DE27950C - Heizvorrichtung an Speisetischen - Google Patents

Heizvorrichtung an Speisetischen

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DE27950C
DE27950C DENDAT27950D DE27950DA DE27950C DE 27950 C DE27950 C DE 27950C DE NDAT27950 D DENDAT27950 D DE NDAT27950D DE 27950D A DE27950D A DE 27950DA DE 27950 C DE27950 C DE 27950C
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Germany
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plates
heating
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dining tables
tables
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DENDAT27950D
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BRUNO Freiherr VON STEINAECKER in Lauban
Publication of DE27950C publication Critical patent/DE27950C/de
Active legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B31/00Service or tea tables, trolleys, or wagons
    • A47B31/02Service or tea tables, trolleys, or wagons with heating, cooling or ventilating means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
BRUNO Freiherr von STEINAECKER in LAUBAN. Heizvorrichtung an Speisetischen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. August 1883 ab.
Vorliegende Vorrichtung bezweckt, das auf den Tisch gestellte Geschirr bezw. die darin befindlichen Speisen warm zu halten.
Fig. ι zeigt eine Oberansicht des Speisetisches,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 und 4 sind Details. ·.
Die Heizung hat, wie schon kurz angedeutet, den Zweck, mittelst kleiner Brenner b und Heizbecken d, Fig. 4, sowohl einzelne Speisen auf beliebiger Stelle des Tisches, als auch die Speiseteller auf einer gegebenen Linie, welche in beliebiger Entfernung von einander aufgestellt werden können, zu erwärmen.
Für die Erwärmung der Speisen auf beliebigen Stellen des Tisches sind die Heizplatten a mit entsprechenden Oeffnungen versehen, welche ebenso wie der zur Aufnahme der Speiseteller um den Tisch herumführende Kanal c mit eingelegten Wärmeplatten oder kleinen Becken d versehen und mit Wasser oder Sand angefüllt sind. Die unterhalb der Becken d angebrachten kleinen Brenner b werden durch eine gemeinsame Gasleitung unterhalb der Heizplatten α gespeist.
Neue Tische können eine so starke Tischplatte erhalten, dafs diese zugleich als Heizplatte dient und die in der Zeichnung getroffene Anordnung in derselben angebracht werden kann; für den Gebrauch dieser Speisetische zu anderweitigen Zwecken werden die qu. Oeffnungen mit entsprechenden Füllungen geschlossen, alte Tische erhalten Heizplatten a, in denen die auf der Zeichnung dargestellten Einrichtungen angeordnet sind, welche bei jedesmaligem Gebrauch nur aufgelegt werden.
Die Heizplatten bestehen aus einer oder einer Anzahl Platten, die rings herum in der Linie, auf welcher die Teller zu stehen kommen, einen Kanal c erhalten, mit verschiebbaren Kanalplatten, Fig. 3, mittelst deren die Zwischenräume zwischen den Heizbecken d bedeckt werden. Die Kanalplatten cl bilden variable Füllungen.
Die Heizplatten können, wie bei Ausziehtischen die Einlagplatten, in beliebiger Breite und Zahl für jeden Tisch gefertigt werden. Auch kann die Vorkehrung getroffen werden, dafs sämmtliche in einem Haushalt befindlichen bezw. benöthigten Heizplatten durch ein Leistenarrangement mehreren Tischen angepafst werden.
Diese Heizplatten erhalten nur mittelst Leisten an der Peripherie der Tafel des Tisches einen festen Halt, ohne diesen zu verletzen, α sind die Heizplatten, e der Heizkanal, der oberhalb zur Aufnahme der Wärmeplatten oder Heizbecken und unterhalb zur Aufnahme der Brenner dient, c1 sind Kanalplatten; diese haben, wie bereits erwähnt, einerseits den Zweck, den zwischen den Tellern befindlichen Kanalraum auszufüllen und die Tischebene herzustellen, andererseits haben sie eine Construction bezw. den Zweck, welche es ermöglichen, dafs an jedem dieser Speisetische Personen in beliebiger Entfernung sitzen können und doch an jeder Stelle geheizte Teller vor sich haben. Diese
Speisetische, nachdem sie gedeckt sind, bilden eine vollkommene Ebene. Der Plattenbrenner besteht aus einem festen Gestell, an welchem sich ein oder mehrere Brenner befinden, und einem Gaszuleitungsschlauch.
Die Zuführung des Gases erfolgt von der Decke oder dem Fufsboden, und die Vertheilung nach den einzelnen Brennern durch eine mit einer entsprechenden Anzahl von Kreuzstutzen versehene Gasleitung. Der Anschlufs an jeden Brenner wird am zweckmäfsigsten durch Gummischläuche hergestellt, um die Möglichkeit zu erzielen, die Teller auf eine jede beliebige Stelle in der Kanallinie zu placiren.
Vorstehend beschriebene Heizvorrichtung kann auch bei jedem anderen Tisch (der nicht als Speisetisch dient) angebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die Heizeinrichtung bei Speisetischen, darin bestehend, dafs, in der Tischplatte α eingelassen oder sonstwie daran befestigt, inmitten des Tisches bezw. ein rings um den Rand desselben herumlaufender Kanal sich befindet, in dessen Kanalplatten i' kleine Becken d eingesetzt sind, und die Heizung durch die unter der Tischplatte liegenden, von einer gemeinschaftlichen Leitung gespeisten Brenner b erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT27950D Heizvorrichtung an Speisetischen Active DE27950C (de)

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