DE278309C - - Google Patents

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DE278309C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/001Means for regulating or setting the meter for a predetermined quantity

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 278309 KLASSE 42 e. GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsmesser, der beim Öffnen einer Leitung durch ein Uhrwerk in Tätigkeit gesetzt wird und* nach Abgabe einer bestimmten Flüssigkeitsmenge die Leitung selbsttätig abschließt.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausiührungsbeispiel dargestellt. Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Wassermessers mit Fundament ohne Verschlußdeckel, ίο Fig. 2 eine linke Seitenansicht mit dem auf dieser Seite befindlichen Mechanismus,
Fig. 3 eine rechte Seitenansicht mit dem rechts liegenden Mechanismus.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht, teilweise im Schnitt durch den Hahnkörper.
Fig. 5 ist eine Aufsicht auf die Kurbelachse mit Rädern, Mitnehmer, Kurbel, dargestellt in Ruhelage des Apparates.
Fig. 6 ist eine Draufsicht auf den rechtsseitigen Teil wie in Fig. 5, jedoch wenn das Hauptventil ganz geöffnet ist.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht des auf der Kurbelachse rechts sitzenden Übertragrades, mit Auslösring und Mitnehmernabe fest verbunden, der Zählwerkschaltvorrichtung und Auslösvorrichtung (von der linken Seite aus gesehen) .
Fig. 8 ist eine Seitenansicht links, Ventilrad mit dem in Eingriff stehenden Getriebe, Umsteuerklinke und Brücke, wenn der Apparat in Ruhelage ist.
Fig. 9 ist eine Ansicht wie Fig. 8, wenn Regulierventil geöffnet, das Hauptventil (rechts) jedoch noch geschlossen ist.
Fig. 10 ist dieselbe Ansicht, wenn Regulierventil und Hauptventil geöffnet sind.
Fig. Ii zeigt die auf dem Hauptrad angeordnete Umsteuerklinke a) eingeschaltet, b) ausgehoben mit dem nötigen Umsteuerrastbogen.
Fig. 12 zeigt den Regulieranker zerlegt,
Fig. 13 den Trieb 30 mit Sperrad 31 montiert.
Fig. 14 zeigt die Auslös- bzw. Abstellvorrichtung mit Brücke.
' Fig. 15 zeigt eine Antriebsvorrichtung mit einer Druckspiralfeder (an Stelle der Zugfeder),
Fig. 16 eine Antriebsvorrichtung mit einem in Nuten geführten Fallgewicht (an Stelle von Federkraft).
Die Wirkungsweise dieses Wassermessers ist folgende:
Der auf dem Fundament 1 fest aufgeschraubte Hahn 2 hat ein Hauptventil 3 und ein Regulierventil 4. Die Ventilspindel 5 des Hauptventils 3 ist wie bei den üblichen Ventilhähnen mit Gewinde versehen. Die Ventilspindel 6 des Regulierven tils 4 ist ohne Gewinde und ist von einem Stahlbolzen 7 durchquert, der auf beiden Seiten der Spindel so weit vorsteht, daß darüber je eine Stahlrolle 8 drehbar aufgesteckt werden kann (Fig. 1, 4 und 9). Die Ventilspindel 6 ist in der mit einem Vierkant versehenen Verschlußmuffe 9 gut eingepaßt und in der Stoffbüchse 10, die in der Verschlußmuffe 9 eingeschraubt ist, gut abgedichtet. In der Stoffbüchse 10 sind genau gegenüberliegend zwei Kurvenschlitze 17 angebracht, in welchen die an dem Stahlbolzen 7 aufgesteckten Rollen 8 geführt sind, so daß, wenn die Ventilspindel 6 in der Pfeilrichtung (Fig. 9) gedreht wird, das Regulierventil 4 sich öffnet. Die Form der Schlitze 17 ist so gehalten, daß die Anfangs-
bewegung beim Öffnen und die Schlußbewegung beim Schließen des Regulierveiitils 4 langsam geschieht und von dem Antriebsorgan leicht überwunden wird. Da das Regulierventil 4 stets automatisch langsam geschlossen wird, so ist hierbei ein Wasserrückschlag in der Leitung aufgehoben.
An der Hauptventilspindel 5 ist an Stelle des üblichen Knebelgriffes mittels Vierkant und Flansch 11 ein Ventilrad 12 befestigt. An der Regulierventilspindel 6 ist mittels Vierkant und Flansch 13 ein teilweise gezahntes Rad 14 befestigt. Zur Befestigung der Flanschen 11 und 13 an die Ventilspindeln 5 und 6 sind Schrauben 15 und 16 vorgesehen (Fig. 1, 2, 3, 4, 8, 9 und 10).
Wird nun zwecks Entnahme von Wasser die Kurbelachse 18 in Pfeilrichtung (Fig. i, 4 und 5) gedreht, so wird bei der ersten Vierteldrehung das Regulierventil 4 durch die in den Kurvenschlitzen 17 geführten Stahlrollen 8 gehoben. Beim Weiterdrehen der Kurbelachse 18 bleibt das Rad 14 mit der Regulierventilspindel 6 stehen (Fig. 9 und 10), weil die Zahnung des an der Kurbelachse 18 drehbar aufgesteckten Übertragrades 19 aufhört. Es wird nun von der Kurbelachse 18 auf der linken Seite nur das Übertragrad 19 und das mit ihm verbundene Hauptrad 20 durch die mit der Kurbelachse 18 fest verbundene Gesperrscheibe 21, in deren Klinkeneinschnitt die Umsteuerklinke 22 eingreifen kann, mitgenommen. Die Umsteuerklinke 22 ist an dem Hauptrad 20 drehbar befestigt (Fig. 4, 8, 9, 10 und 11).
Hat die Kurbelachse 18 eine Dreivierteldrehung zurückgelegt, so wird die Umsteuerklinke 22 durch den Anschlag. des Klinkenarmes 23 an Umsteuerbrücke 24 aus dem Klinkeneinschnitt der. Gesperrscheibe 21 ausgehoben und läßt nun auch das Übertragrad 19 samt Hauptrad 20 stehen (Fig. 9, 10 und 11 b). Das Übertragrad 19 ist mit einer Zugfedernabe 25 versehen, die einen Federhaken 26 trägt (Fig. 1, 2, 4 und 5). Gleichzeitig bei der oben erwähn ten Dreiviertelumdrehung der Kurbelachse 18 wird mittels des Federhakens 26 eine Zugfeder aufgezogen, deren äußeres Ende an dem Haken 27 des verstellbaren Federhauses 28 eingehängt ist. Die Zugfeder kann durch Verstellen und Festschrauben des Federhauses 28 an der linken Kurbelachsenbrücke 29 beliebig gespannt werden (Fig. 1, 2 und 4). Damit sich bei der oben erwähnten Dreiviertelumdrehung die Kurbelachse 18 oder das mit dem Übertragungsrad 19 fest verbundene Hauptrad 20, ohne das Regulierwerk mitzunehmen, drehen kann, ist der in das Hauptrad 20 eingreifende Trieb 30 mit einem Sperrad 31 durch eine Nabe fest verbunden (Fig. 1, 5 und 13), die auf der Antriebsachse 32 drehbar angeordnet ist, so daß die Antriebsachse 32 bei der Dreiviertelumdrehung des Hauptrades 20 und solange noch das Hauptventil 3 geschlossen ist, stehenbleiben kann (Fig. 1, 2, 5 und 13).
Nun ist rechts das Hauptventil 3 noch geschlossen, beginnt jedoch beim Weiterdrehen der Kurbelachse 18 sich sofort zu öffnen, da der Mitnehmer 33, welcher mit der Kurbelachse 18 fest verbunden ist, bereits an dem Mitnehmer 34 angelangt war, welcher mit dem Übertragrad 35 (rechts) mittels einer Nabe fest verbunden und drehbar an der Kurbelachse 18 angeordnet ist (Fig. 5 und 7).
Hat die Kurbelachse 18 eine weitere Viertel-, also eine ganze Umdrehung gemacht, so ist der am Übertragrad 35 fest verbundene Auslösring 36 mit seiner Hebfläche 37, die zur erhöhten Stufe führt, an den Gabelbolzen 38 herangerückt. Dieser Stand der Hauptventilöffnung (rechts) ist, um allen Anforderungen möglichst zu genügen, als eine Zwischenstation für schwachen Ausfluß bei geringer Wasserentnahme vorgesehen, wobei das Wasser dennoch genau registriert wird. In dem Augenblick, in dem das Hauptventil 3 Wasser durchläßt, wird das Regulierwerk ausgelöst, die Antriebsachse 32 dadurch freigegeben, und das Regulierwerk beginnt zu laufen, weil das Sperrad 31 durch die Sperrklinke 78 das an der Antriebswelle 32 befestigte Rad 79, an welchem die Sperrklinke 78 drehbar befestigt ist, angetrieben wird (Fig. i, 2 und 5). Die Antriebsachse 32 nimmt vermittels der mit ihr fest verbundenen Mitnehmerscheibe 39 die Schaltzahnscheiben 40 und 41 mit und überträgt auf das Zählwerkschaltkreuz 42 gleichmäßig periodisch eine Schaltung, die der ausfließenden W7assermenge entspricht (Fig. 1, 3, 4, 5, 6 und 7). Es können auf diese Weise beliebige Übersetzungsverhältnisse gebildet werden. Auf der Zeichnung ist die Übersetzung so gewählt, daß eine Zählwerkschaltung genau alle ,10 1 geschieht, ob das Hauptventil 3 offen steht oder auf oben besagter Zwischenstation für geringe Wasserentnahme. Hierbei ist an der Einerstelle des Zählwerkes eine feststehende Null angeordnet, die in der Zeichnung der Deutlichkeit wegen weggelassen ist.
Es kann aber auch das Übersetzungsverhältnis so gewählt werden, daß bei jedem Liter registriert wird oder eine Zählwerkschaltung erfolgt.
Das Auslösen des Regulierzählwerkes geschieht folgendermaßen: Sobald das Hauptventil 3 geöffnet wird, wird auch der Auslöshebel 43 ausgehoben, weil der in dem Auslöshebel 43 eingenietete Bolzen 44 an der Hebefläche 37 des Auslösringes 36 hinaufgleitet und so der Auslöspuffer 45,. welcher an der Stange 46 angeschraubt, vom Regulieranker 47 weg gehoben wird. Die Stange 46 ist vermittels Muttern verstellbar und regulierbar am Auslös-
hebelauge 48 eingehängt. Zur Zurückziehung oder Abstellung des Regulierwerkes ist die ■Pufferstange 46 mit einer Spiralfeder 49 versehen. Der Auslöshebel 43 ist auf einer Brücke 50 drehbar aufgeschraubt (Fig. 1, 7 und 14).
Wird nun die Kurbelachse 18 noch weiter
gedreht bis zum Anschlag, im ganzen etwa 1Y4 Drehung, so steht das Hauptventil 3 ganz offen, der Hahn 2 läßt das Wasser voll ausfließen.
Die Gesperrscheibe 21 hat sich unter der ausgehobenen Umsteuerklinke 22 vorbeigedreht ' und die Stellung wie in Fig. 10 eingenommen. Der auf der Kurbelachse 18 (rechts) befestigte Mitnehmer 33 hat den Mitnehmer 34 und das mit demselben fest verbundene Übertragrad 35 so weit mitgedreht, wie in Fig. 6 und 7 angedeutet ist. Hierbei hat sich aber auch der Gabelbolzen 38 von der niederen Stufe des Auslösringes 36 über die Hebefläche 37 desselben hinweg auf die hohe Stufe des Auslösringes 36 geschoben. Die am Bolzen 38 befestigte Gabel 51 liegt in einer Rille der auf der Achse -32 verschiebbaren Rillennabe 52, welche mit der z. B. einzähnigen Schaltzahnscheibe 40 und mit der z. B. vierzähnigen Schaltzahnscheibe 41 fest verbunden ist. Deshalb werden durch den Gabelbolzen 38 auch die Schaltzahnscheiben 40 und 41 auf der Achse 32 so verschoben, daß jetzt die vierzähnige Schaltzahnscheibe 41 mit dem Zählwerkschaltkreuz 42 in Eingriff ist, wobei die gleichmäßige periodische Zählwerkschaltung genau der ausfließenden Wassermenge bei ganz geöffnetem Hauptventil 3 entspricht (Fig. 6).
Bei der Zwischenstation für geringe Wasserentnahme, also bei einer ganzen Kurbeldrehung, steht der Gabelbolzen 38 auf der niederen Stufe des Auslösringes 36; somit ist die einzähnige Schaltzahnscheibe 40 im Eingriff des Zählwerkschaltkreuzes 42 (Fig. 5). Die Spiralfeder 53, welche zwischen dem Bund der Bolzenführungsnabe 54 und der durch einen Steckstift gehaltenen Scheibe 55 eingelegt ist, drückt den Gabelbolzen 38 und mit ihm die Rillennabe 52 stets gegen den Auslösring 36 (Fig. 6).
Durch den in der Mitnehmerscheibe 39 befestigten Stehbolzen 56 werden die mit der Rillenbüchse 52 zusammen befestigten Schaltzahnscheiben 40 und 41 mitgenommen und festgehalten (Fig. 1, 5 und 6).
Ist also das Hauptventil 3 geöffnet, so läuft das Hauptrad 20 und mit ihm das Übertragungsrad 19 in Pfeilrichtung wieder zurück. Bei ausgehobener Umsteuerklinke 22 (Fig. 9 und 10) bleibt jedoch das Regulierventil 4 so lange ganz offen, bis der erste Zahn 57 des Übertragrades 19 den Zahn 58 des Rades 14 erfaßt und wieder zurückdreht, d. h. das Regulierventil 4 automatisch schließt. Dabei kommt die Umsteuerklinke 22 an den unteren federnden Anschlag 59 der Umsteuerbrücke 24 anzustoßen, wobei die Klinke 22 wieder bereitgestellt wird, in den Klinkeneinschnitt der Gesperrscheibe 21 einzufallen (Fig. 8).
Hat man inzwischen das Hauptventil 3 vermittels der Kurbel noch nicht geschlossen, d. h. will man ausnahmsweise eine besonders große Wassermenge haben, so wird mittels der Kurbel das Hauptventil 3 geschlossen und sofort wieder geöffnet, so daß der ganze Bewegungs-Vorgang und der Lauf des Wassers wiederum von neuem beginnt. Will man nicht so viel Wasser entnehmen, als bei einem Hebelzug oder einer Kurbeldrehung auszulaufen vermag, so wird durch die Kurbel das Hauptventil 3 einfach geschlossen, wobei das Regulierzählwerk mittels der auf den Puffer 45 einwirkenden Spiralfeder 49 sofort abgestellt wird, weil der am Auslöshebel 43 befestigte Bolzen 44 wieder an der Hebefläche 37 auf die niedrige Stufe des Auslösringes 36 herabgleitet.
In diesem Falle bleibt das Regulierventil 4 offen, damit das betreffende Ventil geschont wird.'
Auf die Umsteuerklinke 22 wirkt ein Umsteuerrastbogen 60, welcher mit einer Ansatzschraube am Hauptrad 20 drehbar aufgeschraubt ist. Auf das umgebogene Ende 61 wirkt in einer Aussparung 63 des Hauptrades 20 eine kleine Spiralfeder 62, so daß das frei abgerundete Ende 64 des Rastbogens 60 zwischen dem abgesetzten Umsteuerklinkenarm 23 und Hauptrad 20 auf die Abschrägung 65 des Klinkenarmes 23 als Rest auf beiden Seiten einwirkt, d. h. die Klinke 22 in ausgehobener wie in eingerückter Stellung festhält (Fig. 11 a und 11 b). Der Regulieranker 47 ist zwecks Anpassung an verschiedene Wasserdrücke regulierbar eingerichtet. Die Regulierstücke 66 sind verstellbar und verschiebbar am Regulieranker 47 angebracht, so daß die Schwingungsgeschwindigkeit des Regulierankers 47 dem Wasserdruck angepaßt werden kann. Fig. 2 zeigt den Anker 47 montiert.
An Stelle der Zugfederanordnung kann auch eine Spiralfederanordnung (Fig. 15) als Antriebsvorrichtung angewendet werden. Hierbei greift der Trieb 30 in eine Zahnstange 67, welche mit der Ösenbrücke 68 fest verbunden ist, und durch deren Öse die hufeisenförmig gebogene Führungsstange 69 frei hindurchgeht. Die Führungsstange 69 ist mittels zweier Brücken 70 an ihren Enden auf dem etwas vergrößerten Fundament 1 festgeschraubt. Über die hufeisenförmig gebogene Stange 69 ist eine etwa 500 bis 600 mm lange kräftige Spiralfeder 71 aus federhartem Stahldraht gestreift, bei der das linke Ende auf der Ösenbrücke 68 aufliegt, während das rechte Ende auf einer der Brücken 70 (rechts auf dem Fundament 1) aufliegt. Wird die Kurbelachse 18 gedreht, so dreht sich ebenso wie auch bei
der Zugfederanordnung der Trieb 30 in Pfeilrichtung (Fig. 15 und 16). Die Zahnstange 67, welche in einer Führungsbrücke 80 geführt ist, wird gehoben und drückt mittels der ösenbrücke 68 die Spiralfeder 71 zusammen nach oben. Die so gespannte Spiralfeder 71 übt auf das Regulierzählwerk und auf das mit dem Trieb 30 in Eingriff stehende Hauptrad 20 die nötige Kraft zu deren Rücklauf aus, wie es bei der Zugfederanordnung der Fall ist (Fig. 15).
An Stelle der Federkraftanordnung kann
auch ein Fallgewicht angewendet werden. Die Zahnstange 67 wird hierbei an einem Gewicht 72 befestigt, welches, mit vier Rollen 73 versehen, in Nuten von Winkelschienen 74 geführt wird. Wird der Trieb 30 in Pfeilrichtung gedreht, so hebt sich mit der Zahnstange 67 auch das Gewicht 72, das auf das Regulierzählwerk oder Hauptrad 20 auf dieselbe Weise
ao wie bei Federkraft einwirkt (Fig. 16).
Das Regulierwerk ist zwischen der Winkelplatine 75 und der Platine 76 gelagert; das Zählwerk dagegen ist zwischen der Winkel platine 75 und der Platine 77 gelagert (Fig. 1, 2 und 3). Bei dem Regulierwerk ist eine Stiften ankerhemmung beigeordnet. Als Zählwerk kann das bekannte. Hubzählwerk der Tourenzähler auch in Anwendung kommen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Flüssigkeitsmesser für bestimmte abzumessende Flüssigkeitsmengen, dadurch ge^ kennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um das Regelventil von dem Zählwerk im ' Anfang des Aufzugweges zu entkuppeln und erst gegen Ende des Ablaufes des Zählwerkes wieder mit diesem zu kuppeln, so daß es in der Zwischenzeit gleichmäßig offen bleibt.
2. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabewelle (18) nach erfolgtem Aufzug und vor Öffnen des Hauptventils aus dem Getriebe kuppelbar ist, so daß man innerhalb einer Auslaufperiode den Auslauf nebst Zählwerkgang beliebig oft unterbrechen kann.
3. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den Durchfluß eine Stufenscheibe mit zwei Stufen vorgesehen ist, die für verschiedene Durchflußstärken abgepaßte Kuppelräder (40, 41) zwischen Antrieb und Zählwerk selbsttätig einschaltet.
4. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zugleich Schaltung und Auslösung bewirkendes Organ (Ring 36).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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