der Koeffizienten, die zu den Filterkoeffizienten addiert
werden müssen für einen bestimmten Iterationsschritt n, um die Filterkoeffizienten für den nachfolgenden
Iterationsschritt (n+1) zu erhalten. Zum Erhalten der
geänderten Filterkoeffizienten werden die Änderungsterme der Koeffizienten, die vom Multiplizierer 113
geliefert werden, einem Eingang des Addierers 106 zugeführt, dessen anderer Eingang mit dem Ausgang
des Schieberegisters 105 verbunden ist. Weil die Filterkoeffizienten am Ausgang dieses Schieberegisters
105 mit der Frequenz Lq/T'm der in F i g. 4 dargestellten
Reihenfolge auftreten und weil die Terme zum Ändern der Filterkoeffizienten mit derselben Frequenz in der
obengenannten Reihenfolge geliefert werden, dürfte es einleuchten, daß während einer Periode Tarn Ausgang
des Addierers 106 nacheinander die Lq Filterkoeffizienten
auftreten, die entsprechend den Formeln (14) geändert sind. Diese geänderten Filterkoeffizienten
werden dem Eingang des Schieberegisters 105 zugeführt und sind am Ausgang dieses Registers nach einer
Zeitdauer Tverfügbar.
Bei der Beschreibung der ersten Ausführungsform des betreffenden Echokompensators, wie dieser in
F i g. 1 dargestellt ist, ist die Betrachtung auf den allgemeinsten Fall von Phasenmodulation gerichtet,
wobei die .V möglichen Phasen Φ^ die dem Träger
zugeordnet werden können, keine einzige gegenseitige Beziehung haben. Wenn nun, wie vorausgesetzt, das
Verhältnis IkIMT) dem Wert ρ entspricht, enthält der
betreffende Echokompensator in dieser ersten Ausführungsform N Filter Fj. Untenstehend wird es sich
herausstellen, daß dies ebenfalls der Fall ist. wenn dieses Verhältnis 2M[MT) dem Wert (p+1/2) entspricht. Im
wesentlichen kann in den üblichen Fällen von /V-wertiger Phasenmodulation eines Trägers diese
Anzahl Filter F auf /V/2 zurückgebracht werden, noch
immer unter der Voraussetzung, daß KnI(MT) = podrr
(ρ+ 1/2). In der Praxis haben nämlich die .V Phasen Φ eine derartige Beziehung, daß /V/2 Phasen Φ mit j =
bis /V/2. eine Differenz entsprechend π rad. aufweisen
mit /V/2 anderen Phasen Φ, mit _/ = /V/2- \ bis /V. WiK,
die /V Impulsantworten H1Jt) anbelangt, die durch den
28 Ol 375
Ausdruck (3) definiert werden, kann daraus abgeleitet werden, daß N/2 Impulsantworten mit j= 1 bis N/2 im
Absolutwert den M2 anderen Impulsantworten mit j= N/2 + \ bis N entsprechen, aber ein entgegengesetztes
Vorzeichen haben. Nach der Formel (5) folgt daraus, daß ein phasen- und amplitudenmoduliertes Trägersignal
mit Hilfe von N/2 Filtern mit Impulsantworten Hi/t) mit j= 1 bis N/2 erhalten werden kann, und zwar
dadurch, daß dem Eingang dieser Filter die Zahlen Χ%
für j= 1 bis N/2 und die Zahlen - X'u für j= N/2 + 1 bis
jVzugeführt werden.
Dasselbe Resultat kann in dem Echokompensator nach Fig. 1 angewandt werden. In diesem Fall reichen
nur N/2 Adaptivfilter mit veränderlichen Impulsantworten Gi/t) aus, und zwar dadurch, daß diesen Filtern die
Zahlen X'.i zugeführt werden für j= 1 bis Λ//2 und die
Zahlen -A"„füry=M2+ I bis N.
F i g. 5 und 6 zeigen als Beispiel den Schaltplan eines Echokompensator in zwei praktischen Fällen von
Phasenmodulation, die es ermöglichen, die Anzahl Filter Fj auf N/2 zu verringern. Diese F i g. 5 und 6 enthalten
eine bestimmte Anzahl Elemente aus Fig. 1, die mit denselben Bezugszeichen angegeben sind.
F i g. 5 bezieht sich auf einen sehr einfachen Fall binärer Phasenmodulation, wobei der Träger die Phasen
Φι=0 und Φΐ = π annehmen kann und einen einzigen
Amplitudenpegel.
In diesem Fall mit N= 2 werden die zu übertragenden
binären Daten unmittelbar in dem Echokompensator verwendet. Dieser letztere enthält nur ein einziges
Adaptivfilter 40 dank einem Schalter 41 mit zwei Stellungen, die durch den Wert des binären Datensignals
derart gesteuert wird, daß einem Eingang eines Multiplizierers 42 entweder die Zahl + 1 oder die Zahl
— 1 zugeführt wird. Der andere Eingang dieses Multiplizierers 42 ist nur deutlichkeitshalber dargestellt
und erhält die Zahl +1, die als Absolutwert der Amplitude des Trägers betrachtet wird. Der Ausgang
des Multiplizierers 42 ist an einen Eingang des Multiplizierers 43 angeschlossen, dessen anderer Eingang
die Zahlen +1 oder -1 erhält, die von dem
Schalter 22 herrühren, der dieselbe Funktion hat wie in
Fig. 1. Der Ausgang des Multiplizierers 43 ist mit dem
Eingang des adaptiven digitalen Filters 40 verbunden, dessen Ausgang das Echokopiesignal in digitaler Form
liefert. Ein Einsteilkreis 44 stellt die Koeffizienten dieses digitalen Filters 40 mit Hilfe des Fehlersignals E ein.
Dieses digitale Filter 40 verarbeitet Eingangszahlen mit nur einem Bit.
F i g. 6 bezieht sich auf den Fall achtwertiger Phasenmodulation (N= 8) mit beispielsweise zwei
Amplitudenpegeln 1 und 1/2. die, wie das herkömmliche Phasendiagramm aus F i g. 7 zeigt, wie folgt aufgeteilt
sind: Bei den Phasen 0, π72, π, 3 π 12 ist die Amplitude
des Trägers 1, während bei den Phasen π/4,3 π/4,5 π/4,
7 π/4 diese Amplitude 1/2 ist Es dürfte einleuchten, daß in diesem Fall vier Phasen des Trägers um einen Betrag
von π rad. von vier anderen Phasen abweichen und daß die Anzahl Adaptivfilter des Echokompensator auf vier
zurückgebracht werden kann. Außerdem zeigt Fig.6
eine mögliche Ausführungsform des Wechselkreises, der die Amplituden des Trägers zu den Adaptivfiltern
führt. Der Reihen-ParaDelwandler 17 liefert mit einer
Frequenz l/7"und zu den Zeitpunkten /TSymbole mit 3 Bits (»Tribits«). In dem gewählten Beispiel ist die Anzahl
(8) möglicher Phasen des Trägers gleich der Anzahl (8) möglicher Konfigurationen von Tribits. Diese Tribits
werden der logischen Anordnung 19 mit in diesem Fall 8
Ausgängen u\ bis u$ zugeführt, die je einer bestimmten
Konfiguration der Tribits entsprechen. Zu jedem Zeitpunkt /T erscheint ein logischer Impuls »1« an
einem der Ausgänge U\ — Us- Ein logischer Impuls »1« an
den Ausgängen Ui-U4 entspricht den Trägerphasen 0,
π/4, π/2, 3 π/4. Ein logischer Impuls »1« an den
Ausgängen 1/5 - ug entspricht den Trägerphasen π, 5 π/Λ,
3 π/2,7 π/4.
In den 4 Diagonalstellungen eines ROM-Speichers 50, der als Matrix der Größenordnung 4 dargestellt ist, sind
die Zahlen 1,1 /2,1 bzw. 1 /2 eingeschrieben, die den zwei
möglichen Amplituden des Trägers entsprechen, während die Zahlen 0 in allen anderen Stellungen
eingeschrieben sind.
Die Paare von Ausgängen u\ und £/5, t/2 und ife 1/3 und
117, Ui und Us der logischen Anordnung 19 sind mit den
Eingängen von »ODER«-Toren 511, 512, 513 bzw. 514 verbunden.
Die Ausgänge dieser ODER-Tore 511, 512, 513, 514
ermöglichen je das Auslesen der Zahlen, die in den Spalten 501, 502, 503, 504 dieses Speichers 50
eingeschrieben sind, wobei die aus einer Spalte ausgelesenen Zahlen gleichzeitig an den Ausgängen vi,
vi, Vi, Vt erscheinen. Die Zahlen, die an diesen
Ausgängen v\, v^. v$, v4 erscheinen, werden einem
Eingang von Multiplizierern 521, 522, 523, 524 zugeführt. Dem anderen Eingang dieser Multiplizierer
wird über einen Zweistellungen-Schalter 53 die Zahl +1 oder die Zahl -1 zugeführt, abhängig davon, ob die
logische Anordnung 19 einen logischen Impuls »1« an den Ausgängen U1-Ua oder an den Ausgängen O5-Us
liefert. Wenn auf diese Weise an den Ausgängen uu u2,
Ui, Ui der logischen Anordnung 19 ein logischer Impuls
»1« erscheint, erscheinen an den Ausgängen der Multiplizierer 521, 522, 523, 524 die Zahlen +1, +1/2,
+ 1 bzw. +1/2; wenn ein logischer Impuls »1« an den Ausgängen i/5, u6, U;, "S der logischen Anordnung 19
erscheint, erscheinen an den Ausgängen der Multiplizierer 521, 522, 523, 524 die Zahlen -1, -1/2, -1 bzw.
-1/2.
Der Ausgang der Multiplizierer 521 —524 ist mit dem Eingang der Multiplizierer P\ - A verbunden, deren
anderer Eingang die Zahlen + 1 oder — 1 erhält, die von dem Schalter 22 herrühren. Der Ausgang der Multiplizierer
P\—Pa ist mit dem Eingang der adaptiven Digitalfilter F] — F4 verbunden. Aus dem obenstehenden
geht hervor, daß die Filter Fi, F2, F3. F4 Zahlen
verarbeiten, deren Absolutwert dem Wert 1,1/2,1 bzw.
1/2 entspricht und die den Trägerphasen 0 oder π, π/4 oder 5jt/4, π/2 oder 3ir/2, 3 π/4 oder 7 π/4
entsprechen. Die Ausgänge dieser Filter Fi — F4 sind mit
dem Addierer 23 verbundea dessen Ausgang das Echokopiesignal in digitaler Form liefert Die Einstellkreise
G — G stellen die Koeffizienten der Filter Fi - F4
unter Ansteuerung des Fehlersignals E ein. Die Eingangszahlen dieser Filter können fünf Werte
annehmen 0, ± 1, ± 1/2 und können mit Hilfe von 3 Bits dargestellt werden.
Nachstehend wird eine zweite Ausführungsforni des
Echokompensators nach der Erfindung beschrieben, weiche Ausfflhnmgsfonn immer nur zwei Adaptivfilter
verwendet, statt einer Anzahl Adaptivfilter, die von der
Anzahl N der dem Träger zugeordneten Phasen abhängig ist Diese zweite Ansführungsform ist in dem
Schaltplan nach Fig.8dargestellt,wobei eine bestimmte
Anzahl von Elementen aus Fig. 1 mit denselben Bezugszeichen angegeben sind. Vorläufig wird noch
immer vorausgesetzt daß das Verhältnis 2fo/(l/T) der
28 Ol
ganzen Zahl ρ entspricht.
Der Reihen-Parallelwandler 17 in Fig.8 liefert zu
den Zeitpunkten iT Symbole von m Bits, wobei die Anzahl möglicher Konfigurationen Q — 2m ist. Jedem
dieser Konfigurationen entspricht ein Amplituden-Phasenpaar des Trägers (An 4>j), wobei Ar eine der M
möglichen Amplituden des Trägers ist und Φ j eine der N
möglichen Phasen des Trägers. Die Symbole werden einer logischen Anordnung 69 mit Q Ausgängen
zugeführt, die je von den Q möglichen Symbolkonfigu- κι
rationen detektiert und eine logische »1« an einem der detektierten Konfiguration entsprechenden Ausgang
erzeugt. Diese Q Ausgänge der logischen Anordnung 69 sind derart mit zwei Speichern 70 und 71 verbunden, daß
das Auslesen der in diesen Speichern eingeschriebenen Zahlen gesteuert werden kann. In den Speichern 70 und
71 sind Q Zahlen Arcos Φ j bzw. Arsm Φ j eingeschrieben,
die Q Amplituden-Phasenpaaren des Trägers entsprechen. Zu jedem Zeitpunkt iT, wo eine logische
»1« an einem Ausgang der logischen Anordnung 69 erscheint erscheinen an den Ausgängen 72, 73 der
Speicher 70, 71 die Zahlen -4,rcos<£/, bzw. M,rsin3>,>
Diese Zahlen werden einem Eingang zweier Multiplizierer 74 und 75 zugeführt, deren anderer Eingang mit dem
Schalter 22 zum Durchführen der Funktion (—\Y'
verbunden ist. Die vom Multiplizierer 74 erzeugten Zahlen bilden die Zahlen Z1/, die einem adaptiven
Digitalfilter 76 zugeführt werden. Das Vorzeichen der vom Multiplizierer 75 erzeugten Zahlen wird mit Hilfe
eines Multiplizierers 79 umgekehrt und nach dieser Vorzeichenumkehrung werden die Zahlen Z2,- erhalten,
die einem adaptiven Digitalfilter 77 zugeführt werden. Ein Addierer 78 bildet die Summe der Ausgangssignale
der Filter 76 -jnd 77 und liefert in digitaler Form das
Echokopiesignal.
Die Koeffizienten der Filter 76, 77 werden mit Hilfe von Einstellkreisen 80, 81 eingestellt, denen das
Fehlersignal £in digitaler Form zugeführt wird.
Die Struktur und die Wirkungsweise des Echokompensator
nach F i g. 8 rühren aus der andersartigen Interpretation der obengenannten Formel (2) her,
womit die durchzuführenden Berechnungen definiert sind zum Erhalten des phasen- und amplitudenmodulierten
Trägers f(t) mit Hilfe fester Impulsantworten e\(t)
und e^t).
In dieser Formel (2) kann die Summenbildung über j fortgelassen werden, wenn A,r (Amplitude des Trägers
zu dem Zeitpunkt iT) für den Term Xy substituiert wird,
der N-Zahlen darstellt, von denen nur eine einzige nicht
gleich Null ist, sondern der Amplitude A,r entspricht.
Wenn dies berücksichtigt und die Formel (2) ausgearbeitet wird, kann die Formel (2) in die untenstehende Form
gebracht werden:
55
| At) = | Zu Z>< ■ e\ | (1-iT)+ 2 | cos Φ,, | I1 Z2, - <i(/ - /T) |
| " | ■ sin Φι} | (15) | ||
| Zw = | i-IVA1T-, | (16) | ||
| Z2,= | -(-1VA* | (17) |
Formel (15) zeigt, daß ein phasen- und amplitudenmoduliertes
Trägersignal dadurch erhalten werden kann, daß die Summe der Ausgangssignale zweier digitaler
Filter gebildet wird, die feste Impulsantworten e](t)und
ei(t) haben und die zu jedem Zeitpunkt /Tdie Zahlen Zi,
bzw. Z2, erhalten, die durch die Formeln (16) und (17)
definiert sind. Im Falle eines Echokompensator, der zu einem Modem gehört, der Phasen- und Amplitudenmodulation
anwendet, kann das Echokopiesignal y(t) entsprechend einer Formel erhalten werden, die der
Formel (15) analog ist, aber in der die Impulsantworten
e\(t) und &i(t) der festen Filter durch veränderliche
Impulsantworten dftjund G2ft)adaptiver Filter ersetzt
worden sind, die durch das Fehlersignal E(t) gesteuert werden. Dieses Echokopiesignal hat folglich den
Ausdruck:
SH) = £ Z1, · G1 (ι - /T) + Σ Z2, ■ G2(I - /T).
Nach der vorhergehenden Beschreibung dürfte es einleuchten, daß der Echokompensator aus Fig.8 die
Berechnungen durchführt, die in der Formel (18) definiert sind. Die Zahlen A,r cos Φij und A/r sin Φ,j
werden, wie erläutert, den beiden Speichern 70 und 71 entnommen. Das Vorzeichen dieser Zahlen ist entsprechend
der Funktion (-I)P' mit Hilfe der beiden Multiplizierer 74, 75 geändert worden, die auf diese
Weise die Zahlen Zi, und -Z2, bilden. Weil das
Vorzeichen von -Z2, mit Hilfe des Multiplizierers
umgekehrt wird, wird auf diese Weise das gewünschte Zahlenpaar erhalten, das dem Eingang der adaptiven
Filter 67 und 77 zugeführt wird. Diese Filter 76 und 77 haben veränderliche Impulsantworten Gift) und Gift)
und berechnen die Funktionen g\(t) und gift) entsprechend
den Ausdrücken:
Si(D= V Z2, ■ G2U-iT)
(19)
Zum Schluß bildet der Addierer 78 die Summe gift) +
gift), d. h. das gewünschte Echokopiesignal yft)
Jeder der Ausdrücke in der Formel (19) hat genau dieselbe Form wie die Formel (8) oben, die die Funktion
g/t) definiert, wie diese Funktion durch ein Filter Fj in
der ersten Ausführungsform des Echokompensators nach F i g. 1 berechnet wird. Dasjenige, was obenstehend
für die digitale Verwirklichung eines Filters F1 in
F i g. 1 erläutert wurde, gilt ebenfalls für die digitale Verwirklichung eines Filters 76 oder 77 in Fig.8;
insbesondere werden die in diesen Filtern durchzuführenden Berechnungen durch die Formeln dargestellt die
den Formeln (13) analog sind und die Koeffizienten dieser Filter werden auf iterative Weise entsprechend
Formeln eingestellt die den Formeln (14) analog sind. Zum Schluß zeigt Fig.4 eine Ausführungsform eines
adaptiven digitalen Filters, das auch für jedes der Filter
76,77 verwendbar ist
Die zweite Ausführungsform des Echokompensators nach der Erfindung, die in F i g. 8 dargestellt ist enthält
nur zwei autoadaptive Filter, ist aber nicht unbedingterweise
die günstigste Ausführungsform, wefl die in diesen beiden Filtern durchzuführenden Multiplikationen verwickelter
sein können als in der oft mehr ab zwei Filter enthaltenden ersten Ausführungsform. Die Zahlen Zu
und Z2,- am Eingang der beiden Filter 76,77 aus F i g. 8
sind nämlich oft verwickelt, weil sie von cos Φ, und
sin Φ jabhängig sind. Bei binärer (Λ/= 2) und quatemärer
(yV=4) Phasenmodulation sind die beiden Ausführungsformen äquivalent. Bei einer Modulation mit einer
relativ großen Anzahl von Phasen und Amplitudenpegeln muß in jedem Spezialfall untersucht werden,
welche die wirtschaftlichste Lösung ist. Nachstehend wird eine Ausführungsform beschrieben eines adaptiven
Filters, das sich insbesondere für die zweite Ausführungsform des Echokompensators dadurch eignet, daß
die Anzahl pro Zeiteinheit durchzuführender verwickelter Multiplikationen verringert wird.
IO
In den obenstehend beschriebenen Ausführungsformen des Echokompensators, die für Phasen- und
Amplitudenmodulation geeignet sind, ist der übliche Fall betrachtet worden, daß das Verhältnis 2kl(\IT) einer
ganzen Zahl ρ entspricht, wobei /o die Trägerfrequenz
und 1/Tdie Modulationsgeschwindigkeit ist. Ein anderer bekannter Fall ist derjenige, in dem das Verhältnis
2/ö/(l/77 die Form (p+1/2) hat, wobei ρ wieder eine
ganze Zahl ist. In diesem Fall läßt sich darlegen, daß der obenerwähnte Ausdruck (2) in die folgende Formel
übergeht:
sin Φν\.
(20)
Daraus läßt sich ableiten, daß ein Echokopiesignal
entsprechend einer Formel erhalten werden kann, die der obengenannten Formel (6) analog ist, und zwar:
- Σ Σ X'ij
- iT)
(21)
| = MU)* ' | H,AD | Φο-< | (22) |
| = -£>,(/- | iT) cos | Φη. | |
| (23) | |||
| ^U-iT) sin | |||
20
25
30
Die Formeln (22) und (23) lassen sich mit den Formeln (6) und (3) vergleichen.
Daraus folgt zum Schluß, daß der Schaltplan der ersten Ausführungsform des Echokompensators nach
Fig. 1 auf den Fall, wo 2/b/(l/7? = (p+1/2) völlig
anwendbar ist Ein Schaltplan, der N/2 adaptive Filter statt N verwendet ist selbstverständlich ebenfalls
anwendbar.
Ebenfalls kann aus der Formel (20) abgeleitet werden, daß ein Echokopiesignal entsprechend einer Formel
erhalten werden kann, die der obengenannten Formel (18) analog ist und zwar:
(24)
mit:
mit:
j '' '' (25)
55
Es dürfte einleuchten, daß der Schaltplan des Echokompensators aus Fig.8 auch in dem Fall
anwendbar ist, in dem 2fo/(\/T) = (p+1/2) unter der
Bedingung, daß das Vorzeichen der vom Multiplizierer
74 erzeugten Zahlen mit Hufe eäies Multiplizierers 82, μ
der in F i g. 8 gestrichelt dargestellt ist, umgekehrt wird.
Die Erfindung läßt sich ebenfalls in einem allgemeineren Fall anwenden, der die bisher betrachteten Fälle
auch umfaßt und der alle praktischen Bedürfnisse deckt
In diesem allgemeinen Fall hat das Verhältnis fa/(\IT)
zwischen der Trägerfrequenz k und der Modulationsgeschwindigkeit 1/7"die Form P/Q, wobei Pund Q ganze
Zahlen sind. Wie untenstehend noch erläutert wird,
kann der Echokompensator dann ebenfalls entsprechend den zwei obenstehend beschriebenen Ausführungsformen verwirklicht werden.
Fig.9 zeigt einen Schaltplan eines Echokompensators entsprechend der ersten Ausführungsform, die sich
zum Gebrauch in einem Modem eignet, der Phasen- und Amplitudenmodulation anwendet und wofür das Verhältnis /o/(l/7) dem Wert P/Q entspricht Der
Echokompensator nach F i g. 9 läßt sich dann mit dem aus F i g. 1 vergleichen und enthält eine bestimmte
Anzahl identischer Elemente, die auf dieselbe Art und Weise angegeben sind. Zunächst werden die Funktionen
und die Anordnung dieser identischen Elemente beschrieben.
Die zu übertragenden binären Daten werden dem Sender 1 des Modems über die Verbindung 3 zugeführt.
Dieser Sender 1 moduliert einen Träger mit der Frequenz ^ in einem Rhythmus MT, der durch den
Taktgenerator 15 bestimmt wird. Dazu enthält der Sender 1 einen Reihen-Parallelwandler 4 zum Erzeugen
von Symbolen mit m Bits, die zu Zeitpunkten iT auftreten und einen Modulator 5, der in Antwort auf die
2m möglichen Symbolkonfigurationen dem Träger zu
jedem Augenblick iT nur eine der M möglichen Amplituden Aw zuordnet (wobei r eine ganze Zahl
zwischen 1 und Mist) und eine der Nmöglichen Phasen
Φ/y (wobei j eine ganze Zahl zwischen 1 und N ist). Das
vom Sender 1 gelieferte Signal wird der Übertragungsleitung 8 über den hybriden Koppelkreis 7 zugeführt
Das Signal, das von der Übertragungsleitung 8 herrührt wird dem Empfänger 2 über den hybriden Koppelkreis 7
zugeführt Zum Rückgängigmachen des Echosignals y, das am Ausgang 9 des hybriden Koppelkreises 7
erscheint, enthält der Echokompensator in F i g. 9 den Differenzkreis 10, der das Echosignal y erhält und ein
Echokopiesignal y, das in digitaler Form im Echokompensator erzeugt und vom Digital-Analog-Wandler 12
in die analoge Form umgewandelt wird. Das Fehlersignal E=y— y wird vom Analog-Digital-Wandler 13 in
die digitale Form umgewandelt, um in dem digitalen Echokompensator verwendet zu werden.
Zum Bilden eines Echokopiesignals y, das den mittleren quadratischen Wert des Fehlersignals E auf
ein Minimum zurückbringt, wird dem Eingang des Echokompensators das nicht modulierte zu fibertragende Datensignal zugeführt Dieser Echokompensator
enthält einen Reihen-Parallelwandler 17, der zu Zeitpunkten iTdieselben Symbole mit m Bits liefert wie
diejenigen, die vom Reihen-Parallelwandler 4 des Senders 1 geliefert werden. Diese Symbole werden
einer logischen Schaltung 18 zugeführt, die es
28 Ol 375
ermöglicht, aus dem Speicher 20 zu jedem Zeitpunkt iT
eine der M möglichen Amplituden auszulesen, die dem Träger zugeordnet werden. E>ie ausgelesenen Amplituden Air werden dem Eingang des Wechselkreises 21
zugeführt, der als Schalter mit N Stellungen dargestellt ist Die Symbole werden ebenfalls einer anderen
logischen Anordnung 19 zugeführt, die es ermöglicht, abhängig von dem Symbol zum Zeitpunkt /Taus einem
Speicher 83 eine der JVmöglichen Phasen Φ,>
auszulesen, die dem Träger zugeordnet werden. Jede ausgelesene Phase Φ/, wird zum Einstellen des Schalters 21 auf eine
bestimmte Stellung benutzt, die dieser Phase entspricht. Auf diese Weise erscheint zu jedem Zeitpunkt /Tan den
N Ausgängen ijdes Schalters 21 eine Sammlung von N
Zahlen Xij, von denen nur eine einzige Zahl nicht gleich
Null ist, sondern der Amplitude Aw entspricht, die dem
Träger zugeordnet wird, und an einem bestimmten Ausgang erscheint, der der dem Träger zugeordneten
Phase Φ« entspricht
In dem in F i g. 9 betrachteten Fall hat das Verhältnis /o/(l/7]>
die Form P/Q. Im allgemeinsten Fall, wo die N Phasen des Trägers keine einfachen gegenseitigen
Beziehungen haben, werden die N Zahlen Xi1 dem
gemeinsamen Eingang von N Schaltern SWj mit je Q Stellungen zugeführt Diese N Schalter SWj werden
derart gesteuert, daß sie zu jedem Zeitpunkt iT gleichzeitig von der einen Stellung in die folgende
Stellung umschalten und wieder dieselbe Stellung einnehmen nach Q Zeitpunkten iT. Dies wird mit Hilfe
eines Modulo- Q-Zählers 84 verwirklicht, der die
Impulse mit der Frequenz MT des Taktgenerators 15 zählt und beim Durchlaufen der Q Zählstellungen
nacheinander die Schalter SWj auf ihre Q Stellungen einstellt Jeder Schalter SW,führt seine Eingangszahlen
nacheinander den Q zu diesem Schalter 5VV, gehörenden adaptiven Filtern FXj■,, Fij... Fq1-zu. Die Ausgangssignale der adaptiven Filter, die mit diesen N Schaltern
SW^ verbunden sind, werden einem Addierer 85
zugeführt, der am Ausgang die digitale Form des Echokopiesignals liefert In den adaptiven Filtern sind
die Einstellkreise angeordnet, die unter Ansteuerung der digitalen Form des Fehlersignals fdie Koeffizienten
der Filter einstellen, um eine vorbestimmte Funktion dieses Fehlersignals minimal zu machen, beispielsweise
zurückzubringen auf den mittleren quadratischen Wert
Die Wirkungsweise des obenstehend beschriebenen Echokompensators wird nun auf eine Art und Weise
entsprechend der, die zur Erläuterung der Wirkungsweise des Echokompensators in F i g. 1 verwendet
wurde, näher erläutert
Mit Hilfe des obengenannten Artikels von Choquet und Nussbaumer läßt sich darlegen, daß ein phasen- und
amplitudenmoduliertes Trägersignal f(t) dadurch erhalten werden kann, daß die nachfolgenden Berechnungen
durchgeführt werden:
= Σ Σ
(26)
(27)
Xghat die in Fig.9 dargestellte Bedeutung, d. h, daß
Λ, die Sammlung der ,V Zahlen an den N Ausgängen v,
des Schalters 21 zn einem Zeitpunkt/Tist
H,/t) ist eine hnptdsantwort, die echend der
Formel (27) ans dem Produkt der Impulsantwort s(t)
eines festen Filters zum Beschränken des Spektrums des Datensignals und dem modulierten Trägersignal
cos{u>ot+<Pij+(uoiT) ist. Dieser modulierte Träger hat
eine Frequenz /ο = ωο/2π und eine Phase
θ,;/= Φ,)-+ωοίΤ, die aus der Summe der Phase Φ,>
die dem Träger zu jedem Zeitpunkt iT als Funktion der Daten zugeordnet wird, und der Phase wo/Thervorgeht;
diese letztere Phase ωό/That die Bedeutung der Phase
des nicht modulierten Trägers zu den Zeitpunkten /T. In
dem Fall, wo es zwischen der Trägerfrequenz /Ό und der
Modulationsgeschwindigkeit l/7"keine einzige einfache Beziehung gibt, nimmt die Phase ωο/Tund folglich die
Impulsantwort Hi/t) eine unbeschränkte Anzahl Werte an. In diesem Fall führt die Anwendung der Formel (26)
zum Bilden eines phasen- und amplitudenmodulierten Trägers zu der Verwendung einer unbeschränkten
Anzahl von Filtern mit Impulsantworten Hi/t) zum Verarbeiten der Zahlen λ"/,, die an jedem Ausgang des
Schalters 21 auftreten.
Wenn es dagegen zwischen der Trägerfrequenz /b und
der Modulationsgeschwindigkeit MT die Beziehung
/o/(l/77 = P/Q gibt, wobei fund Q ganze Zahlen sind,
ist die zu verwendende Anzahl Filter beschränkt. Die Formel (27) kann dann nämlich wie folgt geschrieben
werden:
In dieser Formel (28) dreht die Phase 2 nPi/Q des
nicht modulierten Trägers über 2 stPzu einer Folge von
Q Werten von i, d.h. von Q Zeitpunkten iT. In derartigen Folgen nimmt die Phase nur Q verschiedene
Werte an innerhalb eines Winkels von 2 π. Daraus folgt, daß für jeden der möglichen Werte der Phase Φ/, die
Impulsantwort Η,/t) nur maximal Q verschiedene
7siPi/Q als Funktion der Zeit gegeben werden.
maximal N · Q.
(28) zum Bilden eines phasen- und amplitudenmodulierten Trägersignals jede Zahl Xij, die zu dem Zeitpunkt /T
an einem bestimmten Ausgang v,- des Schalters 21 auftritt, einem bestimmten Filter Fy zugeführt werden,
das aus Q Filtern mit Hilfe eines Schalters SWj gewählt
worden ist, der, wie obenstehend beschrieben wurde, derart gesteuert wird, daß dieselbe Stellung nach Q
aufeinanderfolgenden Zeitpunkten /Twieder eingenommen wird. Wenn die NQ Filter Fy die festen
Impulsantworten Hi/t) haben, die durch die Formel (28)
bestimmt werden, erscheint am Ausgang eines Addiernetzwerkes 85 das modulierte Trägersignal f(t), das
durch die Formel (26) definiert wird.
Durch Befolgung des Basisgedankens der Erfindung wird nun ein Echokopiesignal dadurch erhalten, daß
statt NQ fester Filter NQadaptiver Filter fy, verwendet
werden, deren Koeffizienten mit Hilfe eines Fehlersignals E eingestellt werden, um beispielsweise den
mittleren quadratischen Wert dieses Fehlersignals auf ein Minimum zurückzubringen. Wenn die Impulsant-
Worten dieser NQ adaptiven Filter mit Gi/t) bezeichnet
werden, wird das Echokopiesignal y(t) durch einen Ausdruck gegeben, der der Formel (26) analog ist
KD= Σ Σ
(29)
Dieses Echokopiesignal y(t) ist dann am Ausgang des
Addiernetzwerkes 85 erhalten. Wenn die Echokompen-
28 Ol 375
sation verwirklicht worden ist, entsprechen die Impulsantworten Gi/t) der Beziehung:
Qj(D = M(O* HJj).
In diesem Ausdruck ist M(t) die Impulsantwort der Echostrecke und das Zeichen * bezeichnet die
Konvolutionsbearbeitung.
,An dieser Stelle sei bemerkt, daß der nun betrachtete
Fall, worin fc/(MT) = P/Q ist, zugleich die obenstehend
betrachteten Stellen umfaßt, in denen die Beziehung zwischen k und MT entweder fJ(MT) — pl2 oder
fo/(\/T)= (2p+l)/4 war, wobei ρ eine ganze Zahl ist
Wenn auf diese beiden letzteren Fälle die für Fig.9
verwendete Lösung angewandt wird, wird es sich herausstellen, daß die Zahlen X1J, die an einem Ausgang
ν; des Schalters 21 auftreten, im einen Fall ((?=2) zwei
adaptiven Filtern über einen Zweistellungen-Schalter
SWj und im anderen Fall (<?=4) vier adaptiven Filtern
über einen Vierstellungen-Schalter SWj zugeführt werden müssen. Aber es wurde bereits dargelegt, daß
für die beiden Fälle eine einfachere Ausführungsform dadurch erhalten werden kann, daß entsprechend F i g. 1
nur ein adaptives Filter pro Ausgang vj verwendet wird
insofern diesen Filtern statt der Zahlen Xy die Zahlen
X'ij = (-1)"' ■ Xi, zugeführt werden.
Es stellt sich also heraus, daß in dem obenstehend beschriebenen Schaltplan nach F i g. 9 der Schalter 21
und NSchalter SWj letzten Endes dazu dienen, zu jedem
Augenblick /T die Zahl mit dem dem Träger zugeordneten Amplitudenwert A,r einem einzigen
adaptiven Filter Fv- zuzuführen, das aus NQ Filtern als
Funktion der Phase θ/,des Trägers zu diesem Zeitpunkt
gewählt worden ist, wobei 0,y die Summe einer der N
möglieben dem Träger als Funktion der Daten zugeordneten Phasen Φ,, und einer der Q möglichen
Phasen 2 πΡί/Q des nicht modulierten Trägers ist, die ein Vielfaches von 2 ^^voneinander abweichen.
Der Schaltplan nach Fig. 10 zeigt eine andere
Ausführungsform des Echokompensators in Fig.9, wobei die Wahl eines Filters aus der Sammlung von NQ
Filtern auf eine andere Weise durchgeführt wird. In Fig. 10 sind diejenigen Elemente fortgelassen, die
keinen Teil des eigentlichen Echokompensators bilden, während eine bestimmte Anzahl Elemente der aus
F i g. 9 identisch ist und dann mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
Die Zahlen mit dem Amplitudenwert A,rdes Trägers
werden auf dieselbe Art und Weise am Eingang des Speichers 20 erhalten und werden dem Eingang des
Wechselkreises 86 zugeführt, der als Schalter mit NQ Stellungen dargestellt ist, die NQ Ausgängen des
Wechselkreises entsprechen. Diese NQ Ausgänge vv-(von Vi ι bis vnq) werden unmittelbar mit NQ adaptiven
Filtern Fu- (von Fn bis Fnq) verbunden, die genau
dieselben sind wie diejenigen aus Fig.9 und deren Ausgangssignale in dem Addiernetzwerk 85 zum Bilden
des Echokopiesignals addiert werden.
Die Wahl zu jedem Zeitpunkt /T der Stellung des Schalters 86 und folglich des Filters Flf, dem die Zahl mit
der Amplitude /4;r des Trägers zugeführt wird, wird
dadurch durchgeführt, daß der Schalter 86 durch eine Zahl gesteuert wird, die der Phase 0y des modulierten
Trägers entspricht, wobei dieser Schalter sich auf eine dieser Phase entsprechende Stellung einstellt. Diese
Phase θ,> wird am Ausgang eines Addierers 87 erhalten, der an einem Eingang die Phase Φυ erhält, die am
Ausgang eines Speichers 83 erhalten worden ist, und die
an einem anderen Eingang die Folge der Q Phasen des
nicht modulierten Trägers erhält, die ein Vielfaches von 2 jr P voneinander abweichen und die durch den
Ausdruck 2jiPi/Q wiedergegeben werden können,
wobei i eine ganze Zahl ist, die auf die Werte von 0 bis
(Q-1) beschränkt ist
Diese Folge von Q Phasen 2 nPi/Q wird mit Hilfe
eines Akkumulators erzeugt, der durch einen Addierer 88 gebildet wird, dessen Ausgang mit einem Speicherre
gister 89 verbunden ist, wobei der Ausgang dieses
Registers 89 mit einem Eingang des Addierers 87 verbunden und weiter zu einem Eingang des Addierers
88 zurückgekoppelt ist Der andere Eingang des Addierers 88 erhält zu jedem Zeitpunkt ΓΓ, der durch
den Taktgenerator 15 bestimmt wird, die Phase 2 πP/Q,
die in digitaler Form in einem Speicher 90 vorhanden ist Die Rückkopplung vom Ausgang des Speicherregisters
89 zu einem Eingang des Addierers 88 wird mit Hilfe eines Unterbrecherschalters 91 zu Zeitpunkten unter
brechen, die mit einer Frequenz MQT auftreten. Dieser
Schalter 91 wird durch einen Frequenzteiler 92 gesteuert, der die Frequenz MT der Impulse des
Taktgenerators 15 durch Q teilt Es ist folglich leicht ersichtlich, daß am Ausgang des Speicherregisters 89 die
Folge von Q gewünschten Phasen erscheint, welche Folge sich mit e Jier Frequenz MQTwiederholt
In der Praxis ist die Anzahl Phasen θ</des modulierten
Trägers, welche Anzahl die Anzahl adaptiver Filter F,y
bestimmt die im Echokompensator nach Fig.9 und
jo Fig. 10 verwendet werden muß, oft kleiner als NQ.
Wenn die N möglichen Phasen Φ/>
die dem Träger als Funktion der Daten zugeordnet werden, in regelmäßigem Abstand voneinander liegen (was der üblichste Fall
ist), kann leicht dadurch nachgegangen werden, daß jede
dieser N Phasen Φ,, zu jeder der Q Phasen TstPilQ
(Oi < ζ)—1) addiert wird,daß die Anzahl Phasen e,ydes
modulierten Trägers dem kleinsten gemeinen Vielfachen von N und Q entspricht und dieses kleinste
gemeine Vielfache ist meistens kleiner als das Produkt
-to NQ. Die Anzahl adaptiver Filter Fy, die in F i g. 9 und
Fig. 10 verwendet werden, wird also im allgemeinen
dem kleinsten gemeinen Vielfachen von N und Q entsprechen und die Schaltmittel zum zu jedem
Augenblick /T Wählen eines einzigen Filters werden
dementsprechend an die Anzahl Filter angepaßt sein. Im
Echokompensator nach Fig. 10 wird folglich der Schalter 86 eine Anzahl Stellungen enthalten, die dem
kleinsten gemeinen Vielfachen von N und Q entspricht
In einem Spezialfall, der in der Praxis auftritt, wobei
N=Q, wird die Anzahl verschiedener Phasen θ,>
die Anzahl Stellungen des Schalters 86 und die Anzahl Filter /^gleich N= Qsein.
Die Anzahl adaptiver Filter kann in allen obenstehend betrachteten Fällen noch weiter verringert
werden, wenn — üblicherweise — die Hälfte der Phasen
Θ/, um einen Betrag von π von der anderen Hälfte der
Phasen θ,> abweicht Obenstehendes kann dann auch in diesem Fall angewandt werden, woraus folgt, daß ein
einziges adaptives Filter verwendbar ist für jedes Paar
von Filtern, das zwei Phasen θ,>
entspricht die um einen Betrag von η voneinander abweichen, wobei das
Vorzeichen der diesem Filter zugeführten Amplitude Λ,Γ
gegebenenfalls geändert wird, und zwar abhängig davon, ob die eine oder die andere dieser beiden Phasen
M By verwendet wird. In diesem Fall kann folglich die
Anzahl adaptiver Filter um einen Faktor 2 zurückgebracht werden.
Was die praktische Verwirklichung in digitaler Form
der adaptiven Filter Fy anbelangt, kann für jedes Filter
der in F i g. 4 dargestellte Schaltplan verwendet werden. Im allgemeinen sind diese Filter auf einfache Weise
verwirklichbar, weil sie Zahlen verarbeiten mit den Werten der dem Träger zugeordneten Amplitude Ayn
wobei diese Werte meistens in ihrer Anzahl beschränkt sind und untereinander einfache Verhältnisse aufweisen.
In Fig.8 ist eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Echokompensator beschrieben
worden, der noch immer mit nur zwei adaptiven Filtern versehen ist Diese zweite Ausführuiigsform kann auch
in dem nun betrachteten Fall angewandt werden, wo das
10
Verhältnis /o/(l/7?die allgemeine Form P/Qh&i. Bevor
der Schaltplan aus Fig. 11, der dieser zweiten Ausführungsform entspricht, beschi leben wird, werden
die dazu führenden Grundformeln umschrieben werden. Wie obenstehend angegeben, kann ein phasen- und
amplitudenmoduliertes Trägersignal f(t) dadurch erhalten werden, daß die Berechnungen durchgeführt
werden, die in der Formel (26) definiert sind, wobei Hj/t)
in der Formel (28) definiert ist für den Fall, daß /o/(l/7? = P/Qist Dadurch, daß der Kosinusterm in der
Formel (28) entwickelt wird, läßt sich Ηφ) wie folgt
schreiben:
e, (t) cos (Φο + 2 π Pi/Q) - ft(r) sin (Φυ + 2 π Pi/Q)
s{i) cos (üOi
C2U) = s(i) sin «o'J.
Dadurch, daß in der Formel (26) der Ausdruck (30) für ////^eingeführt wird und daß weiter der Term Av/, der N
Zahlen darstellt, von denen nur eine einzige nicht gleich Null ist, sondern dem Wert A,r entspricht, durch Air
(30)
(31)
ersetzt wird, (die Amplitude des Trägers zu dem Zeitpunkt iT), kann die Summenbildung über j
fortgelassen werden und läßt sich die Formel (26) wie folgt schreiben:
/C) = Σ
11 · ■ <>, (ι - iT) +
- iT)
(32)
Z1,- = A, ■ cos (Φυ + 2 π Pi/Q) = A1, cos Qu '
Z2, = Air ■ sin (Φ,, + 2 π Pi/Q) = - Air sin Θο
(33)
Die Formel (32) zeigt, daß das Signal f(t) dadurch erhalten werden kann, daß die Summe der Ausgangssignale
der beiden Digitalfilter gebildet wird, die feste Impulsantworten e\(t) und ei(t) haben und die zu jedem
Zeitpunkt iT die Zahlen Zi, bzw. Z2, erhalten. Diese
Zahlen Zt, und Z2, sind in der Formel (33) definiert und
können im allgemeinen eine Anzahl Werte annehmen, die dem Produkt M ■ R aus der Anzahl M der
Amplituden Aw des Trägers und der Anzahl R der
Phasen Φ,> des Trägers entspricht, wobei, wie bereits
dargelegt, R in der Praxis dem kleinsten gemeinen Vielfachen von /Vund Q entspricht.
Aus dem Basisgedanken der Erfindung folgt, daß das Echokopiesignal y(t) durch einen Ausdruck geliefert
werden kann, der der Formel (32) entspricht, aber worin die Impulsantworten e\(t) und ei(t) von zwei festen
Filtern durch veränderliche Impulsantworten G\(t) und Gi(t) zweier adaptiver Filter ersetzt werden, die durch
ein Fehlersignal F. gesteuert werden. Dieses Echokopiesignal, hat folglich als Ausdruck:
Z11-C1(J-ZT)+
Z2,G;(t-iT).
(34)
In der zweiten Ausführungsform des Echokompensator nach der Erfindung, wie in F i g. 11 dargestellt, wird
die Formel (34), durch die Formel (33) ergänzt, zum Erhalten des Echokopiesignals verwendet.
Zunächst werden auf genau dieselbe Art und Weise wie in F i g. 10 und mit Hilfe derselben Schaltungsanordnungen
die Zahlen gebildet, die zu den Zeitpunkten iT den Amplitudenwert A,r des Trägers darstellen, sowie
die Zahlen, die zu den Zeitpunkten .iTdie Phasenwerte
e,y=«?,y+2jr Pi/Q des modulierten Trägers darstellen.
Die Zahlen, die die Amplituden Λ/Λ und die Phasen Θ,,
darstellen, werden in einem Schaltungskreis 93 zum Bilden von Worten Wnj assoziiert, die im allgemeinen
eine Anzahl Konfigurationen annehmen können, die dem Produkt aus M und dem kleinsten gemeinen
Vielfachen von N und Q entspricht. In einem Speicher 94 sind alle möglichen Werte der Zahlenpaare Air cos Θ,,
und Air sin 3,y eingeschrieben worden. Die Worte Fn,
dienen dazu, zu jedem Augenblick /Taus dem Speicher 94 ein bestimmtes Zahlenpaar auszulesen. Die Zahlen
A/r cos Ö,y erscheinen an einem Ausgang 95 dieses
Speichers 94 und bilden die Zahlen Z1, der Formeln (33).
Die Zahlen Λ,Γ sin Θ/, erscheinen an einem Ausgang 96
dieses Speichers 94 und nach Änderung des Vorzeichens mit Hilfe eines Multiplizierers 97 bilden sie die Zahlen
Z2, der Formeln (33). Die in der Formel (34) definierten
Berechnungen werden in zwei adaptiven Filtern F, und
F2 durchgeführt, die die Zahlen Z1, und Z2, verarbeiten
und deren Ausgangssignale in einem Addierer 98 addiert werden, während die Koeffizienten dieser Filter
Fi und F2 mit Hilfe des Fehlersignals E eingestellt
werden. Das Echokopiesignal jYfjlwird am Ausgang des
Addierers 98 erhalten.
Die Anzahl Werte von Aircos θ,/und /4,ysin 6,y,die im
Speicher 94 gespeichert ist, kann meistens weitgehend verringert werden, wenn die Tatsache berücksichtigt
wird, daß in den praktischen Modulationsfäüen eine bestimmte Anzahl aller möglichen Werte der Phase 0„
gerade um einen Betrag von π oder π!2 von den
anderen Phasenwerten abweicht.
Was die adaptiven Filter F1 und F2 anbelangt, kann die
Verwirklichung in digitaler Form nach der in Fig.4
dargestellten Ausführungsform erfolgen. Wenn unmittelbar auf die Verwirklichung der beiden Filter Fi und F2
angewandt, kann diese Ausführungsform jedoch oft zu einer Vielzahl verwickelter Multiplikationen führen.
Bevor eine andere praktische und besonders einfache Ausführungsform eines Gefüges aus den beiden Filtern
Fi und F2 beschrieben wird, ist es zunächst notwendig,
die in diesen Filtern durchzuführenden Berechnungen detailliert unter Verwendung der obenstehend bereits
gegebenen Notierungen in die Erinnerung zu rufen.
Für die Abtastzeitpunkte f„* gilt: t„k — nT + kT/q,
wobei π eine ganze Zahl ist, die zwischen — 00 und + 00
variiert, q eine feste ganze Zahl ist, beispielsweise 6 und
k eine ganze veränderliche Zahl ist zwischen 0 und (q—\). Wenn Z\{n) und Z2(Ii) die Zahlen sind, die zu
einem gegebenen Zeitpunkt nTan diesen Filtern Fi und
F2 eintreffen berechnen diese Filter zu q Zeitpunkten
πΓν kT/q(0<k<q-l)dieFunktionen:
g, (nT+ kT/q = 2j Zi/(") · «ι («7"- 'T+ kT/q)
ι - 1
,(«Γ + /V77<? = 2j Z2,-(/i) · G2(ZiF- iT+ kT/q)
i - 1
(35)
K\k(n) =
Guk(n)
= "Σι
Mn) =J?u-(»)
(38)
(39)
15
20
25
Zu diesen Zeitpunkten nT+ kT/q ist das Echokopiesignal:
y(nT+ kT/q) = g, (nT+ kT/q) + g2(nT+ kT/q)
(36)
Damit diese Formel vereinfacht geschrieben werden kann, gilt:
giinT+kT/q) =gu(n)
S2(IiT+ kT/q) = glk(n) G,(nT-iT + kT/q) = Guk(n) G2(nT-iT+ kT/q) = G2 ,·*(») y(nT + kT/q) = Mn)
S2(IiT+ kT/q) = glk(n) G,(nT-iT + kT/q) = Guk(n) G2(nT-iT+ kT/q) = G2 ,·*(») y(nT + kT/q) = Mn)
Die Formeln (35) und (36) werden dann wie folgt geschrieben:
30
J5
40
45
In den Formeln (38) stellen die Terme Guk(n) und t,o
G2ik(n) die L Filterkoeffizienten (\<i<L) zu einem
gegebenen Zeitpunkt t„k dar, die mit je einer der L
Zahlen Zt (n) oder einer der L Zahlen Z2(n) multipliziert
werden müssen.
Wenn die Filterkoeffizienten eingestellt werden um den mittleren quadratischen Wert des Fehlersignals
minimal zu machen und zwar unter Verwendung des Algorithmus des Gradienten, wird diese Einstellung in
aufeinanderfolgenden Iterationsschritten entsprechend den nachfolgenden Beziehungen durchgeführt: ·
10 Gllk(n + 1) = GUk(n) + μΕ,(η) ■ Zh(n)
Gm(n + 1) = Gm(n) + //£*(«) · Z2, (n).
(40)
In F i g. 4 ist eine digitale Filterstruktur dargestellt, in
der zu jedem Abtastzeitpunkt t„k die Berechnungen durchgeführt werden, wie diese in jeder der Formeln
(38) angegeben sind. Wenn diese Formeln unmittelbar zum zu jedem Augenblick f„* Berechnen der Ausgangszahl
g\k(n) des Filters Fi angewandt werden, müssen L
Multiplikationen der L Zahlen Z\(n) mit den L
Filterkoeffizienten G\ afn) durchgeführt werden und auf
gleiche Weise müssen zum Berechnen der Ausgangszahl gufa) des Filters F2 L Multiplikationen der L Zahlen
Zi(n) mit den L Filterkoeffizienten Gutfn) durchgeführt
werden. Jede Multiplikation kann eine kostspielige Verwirklichung erfordern, denn einerseits müssen die
Filterkoeffizienten mit großer Genauigkeit definiert werden (beispielsweise 18 Bits) und andererseits können
die Zahlen Z] (n) und Z2(Ii) komplizierte Zahlen sein, die
ebenfalls durch viele Bits dargestellt werden müssen, insbesondere weil diese Zahlen dem Wert cos θ,>
und sin6y proportional sind (siehe die Formeln 33). Mit
anderen Worten: nach dieser Konzeption muß jedes Filter Fi und F2 zum Durchführen von L »komplizierten«
Multiplikationen während eines Intervalls T/q nach jedem Abtastzeitpunkt t„k eingerichtet werden.
In der Praxis kann nun diese Anzahl »komplizierter« Multiplikationen weitgehend dadurch verringert werden,
daß die erforderlichen Berechnungen in den Filtern Fi und F2 auf eine andere Art und Weise durchgeführt
werden. Zunächst wird diese neue Methode auf allgemeine Weise beschrieben. Diese Methode beruht
auf der Tatsache, daß in den praktischen Modulationsfällen von den M · R möglichen Werten der Zahlen
Z\(n) und den M ■ R möglichen Werten der Zahlen Zi(n) eine bestimmte Anzahl dieser Werte gleich sind,
während andere nur in ihrem Vorzeichen abweichen.
Die Zahlen die bei den beiden Filtern Fi und F2
eintreffen, lassen sich wie folgt schreiben:
50
Vi
= ±1
(41)
±1.
Die Absolutwerte | Z\(n)\ und | Z2^ | können nur
eine beschränkte Anzahl Werte annehmen, die nachstehend als a\,a2...ap bezeichnet werden.
Auf diese Weise können die L Zahlen Z\(n), die in der
ersten Formel (38) auftreten, wie folgt aufgeteilt werden:
O] Zahlen Zla(n) mit dem Absolutwert ö| und mit dem Vorzeichen C1 „ (1 <α<α·|),
Ji1 Zahlen Ζυι(η) mit dem Absolutwert O2 und dem Vorzeichen C|„(l <./i<./<,),
Zahlen Zu.(n) mit dem Absolutwert a„ und dem Vorzeichen C1,, (1 <
y<
35 36
Auf gleiche Weise können die L Zahlen Ζ2,(η), die in der zweiten Formel (38) auftreten, wie folgt aufgeteilt
werden:
O1 Zahlen Z2a(n) mit dem Absolutwert ax und dem Vorzeichen c2a0 <a<ai),
ß2 Zahlen Z2ß(n) mit dem Absolutwert a2 und dem Vorzeichsn ε2/ι(1 <β<β2),
y2 Zahlen Z2f(n) mit dem Absolutwert a2 und dem Vorzeichen ε2ι (1 <)'<y2)-Offenbar
gilt also:
a2 +ßi + - + Y2 = L.
Es ist leicht ersichtlich, daß die Ausdrücke für g\k(n) ι 5 neugeschrieben werden können. Wenn diese Berech-
und giifn) wie diese durch die Formeln (38) gegeben nungen durchgeführt sind, kann leicht abgeleitet
b werden, daß das Echokopiesignal .ftfnj durch die Formel
(3) in der nachfolgenden Form neugeschrieben werden
gf)
()
sind, mit den Absolutwerten a\, a2,... ap als Faktor und
mit den Veränderlichen ä, β, γ, die von 1 bis cn (oder <%2)
von 1 bis ß\) oder /J2), und von 1 bis γ\ (oder γ2) laufen
statt der Veränderlichen /, die von 1 bis L läuft,
+ O2
ß-i
al
Σ εν " GiJjJt(O + Σ εiß ' G2ßk(»)
fi-\
kann:
(42)
Diese Formel (42) zeigt, wie jeder Abtastwert des Echokopiesignals in einer digitalen Anordnung berechnet
werden kann, die die Rolle spielt, die in F i g. 11 dem
Speicher 94, dem Multiplizierer 97, den Filtern Fi, F2 und
dem Addierer 98 zugeordnet worden ist In dieser digitalen Anordnung wird jede Zahl W,rj, die das
Amplituden-Phasenpaar (Ain Θ/,) des Trägers kennzeichnet,
derart kodiert, daß das Vorzeichen und der Absolutwert a\, a2... oder apder Zahlen Z\ (n) und Z2(n)
erhalten werden. Auf diese Weise läßt sich feststellen, ob jede Zahl Zt(n) den Zahlen ΖΙχ(η) Z,ß(n) ... oder
Z\y(n) zugehört und ob jede Zahl Z2(n) den Zahlen
Z2J[U), Ζφ(π)... oder Zif(n) zugehört.
Die digitale Anordnung enthält einen Speicher zum Speichern der pro Zeitpunkt i„* zu verarbeitenden L
Zahlen IV,» Zi: jedem Zeitpunkt t„k und abhängig vom
Kode werden die 2 L Produkte gebildet, die in den Summen zwischen den großen Klammern in der Formel
(42) auftreten. Diese Produkte lassen sich selbstverständlich äußerst einfach verwirklichen, weil sie auf
einfache Weise aus dem etwaigen Ändern des Vorzeichens der L Koeffizienten G\&v(n),
G)ßi(n),... Gtftfn) des Filters Fi und der L Koeffizienten
G2CKi(Ii), Gißifn)... Giyk(n)u&% Filters F2 bestehen.
Abhängig vom Kode werden die Produkte der Terme, die durch die Bezeichnungen <x, ß, ... oder γ
gekennzeichnet werden, entweder einem Akkumulator zugeführt der die mit a\ zu multiplizierende Summe
bildet, oder einem Akkumulator, der die mit a, zu multiplizierende Summe bildet... oder aber einem
Akkumulator, der die mit ap zu multiplizierende Summe
bildet.
Die genannten in den ρ Akkumulatoren gebildeten Summen werden dann nur einmal pro Zeitpunkt t„t mit
den Zahlen a\, a2,... bzw. εμ multipliziert Die auf diese
Weise erhaltenen Produkte werden dann zum entsprechend der Formel (42) Bilden des digitalen Abtastwertes
des Echokopiesignals Sifa) addiert Statt der IL
»komplizierten« Multiplikationen, die in den beiden Filtern (\, F2 pro Zeiteinheit f„jt zu erwarten sind, stellt es
sich heraus, daß dies auf maximal ρ »komplizierte« Multiplikationen verringert worden ist Die Anzahl
»komplizierter« Multiplikationen wird im wesentlichen noch weiter verringert, wenn die Tatsache berücksichtigt
wird, daß unter den Absolutwerten a\, a2, ■■■ ap im
allgemeinen auch die Werte 0 und 1 gefunden werden.
Nun wird in einem praktischen Modulationsfall dargelegt, wie die obenstehend beschriebene Rechenanordnung
im allgemeinen verwirklichbar ist Dieser als Beispiel gegebene praktische Fall betrifft die Datenübertragung
mit 4800 Bits/Sekunde mit Hilfe von achtwertiger Phasenmodulation ohne Amplitudenmodulation.
Die Frequenz f0 des Trägers beträgt 1800 Hz. Die 8 Phasen Φ\, die dem Träger als Funktion der Daten
zugeordnet werden, sind Vielfache von nl4 einschließlich
des Wertes 0. Diese Phasen werden abhängig von den 8 möglichen Konfigurationen von Tribits gegliederten
Daten zugeordnet. Die Modulationsgeschwindigkeit beträgt 1600 Hz. Das Verhältnis /(/(1/7} beträgt also
fo/(\/T)= P/Q = 9/8, und daraus läßt sich leicht
ableiten, daß die Phasen Θ/, des modulierten Trägers
bu zwischen 0 und 2 π (wobei 2 π ausgeschlossen ist) nur 8
Werte gleich Vielfachen von π/4 annehmen kann, darunter der Wert 0. Weil die Amplitude A,>des Trägers
konstant ist, kann diese Amplitude als entsprechen 1 vorausgesetzt werden, so daß nachher der Term <4,rund
b5 dt' Index r in den jeweiligen verwendeten Formeln
nicht berücksichtigt zu werden braucht In der nachfolgenden Tafel I sind in der ersten Spalte die 8
Phasen 0,j des Trägers dargestellt, die als den Zahlen WO,
28 Ol
entsprechend vorausgesetzt werden können. In den zweiten und dritten Spalten sind die Werte cos Θ/, und
— sin e,y dargestellt, die als den Zahlen Zu und Z2,
entsprechend vorausgesetzt werden können (siehe die Formeln 33). Diese Zahlen können nur 5 Werte
annehmen 0, ±1, ±]/2l2 und ein Zahlenpaar Z|,und Z2,
kann durch eine Zahl mit 5 Bits b\, th, b>, bt, bs wie die
fünf letzten Spalten der Tafel I angeben, völlig definiert
Tafel I
werden. Die Bits b, und bi bezeichnen das Vorzeichen
von Zm bzw. Z2, (diese Bits sind gleich »0« bei einem +
Vorzeichen). Die Bits b, und fet geben an, ob die Amplitude von Zu bzw. Z2, Null ist oder nicht (diese Bits
sind gleich »0« bei einer Amplitude Null). Das Bit bs gibt
an, ob der Absolutwert der Amplitude von Zu und Z2,
gegebenenfajls_i/2/2 ist (dieses Bit ist gleich »1« bei einer
Amplitude |2/2.
| θ,, | ζ« | V- | ή, | b, | *.. | b, | bs |
| (= w„) | (= COS θ,,) | (= - sin fl„) | |||||
| 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| .τ/4 | + Vm | - /172 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| -τ/2 | 0 | - 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 3 π/4 | - -/272 | - VT/2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| π | - 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 5 /τ/4 | - Vm | + Vm | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 |
| 3 .τ/2 | 0 | + 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 7 π/4 | + Vm | + /272 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 |
In diesem praktischen Modulationsfall kann eine digitale Anordnung verwirklicht werden, wie diese in 3»
Fig. 12 dargestellt ist, welche Anordnung die Funktionen durchführt, die in F i g. 11 vom Speicher 94, de,
Multiplizierer 97, den Filtern F\, F2 und dem Addierer 98
97, den Filtern Fi, F2 und dem Addierer 98 durchgeführt
werden. ji
Einem Eingang 200 dieser digitalen Anordnung werden die Zahlen W/, zugeführt, die die Phasen Θ/,
darstellen und die auf genau dieselbe Art und Weise gebildet worden sind wie in F i g. 11. Diese Zahlen W11
werden über einen Zweistellungen-Schalter 201 in der Stellung r einem Schieberegister 202 zugeführt. Dieser
Schalter 201 wird durch ein Steuersignal Sa gesteuert, das von einem Steuersignalgenerator 203 geliefert v/ird,
der mit dem Taktgenerator 15 verbunden ist. Der Schalter 201 befindet sich zu den Abtastzeitpunkten nT
während kurzer Zeit in der Stellung rund entsprechend
der obenstehend erläuterten Notierung werden die dann dem Schieberegister 202 zugeführten Zahlen als
Wi/n) bezeichnet. Außerhalb dieser Abtastzeitpunkte n7"befindet sich der Schalter 201 in der Stellung Λ so daß
der Ausgang des Registers 202 mit dem Eingang verbunden ist
Das Schieberegister 202 enthält L Elemente zum Speichern von L Zahlen W,/n) mit / zwischen 1 und L
Wenn sich der Schalter 201 in der Stellung t befindet,
werden die Zahlen Wj/n)mit Hilfe von Schiebeimpulsen
verschoben, die zusammen ein Steuersignal Sb bilden und die mit einer Frequenz Lq/T auftreten. Auf diese
Weise treten während einer Periode T zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeitpunkten η Γ am Ausgang des
Registers 202 q identischer Reihen von L Zahlen
in Reihe auf, wobei jede Reihe eine Dauer T/q hat
An den Ausgang des Registers 202 ist ein Kodierkreis 205 angeschlossen, der jede Zahl Wi/n) in eine Zahl mit
5 Bits 61—bs kodiert, die je die Bedeutung und den Wert
haben, wie dies dies in der Tafel I angegeben ist Diese Bits erscheinen in paralleler Form an den jeweiligen
Ausgängen des Kodierkreises 205. Es sei bemerkt, daß
es ebenfalls möglich ist, dieselbe Kodierung an den
Zahlen W/n) am Eingang 200 des Registers 202 durchzuführen. Die in 5 Bits kodierte Form der Zahlen
W/n) wird dann unmittelbar am Ausgang des Registers
202 erhalten.
Die Anordnung nach Fig. 12 enthält weiter zwei
Schieberegister 206 und 207, die die Koeffizienten Guk(n) des Filters Fi und G2^n) des Filters F2 enthalten.
Einfachheitshalber wird vorausgesetzt, daß diese Register 206,207 nur die Koeffizienten enthalten, die einem
gegebenen Zeitpunkt r„* entsprechen. Sie werden dann
bei einem gegebenen Wert von k durch je L Elemente gebildet, die die L Koeffizienten G\a(n) und G2JiIn)
enthalten, wobei / zwischen 1 und L liegt Die L Koeffizienten in den Registern 206,207 müssen mit den
L Zahlen einer Reihe von Zahlen Wi/n) multipliziert werden, die in kodierter Form am Ausgang des
Kodierkreises 205 während eines Zeitintervalls T/q erscheinen. Die Ausgänge 208 und 209 der Register 206
und 207 werden zu ihren Eingängen über Addierer 210 bzw. 211 zurückgekoppelt Diese Addierer 210 und 211
dienen dazu, wie untenstehend noch dargelegt wird, die
Koeffizienten in den Registern 206 und 207 durch Inkrementen Ine 1 und Ine 2 zu ändern. Die Koeffizienten in den Registern 206, 207 werden mit Hilfe von
Schiebeimpulsen mit mit einer Frequenz Lq/T, die
zusammen ein Steuersignal Sc bilden, derart verschoben, daß während eines Zeitintervalls T/q die L
Koeffizienten G\ &(n) und Qm(n), die an den Ausgängen
208, 209 erscheinen, den L Zahlen W^n) entsprechen,
die in kodierter Form an den Ausgängen des Kodierkreises 205 erscheinen. Bei Anwendung desjenigen, was obenstehend in bezug auf die Berechnung von
yi(n) nach der Formel (42) erläutert wurde, wird
jedesmal, wenn eine in 5 Bits b\—bs kodierte Zahl Wi/n)
erscheint, der Koeffizient Gta(n) nnt + 1 oder —1
multipliziert abhängig davon, ob das Bit b\ von Wj/n) für
Z\{n) = cos Bg ein positives oder ein negatives Vorzeichen angibt und der Koeffizient G2a(n)nut +1 oder — 1
multipliziert, abhängig davon, ob das Bh &? von
für Z2j(n) = —βϊηθ// ein positives oder ein negatives
Vorzeichen angibt Diese sehr einfachen Multiplikationen werden auf die übliche Weise mit Hilfe von
Exklusiv-ODER-Toren 212, 213 durchgeführt. Die Ausgangszahlen der Exklusiv-Oder-Tore 212 und 213
werden UND-Toren 114 bzw. 115 zugeführt, die weiter
die Bits bj, b* jeder Zahl Wi/n) erhalten. Entsprechend
der Tafel I dürfte es einleuchten, daß die UND-Tore 114,
115 als Funktion die von den Exklusiv-ODER-Toren 212, 213 erzeugten Zahlen mit 0 oder 1 multiplizieren
abhängig davon, ob cos Θ/, und sin Θ/, dem Wert O
entsprechen oder nicht
Die Ausgangszahlenpaare der UND-Tore 114, 115 werden in einem Addierer 116 kombiniert. Abhängig
von der Stellung eines Zweistellungen-Schalters 119 wird der Ausgang des Addierers 116 mit einem
Akkumulator 117 (oder 118) verbunden, der durch einen
Addierer 120 (oder 121) in Reihe mit einem Speicherregister 122 (oder 123) gebildet wird, dessen Ausgang zu
einem Eingang des Addierers 120 (oder 121) zurückgekoppelt ist Der Schalter 119 wird derart durch das Bit bs
jeder Zahl Wi/n) gesteuert, daß der Ausgang des
Addierers 116 mit dem Akkumulator 118 verbunden ist,
wenn das Bit 6s für Ζφ) und Zi{n) denselben
Absolutwert föH angibt, und mit dem Akkumulator 117,
wenn das Bit O5 angibt daß Z\(n) und Ζφ) die
Absolutwerte 0 oder 1 haben. Wenn der Inhalt der Speicherregister 122, 123 auf den Wert Null zurückgebracht
ist und zwar durch einen Impuls eines Steuersignals Sa der gerade am Anfang jedes
Zeitintervalls T/q auftritt in dem die Zahlen Wi/n) und
die L Koeffizienten Gukfn) und Chu^n) verarbeitet
werden, dürfte es einleuchten, daß am Ende dieses Zeitintervalls am Ausgang der Akkumulatoren 117 und
118 Summen erhalten werden von dem Typ, der zwischen großen Klammern der Formel (42) angegeben
ist Der Akkumulator 118 bildet am Ende jedes Zeitintervalls T/q eine algebraische Summe der mit j/2/2
zu multiplizierenden Terme. Der Akkumulator 117 bildet am Ende jedes Zeitintervalls t/q eine algebraische
Summe der mit 1 zu multiplizierenden Terme, wobei also die Summe als solche verwendet werden kann.
Am Ende jedes Zeitintervalls T/q öffnet ein Impuls eines Steuersignals Sf-also zwei UND-Tore 124,125, die
mit dem Ausgang von Akkumulatoren 117, 118 verbunden sind, zum Auslesen des Inhaltes dieser
Akkumulatoren. Die aus dem Akkumulator 118 ausgelesene Zahl wird mit j/2/2 in einem Multiplizierer
126 multipliziert und diese multiplizierte Zahl wird zu der aus dem Akkumulator 117 ausgelesenen Zahl mit
Hilfe eines Addierers 127 addiert Am Ausgang dieses Addierers 127 wird dann die Zahl yt/n) erhalten, die zu
dem betrachteten Zeitpunkt i„* einen Abtastwert des
Echokopiesignals darstellt
Die Inkrementen /ad und i„a der Koeffizienten haben
entsprechend den obenstehenden Formeln (40) zu jedem Zeitpunkt Uk&e nachfolgenden Werte:
(43)
1*2 = pEk(n) -
Die Inkrementen werden entsprechend diesen Formeln (43) berechnet, wobei die Tatsache berücksichtigt
wird, daß die Werte von Ζφ) und Z2Zn) in den 5 Bits
in—hs kodierte Zahlen W^n) einbegriffen sind. Zum
Durchführen dieser Berechnung wird der digitale Abtastwert Εφι) des Fehlersignals, der zu dem
Zeitpunkt t„t am Eingang 128 erscheint mit dem konstanten Koeffizienten μ in einem Multiplizierer 129
multipliziert Dieser Multiplizierer 129 ist sehr einfach, wenn μ gleich einer Zweierpotenz gewählt wird. Der
auf diese Weise gebildete Term μ · Εφί) wird einem
Speicherregister 130 und einem Multiplizierer 131 zugeführt, der einmal pro Zeitpunkt tnk das Produkt
μ ■ Ει(η) · ]/2fä bildet welches Produkt einem Speicherregister
132 zugeführt wird. Der Inhalt der beiden
to Register 130,132 wird auf den Wert 0 zurückgebracht
und zwar durch einen Impuls von einem Steuersignal Sf, der gerade vor dem Anfang jedes Zeitintervalls T/q
auftritt das einem Zeitpunkt Tn* entspricht und die in
diesen Registern gebildeten Produkte bleiben während des ganzen Zeitintervalls T/q darin gespeichert Die in
den Registern 130,132 gespeicherten Produkte werden mit Hilfe eines Zweistellungen-Schalters 133 ausgelesen,
der durch das Bit fc jeder der L kodierten Zahlen
Wi/n) die während des Zeitintervalls T/q auftreten,
gesteuert wird. Wenn dieses Bit bs angibt, daß \Ζφ)\
und \Zi(n)\ gleich j/272 sind, wird das Register 132
ausgelesen und erscheint das Produkt μ - Ei/n)föl2 am
gemeinsamen Ausgang des Schalters 133. Wenn dieses Bit fc angibt, daß | Ζφ) | und | Ζφ) | nicht gleich j/2/2
sind, wird das Register 130 ausgelesen und erscheint das Produkt μ ■ Ει/η) am Ausgang 134.
Die am Ausgang 134 erhaltene Größe wird einem Eingang zweier Exklusiv-ODER-Tore 135, 136 zugeführt
um mit +1 oder —1 multipliziert zu werden, abhängig davon, ob die Bits b\ und bi, die dem anderen
Eingang zugeführt werden, ein + oder ein —Vorzeichen
für Z\ (n)und Ζφ) angeben.
Die am Ausgang der Exklusiv-ODER-Tore 135, 136 erhaltene Größe wird einem Eingang von UND-Toren
137, 138 zugeführt um mit 0 oder 1 multipliziert zu werden abhängig davon, ob die dem anderen Eingang
zugeführten Bits fe, bt, angeben, daß die Amplitude von
Zx(n)\ma Z2(n) gleich Null ist oder nicht Es ist leicht
ersichtlich, daß am Ausgang der UND-Tore 137,138 die
Inkrementen Ine 1 und Ine 2 der Koeffizienten erhalten
werden, die mit Hilfe von Addierern 210, 211 zu den' Koeffizienten addiert werden, die sich in den Registern
206,207 befinden.
Die digitale Anordnung nach F i g. 12 ist einfachheitshalber beschrieben, wie diese zum Berechnen der digitalen Abtastwerte yi/n) des Echokopiesignals zu den Zeitpunkten f„* = nT + kT/q, gekennzeichnet durch einen gegebenen Wert von η und Jt funktionieren würde. Ebenso wie die in F i g. 4 dargestellte Anordnung ist die Anordnung aus Fig. 12 in Wirklichkeit mit Registern 206,207 mit ausreichender Länge zum Speichern von Lq Filterkoeffizienten versehen und dadurch folglich zum nacheinander Berechnen von q Abtastwerten yi/n) zu den Zeitpunkten t„t geeignet die bei einem gegebenen Wert von η durch Werte von k zwischen 0 und (q— 1) gekennzeichnet sind
Die digitale Anordnung nach F i g. 12 ist einfachheitshalber beschrieben, wie diese zum Berechnen der digitalen Abtastwerte yi/n) des Echokopiesignals zu den Zeitpunkten f„* = nT + kT/q, gekennzeichnet durch einen gegebenen Wert von η und Jt funktionieren würde. Ebenso wie die in F i g. 4 dargestellte Anordnung ist die Anordnung aus Fig. 12 in Wirklichkeit mit Registern 206,207 mit ausreichender Länge zum Speichern von Lq Filterkoeffizienten versehen und dadurch folglich zum nacheinander Berechnen von q Abtastwerten yi/n) zu den Zeitpunkten t„t geeignet die bei einem gegebenen Wert von η durch Werte von k zwischen 0 und (q— 1) gekennzeichnet sind
Zum Schluß geht aus dem betrachteten Modulationsbeispiel hervor, daß die digitale Anordnung nach
Fig. 12 es ermöglicht, einen Abtastwert pi(n) dadurch
eo zu berechnen, daß pro Zeiteinheit 4* nur eine
»verwickelte« Multiplikation (mit /2/2) in dem Multiplizierer
126 durchgeführt wird, während die Koeffizienten
dadurch eingestellt werden, daß nur eine »verwickelte«
Multiplikation (mit ^2/2) in dem Multiplizierer 131
durchgeführt wird.
hi den meisten der praktischen Modulationsfäue kann
das Ensemble aus den zwei adaptiven Filtern in der zweiten Ausführungsfonn des Echokompensators da-
durch verwirklicht werden, daß eine Technik derselben Art angewandt wird, wie die, die obenstehend
beschrieben wurde, damit pro Zeiteinheit nur ein Minimum an »komplizierten« Multiplikationen durchgeführt zu werden braucht.
In einem anderen Beispiel achtwertiger Phasenmodulation ohne Amplitudenmodulation, wobei die Modulationsgeschwindigkeit 1/Γ gleich 1600Hz ist und die
Trägerfrequenz /0 gleich 1700 Hz ist, läßt sich darlegen,
daß die Anzahl Phasen Θ/, gleich 16 ist In der digitalen Verwirklichung des Ensembles aus den zwei Filtern Fi
und F2 kann dann erreicht werden (dadurch, daß die mit + 1,-1 oder 0 multiplizierten Koeffizienten der Filter
auf geeignete Weise den Akkumulatoren zugeführt werden), daß pro Zeiteinheit tnk nur drei »verwickelte«
Multiplikationen durchgeführt zu werden brauchen und zwar eine Multiplikation mit ^272, eine mit cor- sr/8 und
eine mit sin π/Β.
Es sei bemerkt, daß diese Technik sich durchaus zur
Verwirklichung der adaptiven digitalen Filter in der zweiten Ausführung des betreffenden Echokompensators eignet, weil dort die in den zwei Filtern Fi und F2 zu
verarbeitenden Zahlen Werte haben mit der Form Mi-cose,)Und Au-sin θί/und folglich »kompliziert« sein
können. Es dürfte dem Fachmann jedoch einleuchten, daß dieselbe Technik mit Vorteil bei der Verwirklichung
des Ensembles der Filter Fy in der ersten Ausführung des Echokompensators angewandt werden kann, wenn
dieser für eine Modulation mit verschiedenen Amplituden Ay, die keine einfachen gegenseitigen Verhältnisse
aufweisen, verwendet wird.
In dem Fall der ersten Ausführungsform des betreffenden Echokompensators wird die Amplitude A,r
(immer positiv) des Trägers selbstverständlich mit Hilfe eines Kodierkreises kodiert werden, der allen Filtern F11
gemeinsam ist. Jedes Filter Fy wird dann mit einem Register für die L Eingangszahlen Xy(n) und einem
Register für die Filterkoeffizienten versehen sein.
Dagegen wird das Ensemble aus den Filtern Fy mit
Vorteil dieselben Akkumulatoren gemeinsam verwenden, die je durch eine bestimmte Trägeramplitude
gekennzeichnet werden, während die in diesen Akkumulatoren vorhandenen Zahlen nur einmal pro Zeit-
punkt t„k mit den entsprechenden Trägeramplituden
multipliziert werden werden. Die auf diese Weise gebildeten Produkte werden dann zum Bilden des
Echokopiesignals addiert.
Claims (1)
1. Digitaler Echokompensator für einen Modem zur Datenübertragung mit Hilfe von N-wertiger
Phasenmodulation und Af-wert:ger Amplitudenmodulation
eines Trägers durch Symbole, die von den zu übertragenden binären Daten abgeleitet sind und
die zu Zeitpunkten iTauftreten, wobei N eine ganze
Zahl mindestens gleich 2, M eine ganze Zahl mindestens gleich 1, /eine veränderliche ganze Zahl
und 1.T die Symbolfrequenz ist und das Verhältnis zwischen der Trägerfrequenz fo und der Symbolfrequenz
1/rdie Form P/Q mit Pund Qganze Zahlen
hat, und wobei der Sender und der Empfänger dieses Modems über einen hybriden Koppelkreis mit der
Übertragungsleitung verbunden sind und der Echokompensator die zu übertragenden binären Daten
erhält und ein Echokopiesignal liefert, das auf adaptive Weise zum Reduzieren eines Fehlersignals
eingestellt wird, das durch die Differenz zwischen dem empfangenen Signal des hybriden Koppelkreises
und dem Echokopiesignal gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Echokompensator
mit Schaltkreisen (17—22, Pt-Ps) >·ϊ
versehen ist, die aus jeder Symbolkonfiguration zu jedem Zeitpunkt iT mindestens eine Zahl
(X'ij = (— \)p'Air), die von der dem Träger zu diesem
Zeitpunkt /Tzugeordneten Amplitude (A,r) abhängt,
erzeugen und diese Zahl (X'iJ) mindestens einem von so der dem modulierten Träger zu diesem Zeitpunkt iT
zugeordneten Phase (OiJ) abhängigen Teil (FJ) eines Ensembles aus digitalen Filtern (Fi- Fs) mit adaptiv
einstellbaren Impulsworten zuführen, deren Ausgangssignale in an sich bekannter Weise zum Bilden r>
einer digitalen Form des Echokopiesignals kombiniert werden, wobei die Koeffizienten dieser Filter
(Fi-F/v) durch ein Ensemble aus Einstellkreisen
(Ci — Cs) eingestellt werden, die in an sich bekannter
Weise das genannte Fehlersignal in digitaler Form erhalten und eine vorbestimmte Funktion dieses
Fehlersignals minimalisieren (F i g. 1).
2. Echokompensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Schaltkreise
(17-21,83,84, 5Wi -SWn) in dem Echokompensa- 4>
tor die erzeugte Zahl (XiJ) mit dem dem Träger zu dem genannten Zeitpunkt /Tzugeordneten Amplitudenwert
(Αν) einem bestimmten adaptiven Digitalfilter (F,>) des genannten Füterensembles (Fu-Fy/v)
entsprechend der Phase (BiJ) des modulierten r>o
Trägers zu dem genannten Zeitpunkt iT zuführen, wobei diese Phase (B,j) die Summe einer der N dem
Träger als Funktion der Daten zugeordneten Phase (Φ,>) und der Phase des nicht modulierten Trägers ist,
die innerhalb eines Winkels entsprechend 2 π rad. Q v-,
verschiedene Werte annimmt (Fig. 9).
3. Echokompensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Echokompensator einen
ersten Schalter (21) mit N Stellungen hat, der entsprechend der dem Träger zu dem genannten m>
Zeitpunkt /Tals Funktion der Daten zugeordneten Phasen (BiJ) gesteuert wird zum Zuführen der Zahl
(XiJ) mit dem dem Träger zugeordneten Amplitudenwert (Air) zu einem bestimmten zweiten Schalter
(51V,) eines Ensembles aus N zweiten Schaltern μ
(SWi-SWs) mit Q Stellungen, welches Ensemble aus zweiten Schaltern derart gesteuert wird, daß zu
jedem Zeitpunkt iT alle zweiten Schalter (i — SWs) gleichzeitig aus einer bestimmten
Stellung in die folgende Stellung umschalten und die genannte Zahl (Xt1) mit dem dem Träger zugeordneten
Amplitudenwert (Av) dein genannten bestimmten adaptiven Digitalfilter (F/,) des genannten
Filterensembles (Fj 1 — Fqs) zugeführt wird (Fig. 9).
4. Echokompensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Echokompensator einen
Schalter (86) enthält, der entsprechend der dem modulierten Träger zu dem genannten Zeitpunkt iT
zugeordneten Phase (BiJ) gesteuert wird zum Zuführen der Zahl (XiJ) mit dem dem Träger
zugeordneten Amplitudenwert (Ar) zu dem genannten bestimmten adaptiven Digitalfilter (F/,) des
genannten Füterensembles (Fi 1 - Fqn) (F i g. 10).
5. Echokompensator nach Anspruch 2 bis 4 für einen Modem, in de.-n die N dem Träger als Funktion
der Daten zugeordneten Phasen (Φ/,) in regelmäßigem
Phasenabstand voneinander liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl adaptiver Digitalfilter
in dem genannten Filterensemble dem kleinsten gemeinen Vielfachen von N und Q entspricht
(F ig. 9,10).
6. Echokompensator nach Anspruch 2 bis 4 für einen Modem, in dem eine erste Gruppe von Phasen
(BiJ) des modulierten Trägers um einen Betrag von π rad. von einer zweiten Gruppe von Phasen (B,J)
abweicht, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Schaltkreise die Zahlen (XiJ) mit den dem Träger
zugeordneten Amplitudenwerten (A>) demselben adaptiven Digitalfilter (F/,) des genannten Füterensembles
(Fw- Fqs) für jedes Phasenpaar (BiJ) mit einem Phasenunterschied von π rad. zuführen und
daß weiter die genannten Schaltkreise das Vorzeichen dieser Zahlen (X1J) für die Phasen in einer
bestimmten Gruppe der genannten ersten und zweiten Gruppen von Phasen (BiJ) ändern bevor
diese Zahlen diesem adaptiven Digitalfilter (F,J) zugeführt werden (F i g. 9,10).
7. Echokompensator nach Anspruch 6 für einen Modem, in dem die N dem Träger als Funktion der
Daten zugeordneten Phasen (Φ/,) in regelmäßigem Phasenabstand voneinander liegen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl adaptiver Digitalfilter in dem genannten Filterensemble gleich der Hälfte des
kleinsten gemeinen Vielfachen von N und Q ist (F ig. 9,10).
8. Echokompensator nach Anspruch 1 für einen Modem, in dem das genannte Verhältnis P/Q die
Form p/2 bzw. (2p+ l)/4 hat und ρ eine ganze Zahl ist, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten
Schaltkreise (17-22, P, - Ps) die Zahl (X0) mit dem
dem Träger zugeordneten Amplitudenwert (Ajr) zu
jedem Zeitpunkt /7" mit einem Vorzeichen, das von der Funktion (— I)/" abhängig ist, versehen und diese
Zahl (X'ij = (—\)P'XiJ) einem bestimmten adaptiven
Digitalfilter (FJ) des genannten Füterensembles (Fi — Fn) entsprechend der dem Träger als Funktion
der Daten zugeordneten Phase (Φν) zuführen (Fig. 1).
9. Echokompensator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl adaptiver Digitalfilter
in dem genannten Filterensemble gleich N ist (Fig. 1).
10. Echokompensator nach Anspruch 8 für einen Modem, in dem die N dem Träger als Funktion der
Daten zugeordneten Phasen (Φ,,) in eine erste und eine zweite Gruppe zu je /V/2 Phasen aufgeteilt sind
28 Ol
und die Phasen in der zweiten Gruppe einen Phasenunterschied von π rad. gegenüber den Phasen
in der ersten Gruppe aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl adapt'ver Digitalfilter
in dem genannten Filterensemble (Fi — F4) gleich
N/2 ist und jedes Filter in dem genannten Filterensemble (Fi — F4) einem bestimmten Phasenpaar
(Φ//) mit einem Phasenunterschied von π rad.
entspricht und die genannten Schaltkreise Teile (521-524, 53) enthalten, die das Vorzeichen der
den Filtern in dem genannten Filterensemble (Fi — F4) zuzuführenden Zahlen (Χ%) für die Phasen
in einer bestimmten Gruppe der genannten ersten und zweiten Gruppen von Phasen (Φ/,) ändern
(F ig. 6). r>
U. Echokompensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Echokompensator ein
erstes und ein zweites adaptives Digitalfilter (Fi, F2) enthält und die genannten Schaltkreise Teile (93,94)
enthalten, die in Antwort auf die Werte des Amplituden-Phasenpaares (Aij, Bi) des modulierten
Trägers zu jedem Zeitpunkt /T zwei Zahlen (A^ cos θi) und (Λ/, sin Θ,;,) erzeugen und diese
Zahlen den genannten ersten bzw. zweiten adaptiven Digitalfiltern (Fi bzw. F2) zuführen (F i g. 11). 2
>
12. Echokompensator nach Anspruch 11 für einen
Modem, in dem das genannte Verhältnis P/Q die Form p/2 bzw. (2p+ l)/4 hat und ρ eine ga.ize Zahl
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Schaltkreise (17,69—71,22,74,75,79) die den ersten ω
und zweiten adaptiven Digitalfiltern (76, 77) zuzuführenden Zahlen (Zu Z2,) dadurch bilden, daß
entsprechend der dem Träger als Funktion der Daten zugeordneten Phase (Φ,>) zu jedem Zeitpunkt
/Tzwei Zahlen (A,rcos Φ/,) und (/4,rsin Φυ) erzeugt r>
werden und daß diese zwei erzeugten Zahlen mit einem Vorzeichen versehen werden, das von der
Funktion(- !^'abhängigist(F i g. 8).
13. Echokompensator nach Anspruch 11 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Echokompensator einen Speicher (70, 71 F i g. 8; 94 F i g. 11) enthält für
die möglichen Werte der den ersten und den zweiten adaptiven Digitalfiltern (76,77 F i g. 8; Fi, F2 F i g. 11)
zuzuordnenden Zahlen, welcher Speicher zu jedem Zeitpunkt /T unter Ansteuerung der Werte des ■»·>
Amplituden-Phasenpaares des Trägers zu diesem Zeitpunkt /Tausgelesen wird.
14. Echokompensator nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jedes adaptive Digitalfilter
Rechenkreise (104, 107—109) enthält zum ,0 Bilden eines Abtastwertes:
zu jedem Abtastzeitpunkt
lllk = ItT + kT/q
lllk = ItT + kT/q
wubei η cine ganze Zahl zwischen — <» und + «>
und k eine ganze Zahl zwischen O und (q— 1) ist, wobei
Z(n) Eingangszahlen dieses Filters zu den Zeitpunkten (n-/)7"und Gik(n) Filterkoeffizienten entsprechend
den Abtastwerten der Filterimpulsantwort zu den Zeitpunkten (n— i)T + kT/q sind, wobei dieses
Filter weiter Speicher (102 bzw. 105) enthält für die
M) genannten Zahlen Z/n^und die genann! en Filterkoeffizienten
Gik(n). welchen Speichern (102, 105) die
genannten Zahlen bzw. Koeffizienten während eines Rechenintervalls T/q, das dem genannten Zeitpunkt
t„k zugeordnet ist, entnommen werden (Fig. 4).
15. Echokompensator nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedes adaptive Digitalfilter die
folgenden Elemente enthält:
— einen Kreis (205) zur Kodierung der Zahlen Z(n)
zum Erzeugen des Vorzeichens und des Absolutwertes in kodierter Form (b\ — bs),
— einen Kreis (212, 213), der durch das erzeugte Vorzeichen der Zahlen Z(n) gesteuert wird zum
Ändern des Vorzeichens der Filterkoeffizienten Gik(n), falls die Vorzeichen von Z(n) und Gn{n)
voneinander abweichen,
— Schaltkreise (114—116, 119), die durch den in
kodierter Form erzeugten absoluten Wert der Zahlen Zugesteuert werden zum Zuführen der
auf diese Weise erhaltenen Filterkoeffizienten mit dem zugehörigen Vorzeichen zu einem
bestimmten Akkumulator eines Ensembles aus Akkumulatoren (117, 118), die je einzeln einem
bestimmten Absolutwert der Zahlen Z(n) entsprechen, wobei das genannte Akkumulatorenensemble
(117, 118) am Anfang jedes Rechenintervalls T/q in die Nullstellung zurückgebracht
wird,
— Multiplizierkreise (z. B. 126) zum Bilden eines Produkts aus der Zahl in jedem Akkumulator
(z. B. 118) mit dem diesem Akkumulator zugeordneten
Absolutwert am Ende jedes Rechenintervalls T/q,
— einem Summenkreis (127) zum Kombinieren der genannten Produkte zur Bildung des gewünschten
Abtastwertes qi{ri)(Fig. 12).
16. Echokompensator nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Akkumulatorensemble
und die genannten Multiplizierkreise allen adaptiven Digitalfiltern in dem genannten Filterensemble
gemeinsam sind und weiter ein all diesen Filtern gemeinsamer Summierkreis die genannten
Produkte zur Bildung eines Abtastwertes des Echokopiesignals kombiniert.
17. Echokompensator nach Anspruch 11 bis 13 und Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der
Echokompensator mit einem Kreis (93 F i g. 11) zum zu jedem Zeitpunkt /T Bilden einer Zahl W,rj
versehen ist, die für die Werte des Amplituden-Phasenpaares (Air, Qo) des Trägers zu diesem Zeitpunkt
/T kennzeichnend ist, weiter mit einem den genannten ersten und zweiten adaptiven Filtern (Fi,
F2 Fig. 11) gemeinsamen Kreis (205 Fig. 12) zur
Kodierung dieser Zahlen Wuj zum gleichzeitig in
kodierter Form (b\ — fts) Erzeugen des Vorzeichens
und des Absolutwertes der Eingangszahlen der beiden adaptiven Filter (Fi, F2 Fig. 11) sowie mit
einem Speicher (202 Fig. 12) für die kodierten Zahlen H^, versehen ist.
18. Echokompensator nach Anspruch 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Filterensemble
Rechenkreise (112, 113, 106 F ig. 4; 129-132; 210, 211 Fig. 12) enthält zum für jedes
adaptive Digitalfilter Ändern der L Filterkoeffizienten di{n) zu einem Zeitpunkt t„k zum Erhalten der L
Filterkoeffizienten G,i{n+\) zu einem Zeitpunkt
28 Ol 375
<(„., in entsprechend einer Rekursionsbeziehung
G φ + 1) = C φ) + μ · Εκ(η) ■ Ζ(η)
G φ + 1) = C φ) + μ · Εκ(η) ■ Ζ(η)
wobei μ ein fester Koeffizient mit einem Wert kleiner als 1 und E^n) der Wert des Fchlersignals zu
dem genannten Zeitpunkt r„i ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7701197A FR2377734A1 (fr) | 1977-01-17 | 1977-01-17 | Annuleur d'echo numerique pour modem de transmission de donnees par modulation d'une porteuse |
| FR7718342A FR2394938A2 (fr) | 1977-06-15 | 1977-06-15 | Annuleur d'echo numerique pour modem de transmission de donnees par modulation d'une porteuse |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2801375A1 DE2801375A1 (de) | 1978-07-20 |
| DE2801375B2 true DE2801375B2 (de) | 1981-05-14 |
| DE2801375C3 DE2801375C3 (de) | 1982-01-28 |
Family
ID=26219806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2801375A Expired DE2801375C3 (de) | 1977-01-17 | 1978-01-13 | Digitaler Echokompensator für einen Modem zur Datenübertragung mit Hilfe von Modulation eines Trägers |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4162378A (de) |
| JP (1) | JPS5390712A (de) |
| AU (1) | AU514263B2 (de) |
| DE (1) | DE2801375C3 (de) |
| IT (1) | IT1091970B (de) |
| NL (1) | NL7800408A (de) |
| SE (1) | SE426763B (de) |
Families Citing this family (26)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1115559B (it) * | 1978-08-29 | 1986-02-03 | Cselt Centro Studi Lab Telecom | Procedimento e dispositivo per la cancellazione numerica dell eco |
| FR2448258A1 (fr) * | 1979-02-05 | 1980-08-29 | Trt Telecom Radio Electr | Systeme de test d'un dispositif muni d'un annuleur d'echo |
| NL7903759A (nl) * | 1979-05-14 | 1980-11-18 | Philips Nv | Echocompensator met hoogdoorlaatfilter. |
| DE2920575C2 (de) * | 1979-05-21 | 1981-09-17 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Digital-Fernmeldesystem mit mindestens einem Vierdrahtleitungsabschnitt |
| FR2460075B1 (fr) * | 1979-06-22 | 1988-12-09 | Cit Alcatel | Annuleur d'echo adaptatif pour transmission de donnees en duplex |
| FR2475322A1 (fr) * | 1980-02-01 | 1981-08-07 | Trt Telecom Radio Electr | Annuleur d'echo a circuits de calcul simplifies |
| FR2487144B1 (fr) * | 1980-07-21 | 1986-10-24 | Trt Telecom Radio Electr | Dispositif d'annulation d'un signal d'echo composite |
| CA1180141A (en) * | 1980-11-15 | 1984-12-27 | Kenzo Takahashi | Echo canceller system |
| US4464545A (en) * | 1981-07-13 | 1984-08-07 | Bell Telephone Laboratories, Incorporated | Echo canceller |
| DE3129343C2 (de) * | 1981-07-24 | 1987-01-29 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Adaptiver Entzerrer für ein demoduliertes QAM-Signal |
| SE426765B (sv) * | 1981-11-02 | 1983-02-07 | Ellemtel Utvecklings Ab | Balansfilter av fir-typ ingaende i sendar-mottagarenheten i ett telekommunikationssystem |
| SE426764B (sv) * | 1981-11-02 | 1983-02-07 | Ellemtel Utvecklings Ab | Forfarande att astadkomma adaptiv ekoeliminering vid overforing av digital information i duplex jemte anordning for utforande av forfarandet |
| FR2517905B1 (fr) * | 1981-12-09 | 1985-11-29 | Telecommunications Sa | Dispositif d'initialisation pour annuleur d'echo et son application aux echos lointains |
| FR2528642B1 (fr) * | 1982-06-11 | 1985-10-25 | Cit Alcatel | Annuleur d'echo pour transmission de donnees |
| US4669116A (en) * | 1982-12-09 | 1987-05-26 | Regents Of The University Of California | Non-linear echo cancellation of data signals |
| FR2540314A1 (fr) * | 1983-01-31 | 1984-08-03 | Trt Telecom Radio Electr | Procede d'initialisation des coefficients de filtres dans un dispositif d'annulation d'echos proche et lointain et dispositif de mise en oeuvre de ce procede |
| US4594479A (en) * | 1983-08-18 | 1986-06-10 | At&T Information Systems Inc. Bell Telephone Laboratories, Inc. | Fast start-up of adaptive echo canceler or echo measurement device |
| US4682358A (en) * | 1984-12-04 | 1987-07-21 | American Telephone And Telegraph Company | Echo canceller |
| JPH0616592B2 (ja) * | 1985-12-23 | 1994-03-02 | 富士通株式会社 | Fdmモデム |
| JPS62150416U (de) * | 1986-03-17 | 1987-09-24 | ||
| US4849945A (en) * | 1986-12-08 | 1989-07-18 | Tomex Corporation | Seismic processing and imaging with a drill-bit source |
| US4989221A (en) * | 1987-03-30 | 1991-01-29 | Codex Corporation | Sample rate converter |
| JP2518394B2 (ja) * | 1989-05-24 | 1996-07-24 | 日本電気株式会社 | エコ―キャンセラ方式全二重送受信回路 |
| US5487109A (en) * | 1994-05-17 | 1996-01-23 | Bellsouth Corporation | End office of a telephone system with a zero loss plan |
| US6078645A (en) * | 1997-02-20 | 2000-06-20 | Lucent Technologies Inc. | Apparatus and method for monitoring full duplex data communications |
| KR101680692B1 (ko) | 2009-03-17 | 2016-11-29 | 스카이워크스 솔루션즈, 인코포레이티드 | Saw 없고, lna 없는 저잡음 수신기 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3732410A (en) * | 1969-12-22 | 1973-05-08 | Postmaster Department Res Labo | Self adaptive filter and control circuit therefor |
| JPS5226973B2 (de) * | 1973-01-19 | 1977-07-18 | ||
| US4087654A (en) * | 1975-11-28 | 1978-05-02 | Bell Telephone Laboratories, Incorporated | Echo canceller for two-wire full duplex data transmission |
| NL170688C (nl) * | 1976-06-28 | 1982-12-01 | Philips Nv | Inrichting voor simultane tweerichtingsdatatransmissie over tweedraadsverbindingen. |
| US4074086A (en) * | 1976-09-07 | 1978-02-14 | Bell Telephone Laboratories, Incorporated | Joint adaptive echo canceller and equalizer for two-wire full-duplex data transmission |
| US4072830A (en) * | 1976-10-04 | 1978-02-07 | Bell Telephone Laboratories, Incorporated | Variable phase shifter for adaptive echo cancellers |
-
1978
- 1978-01-13 IT IT19251/78A patent/IT1091970B/it active
- 1978-01-13 DE DE2801375A patent/DE2801375C3/de not_active Expired
- 1978-01-13 NL NL7800408A patent/NL7800408A/xx not_active Application Discontinuation
- 1978-01-13 AU AU32430/78A patent/AU514263B2/en not_active Expired
- 1978-01-13 SE SE7800390A patent/SE426763B/sv not_active IP Right Cessation
- 1978-01-16 US US05/869,508 patent/US4162378A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-01-17 JP JP285878A patent/JPS5390712A/ja active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4162378A (en) | 1979-07-24 |
| DE2801375C3 (de) | 1982-01-28 |
| JPS5390712A (en) | 1978-08-09 |
| JPS618618B2 (de) | 1986-03-15 |
| SE426763B (sv) | 1983-02-07 |
| SE7800390L (sv) | 1978-07-18 |
| DE2801375A1 (de) | 1978-07-20 |
| IT1091970B (it) | 1985-07-06 |
| NL7800408A (nl) | 1978-07-19 |
| AU3243078A (en) | 1979-07-19 |
| IT7819251A0 (it) | 1978-01-13 |
| AU514263B2 (en) | 1981-01-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2801375B2 (de) | Digitaler Echokompensator für einen Modem zur Datenübertragung mit Hilfe von Modulation eines Trägers | |
| DE2927713C2 (de) | ||
| DE2410881C3 (de) | Automatische Entzerrungsanordnung für einen Datenübertragungskanal | |
| DE2018885C3 (de) | Adaptiver Entzerrer für eine digitale Datenempfangseinrichtung | |
| DE19505652C2 (de) | Vorrichtung zum Erfassen der Amplitude und Phase eines Wechselsignals | |
| DE3022553C2 (de) | Echoannullierer für ein synchrones Duplex-Datenübertragunssystem | |
| DE2644823C3 (de) | Kreuzkorrelationsanordnung zur Bestimmung des Vorhandenseins bzw. Fehlens mindestens eines in seiner Frequenz bekannten elektrischen Tonsignals | |
| DE3202005A1 (de) | Daten-modulator-sender | |
| DE2627446C2 (de) | Anordnung zur Kompensation des Trägerphasenfehlers in einem Empfänger für diskrete Datenwerte | |
| DE1762361B2 (de) | Adaptiver entzerrer fuer einen digitalen datenuebertragungs kanal | |
| DE3040685A1 (de) | Phasenzitterkompensation unter verwendung periodischer, harmonisch in beziehung stehender signalkomponeten | |
| DE2544407A1 (de) | Verfahren zur korrektur von fehlern in einem radarsystem | |
| DE2552472C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Entzerrung der Empfangssignale eines digitalen Datenübertragungssystems | |
| DE2744600A1 (de) | Echoausloeschvorrichtung | |
| DE2657153B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung für die adaptive Phasenkorrektur bei der kohärenten Demodulation eines digitalen Signals | |
| DE3238818A1 (de) | Fernsprechmodem | |
| DE3016371C2 (de) | ||
| DE2616660C3 (de) | Arithmetische Einheit | |
| DE2536673B2 (de) | Phasenfilter | |
| DE68920210T2 (de) | Demodulation eines phasenmodulierten Trägersignals. | |
| DE1922224A1 (de) | Adaptiver Entzerrer | |
| DE1938804C3 (de) | Numerische Frequenz-Empfangsvorrichtung | |
| DE68908038T2 (de) | Frequenzabweichungstolerierendes Verfahren und Vorrichtung zur Demodulation von, durch eine Binärsymbolreihe, winkelmodulierten Signalen mit konstanter Umhüllung und kontinuierlicher Phase. | |
| DE2101076A1 (de) | Digitales Datenubertragungssystem rmt hoher Arbeitsgeschwindigkeit | |
| DE2420831C2 (de) | Rekursives Digitalfilter mit Phasenentzerrung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |