DE280002C - - Google Patents

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DE280002C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/14Adaptations of hopper elements to railways
    • B61D7/16Closure elements for discharge openings
    • B61D7/24Opening or closing means
    • B61D7/30Opening or closing means controlled by means external to cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JiS 280002 KLASSE 20 c. GRUPPE
in GLEIWITZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Entladevorrichtung für Wagen, bei der die Entladung durch seitlich der Fahrbahn angebrachte feste Auflaufschienen erfolgt.
Es sind bereits Entladevorrichtungen für Wagen bekannt, bei denen die Wagenkasten durch Lenker mit den Wagenuntergestellen gelenkig verbunden sind und beim Entladen angehoben werden. Der Wagenboden besteht
ίο hier aus zwei mit den Stirnwänden gelenkig verbundenen Klappen. Diese bilden bei angehobenem Wagenkasten einen Sattel,, von dem der Kasteninhalt nach beiden Seiten hin abgleitet. Der Wagenkasten wird dadurch gehoben, daß an demselben befestigte Rollenpaare auf entsprechend gekrümmte Schienen auflaufen.
Bei dieser bekannten Entladevorrichtung besteht der Übelstand, daß der ganze Wagenkasten samt dem Ladegut angehoben werden muß, wodurch ein großer Kraftverbrauch bedingt ist. Ferner werden die gelenkigen Verbindungsmittel zwischen Wagenkasten und Wagenuntergestell stark beansprucht.
Diese Übelstände werden in wirksamster Weise beseitigt durch die Entladevorrichtung nach vorliegender Erfindung. Hierbei werden ebenfalls seitliche Auflaufschienen nutzbar gemacht. Das Wesen der Erfindung besteht aber darin, daß die Auflaufschienen nicht den ganzen Wagenkasten nebst Ladegut anheben, sondern nur seitliche Klappen der Wagenwände. Demzufolge ist der Kraftverbrauch der denkbar geringste und die Wagenausbildung die denkbar einfachste. '
Die Seitenteile, welche zur Entladung des Wagens angehoben werden, können als einzelne anhebbare Türen ausgebildet sein und kann der bewegliche Teil sich auch über die ganze Länge der Seitenwand erstrecken. Wird die Entladung nur nach einer Seite gewünscht, dann kann der Boden nicht in Eselsrückenform, sondern schräg und die anhebbare Seitenwand nur an einer Seite angeordnet sein. Damit das Anheben des beweglichen Teiles der Seitenwand recht leicht vonstatten geht, können noch Reibungsverminderungsmittel zur Anwendung kommen.
Auf der Zeichnung ist diese Neuerung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Wagen in Ansicht, dessen Seiten wände mit zwei anhebbaren Türen versehen sind; Fig- 2 bildet einen Querschnitt hierzu. Fig. 3 zeigt einen Wagen in Ansicht, bei welchem sich der anhebbare untere Teil der Wagenwandung über die ganze Länge der Seitenwand erstreckt. In Fig. 4 ist die Entladung eines Wagens nach Fig. ι, und in Fig. 5 die Entladung der anderen Wagenart dargestellt. Im letzteren Falle gelangen zwei Auflaufschienen zur Anwendung.
Gemäß Fig. 1 und 2 besitzt der Wagenkasten α an den Seitenwänden b anhebbare Teile c und einen festen Eselsrücken d. Die anhebbaren Teile oder Türen c sind mit Gleitrollen e versehen, welche beim Entladen des Wagens auf Auflaufschienen f auflaufen, die,
wie Fig'. 4 erkennen läßt, infolge ihrer eigentümlichen Kurvenbahn ein Anheben der Türen c bewirken, so daß das Ladegut über die Schrägflächen d nach außen abgleitet.
Wenn sich der anhebbare Teil c über die ganze Länge des Wagenkastens erstreckt, wie Fig. 3 erkennen läßt, so sind zweckmäßig an beiden Seiten des anhebbaren Teiles Gleitrollen e, und zwar in verschiedener Höhe,
ίο vorhanden. Diesen entsprechen dann zwei übereinander angeordnete Auflaufschienen f (vgl. Fig. 5), damit kein Kanten oder Ecken des beweglichen Teiles c beim Anheben stattfindet. Die beweglichen Teile c sind gut und leicht geführt, damit die Reibung eine recht geringe ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Entladevorrichtung für Wagen, bei der die Entladung durch seitlich der Fahrbahn angebrachte feste Auflaufschienen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Auflaufschienen die beweglichen Teile (c) der Seiten wände des Wagenkastens ganz oder teilweise angehoben werden, damit die Entleerung durch die so gebildete seitliche öffnung der Wagenkastenwandung ohne Anheben des Ladegutes stattfindet.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
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