DE2800596C2 - 4,5,6,7-Tetrahydrothieno(2,3-c)- und -(3,2-c)pyridine, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel - Google Patents

4,5,6,7-Tetrahydrothieno(2,3-c)- und -(3,2-c)pyridine, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel

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DE2800596C2
DE2800596C2 DE2800596A DE2800596A DE2800596C2 DE 2800596 C2 DE2800596 C2 DE 2800596C2 DE 2800596 A DE2800596 A DE 2800596A DE 2800596 A DE2800596 A DE 2800596A DE 2800596 C2 DE2800596 C2 DE 2800596C2
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D495/00Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having sulfur atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D495/02Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having sulfur atoms as the only ring hetero atoms in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D495/04Ortho-condensed systems
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
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Description

R2
COOR4
R3
oder
R3
R2 (Hd)
bildet, in denen R3 + R4 * H ist.
3. Arzneimittel, enthaltend eine Verbindung nach Anspruch 1 in Verbindung mit einem pharmazeutisch unbedenklichen Träger.
Die Erfindung betrifft 4,5,6,7-Tetrahydrothieno-(2,3-c)- und -(3,2-c)pyridine, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel.
Die Derivate gemäß der Erfindung haben die Formeln
COOR4
und
COOR4
OD
in denen R1 Wasserstoff oder ein Chloratom, R2 Wasserstoff oder eine Hydroxylgruppe ist, R3 und R4, die gleich oder verschieden sein können, jeweils für Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen oder einen Phenylalkylrest mit 1 oder 2 C-Atomen im Alkylrest stehen, wobei der Phenylrest gegebenenfalls mit Halogenatomen, einem Methylrest, einem Methoxyrest oder Nitrogruppen oder Cyangruppen ein- bis dreifach substituiert ist.
Die Erfindung umfaßt ferner die Additionssalze der Verbindungen der Formel (I) und (II) mit pharmazeutisch unbedenklichen Mineralsäuren oder organischen Säuren.
Die Verbindungen können als Arzneimittel oder als Zwischenprodukte für Synthesen verwendet werden.
4,5,6,7-Tetrahydrothienopyridine wurden bereits in den FR-PS 22 15 948 und 23 12 247 beschrieben, jedoch beschreiben diese Patentschriften keine Derivate, die eine Carboxylgruppe COOR4 in o-Stellung zum Stickstoffatom des Pyridinringes enthalten.
Die Erfindung ist außerdem auf die Herstellung der Verbindungen der Formel (I) und (II) nach einem Verfahrcn gerichtet, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in an sich bekannter Weise
28 OO 596
a) Verbindungen der Formel R2
COOH
oder
NH2
R1
COOH
(ffl)
in denen R' und R: die oben im Zusammenhang mit den Formeln (I) und (II) genannten Bedeutungen haben, mit Formaldehyd in wäßriger Lösung in Gegenwart einer starken Mineralsäure kondensiert und hierdurch Derivate der Formeln
COOH
NH
oder
NH
COOH
Oa)
worin R3 = R4 = H, bildet,
b) das Derivat der Formel (Ia) bzw. (Ha) gegebenenfalls mit einem Halogenid der Formel R3X, in der R3 die für die Formeln (I) und (II) genannten Bedeutungen hat, jedoch kein Wasserstoff und X ein Halogenatom ist, umsetzt und hierdurch Derivate der Formeln
R1
COOR3
R3
R3
oder
R1 J COOR3
(Ib)
R2
(Db)
bildet, worin R3 = R4 * H,
c) die Derivate der Formeln (Ib) bzw. (Hb) gegebenenfalls hydrolysiert und hierdurch Derivate der Formeln
COOH
oder
COOH
bildet, worin R3 Φ H und R4 = H, und
d) die Derivate der Formeln (Ic) bzw. (lic) gegebenenfalls mit einem Alkohol der Formel R4OH verestert, worin R4 die für die Formeln (1) und (II) genannten Bedeutungen hat, jedoch kein Wasserstoff ist, und hierdurch Derivate der Formeln
28 OO 596
COOR4
oder
COOR4
ίο
bildet, in denen R3 * R4 Φ Η.
Gemäß einer Variante werden die in der Stufe (a) erhaltenen Derivate der Formeln (Ia) bzw. (Ib) mit dem vorstehend genannten Alkohol R4OH verestert, wobei man Derivate der Formeln
I COOR4
oder
R2
(He)
COOR4
worin R' * H und R4 + H, erhält, und gegebenenfalls die Derivate der Formeln (Ie) bzw. (He) mit dem vorstehend genannten Halogenid der Formel R5X umsetzt und hierdurch die Derivate der Formeln (Id) bzw. (lld) bildet
Die Reaktion der Stufe (a), in der als Mineralsäure insbesondere Salzsäure oder Schwefelsäure verwendet wird, wird im allgemeinen bei Umgebungstemperatur durchgeführt, jedoch kann es in gewissen Fällen notwendig sein, das Reaktionsgemisch leicht beispielsweise auf 500C zu erhitzen.
in der Stufe (b) werden die Derivate (Ia) und (Ha) mit dem vorzugsweise im leichten Überschuß verwendeten Halogenid R3X wobei X vorzugsweise Chlor, Brom oder Jod ist, umgesetzt. Die Reaktion wird vorteilhaft in einem inerten Lösungsmittel, z. B. einem niederen Alkanol, beispielsweise Äthanol, oder in Dimethylformamid in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, beispielsweise eines Alkalicarbonate wie Kaliumcarbonat durchgerührt Die Reaktionstemperatur liegt im allgemeinen zwischen 600C und der Siedetemperatur des verwendeten Lösungsmittels. Wenn X Chlor oder Brom ist, kann vorteilhaft eine katalytische oder stöchiometnsche Menge eines Alkalijodids, z. B. Kaliumiodid, zugesetzt werden. ...
Die Verbindungen (Ib) und (lib) können einer basischen Hydrolyse unterworfen werden, indem sie in einem Alkanol als Lösungsmittel, z. B. in Methanol oder Äthanol, in Gegenwart eines Alkalihydroxyds, z. B. Natnumhydroxyd am Rücknußkühler erhitzt werden, wobei die Derivate (Ic) und (lic) erhalten werden. Diese Derivate können ihrerseits verestert werden, indem sie in einem Alkohol der Formel R4OH in Gegenwart von gasformigem Chlorwasserstoff am Rückfluß erhitzt werden, wobei die Derivate (Id) und (Hd) erhalten werden.
G-mäß der vorstehend genannten Variante können die Verbindungen (Ia) und (Ha) auch direkt verestert werden indem sie in einem Alkohol der Formel R4OH in Gegenwart von gasförmigem Chlorwasserstoff am Rucknuß erhitzt werden, wobei die Derivate (Ie) und (He) erhalten werden, die ihrerseits durch Kondensation mit einem I lalogenid der Formel R3X unter den oben genannten Bedingungen in die Verbindungen (Id) und (Hd) umgewandelt werden können. ,
D·" !"r das Verfahren eemäß der Erfindune erforderlichen Alanine der Formel (III) oder (IV) (R-H oder I IaI; R? = H) und Serine der Formel (III) oder~(IV) (R1 = H oder Hal; R2 = OH) können wie folgt hergestellt werden:
j!K2-Thienyl)alanin ist ein Handelsprodukt, das gemäß K. Dittmer, W. Herz und J. S. Chambers, J. Biol.
Chem. 166 (1946) 541 hergestellt werden kann.
X2-Thienyl)serin kann gemäß G. Weitnauer, Gazz. Chim. Ital. 81 (1951) 162 hergestellt werden.
j(H5-ChIor-2-thienyl)alanin kann gemäß F. Crowe und F. F. Nord, J. Org. Chem. 15 (1950) 688 hergestellt werden.
Ä-(5-Chlor-2-thienyl)serin kann aus 5-Chlor-2-thienaldehyd nach dem vorstehend genannten Verfahren
von G. Weitnauer hergestellt werden: weiße Kristalle, Schmelzpunkt 200-2050C (Zers.), Ausbeute 83%.
yH3-Thienyl)alanin kann gemäß J. Shapira, R. Shapira und K. Dittmer, J. Am. Chem. Soc. 75 (1953) 3655
hergestellt werden. .
X3-Thienyl)serin kann aus 3-Thienaldehyd nach dem vorstehend genannten Verfahren von G. Weitnauer
hergestellt werden. Hydrochlorid: weiße Kristalle, Schmelzpunkt 241°C.
Die anderen Derivate der Formel (III) und (IV) können nach einem der vorstehend genannten Verfahren herecstclit werden.
20
40
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Alle verwendeten Serine hatten die Threo-Konfiguration, so daß die davon abgeleiteten Thienopyridine der Formel (I) und (II), worin R2 für OH - steht, die cis-Konfiguration aufweisen.
Die Additionssalze mit Mineralsäuren (Salzsäure, Schwefelsäure usw.) oder organischen Säuren (z. B. Maleinsäure) können nach Verfahren, die dem Fachmann bekannt sind, hergestellt werden. 5 Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert,
Beispiel 1
10 6-Carboxy-7-hydroxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin
(Formel Ha: R' = H; R2 = OH; R3 = R4 = H)
Eine Lösung von 205 g (1 Mol) X2-Thienyl)serin in 1200 ml einer 35%igen wäßrigen Formollösung und
1100 ml 0,5 n-Schwefeisäure wird 72 Stunden bei Raumtemperatur unter Stickstoff gerührt. Die erhaltene hell- ::
15 beige Fällung wird mit Wasser leicht gewaschen und unter vermindertem Druck getrocknet. Schmelzpunkt über V:
2600C (102,5 g). Dem Filtrat wird Natriumhydroxydlösung in der Menge zugesetzt, die gerade notwendig ist, um W
die für die Reaktion verwendete Schwefelsäure zu neutralisieren. Die neue Fällung wird abfiltriert, mit etwas j^j
Wasser und dann mit Äthanol und Äther gewaschen. Nach dem Trocknen unter vermindertem Druck wird eine ι;··
zweite Ausbeute (43,5 g) des gewünschten Produkts erhalten. Gesamtausbeute 73%. ji
20 X
Beispiel 2 :
o-Carboxy^.S.oJ-tetrahydrothienoP^-cJpyridin -:-
25 (Formel Ha: R1 = R2 = R3 = R4 = H) Ϊ-1
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise ausj3-(2-Thienyl)alanin hergestellt. Weiße ΐ Kristalle: Schmelzpunkt über 26O0C (H2O). Ausbeute 76%. i·
30 , '
Beispiel 3 i,\
6-Carboxy-2-chlor-7-hydroxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin
(Formel Ha: R1 = Cl; R2 = OH; R3 = R4 = H) ; ·
35 [■]
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise aus>(5-Chlor-2-thienyl)serin hergestellt. Weiße Kristalle vom Schmelzpunkt >260°C. Ausbeute 43%.
40 Beispiel 4
o-Carboxy^-chloM^oJ-tetrahydrothienoQ^-cJpyridin
(Formel Ha: R1 = Cl; R2 = R3 = R4 = H) }■
45 Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise ausjS-(5-Chlor-2-thienyl)alanin hergestellt.
Weiße Kristalle vom Schmelzpunkt >260°C. Ausbeute 75%. ί
Beispiel 5 y.
so h
5-C
-Carboxy-4-hydroxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(2,3-c)pyridin (Formel Ia: R' = H; R2 = OH; R3 = R4 = H)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise ausjß-(3-Thienyl)serin hergestellt. Weiße Kri-55 stalle vom Schmelzpunkt >260°C. Ausbeute 75%.
Beispiel 6
60 5-Carboxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(2,3-c)pyridin
(Formel Ia: R1 = R2 = R3 = R4 = H)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise ausj3-(3-Thienyl))alanin hergestellt. Hydrochlorid: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 2600C. Ausbeute 87%.
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Beispiel 7
S-Benzyl-o-benzyloxycarbonyl^-hydroxy^S^J-tetrahydrothieno^-cJpyridin (Formel Hb: R1 = H; R2 = OH; R3 = R4 = Benzyl)
Iiin Gemisch von 20,5 g (0,103 Mol) o-Carboxy^-hydroxy^^oJ-tetrahydrothieno^-^pyridin von Beispiel 1,28,4 g (0,206 Mol) Kaliumcarbonat und 200 mg Kaliumiodid in 150 ml Dimethylformamid werden 30 Minuten aul'80°C erhitzt. Nach Zusatz von 26,07 g (0,206 Mol) Benzy lchlorid wird 4 Stunden bei 1000C gerührt. Nach der Abkühlung filtriert man die anorganischen Salze ab, wäscht mit Äthanol, dampft das Filtrat zur Trockene ein und löst den Rückstand in Äther. Die organische Phase wird mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockene eingedampft. Das hierbei erhaltene Öl wird in das Hydrochlorid umgewandelt, das zweimal aus Äthanol umkristallisiert wird. Hierbei werden weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 175-1850C in einer Ausbeute von 52% erhalten.
Beispiel 8
5-o-Chlorbenzol-6-o-chlorbenzyloxycarbonyl-7-hydroxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin (Formel Hb: R1 = H; R2 = OH; R3 = R4 = o-Chlorbenzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 7 beschriebene Weise hergestellt. Hydrochlorid: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 160-180°C (Isopropanol). Ausbeute 48,5%.
Beispiel 9
S-o-Methylbenzol-o-o-methylbenzyloxycarbonyl^-hydroxy^^oJ-tetrahydrothienoP^-cJpyridin (Formel lib: R1 = H; R2 = OH; R3 = R4 = o-Methylbenzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 7 beschriebene Weise hergestellt. Hydrochlorid: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 180-1900C (Isopropancl-Äthanol). Ausbeute 48%.
Beispiel 10
4-Hydroxy-5-o-fluorbenzyloxycarbonyl-6-o-fluorbenzyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(2,3-c)pyridin (Formel Ib: R1 = H; R2 = OH; R3 = R4 = o-Fluorbenzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 7 beschriebene Weise aus 4-Hydroxy-5-carboxy-4,5,6,7-tetrahydrolhicno(2,3-c)pyridin (Beispiel 5) und o-Fluorbenzylchlorid hergestellt. Hydrochlorid: blaßgelbe Kristalle vom Schmelzpunkt 175°C (Äthanol). Ausbeute 57%.
Beispiel 11
4-Hydroxy-5-benzyloxycarbonyl-6-benzyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(2,3-c)pyridin (Formel Ib: R1 = H; R2 = OH; R3 = R4 = Benzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 10 beschriebene Weise hergestellt. Hydrochlorid: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 160-1650C (Äthanol-Diisopropyläther). Ausbeute 47%.
Beispiel 12
5-Benzyl-6-benzyloxycarbonyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin (Formel Hb: R1 = R2 = H; R3 = R4 = Benzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 7 beschriebene Weise aus 5-Carboxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin von Beispiel 2 und Benzylchlorid hergestellt. Hydrochlorid: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 135-1400C (Isopropanol). Ausbeute 65%. ftn
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Beispiel 13
i-o-Chlorbenzyl-6-o-chlorbenzyloxycarbonyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin
(Formel Hb: R1 = R5 = H; R3 = R4 = o-Chlorbenzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 12 beschriebene Weise hergestellt. Hydrochlorid: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 120-1300C (Äthanol-Isopropanol). Ausbeute 20%.
Beispiel 14
S-p-Methoxybenzyl-o-p-methoxybenzyloxyrarbonyl-^S.äJ-tetrahydrothienoQ^-cJpyridin
(Formel lib: R1 = R2 = H; R3 = R4 = p-Methoxybenzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 12 beschriebene Weise hergestellt. Base: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 72°C (Isopropanol). Ausbeute 31%.
20 Beispiel 15
5-p-Nitrobenzyl-6-p-nitrobenzyloxycarbonyl-4,5,6.7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin
(Formel lib: R1 = R2 = H; R3 = R4 = p-Nitrobenzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 12 beschriebene Weise hergestellt. Base: beigefarbene Kristalle vom Schmelzpunkt 122°C (Acetonitril). Ausbeute 51,5%.
Beispiel 16
5-o-Cyanbenzyl-6-o-cyanbenzyloxycarbonyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin
(Formel lib: R1 = R2 = H; R3 = R4 = o-Cyanobenzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 12 beschriebene Weise hergestellt. Base: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 107°C (Isopropanol-Acetonitril). Ausbeute 44%.
Beispiel 17
S^AS-TrimethoxybenzyDO^S-trimethoxybenzyl-o-oxycarbonyM^oJ-tetrahydrothienoO^-cJpyridin
(Formel Hb: R1 = R2 = H; R3 = R4 = 3,4,5-Trimethoxybenzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 12 beschriebene Weise hergestellt. Hydrochlorid: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 150-1700C (Äthanol). Ausbeute 12%.
Beispiel 18
S-Butyl-o-butoxycarbonyW^öJ-tetrahydrothienoO^-cipyridin 50 (Formel Hb: R1 = R2 = H; R3 = R4 = Butyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 12 beschriebene Weise hergestellt. Hydrochlorid: weiße Krislalle vom Schmelzpunkt 141°C (Isopropanol-Diisopropyläther). Ausbeute 46%.
Beispiel 19
5-Phenäthyl-6-phenäthyloxycarbonyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin (Formel lib: R1 = R2 = H; R3 = R4 - Phenäthyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 12 beschriebene Weise hergestellt. Oxalat: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 16O0C (Äthanol). Ausbeute 17%.
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Beispiel 20 Jv
S-Benzyloxycarbonyl-ö-benzyM^oJ-tetrahydrothienoü^-cJpyridin '
(Formel Ib: R1 = R2 = H; R3 = R4 = Benzyl) §
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 7 beschnebene Weise aus dem gemäß Beispiel 6 hergestellten |
5-Carboxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(2,3-c)pyridin und Benzylchlorid hergestellt. Hyrochiorid: blaßgelbe Kri- |
stalle vom Schmelzpunkt 135 bis 1400C (Isopropanol). Ausbeute 53%. <5
Beispiel 21 |
2-Chlor-5-benzyl-6-benzyloxycarbonyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3^-c)pyridin i
(Formel Hb: R! = Cl; R2 = H; R3 = R4 = Benzyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispie! 7 beschnebene Weise aus 2-Chlor-6-carboxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin (Beispiel 4) und Benzylchlorid hergestellt. Hydrochlorid: beigefarbene Kristalle vom Schmelzpunkt 140-1600C. Ausbeute 56%.
Beispiel 22
5-Benzy l-6-carboxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin (Formel Hc: R1 = R2 = H; R3 = Benzyl; R4 = K;
Eine Lösung von 8 g (0,02 Mol) 5-Benzyl-6-benzyloxyrarbonyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridinhydrochlorid von Beispiel 12 und 7 ml Natriumhydroxydlösung (d =1,38) werden in 70 ml Äthanol 2 Std. am Rückfluß erhitzt. Die gebildete Fällung wird durch Zusatz von Eisessig gelöst. Nach dem Eindampfen zur Trockene ' wird der Rückstand in Methylenchlorid und Wasser aufgenommen. Die organische Phase wird mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird zweimal aus Dirne- 30 thylformamid umkristallisiert. Weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 230°C. Ausbeute 69,5%.
Beispiel 23
S-o-Chlorbenzyl-o-carboxy^S^J-tetrahydrothienoP^-cipyridin (Formel Hc: R1 = R2 = H; R3 = o-Chlorbencyl; R4 = H)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 22 beschnebene Weise hergestellt. Hydrochlorid: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 175-1800C (Äthanol). Ausbeute 55,5%. 40
Beispiel 24
S-OAS-TrimethoxybenzyO-o-carboxy^SjoJ-tetrahydrothienoQ^-cipyridin 45
(Formel Hc: R1 = R2 = H; R3 = 3,4,5-Trimethoxybenzyl; R4 = H)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 22 beschriebene Weise hergestellt. Base: beigefarbene Kristalle vom Schmelzpunkt 199°C (Isopropanol-Diisopropyläther). Ausbeute 57%.
Beispiel 25
5-Methyl-6-carboxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin
(Formel Kc: R1 = R2 = H; R3 = Methyl; R4 = H) 55
Diese Verbindung wird auf die in Beispie! 22 beschriebene Weise hergestellt. Hydrochlorid: weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 180-20O0C. Ausbeute 79%.
Beispiel 26
5-Benzyl-6-carboxy-2-chlor-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin (Formel Hc: R1 = Cl; R2 = H; R3 = Benzyl; R4 = H)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 22 beschriebene Weise hergestellt. Base: beigefarbene Kristalle vom Schmelzpunkt 2050C. Ausbeute 45%.
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Beispiel 27
•'-Chlor-S-benzyl-o.äthoxycarbonyKS.oJ-tetrahydrothien^^-cJpyridin (Formel lld: R1 = Cl; R2 = H; R3 = Benzyl; R4 = Äthyl)
Man läßt einen leichten Chlorwasserstoffstrom in eine am Rückfluß erhitzte Lösung von 450 mg (1,46MoI) 2-Chlor-5-benzyl-6-carboxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin von Beispiel 26 in 5 ml absolutem Äthanol perlen Nach 1 5stündigem Erhitzen löst man die gebildete Fällung durch Zusatz von Wasser, macht mit Ammoniak basisch und extrahiert mit Äther. Die Ätherextrakte werden mit Wasser gewaschen, über Natnurnsulfat getrocknet und zur Trockene eingedampft Das erhaltene Ol wird in das Hydrochlond umgewandelt, das aus Isopropanol umkristallisiert wird. Beigefarbene Kristalle vom Schmelzpunkt 130-140°C. Ausbeute 46...
Beispiel 28
5-Methyl-6-äthoxycarbonyK5,6,7-tetnmydrothieno(3,2:c)pyridin (Formel lld: R1 = H; R2 = H; R3 = Methyl; R4 = Äthyl)
Diese Verbindung wird auf die in Beispiel 27 beschriebene Weise aus dem gemäß Beispiel 25 hergestellten 5-Methyl-6-(arboxy^5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin hergestellt. Base: blaßgelbliches Ol vom Siedepunkt 1050C. Ausbeute 15%.
Beispiel 29
2-Chlor-5-methoxycarbonyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin (Formel lie: R' = Cl; R2 = H; R3 = H; R4 = Methyl)
Man läßt einen leichten Strom von gasförmigem Chlorwasserstoff durch eine am Rückfluß erhitzte Suspension von 4 5 g 2-Chlor-6-carboxy-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin in 50 ml Methanol perlen. Nach 1 stündigem Erhitzen wird eine geringe Menge unlöslicher Stoffe abfiltriert und das Filtrat zur Trockene eingedampil. Der Rückstand ergibt nach Umkristallisation aus Isopropanol weißliche Kristalle, die bei 190-2000C zu einer Paste schmelzen. Ausbeute 52%.
Beispiel 30
2-Chlor-5-o-chlorbenzyl-6-methoxycarbonyl4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridin
(Formel lld: R1 = Cl; R2 = H; R3 = o-Chlorbenzyl; R4 = Methyl)
Ein Gemisch von 2,1 g (7,86 mMol) 2-Chlor-6-methoxycarbonyl-4,5,6,7-tetrahydrothieno(3,2-c)pyridinhydrochlorid von Beispiel 29,1,27 g (7,86 mMol) o-Chlorbenzylchlorid und 1,1 g (7,86 mMol) Kaliumcarbonat werden in 20 ml Dimethylformamid 21 Stunden bei 1000C gehalten. Nach der Abkühlung filtriert man die Mineral-
salze ab, wäscht mit Äthanol, dampft das Filtrat zur Trockene ein und löst den Rückstand in Äther. Man wäscht
die organische Phase mit Wasser, trocknet über Natriumsulfat und dampft zur Trockene ein. Man wandelt das als
Rückstand verbleibende Öl in das Hydrochlorid um, das man aus einem Gemisch von Isopropanol und Diisopro-
pyläther umkristallisiert, wobei man weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 125-1300C erhält. Ausbeute 30%.
Die Ergebnisse der nachstehend beschriebenen pharmakologischen und toxikologischen Untersuchungen
veranschaulichen die Eigenschaften der Derivate gemäß der Erfindung, insbesondere die geringe Toxizität und die ausgezeichnete Verträglichkeit sowie die hemmende Wirkung auf die Agglutination der Blutplättchcn, die Erythrozytenverklebung (anti-sludge) und die Thrombose.
Die Erfindung umfaßt somit außerdem Arzneimittelzubereitungen, die insbesondere eine hemmende Wirkung auf die Agglutination der Blutplättchen, Erythrozytenverklebung und Thrombose aufweisen und dadurch
gekennzeichnet sind, daß sie als Wirkstoff ein Derivat der Formel (I) oder (II) oder ein pharmazeutisch unbedenkliches Säureadditionssalz dieser Derivate und einen pharmazeutisch unbedenklichen Träger enthalten.
I) Toxikologische Untersuchung
Die Verbindungen gemäß der Erfindung weisen ausgezeichnete Verträglichkeit und geringe Toxizität aur. So liegt die an der Maus nach der Methode von Miller und Tainter bei oraler Verabreichung bestimmte DL5l|/24 Stunden/kg Tier über 350 mg bei allen Derivaten.
Nach der gleichen Methode beträgt bei intravenöser Verabreichung die Οί?0/24 Stunden/kg Tier beispielsweise 118 mg Tür das Derivat von Beispiel 1,235 mg für das Derivat von Beispiel 2, 180 mg für das Derivat von (.5 Beispiel 23 und 325 mg für das Derivat von Beispiel 25.
Ferner ergaben Versuche zur Ermittlung der akuten, chronischen, subchronischen und verzögerten Toxizität bei den verschiedenen Tierarten keinerlei örtliche oder allgemeine Reaktion, keinerlei Störung bei den regelmäßig durchgeführten biologischen Kontrollen und keinerlei Anomalie bei den mikroskopischen und makroskopi-
28 OO 596
sehen Untersuchungen der nach beendetem Versuch getöteten und autopsierten Tieren.
II) Pharmakologische Untersuchungen
1) Hemmende Wirkung auf die Agglutination der Blutplättchen
Ratten vom Wistar-Stamm wird Blut aus der Jugularisvene entnommen. Aus diesem mit Citrat versetzten Blut wird nach Zentrifugierung ein Plasma gebildet, das 600 000 ± 20 000 Blutpiättchen pro mm3 enthält und bei allen Messungen der Agglutination verwendet wird.
a) Messung der Agglutination der Blutplättchen mit A.D.P.
0,4 ml Plasma werden in ein Reagenzglas gegeben, das mit Silicon behandelt worden und mit einem ebenfalls mit Silicon behandelten Stabmagneten versehen ist. Das Reagenzglas wird in einen Agglutinationsmesser eingeführt, der mit einer Apparatur versehen ist, die es ermöglicht, die Änderungen der optischen Dichte zu registrieren. Wenn die Lichtdurchlässigkeit einen beständigen Wert erreicht hat, werden in das Reagenzglas 0,5 ml einer Lösung gegeben, die 10 μΜοΙ A.D.P. (Adenosindiphosphat) enthält. Die Agglutination der Blutplättchen bewirkt eine Erhöhung der Lichtdurchlässigkeit mit anschließender Abnahme nach der Deagglutinationsphase.
Die hierbei bestimmte maximale Änderung der optischen Dichte charakterisiert die Intensität der Agglutination.
b) Messung der Agglutination der Blutplättchen mit Kollagen
Die Adenosindiphosphatlösung wird durch eine Kollagenlösung (Extrakt von Rindersehnen) ersetzt.
c) Ergebnisse
Mehrere Gruppen von je 20 Ratten werden verwendet. Jede Gruppe enthält oral ein zu testendes Derivat in einer Dosis von 100 mg/kg. Die bei zwei Versuchen erhaltenen bedeutsamsten Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I genannt, in der die prozentuale Hemmung der Agglutination der Blutplättchen im Vergleich zu den Kontrolltieren 3 Stunden nach der Behandlung angegeben ist.
Tabelle I
Derivat Nr. Prozentuale Hemmung
A.D.P. Kollagen
1 63,8 95,8
4 63,1 91,3
5 62,3 90,5
8 61,8 90,4
10 62,2 92,1
11 60,5 91,6
12 61,6 90,8
13 64,4 96,1
17 61,2 92,0
20 60,4 91,5
23 63,9 95,2
25 61,6 92,4
28 60,8 90,2
29 62,7 92,7
30 62,4 93,0
40
2) Hemmende Wirkung auf die Erythrozytenverklebung (anti-sludge)
Diese Wirkung wurde in vitro und in vivo an der Ratte untersucht.
60
1. Untersuchung in vitro
Blutkörperchen der Ratte werden dreimal gewaschen und in physiologischer Salzlösung im Verhältnis von I : 250 verdünnt. In 5 Reagenzgläser werden je 0,6 ml dieser Suspension und 0,2 ml physiologische Salzlösung gegeben. Jedem Glas wird anschließend die in 0,2 ml Lösung enthaltene Testverbindung in einer Menge von 0, 25,50, 100 und 200 (ig zugesetzt. Nach einer Inkubation von 1 Stunde bei 37°C werden 0,2 ml einer Lösung von 125 (ig/ml Protaminsulfat zugesetzt. Hieran schließt sich eine weitere Inkubationszeit von 30 Minuten bei 370C an. Die Blutkörperchen jedes Reagenzglases werden anschließend in der Mallases-Zelle untersucht.
28 OO 596
Hierbei wird der Prozentsatz der freien Blutkörperchen und der Prozentsatz der aus 2,3,4,5 Blutkörperchen usw. gebildeten Aggregationen bestimmt. Die Ergebnisse dieser »prophylaktischen« Behandlung sind in Tabelle II genannt. Durch diesen Test wird die Anti-Sludge-Wirkung der Verbindungen gemäß der Erfindung nachgewiesen.
Der Versuch wurde als »Heilbehandlung« wiederholt. Die roten Blutkörperchen wurden zunächst mit Prolaminsulfat zusammengegeben. Nach einer Inkubation von 30 Minuten wurden 0,2 ml Lösung, die 25 [ig der Testverbindung enthielt, zugesetzt. Hierauf folgte eine weitere Inkubation von einer Stunde bei ^70C. Die erhaltenen Ergebnisse, d. h. der Prozentsatz der Aggregationen nach ihrer Größe, sind in Tabelle III genannt.
Die Ergebnisse zeigen deutlich den großen Unterschied zwischen den für die freien roten Blutkörperchen beim Vergleichsversuch und den bei den mit den Verbindungen gemäß der Erfindung durchgeführten Versuchen gefundenen Weiten.
12
*) Freie rote Vergleichs Derivat von lie ispiel I 200 μg Deriva von Beispiel 13 100 μg 200 ;ig Derivat von Beispiel 23 100 μg 200 μg Derivat von Beispiel 27 100 μg 200 ug NJ
Tabelle II versuche 89 87 90 78 83 75 84 OO
GröUe der 25 μg 50 ;ig 100 ug 9 25 [ig 50 μg 8 9 25 μg 50 μg 14 11 25 μ& 50 ag 15 9 O
O
Agglomerate 33 64 69 86 2 65 68 3 1 60 65 5 4 62 66 7 5
22 25 24 7 0 26 23 2 0 21 25 1 2 16 20 3 2 VO
1*) 13 11 5 4 0 9 5 0 0 16 6 0 0 17 10 0 0
2 6 O 2 3 0 0 4 0 0 3 4 0 0 5 4 0 0
3 5 O O O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
4 3 O O O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
- 5 5 O O O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Oj
6
4 O O O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
7 2 O O O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
8 4 O O O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
9 2 O O O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
10 1 O O O 0 0 0 0 0 0
11 O O O O 0 0 0 0 0 0
12 Blutkörperchen.
13
28 OO 596
Tabelle III
Größe der Agglomerate
Vergleichsversuche
Derivat von Beispiel
1 5 13
15
23
26
27
29
20
25
36
(freie Blut
körperchen)
22
2 9
3 6
4 7
5 9
6 6
7 3
8 1
9 1
10
86
Je 25 μg der Produkte wurden verwendet.
86
87
87
87
12 11 9 11 10 12 10 9
3 3 5 2 4 2 3 2
1 0 0 0 1 0 0 I
0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0 0 0
2) Untersuchungen in vivo
Wistar-Ratteη von 200 bis 300 g werden mit Pentobarbital anästhesiert (2,5 mg/kg i. p.). Nach zentraler Laparotomie wird eine Darmschleife mit ihrem Mesenterium nach außen geführt und in eine bei 37°C gehaltene Ringer-Lösung gelegt, die in einer offenen Petrischale auf einem umgekehrten Mikroskop (25 x 10) enthalten ist. Durch Untersuchung der Mesenterium-Arterien kann normale Zirkulation festgestellt werden. Nach Verabreichung von 25 mg/kg Protaminsulfat durch direkte Injektion in die Jugularisvene bildet sich Blut-Schlamm (sludge) mit Stauungen in mehreren Arteriolen.
Dann werden 0,2 ml einer Lösung, die 1 mg bzw. 0,1 mg/ml der Testverbindung enthält, in die Jugularisvene injiziert. Die Vergieichstiere erhalten nur 0,2 ml physiologische Salzlösung. Die folgenden durchschnittlichen Ergebnisse wurden an 10 Tieren beobachtet:
Nach Injektion von 1 mg/ml der Testverbindung wird festgestellt: In 4 bis 8 Minuten verschwindet der punktformige Schlamm, und normale Zirkulation des parietalen Plasmaflusses und des axialen Flusses der Blutkörperchen stellt sich ein. Bei den Vergleichstieren bleiben die Bilder des punktförmigen Schlammes bestehen. Nach Injektion von 0,1 mg Testverbindung/ml wird festgestellt, daß die punktförmigen Bilder innerhalb der gleichen Zeitgrenzen verschwinden, daß jedoch der normale Kreislauf weniger schnell zurückkehrt. Bei den Vergleichstieren bleibt der Blut-Schlamm bestehen.
Die vorstehenden Versuchsergebnisse zeigen somit, daß die Verbindungen gemäß der Erfindung eine starke Anti-Sludge-Wirkung aufweisen, gleichgültig, ob die Versuche in vitro oder in vivo durchgeführt wurden.
3) Antithrombose-Eigenschaften
Der Versuch wurde nach der Methode durchgeführt, die von Friedman beschrieben wird (Amer. J. Med. Sei. 253 (i 967) 83). Nach einer Äthernarkose und medianer Laparotoniie vor. weiblicher·. Ratten vom Wistar-Stamm mit einem Gewicht zwischen 200 und 300 g wird die untere Herzblutader freigelegt. Eine 1,8 cm lange zugespitzte Metallspirale wird in das Lumen des Gefäßes an derNierenbifurkation eingeführt und in Richtung zu den Darmbeinvenen »geschraubt«. 5 Stunden später wird das Tier erneut mit Äther anästhesiert. Die untere Herzblutvene wird vor und hinter der Spirale abgebunden, ebenso die kollateralen Gefäße zwischen diesen beiden Ligaturen. Die Spirale mit dem darin enthaltenen Thrombus wird nach minitiöser Öffnung der Wand der Herzblutvene über die gesamte in Frage kommende Länge entnommen. Sie wird anschließend durch mehrmaliges Abtupfen auf Filterpapier getrocknet und ein erstes Mal gewogen. Unmittelbar anschließend wird die Spirale von dem darin enthaltenen Thrombus in einem Bad aus physiologischer Salzlösung befreit, getrocknet und erneut gewogen. Der Gewichtsunterschied stellt das Gewicht des Thrombus dar. Die histologische Untersuchung dieser Thromben ergab, daß es sich um weiße Thromben handelte.
Verschiedene Gruppen von je 10 Ratten erhalten mit der Magensonde die Testverbindung 48 Stunden, 24 Stunden und 2 Stunden vor dem Einsetzen der Metallspirale. Die Spiralen werden 5 Stunden nach dem Einsetzen entfernt.
Gleiche Versuche wurden mit Dipyridamol und Acetylsalicylsäure durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle IV zusammengestellt. Sie zeigen, daß das Dipyridamol keine Wirkung hat und die Acetylsalicylsäure wenig wirksam ist, während die Derivate gemäß der Erfindung eine starke gerinnungshemmende Wirkung haben.
14
28 00 596 Gewicht des Thrombus
Tabelle IV
■festverbindung Dosis Körpergewicht 3,75 ± 0,20 mg
mg/kg
Verglcichsversuch - 248 g 1,95+0,13 mg
Verbindung von 1,85 ±0,12 mg
Beispiel 1 200 237 g 1,89 ±0,14 .-^
Beispiel 6 200 245 g 1,82 ±0,12 mg
Beispiel 15 200 243 g 1,88 ±0,13 mg
Beispiel 22 200 250 g 1,95 ±0,14 mg
Beispiel 24 200 245 g 3,75 ± 0,32 mg
Beispiel 27 200 242 g 3,13 ±0,24 mg
Dipyridamol 200 248 g
Acetylsalicylsäure 200 243 g
Die erhaltenen Ergebnisse lassen die gute Verträglichkeit und die wertvollen Eigenschaften der Verbindungen gemäß der Erfindung in bezug auf Hemmung der Agglutination der Blutplättchen, Anti-Sludge-Wirkung und gcrinnungshemmende Wirkung erkennen. Auf Grund dieser Eigenschaften sind die Verbindungen sehr wertvoll in der Humanmedizin und Veterinärmedizin.
Die Arzneimittelzubereitungen gemäß der Erfindung können für die orale Verabreichung als Tabletten, Dragees, Kapseln, Tropfen und Sirupe formuliert werden. Sie können ferner für die rektale Verabreichung in Form von Suppositorien und für die parenterale Verabreichung in Form von Injektionslösungen formuliert werden.
Jede Dosierungseinheit enthält vorteilhaft 0,010 bis 0,300 g Wirkstoff. Die zu verabreichenden Tagesdosen können je nach dem Alter des Patienten und der Schwere der behandelten Affektion von 0,010 bis 0,900 g Wirkstoff variieren.
Nachstehend werden als Beispiele die Zusammensetzungen einiger Arzneimittelzubereitungen gemäß der Erfindung genannt.
Tabletten
Derivat Nr. I
llilfsstofre:
Dragees
Derivat Nr. 5
llilfsstoffe:
3) Kapseln
Derivat Nr. 10
Hilfsstoffe:
Injektionslösung Derivat Nr. 18
IliirsstofTe:
Suppositorien
Derivat Nr. 27
Hilfsstoff:
0,125 g
übliche Kieselsäure (Aerosil), Maisstärke, Lactose, Talkum.
0,100 g
Kieselsäure, Kartoffelstärke, Aerosil, Zucker, Lactose, Talkum, Magnesiumstearat, Kaolin, Gummilack, Tragantgummi, Kolophonium, Getreidestärke, Zucker, Titandioxyd.
0,125 g
Talkum, Lactose, Aerosil.
0,075 g
Isotonische Salzlösung q.s.q. 3 ml.
0,100 g
Halbsynthetische Triglyceride.
Die vorstehend beschriebene toxikologischen und pharmakologischen Versuche haben den Nachweis der gulcn Verträglichkeit der Derivate gemäß der Erfindung sowie ihrer hemmenden Wirkung auf die Agglutination der Blutplättchen, die Blutschlammbildung und die Thrombose erbracht.
Die Arzneimittelzubereitungen gemäß der Erfindung können daher mit Vorteil für die Prophylaxe und Therapie von Krankheiten, die eine pathologische Veränderung der Agglutination der Blutplättchen, z. B. Thromboembolicn, hervorrufen, verabreicht werden.
40 45
60

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1. 4,5,6,7-Tetrahydrothieno(2,3-c)- und -(3,2-c)pyridinderivate der Formeln
    R2
    (Π)
    worin R1 Wasserstoff oder ein Chloratom, R2 Wasserstoff oder eine Hydroxylgruppe ist und R3 und R4, die gleich oder verschieden sein können, jeweils für Wasserstoff oder einen Q -C6-Alkylrest oder einen Phenylalkylrest mit 1 oder 2 C-Atomen im Alkylrest stehen, wobei der Phenylrest gegebenenfalls mit Halogenatomen, einem Methylrest, einem Methoxyrest oder Nitrogruppen oder Cyanogruppen ein- bis dreifach substituiert ist, und ihre Additionssalze mit pharmazeutisch unbedenklichen Mineralsäuren oder organischen Säuren.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise
    a) Verbindungen der Formel
    R2
    COOH
    R1
    /S/ NH2
    NH,
    oder
    (DI)
    R2
    αν)
    COOH
    in denen R' und R2 die oben im Zusammenhang mit den Formeln (I) und (II) genannten Bedeutungen haben, mit Formaldehyd in wäßriger Lösung in Gegenwart einer starken Mineralsäure kondensiert und hierdurch Derivate der Formeln
    R2
    R1
    COOH
    NH
    oder
    NH
    COOH
    (Ia)
    R2 (Ha)
    worin R3 = R4 = H, bildet,
    b) das Derivat der Formel (Ia) bzw. (Ha) gegebenenfalls mit einem Halogenid der Formel R3X, in der R3 die für die Formeln (I) und (II) genannten Bedeutungen hat, jedoch kein Wasserstoff und X ein Halogenatom ist, umsetzt und hierdurch Derivate der Formeln
    R1
    COOR3
    (Ib) bildet, worin R3
    R3
    R4 + H.
    oder
    R2
    (üb)
    R3
    COOR3
    28 OO 596
    c) die Derivate der Formeln (Ib) bzw. (lib) gegebenenfalls hydrolysiert und hierdurch Derivate der Formeln
    COOH
    oder
    bildet, worin R3 Φ H und R4 = H, und
    d) die Derivate der Formeln (Ic) bzw. (lic) gegebenenfalls mit einem Alkohol der Formel R4OH verestert, worin R4 die für die Formeln (I) und (II) genannten Bedeutungen hat, jedoch kein Wasserstoff ist, und hierdurch Derivate der Formeln
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