DE279103C - - Google Patents
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- DE279103C DE279103C DENDAT279103D DE279103DA DE279103C DE 279103 C DE279103 C DE 279103C DE NDAT279103 D DENDAT279103 D DE NDAT279103D DE 279103D A DE279103D A DE 279103DA DE 279103 C DE279103 C DE 279103C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F13/00—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production
Landscapes
- Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 279103 KLASSE 55 d. GRUPPE
LEO EHMANN in WIEN.
und ähnlichen flachen Gegenständen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1913 ab.
Klemmen, bei welchen sich eine Kugel in einem sie umfassenden und sich nach abwärts
verengenden Führungsgehäuse abwälzt, um einen zwischen der Führung und der Kugel
eingeschobenen Gegenstand bei Erreichung einer bestimmten Lage der Kugel zu klemmen,
sind bekannt. Bei diesen bekannten Einrichtungen ist ein Lösen des geklemmten Gegenstandes
aus der Klemmung nur durch ein
ίο seitliches Herausziehen. desselben möglich, wobei
die Kugel auf diesem Gegenstande abrollt. Handelt es sich nun z. B. um ein mit Imprägnier- oder lichtempfindlichen Schichten
versehenes Papier, das zum Zwecke des Trocknens in die Klemme eingeführt wurde, so
wird beim Herausziehen auf der Schichtseite des Papieres, die natürlich der Klemmkugel
zugekehrt ist, eine Spur der abrollenden Kugel, also eine Verletzung der Schicht, entstehen,
welche das Papier an der betreffenden Stelle unbrauchbar macht. Bei klebriger Schicht wird die Kugel an der getrockneten
Schicht festhaften, und bei dem seitlichen Herausziehen des Papieres müssen notwendig
Zerreißungen entstehen; durch an der Kugel haftengebliebene Teilchen einer solchen Masse
können Verletzungen der später in die Klemme eingebrachten Gegenstände hervorgerufen
werden.
Die Reinigung der Kugel und die Überprüfung ob ihrer Reinheit sind bei den bekannten
Klemmen infolge der Unzugänglichkeit der Kugel sehr erschwert, wenn nicht
überhaupt unmöglich, und infolgedessen sind diese Klemmen etwa zur Aufhängung von
Handtüchern in Operationssälen, Spitälern u. dgl. aus hygienischen Rücksichten unbrauchbar.
Durch die Erfindung wird diesen Nachteilen dadurch abgeholfen, daß die Führungen
für den Rollkörper der Klemme aus schmalen auseinanderstehenden Stäben oder Drähten
bestehen, welche gegebenenfalls mit Leitflächen für den einzuklemmenden Gegenstand
versehen sind, um dessen Einführung zu erleichtern. Der Rollkörper ist gemäß der Erfindung
so geführt, daß er von außenher derart leicht zugänglich ist, daß er zum Zwecke der Lösung der Klemmung mit den Fingern
etwas gehoben werden kann, worauf der geklemmte flache Gegenstand sofort gänzlich
frei ist und nach unten entfernt werden kann. Auch die Reinigung des Rollkörpers ist wegen
der leichten Zugänglichkeit ohne Schwierigkeit durchführbar.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer Klemmvorrichtung nach der Erfindung
unter Verwendung einer Kugel als Rollkörper in Vorder- und Seitenansicht dargestellt,
und zwar sind hier je stets drei zur Führung der Kugel ausreichende Leisten angeordnet,
wobei sich einmal (Fig. 1 und 2) an der Vorderseite zwei, an der Rückseite
eine, oder vorn eine und rückwärts zwei Führungen (Fig. 3 und 4) befinden, von welchen
die zusammengehörigen zwei sich außerhalb des Wirkungsbereiches der Kugel vereinen.
können.
Bei anderer Gestalt oder Größe des Rollkörpers, beispielsweise bei Verwendung einer
Walze, werden entsprechend mehr Führungen zu verwenden sein, um ein Herausfallen des
Rollkörpers zu verhindern; wesentlich für die . Erfindung ist aber, daß die Führungen möglichst
wenig Oberfläche des Rollkörpers verdecken und eine Bewegung desselben von
Hand aus leicht zulässig machen.
Um das Einschieben des zu klemmenden Gegenstandes zwischen eine oder mehrere gewünschte
Führungen und dem Rollkörper zu sichern, ist beispielsweise, wie in Fig. 2 gestrichelt
dargestellt, das vereinigte Ende der beiden vorderen Führungen α, α zu einer Leitfläche c,
sowie die rückwärtige dritte Führung b schwanenhalsartig ausgestaltet, so daß, wo
immer auch der Rand des zu klemmenden Papieres am Unterende der Führungen anstoße,
er stets zwischen die Führung b und die Kugel e geleitet wird.
Denselben Zweck wie die Leitfläche c und der schwanenhalsartige Teil d der Führung b
in den Fig. 1 und 2 verfolgt die Leitfläche f der Doppelführung g der Vorrichtung nach
den Fig. 3 und 4, bei welcher sohin das Klemmen zwischen der Kugel e und der vorderen
Einzelführung h stattfindet.
Die Führungen des Rollkörpers werden tunlichst schmal stab- oder drahtartig ausgeführt,
doch kann selbstverständlich die eine oder andere Führung als Platte .0. dgl. ausgestattet
werden, ohne daß hierdurch am Wesen der Erfindung geändert würde.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Klemme mit in Führungen laufendem Rollkörper zum Aufhängen von Pappe, Papier und ähnlichen flachen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führangen (a, b und g·, h) für den Rollkörper (e) aus schmalen, auseinanderstehenden Stäben oder Drähten bestehen, welche gegebenenfalls mit Leitflächen (c, d bzw. f) für den einzuklemmenden Gegenstand versehen sind.·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE279103C true DE279103C (de) |
Family
ID=535045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT279103D Active DE279103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE279103C (de) |
-
0
- DE DENDAT279103D patent/DE279103C/de active Active
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