DE2801110C2 - Kontinuierlich verfahrbare Schienenschleifmaschine - Google Patents
Kontinuierlich verfahrbare SchienenschleifmaschineInfo
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- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
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Description
Der Erfindung betrifft eine Schienenschleifmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige für stufenloses Schleifen konzipierte Schicnenschleifmaschine ist aus der DE-OS 23 27 997
bekannt. Um Wellungen der Schienenlaufflächen beseitigen zu können, ist bei dieser mit rotierenden Schleifwerkzeugen
ausgerüsteten Maschine vorgesehen, den Abstund der einzelnen Schleifwerkzeuge in Längsrichtung
der Schienen zueinander einstellbar zu machen. Die Wiederherstellung des gesamten Schienenkopfprofils
ist bei dieser Ausgestaltung sehr schwierig und insbesondere konstruktiv aufwendig.
Aus der GB-PS 2 27 576 ist eine Schiencnschlcifmaschine
bekannt, bei der je Schiene zwei als Rutschersteine ausgebildete Schleifwerkzeuge vorgesehen sind, von
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3 4
denen jedes bzw. dessen als Haube ausgebildete Halte- das ursprüngliche Profil des Schienenkopfes einschließ-
rung über eine Pleuelstange mit einer separaten, als !ich der Schienenkopfflanken ohne komplizierte Füh-
beiden jeder Schiene zugeordneten rotierenden Kurbel- herstellen. Rutschersteine besitzen außerdem gegen-
scheiben erteilen den zugehörigen Schleifwerkzeugen 5 Ober rotierenden Schleifwerkzeugen eine bessere An-
eine gegenläufige Bewegung in Fahrzeuglängsrichtung. passungsfähigkeit an die vorhandenen Krümmungen
ist mit der Antriebseinrichtung zur hin- und hergehen- Schleifwerkzeuge in Gleisbögen erforderlichen Einrich-
den Bewegung der Schleifwerkzeuge zwangsgekoppelt. tungen sehr einfach gehalten werden können.
licher Schleifbetrieb ist also nicht möglich, d. h. zuerst beitung beider Schienenstränge sichergestellt, sondern
findet ein Vorschubschritt der Maschine statt, dann wird es wird auch das Entstehen von Schwingungserschei-
hin- und hergehend geschliffen und anschließend wird nungen durch unterschiedlichen Bewegungsrhythmus
der nächste Vorschubschritt ausgeführt 15 bzw. Phasenverschiebung der Arbeitsbewegung der
nenschleifmaschine der gattungsgemäßen Art so auszu- Schleifwerkzeuggruppen verhindert Ein synchroner
gestalten, daß cine Beseitigung sämtlicher in der Praxis Antrieb ist dann besonders zweckmäßig, wenn — wie
vorkommender Unregelmäßigkeiten an den Schienen- im folgenden noch beschrieben wird — die einander
kopfoberflächen unter gleichzeitiger weitgehender 20 jeweils gegenüberliegenden Schleifwerkzeuggruppen
und unter Gewährleistung eines gleichmäßigen einheit- sammengefaßt werden sollen,
liehen Schleifergebnisscs möglich wird. Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 4 ergibt sich
gelöst. Anspruch 5 gibt verschiedene vorteilhafte Antriebs-
chend der zusätzlichen in Schienenlängsrichtung hin- triebsart kann sich dabei nach der projektierten bzw.
und hergehenden Arbeitsbewegung des Werkzeugrah- verfügbaren Grundausstattung der Maschine bzw. nach
mens kann die Leistungsfähigkeit der Schienenschleif- 30 anderweitigen Gesichtspunkten, wie Gewichtsvertei-
maschine durch eine erhebliche Vergrößerung des ef- lung und Ausnützung des verfügbaren Bauraumes rich-
fektiven Schleifwegs der Schleifwerkzeuge gegenüber ten.
lediglich mit der Fahrgeschwindigkeit der Maschine Anspruch 6 gibt zweckmäßige Werte für den Ge-
vorwärtsbewegten Schleifwerkzeugen auf ein Mehrfa- samthub und die Frequenz der Bewegung der Werk-
ches gesteigert werden. Durch die Überlagerung der 35 zeugrahmen an.
kontinuierlichen Fahrbewegung der Maschine und der Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 7 wird vergleichzeitigen
zusätzlichen Arbeitsbewegung in Gleis- hindert, daß durch die auf den Werkzeugrahmen einwirlängsrichtung
wird jeder Oberflächenbereich des Schie- kenden Antriebskräfte in der Schienen-Vertikalebene
nenstranges von den einzelnen Schleifwerkzeugen nennenswerte Reaktionsmomente entstehen, welche zu
mehrmals überstrichen, wodurch nicht nur die bei einer 40 einer unterschiedlichen bzw. periodisch veränderlichen
Schleiffahrt erzielbare Abtragtiefe vervielfacht, sondern Verteilung der Andrückkräfte auf die Rutschersteine
auch ein qualitativ hochwertiges Schleifergebnis mit be- führen. Die beschriebene Antriebseinrichtung zeichnet
sonderem Glättungseffckt erzielt wird. Dieser Glät- sich auch durch ihre Robustheit und Einfachheit der
tungseffekt ist nicht nur bei Verwendung von Rutscher- verwendeten Bauteile aus.
steinen als Schleifwerkzeuge zu beobachten, sondern er 45 Eine Antriebseinrichtung nach Ansprüche zeichnet
ergibt sich zumindest teilweise auch bei Ausstattung der sich durch ihren geringen Platzbedarf und weiterhin da-
zeugen, da hier durch die zusätzliche Relativbewegung die daran angelenkten Pleuelstangen knapp oberhalb
der Schleifwerkzeuge zur Schienenoberfläche das Ent- der Schienenebene angeordnet werden könne», so daß
stehen von Rattermarken weitgehend unterdrückt wird, so die von den Antriebskräften im Werkzeugrahmen her-
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 2 wird eine vorgerufenen Momente den kleinstmöglichen Wert anrasche
und restlose Abtragung nicht nur von Riffeln, nehmen.
sondern auch von Oberflächenfehlern des Schienenkop- Die Maßnahmen nach Anspruch 9 ermöglichen es, die
fes mit größerer Wellenlänge, etwa in der Größenord- Fahrbewegung und die zusätzliche Arbeitsbewegung
nung der Gesamtlänge einer Schleifwerkzeuggruppe 5s der Schleifwerkzeuge so aufeinander abzustimmen, daß
begünstigt Durch die einander entgegengesetzte Bewe- unter Ausnutzung der verfügbaren Maschinenleistung
gur.gsrichiung der den beiden Sehieifwerkzeuggruppen bei allen Betriebsverhältnissen ein optimales Schleifererteilten,
zusätzlichen Arbeitsbewegung wird weitge- gebnis erhalten wird. Diese Regelung der Antriebe kann
hend verhindert, daß Reaktionskräfte aus den Schleif- auch vollautomatisch erfolgen, so daß sich der Maschi-Reibungskräften
zwischen den Schleifwerkzeugen, ins- 60 nist auf seine anderweitigen Aufgaben voll konzentriebesondere
den Rutschersteinen, und der Schienenkopf- ren kann.
den. Außerdem ergibt sich durch die gemeinsame An- fachheit besonders bevorzugte Ausführungsform der
triebseinrichtung für jeweils zwei Schleifwerkzeuggrup- Schienenschleifmaschine an. Bei dieser Anordnung, die
pen ein vereinfachter, platz- und gewichissparender 65 eine unerwünschte selbsttätige Höhenanpassung der
bietet besondere Vorteile, wenn als Schleifwerkzeuge Schienenstranges verhindert, zugleich aber infolge der
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ehe Anpassung der Rutschersteine an den Längsverlauf
der Schiene erlaubt, bilden die zu einer Schleifwerkzeuggruppe vereinigten Rutschersteine gewissermaßen
einen durchgehenden Schleifkörper mit der Gesamtlänge der Schleifwerkzeuggruppe, der somit imstande ist,
Oberflächenfehler des Schienenkopfes abzuschleifen, deren Wellenlänge ein Mehrfaches der Länge eines einzelnen
Rutschersteines bzw. etwa zwei Drittel bis drei Viertel der Gesamtlänge der Schleifwerkzeuggruppe
beträgt.
Durch Anspruch 11 wird in zweckmäßiger Weise angegeben,
die den gegenüberliegenden Schienensträngen zugeordneten Schleifwerkzeuggruppcn miteinander
in geeigneter Weise zu verbinden. Die biegeelastischen Querträger haben neben der seitlichen Anpassung
der einander jeweils gegenüberliegenden Rutschersteine an die Schienenkopfinnenflanke auch die
Aufgabe, ein Schrägstellen der Rutschersteine um ihre Längsachse zu verhindern. Mittels der Querträger erfolgt
die Anpassung der den gegenüberliegenden Schienensträngen zugeordneten Schleifwerkzeuggruppen an
die vorhandenen Spurweitendifferenzen, vor allem beim Befahren von Gleisbögen.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 12 wird auf einfache Weise dafür gesorgt, daß die Rutschersteine
mit der erforderlichen vertikalen bzw. horizontalen Anpreßkraft an die Schienenkopfoberfläche angedrückt
werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand in den Zeichnungen dargestellter, bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Schienenschleifmaschine nach der Erfindung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Schleifwerkzeuganordnung und Antriebseinrichtung der Maschine nach
Fig. 1,
Fig.3 eine perspektivische Ansicht eines Schleifwerkzeuges
für eine Maschine nach F i g. 1 und 2,
Fig.4 eine teilweise Seitenansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Schienenschlcifmaschine nach der Erfindung,
F i g. 5 eine schematisch vereinfachte Schnittdarstellung eines Schleifwerkzeuges und seiner Halterung
nach der Linie V-V in Fig. 4 in vergrößertem Maßstab und
F i g. 6 eine perspektivische Darstellung einer mit rotierenden
Schleifwerkzeugen ausgestatteten Maschine nach der Erfindung.
Die Schienenschleifmaschine 1 nach den F i g. 1 bis 3 ist mittels zweier Fahrwerke 2 mit angetriebenen Radsätzen
3 auf den Schienen 4 und 5 eines verlegten Gleises ö kontinuierlich verfahrbar.
Am Maschinenrahmen 7, der an seinen beiden Stirnseiten mit Zug- und Stoßvorrichtungen 8 ausgestattet
ist, um die Maschine 1 gegebenenfalls in einen Zugsverband einreihen zu können, sind die Einrichtungen für
den Fahrantrieb, die Steuerung und die Energie- und Betriebsmittelversorgung der Maschine 1 angeordnet
Diese Einrichtungen umfassen den Fahrmotor 9, ein Kompressoraggregat 10 mit Druckbehälter 11, einen
Wasser-Vorratsbehälter 12 mit einer Ventilanordnung 13 sowie eine zentrale Steuereinrichtung 14. die innerhalb
der Fahrerkabine 15 angeordnet ist und die zur Bedienung und Überwachung der Maschine erforderlichen
Einrichtungen aufweist Die Antriebsverbindung des Fahrmotors 9 mit den beiden Radsätzen 3, die üblicherweise
Ober ein mehrstufiges Getriebe und Gelenkwellen erfolgt ist in der Zeichnung schemalisch durch
strichpunktierte Linien 16 angedeutet Der Motor 9 ist weiters über eine Steuerleitung 17 mit der zentralen
Steuereinrichtung 14 verbunden. Vom Druckbehälter 11 des Kompressoraggregates 10 geht eine Druckluftleitung
18 aus, die über eine Ventilanordnung 19 steuerbar ist. die ihrerseits mit der Steuereinrichtung 14 über
eine Leitung 20 verbunden ist. Über eine weitere, gestrichelt dargestellte Steuerleitung 21 ist die Ventilanordnung
13 des Wasser-Vorratsbehälters 12 mit der Steuereinrichtung 14 verbunden.
Die Maschine 1 weist je Schienenstrang 4 bzw. 5 zwei im Bereich zwischen den beiden Fahrwerken 2 in Maschinenlängsrichtung
hintereinander angeordnete Schleifwerkzeuggruppen 22, 23 bzw. 22', 23' auf. Jede
is dieser Schleifwerkzeuggruppen besteht im Falle des Ausführungsbeispieies aus jeweils vier in Längsrichtung
des Schienenstranges 4 bzw. 5 hintereinander angeordneten, als Rutschersteine ausgebildeten Schleifwerkzeugen
24, die gemeinsam an einem Werkzeugrahmen 25, einzeln höhenverstellbar angeordnet sind. Der Werkzeugrahmen
25 ist als in Maschinenlängsrichtung sich erstreckender, z. B. von einem hochkant gestellten
Blech gebildeter und quer zum Gleis 6 relativ biegeelastischer Längsträger ausgebildet.
Jeder Werkzeugrahmen 25 ist am Maschinenrahmen 7 mittels zweier teleskopartig längenveränderlicher
Lenker pendelnd aufgehängt, die im Falle des Ausführungsbeispieles als pneumatische Kolben-Zylinder-Einheiten
26 ausgeführt sind, die an die Druckluftleitung 18 angeschlossen und mittels der Ventilanordnung 19 steuerbar
sind. Der Werkzeugrahmen 25 ist mittels zweier, an der inneren Schienenkopfflanke 27 angreifender
Führungsstifte 28 in Längsrichtung des jeweiligen Schienenstranges 4 bzw. 5 geführt
}5 Die einzelnen, im wesentlichen quaderförmigen Rutschersteine 24, deren Unterseite vorzugsweise ein dem Soll-Profil des Schienenkopfes 29 entsprechendes Gegenprofil aufweisen, sind, wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich, jeweils an einem Halteschuh 30 mittels Schrauben 31 lösbar befestigt, jeder Halteschuh 30 ist mittels eines an seiner Oberseite angeordneten, vertikalen Führungsbolzens 32 in einer Bohrung eines am Werkzeugrahmen 25 befestigten Führungsstückes 33 am Werkzeugrahmen 25 höhenverstellbar geführt und stützt sich an der Unterseite des Werkzeugrahmens, entsprechend dem jeweils gewählten Schleifprinzip, federnd oder starr ab. Die F i g. 3 zeigt eine federnde Abstützung des Halteschuhes 30 mittels Tellerfedern 34, wogegen in F i g. 1 eine starre Abstützung über die Führungsbolzen 32 aufgesteckte Distanzhülsen 35 gezeigt ist Zur Verdrehsicherung der Halteschuhe 30 und zur Ausrichtung der Rutschersteine 24 in Längsrichtung des Schienenstranges sind an der Oberseite jedes Halteschuhes 30 zwei Führungsansätze 36 angeordnet die den Werkzeugrahmen 25 gabelartig umgreifen.
}5 Die einzelnen, im wesentlichen quaderförmigen Rutschersteine 24, deren Unterseite vorzugsweise ein dem Soll-Profil des Schienenkopfes 29 entsprechendes Gegenprofil aufweisen, sind, wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich, jeweils an einem Halteschuh 30 mittels Schrauben 31 lösbar befestigt, jeder Halteschuh 30 ist mittels eines an seiner Oberseite angeordneten, vertikalen Führungsbolzens 32 in einer Bohrung eines am Werkzeugrahmen 25 befestigten Führungsstückes 33 am Werkzeugrahmen 25 höhenverstellbar geführt und stützt sich an der Unterseite des Werkzeugrahmens, entsprechend dem jeweils gewählten Schleifprinzip, federnd oder starr ab. Die F i g. 3 zeigt eine federnde Abstützung des Halteschuhes 30 mittels Tellerfedern 34, wogegen in F i g. 1 eine starre Abstützung über die Führungsbolzen 32 aufgesteckte Distanzhülsen 35 gezeigt ist Zur Verdrehsicherung der Halteschuhe 30 und zur Ausrichtung der Rutschersteine 24 in Längsrichtung des Schienenstranges sind an der Oberseite jedes Halteschuhes 30 zwei Führungsansätze 36 angeordnet die den Werkzeugrahmen 25 gabelartig umgreifen.
Zur Kühlung der Rutschersteine 24 und zum Fortspülen der anfallenden Schleifspäne sind am Werkzeugrahmen
25 Wassersprühdüsen 37 angeordnet, die auf die Zwischenräume zwischen den aufeinanderfolgenden
Rutschersteinen 24 gerichtet sind Je eine weitere Wassersprühdüse 37 ist unmittelbar vor und hinter der betreffenden
Schleifwerkzeuggnippe angeordnet Die Sprühdüsen 37 sind über strichliert eingezeichnete Leitungen
an den Wasser-Vorratsbehälter 12 angeschlossen und der Zufluß zu den Sprühdüsen 37 wird von der
Steuereinrichtung 14 aus zentral geregelt
Zur Erhöhung der Schleifleistung der Rutschersteine
24 wird diesen bzw. den einzelnen Schleifwerkzeug
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gruppen eine der kontinuierlichen Fahrbewegung im Sinne des Pfeiles 38 überlagerte, gleichzeitige zusätzliche
Arbeitsbewegung in Gleislängsrichtung erteilt. Zu diesem Zweck werden die jeweils einem Schienenstrang,
z. B. dem Schienenstrang 4 zugeordneten beiden Schleifwerkzeuggruppen 22 und 23 von einer gemeinsamen
Antriebseinrichtung 39 in eine in Gleislängsrichtung hin- und hergehende Arbeitsbewegung mit entgegengesetzten
Bewegungsrichtungen im Sinne der Pfeile 40 und 41 versetzt. Durch die entgegengesetzte Bewegungsrichtung
der beiden Schleifwerkzeuggruppen 22, 23 werden die durch die Reibung zwischen den Rutschersteinen
24 und der Schiencnkopfoberfläche verursachten Längskräfte der beiden Schleifwerkzeuggruppen
zumindest annähernd kompensiert.
Die Antriebseinrichtung 39 umfaßt eine quer zur Maschinenlängsrichtung
sich erstreckende Kurbelwelle 42, die etwa in derselben Horizontalebene wie die Werkzeugrahmen
25 der Schleifwerkzeuggruppen angeordnet ist, und die zwei um 180° zueinander versetzte Kurbelarme
aufweist, an denen jeweils einer der beiden Werkzeugrahmen 25 über ein Gestänge 43 angelenkt
ist. Die Kurbelwelle 42 ist von einer höherliegend angeordneten, mit einem Antriebsmotor 44 verbundenen Exzenterwelle
45 über einen Kurbeltrieb 46 in Schwenkbewegung versetzbar. Durch Drehzahlregelung des
z. B. als Hydraulikmotor ausgebildeten Antriebsmotors 44 kann die Frequenz der hin- und hergehenden zusätzlichen
Arbeitsbewegung der Schleifwerkzeuggruppen, beispielsweise in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit
der Maschine 1, variiert und den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden. Als Richtwert für eine
mittlere Frequenz kann eine Größenordnung von etwa 8 Hz angenommen werden. Der Gesamthub der hin-
und hergehenden Arbeitsbewegung sollte zweckmäßigerweise mindestens die Hälfte, vorzugsweise jedoch
etwa zwei Drittel der Länge eines einzelnen Rutschersteines 24 betragen. Um den Gesamthub erforderlichenfalls
verändern zu können, kann beispielsweise der Kurbelzapfen 47 an der Exzenterwelle 45 in radialer Richtung
verstellbar angeordnet sein.
Bei der dargestellten Maschine i, die mit Schleifwerkzeuggruppen für beide Schienenstränge 4 und 5 ausgestattet
ist, sind die einander bezüglich der Maschinenlängssymmeirieebene
4g jeweils gegenüberliegenden Schleifwerkzeuggruppen 22,22' und 23,23' durch Querträger
49 miteinander verbunden, die z. B. von hochkant gestellten Blechen gebildet und in Maschinenlängsrichtung
relativ biegeelastisch sind, wie links in Fig. 2 mit gestrichelten Linien angedeutet. Die vorzugsweise längenverstellbar
ausgebildeten Querträger 49 sind an den beider. Werkzeugrahmen jeweils im Bereich der Führungsstücke
33 zweier bezüglich der Symmetrieebene 48 einander gegenüberliegender Halteschuhe 30 befestigt
Mittels der Querträger 49 erfolgt die Anpassung der einander jeweils gegenüberliegenden Schleifwerkzeuggruppen
an die vorhandenen Spurweitendifferenzen, vor allem beim Befahren von Gleisbögen. Zur
Querverstellung der einander gegenüberliegenden Werkzeugrahmen 25 ist eine zwischen diesen angeordnete,
horizontale Kolben-Zylinder-Einheit 50 vorgesehen, die aber eine Verbindungsleistung 51 an die Druckluftleitung
18 angeschlossen und deren beide Kolbenenden an Konsolen 52 der gegenüberliegenden Werkzeugrahmen
25 angelenkt sind.
Zum Einsetzen bzw. zum Austausch von Rutschersteinen 24 wie auch für Überstellfahrten der Maschine 1
werden die Werkzeugrahmen 25 mittels der pneumatischen Kolben-Zylinder-Einheiten 26 angehoben. Die
Rutschersteine 24 werden von unten her in ihre Halteschuhe 30 eingesetzt. Ein unterschiedlicher Abnutzungsgrad
der Rutschersteine einer Schleifwerkzeug- ■>
gruppe kann durch Verwendung von Distanzhülsen 35 unterschiedlicher Höhe ausgeglichen werden. Die
Werkzeugbestückung der Maschine kann durch geeignete Wahl des Materials, der Profilgebung und Körnung
der Rutschersteine 24 den jeweiligen Erfordernissen des
ίο zu bearbeitenden Gleisabschnittes weitgehend angepaßt
werden. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, Rutschersteine 24 mit zunächst ebener Unterfläche zu
verwenden, die dann nach relativ kurzer Schleiffahrt selbsttätig die Form des Schienenkopfes annimmt. Auf
diese Weise wird eine kontinuierlich gekrümmte Schienenoberfläche erhalten. Zur Bearbeitung des gesamten
Fahrspiegels einschließlich der inneren Schienenkopfflanke 27 empfiehlt sich die Verwendung von Rutschersteinen
24 mit vorgeformtem, spurkranzähnlichen Profil. Um einen in Fahrtrichtung fortschreitenden Glättungseffekt
an der Schienenkopfoberfläche zu erzielen, können die Schleifwerkzeuggruppen auch von Rutschersteinen
24 unterschiedlicher Körnung gebildet werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit eines in
Gleislängsrichtung abgestuften Anpreßdruckes der aufeinanderfolgenden Rutschersteine 24 jeder Schleifwerkzeuggruppe.
Beim Einsatz der Maschine 1 bei abgesenktem Werkzeugrahmen 25 werden die Rutschersteine 24 mittels
jo der Kolben-Zylinder-Einheiten 26 mit regelbarem Druck an die Schienenkopffläche angepreßt. Die seitliche
Führung und Anpressung der Rutschersteine 24 ist durch die biegeelastischen Querträger 49 gewährleistet.
Zugleich mit dem Fahrantrieb der Maschine wird auch die Antriebseinrichtung 39 für die hin- und hergehende
zusätzliche Arbeitsbewegung der Schleifwerkzeuggruppen in Gang gesetzt. Durch die Überlagerung der
hin- und hergehenden Arbeitsbewegung zur kontinuierlichen Fahrbewegung der Maschine ergibt sich eine
Verlängerung des Schleifweges jedes einzelnen Rutschersteines 24 gegenüber einem lediglich mit der Fahrgeschwindigkeit
der Maschine fortbewegten Stein zumindest auf den dreifachen Wert, wie dies in Fig.2
durch die gestrichelten Pfeile 53 (Amplituden der hin-
«5 und hergehenden Arbeitsbewegung) im Vergleich zu der Fahrbewegung 38 der Maschine 1 veranschaulicht
ist.
Aus Fig.4 ist eine weitere Ausführung einer Schienenschleifmaschine
1 nach der Erfindung ersichtlich, deren Antriebseinrichtung 54 aus einer mit ihrer Längsachse
etwa vertikal angeordneten, mit dem Antriebsmotor 55 direkt verbundenen Kurbelwelle 56 besieht. Die
Werkzeugrahmen 25 der in Gleislängsrichtung hintereinander angeordneten Schleifwerkzeuggruppen 22,23
sind mit den um 180° zueinander versetzten Kurbelarmen
der Kurbelwelle 56 jeweils über eine Pleuelstange 57 verbunden. Bei Ausstattung der Maschine mit
Schleifwerkzeuggruppen für beide Schienenstränge 4 und 5 kann die Kurbelwelle 56 zentral in der Längssym-
metrieebene der Maschine angeordnet und ein gemeinsamer Antrieb sämtlicher Schleifwerkzeuggruppen
durch die Kurbelwelle vorgesehen werden.
In Fig.4 ist auch eine von den zuvor beschriebenen
Ausführungen abweichende Abstützung der Halteschu-
b5 he 30 an der Unterseite des Werkzeugrahmens 25 mittels
Schraubenfedern 58 ersichtlich.
F i g. 5 zeigt eine Ausführungsform eines zur Bearbeitung des gesamten Fahrspiegels des Schienenkopfes mit
ί 28 Ol
>1
9
! spurkranzähnlichem Profil ausgeführten Rutscherstei-
, I nes 24, dessen Halteschuh 30 quer zur Gleislängsrich-
tung im Sinne der Pfeile 59 verschwenkbar ausgebildet
T ner Hüllkurve sämtlicher Berührungslagen des Rutil, schersteines 24 mit der Schienenkopfoberfläche vcr-
ij läuft. Zum Verschwenken des Halteschuhes 30 dient eine
Kolben-Zylinder-Einheit 61, die an einem Fortsatz 60 des Halteschuhes 30 angelenkt ist. Die auf den Rutscherstein
24 ausgeübten vertikalen und horizontalen Anpreßkräfte sind durch die Pfeile 62 und 63 veranschaulicht.
Die Verschwenkbarkeit des Rutschersteincs 24 ermöglicht eine gleichmäßige und übergangslose Bearbeitung
sowohl der Lauffläche 62 als auch der Flanke r> 27 des Sehienenkopies 29.
F i g. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Schienenschleifmaschine,
deren Schleifwerkzeuge als rotierende, jeweils von einem Motor 67 angetriebene Schleifscheiben 68 ausgebildet sind, die einzeln oder
gruppenweise an einem in Gleislängsrichtung sich erstreckenden, höhenvcrstellbaren Werkzeugrahmen 69
angeordnet sind. Jeweils zwei, in Gleislängsrichtung hintereinander angeordnete Werkzeugrahmen 69 werden
von einer Antriebseinrichtung, z. B. in der in F i g. 1 gezeigten Weise, in hin- und hergehende Arbeitsbewegung
mit entgegengesetzter Bewegungsrichtung versetzt. Die Antriebsmotoren 67 mit den Schleifscheiben
68 sind mit dem Werkzeugrahmen 69 quer zur Gleislängsrichtung verschwenkbar verbunden. Zu diesem jo
Zweck sind am Werkzeugrahmen 69 Querträger 70 befestigt, die eine Schwalbenschwanzführung zur Aufnahme
einer Kulissenführung 71 mit bogenförmigen Führungsschlitzen 72 aufweist. An den seitlichen Fortsätzen
des Antriebsmotors 67 angebrachte Bolzen 73 greifen in die beiden Führungsschlitze 72 ein. An einem axialen
Fortsatz 74 des Motors 67 ist die Kolbenstange 75 einer nicht dargestellten Kolben-Zylinder-Einheit angclenkt.
Der Motor 67 samt der Schleifscheibe 68 kann somit in Sinne des Doppelpfeiles 76 entlang der durch die Führungsschlitze
72 vorgegebenen Bahnkurve hin- und herverschwenkt werden. Dies ermöglicht eine individuelle
Bearbeitung der Schienenkopfoberfläche, insbesondere dann, wenn mehrere Schleifscheiben 68 mit unterschiedlichen
Anstellwinkeln an demselben Werkzeugrahmen
69 angeordnet sind. Durch die hin- und hergehende zusätzliche Arbeitsbewegung tritt auch bei dieser Ausführung
eine Vergrößerung des Arbeitsbereiches jeder einzelnen Schleifscheibe und damit eine erhöhte Schleifleistung
der gesamten Maschine ein. Diese Ausführung kann sich insbesondere auch in Kombination mit den
Rütschersicinen eignen — beispielsweise können an
beiden Enden einer Schleifmaschine derartige rotierende Schleifwerkzeuganordnungen und zwischen diesen
Gruppen von Rutschersteinanordnungen vorgesehen ss werden.
h0
Claims (12)
1. Kontinuierlich verfahrbare Sehienenschleifmaschine
zum Abschleifen von Unregelmäßigkeiten an den Schienenkopfoberflächen, mit gegenüber einem
auf Schienenfahrwerke abgestützten Maschinenrahmen höhenverstellbar angeordneten, an die zu
schleifenden Oberflächenbereiche des Schienenkopfes anpreßbaren Schleifwerkzeugen, von denen jeweils
mehrere in Längsrichtung der Schiene hintereinander an Werkzeugrahmen angeordnet sind, d a durch
gekennzeichnet, daß jeder Werkzeugrnhmen
(25,69) Ober eine Antriebseinrichtung (39, 54) für eine zusatzliche, der kontinuierlichen is
Fahrbewegung der Maschine überlagerte und von dieser unabhängige, in Maschinenlängsrich'.ung hin-
und hergehende Arbeitsbewegung des Werkzeugrahmens mit dem Maschinenrahmen (7) verbunden
ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in Maschinenlingsrichtung je Schienenstrang (4,5) zwei Werkzeugrahmen (25) mit insbesondere
von Rutschersteinen (24) gebildeten Schleifwerkzeuggruppen (22,23; 22', 23') hinterein·
ander angeordnet sind und daß eine gemeinsame Antriebseinrichtung (39,54) für eine hin- und hergehende
Arbeitsbewegung der beiden Schleifwerkzeuggruppen mit einander entgegengesetzter Bewegungsrichtung
vorgesehen ist.
3. Maschine nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinrichtung (39, 54) für einen synchronen Antrieb der beiden Schienen
(4, 5) zugeordneten, sich gegenüberliegenden Schleifwerkzeuggruppen ausgebildet ist, wobei eine
für beide Schleifwerkzeuggruppen (22,23) oder eine für den beiden Schienen (4, 5) zugeordneten vier
Schleifwerkzeuggruppcn (22,23,22', 23') gemeinsame
Antriebseinrichtung (39,54) vorgesehen ist.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Antriebseinrichtung
(39,54) jeweils etwa mittig zwischen den beiden einer Schiene (4,5) zugeordneten, sich gegenüberliegenden
Schleifwerkzeuggruppen (22, 23) bzw. zwischen den beiden Schienen (4, 5) im Mittenbereich
aller Schleifwerkzeuggruppen (22,23,22', 23') angeordnet
ist.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung
(39,54) aus einer mit einem hin- und hergehenden Gestänge (43, 57) verbundenen Exzenter- bzw.
Kurbel- oder Nockenwellenanordnung (45,56) oder einer hydraulischen Zylinder-Kolben-Anordnung
besteht, welche Anordnung jeweils mit einem auf dem Maschinenrahmen (7) angeordneten Antriebs- «
motor (44,55) verbunden ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamthub der
hin- und hergehenden Arbeitsbewegung des Werkzeugrahmens (25) wenigstens die Hälfte, insbesondere
jedoch etwa zwei Drittel der Länge eines Rutschersteines (34) beträgt, wobei vorzugsweise die
Frequenz der hin- und hergehenden Bewegung des Werkzeugrahmens (25) etwa 8 Hz beträgt.
7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge- t>5
kennzeichnet, daß die Werkzeugrahmen (25), das Gestänge (43) und eine quer zur Maschinenlängsrichtung
sich erstreckende Kurbelwelle (42) etwa in derselben Horizontalebene angeordnet sind, daß dis
Kurbelwelle (42) von einer mit dem Antriebsmotor (44) verbundenen Exzenterwelle (45) über einen
Kurbeltrieb (46) in Schwenkbewegung versetzbar ist und daß gegebenenfalls die Werkzeugrahmen
(25) der Schleifwerkzeuggruppen (22,23,22', 231) für
beide Schienenstränge (4, 5) mit den Kurbelarmen der Kurbelwelle (42) einzeln gelenkig verbunden
sind.
8. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterweile (56) mit ihrer Längsachse
etwa vertikal, gegebenenfalls in der Längssymmetrieebene der Maschine (1) angeordnet ist,
und daß die Werkzeugrahmen (25) jeweils über eine Pleuelstange (57) an ihr angelenkt sind.
9. Maschine nach einem der Anspruches bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Antriebsmotors (44, 55, 67) und/oder die Kurbelarmlänge
der Exzenter- bzw. Kurbelwelle (45, 42, 56) veränderbar, vorzugsweise in Abhängigkeit von der
Fahrgeschwindigkeit der Maschine (I) regelbar ist
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugrahmen (25) aus einem in Maschinenlängsrichtung sich erstreckenden,
entlang dem Schienenstrang (4,5) geführten, in Querrichtung der Maschin* (1) biegeelastischen
Längsträger besteht, der einzeln höhenversHlbare.
am Längsträger von unten her über Tellerfedern (34), Distanzhülsen (35) od. dgl. abstützbare
Halteschuhe (30) zur lösbaren Befestigung jeweils eines Rutschersteines (24) trügt.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsträger der einander bezüglich der Längssymmetriecbene (48) der Maschine (1)
jeweils gegenüberliegenden Schleifwerkzeuggruppen (22, 22' bzw. 23, 23') durch in Maschinenlängsrichtung
bicgeelastischc Querträger (49) verbunden sind, die im Bereich der Halteschuhe (30) an den
Lüngsträgern befestigt und vorzugsweise längenverstellbar
ausgebildet sind.
12. Maschine nach Anspruch 10 oder U, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Werkzeugrahmen (25)
am Maschinenrahmen (7) mittels wenigstens zweier tcleskopartig längenveränderbarer, vorzugsweise
als Kolben-Zylinder-Einheiten (26) ausgebildeter Lenker pendelnd aufgehängt ist, und daß eine Verstelleinrichtung,
vorzugsweise eine Kolben-Zylinder-Einheit (50), zur Qucrvcrstellung des Werkzeugrahmens
(25) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT115077A AT357593B (de) | 1977-02-21 | 1977-02-21 | Kontinuierlich verfahrbare schienenschleif- maschine |
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