DE2799A - Maschine zur Herstellung von sogenanntem künstlichen Leder - Google Patents

Maschine zur Herstellung von sogenanntem künstlichen Leder

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DE2799A
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Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1878.
Klasse 8.
R. JÄKEL in BERLIN. Maschine zur Hersteilung von sogenanntem künstlichen Leder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1878 ab.
Die Ständer der Maschine ruhen auf zwei I- Trägern, welche die Länge der Maschine bestimmen.
A und B sind zwei glatte Trommeln, CD E drei massive, glatte Walzen. Die Lager der Trommel B, sowie die der Walzen C, D und E sind durch Schrauben nach allen Richtungen hin verstellbar, um sämmtlich parallel der grofsen Trommel A eingestellt werden zu können.
Die Trommeln A und B, sowie die Walzen C und D, drehen sich in ihren Lagern, wogegen Walze E festgestellt wird.
Um ABCE wird die unten näher beschriebene Form gespannt und an deren Enden zusammengeheftet. Durch Anziehen der Muttern F wird die Trommel A nebst Ständern weiter herausgezogen und so die Form auf dem Walzensystem angespannt. Zwischen der Trommel A und den Hauptständern der Maschine befindet sich ein hölzerner Rollentisch. Ebenso sind auf den !-Trägern Rollen angebracht, um die Form leicht beweglich zu machen.
Zwischen den Walzen C und E befindet sich unterhalb der Form eine eiserne Platte, welche ein Durchbiegen derselben an dieser Stelle verhindert.
Der Antrieb geht von der Welle der Trommel A aus und setzt die Form nebst dem Walzensystem in Bewegung.
G ist eine Walze, worauf der Unterlagestoff gewickelt ist. Dieselbe liegt bei H in einem offenen Lager und wird bei / in eine Patrone gesteckt, zum Zweck des schnellen Auswechselns; durch die an der Patrone befindliche Bremsscheibe K wird der Stoff gleichmäfsig abgeführt und stets gespannt erhalten, damit sich der " Stoff glatt über die Walze D rollt. L ist ein der Breite der Maschine entsprechender Blechkessel mit Doppelwänden, die stets mit warmem Wasser gefüllt sind, um die im Kessel befindliche Masse zu erwärmen. Diese Masse fiiefst aus dem Kessel L auf die Form, und erhält durch die verstellbaren Schieber M eine seitliche Führung und wird dann durch die Walzen D und E bezw. zwischen der Walze D, welche mit dem Unterlagestoff umkleidet ist, und der Form in der gewünschten Stärke aufgetragen und durch jene mit dem auf der Form befindlichen Muster versehen.
Auf dem nun folgenden Wege bis zur Trommel A ist die aufgetragene Masse erkaltet und wird die nun fertige Waare abgezogen und auf die Walze N, welche durch eine Kurbel O bewegt wird, aufgerollt.
Um das Muster eines Stoffes Leder, Damast u. s. w. auf eine Form negativ zu übertragen, wird das Original ebenso wie die Form bei der Fabrikation um das Walzensystem ABCE gespannt und durch Anziehen der Muttern F gespannt gehalten. Das Original wird dann leicht mit OeI überstrichen, damit es die Masse später gut losläfst. Im Kessel L befindet sich die Formmasse, bestehend aus einer Mischung von Leim, Glycerin und Holzessig. Das Auftragen der Masse geschieht dann in derselben Weise, wie oben beschrieben.
Nachdem wird die Oberfläche derselben durch Vulcanisiren mit essigsaurem Eisen gehärtet und ist dann bei genügender Trockenheit zur Arbeit tauglich.
Die Masse des auf oben beschriebenem Wege hergestellten Fabrikats besteht aus einer Mischung von Leim, Farbe, Glycerin, Leinöl, Seife, Galläpfelsäure und Chromsäure.
Patent-Anspruch: Die Construction oben beschriebener und in der Zeichnung dargestellter Maschine, verbunden mit der auf dem angegebenen Wege hergestellten Form.

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