DE167702C - - Google Patents

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DE167702C
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barrier
cam
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escapement
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DENDAT167702D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
    • B61L29/243Transmission mechanism or acoustical signals for gates

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an Wegeschranken, durch die der Wärter gezwungen wird, das Schließen der Schranke ohne Unterbrechung unmittelbar im Anschluß an das Vorläuten auszuführen dadurch, daß in bekannter Weise eine Sperrung unter Einwirkung einer Uhrwerksregelung nach Ablauf einer bestimmten Zeit wiederhergestellt wird. Bei zu langsamer
ίο oder durch Pausen unterbrochener Bedienung tritt die Sperrung vor der Vollendung der Schließbewegung ein, so daß der Wärter gezwungen ist, die Schranke in die Anfangslage, d. i. die geöffnete, zurückzudrehen.
Bei vorliegender Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß während der Schließbewegung eine Kurvenscheibe, die auf der Antriebswelle lose sitzt und unter dem Einflüsse eines aufgezogenen Gewichtes und einer Hemmung in regelbarer Zeit eine Umdrehung ausführt, eine Sperrklinke aus einem mit der Antriebswelle gekuppelten Sperrade aushebt, die nach Ablauf einer bestimmten Zeit wieder freigegeben wird, in das Sperrad einfällt und eine weitere Drehung der Antriebswelle verhindert. Der Wärter muß nun, falls die Sperrung infolge Nachlässigkeit bei der Bedienung vorzeitig eingetreten ist, die Anfangsstellung wieder herstellen, um von neuem die Schließbewegung vornehmen zu können.
Falls ihm hierzu bis zur Vorbeifahrt des Zuges die erforderliche Zeit nicht mehr zur Verfügung steht, ist bei vorliegender Erfindung, um Gefahren zu verhüten, eine Einrichtung vorgesehen, die es dem Wärter ermöglicht, die Sperrung durch einen besonderen Schlüssel aufzuheben und die Schließbewegung unvorschriftsmäßig zu vollenden, wobei aber diese unvorschriftsmäßige Bedienung durch eine Anzeigevorrichtung sichtbar gemacht wird.
Auf den Zeichnungen ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Grundstellung unmittelbar vor Beginn des Vorläutens,
Fig. 2 Stellung beim Zurückdrehen des Antriebes kurz vor Herstellung des Anfangszustandes,
Fig. 3 Stellung nach eingetretener Sperrung,
Fig. 4 Stellung unmittelbar nach Beginn des Vorläutens,
Fig. 5 und 6 Darstellung der Kurvenscheibe in ihren beiden Endstellungen nach Schnitt c-d und e-f der Fig. 1 und 3,
Fig. 7 und 8 Einzelheiten des Schaltmechanismus,
Fig. 9 Schnitt nach a-b der Fig. I,
Fig. 10 Einzelheit dieses Schnittes.
Auf der Antriebswelle 1 sind ein Zahnrad 2 lose und ein Sperrad 9 fest angeordnet, während ein Sperrad 6 auf ihr vermittels Feder und Nut 32 (Fig. 9) verschiebbar sitzt. Auf der Nabe des Zahnrades 2 sitzt ferner verschiebbar eine Kurvenscheibe 3, die gewohnlich unter dem Einfluß einer Feder 17 in einer solchen Lage gehalten wird, daß ein Stift 33 der Scheibe sich in Zahnlücken
der in der Zahnradnabe angeordneten Rille 34 legt (Fig. 9 und 10) und die Scheibe zwingt, an einer Drehung des Zahnrades 2 teilzunehmen. An Stelle des Stiftes kann auch eine Klauen- oder Reibungskupplung vorgesehen werden. Mit dem Zahnrade 2 ist ferner, ebenfalls lose auf der Welle sitzend, eine Scheibe 4 gekuppelt, durch die ein Gewicht 29 aufgewunden ist. Diese Scheibe wird nun, solange eine an ihr befestigte Sperrklinke 7 in das Sperrad 9 eingreift, an einer Drehung im Sinne des ablaufenden Gewichtes gehindert. Bei Beginn des Vorläutens vermag ein Nocken 20, entgegen dem Einfluß einer Feder 24, dem Hebel 12 auszuweichen (Fig. 7 und 8), worauf der Hebel von dem Vorsprung abgleitet und durch Einfluß einer Feder 21 mittels eines Stellzeuges iia und ii* auf der Welle 1 einen Konus 10 derart verschiebt (Fig. 3), daß eine Rolle 8 der Klinke 7 (Fig. 4) auf den Konus aufläuft und hierbei die Sperrklinke aushebt. Das Gewicht kann jetzt ungehindert ablaufen; hierbei wird die Scheibe 4, das Zahnrad 2 und mit ihm die Kurvenscheibe 3 in Umdrehung versetzt. Die Schnelligkeit dieser Bewegung wird durch ein mit dem Zahnrade 2 durch Zahnrad 14 in Eingriff stehendes Hemmwerk, bestehend aus Schaltrad 13, Klinke 16, Schwungrad 22 und Feder 23, beliebig geregelt. Es kann also eine Zeitdauer bestimmt werden, in der das Vorläuten und das unmittelbar darauf folgende Schließen der Schranke ausgeführt werden muß. In dieser Zeit hat die Kurvenscheibe ihre Umdrehung vollendet. Hierauf fällt der an einer Sperrklinke 5 angeordnete Knaggen 15 in eine Vertiefung 28 der Scheibe 3 (Fig. 6). Gleichzeitig wird es der Sperrklinke 5 ermöglicht, in das fest auf der Welle sitzende Sperrad 6 einzugreifen und eine Drehung der Antriebswelle im Sinne der Schließbewegung zu verhindern. Der Wärter muß also, falls die Sperrung vor Schluß der Schranke infolge unrichtiger oder nachlässiger Bedienung eingetreten ist, die Antriebsvorrichtung den ganzen Vorläuteweg zurückdrehen. Kurz vor Erreichung der Grundstellung — Schranke offen — wird dann durch einen Nocken 20 und Vorsprung 26 des Vorgeleges 18 der Hebel 12 entgegen der Feder 21 abgedrückt und mittels des mit dem Hebel verbundenen Stellzeuges iia, 11* der Konus 10 abgerückt, so daß die Sperrklinke 7 wieder in das feste Sperrad 9 eingreift, die Scheibe 4 mit diesem und der Antriebswelle kuppelt, wodurch dann bei weiterer Drehung das Gewicht 29 aufgezogen wird.
Gleichzeitig wird auch das Sperrad 6 durch das Stellzeug na und ii* verschoben und gegen die Scheibe 3 gedrückt, so daß diese entgegen dem Einfluß der Feder 17 so verstellt wird, daß der Stift 33 aus den Zahnlücken der Rille 34 tritt und die Kupplung der Kurvenscheibe mit dem Zahnrade löst. Die Scheibe 3 wird dann von dem Sperrade 6 mitgenommen, bis sich der Knaggen 15 der Sperrklinke 5 hinter die Nase 30 der Scheibe legt. Hierauf gleitet der Hebel 12 von dem Nocken 20 ab und wird durch· Einfluß der Feder 21 an den Vorsprung 26 gedrückt, worauf die Kupplung der Scheibe 3 mit dem Sperrade 6 gelöst und mit dem Zahnrade 2 wiederhergestellt ist. Somit ist der Anfangszustand (Fig. 1) wiederhergestellt, und die Schließbewegung kann von neuem beginnen. Sollte aber dem Wärter bei einer vor Beendigung der Schließbewegung eingetretenen Sperrung keine Zeit mehr bleiben, den Antrieb zurückzudrehen und die Schließbewegung zu wiederholen, bevor der Zug den Überweg erreicht, so kann er, um Gefahr zu vermeiden, mittels eines besonderen Schlüssels oder Hebels 35 (Fig. 6) und einer Nockenwelle 36 die Sperrklinke 5 aus dem Sperrrade 6 ausheben und die Schließbewegung ungehindert vollenden. Eine mit der Nockenwelle in Eingriff stehende Kontrollvorrichtung zeigt alsdann die unvorschriftsmäßige Bedienung an.

Claims (4)

Pate nt-An Sprüche:
1. Vorrichtung an Wegeschrankenantrieben zur Erzwingung des Schließens der Schranke ohne Unterbrechung unmittelbar nach dem Vorläuten, bei der bei ordnungsmäßigem Vorläuten und Schließen der Schranke eine Sperrklinke aus einem Sperrade mittels einer Kurven- ioo scheibe ausgehoben wird, während bei vorzeitiger Unterbrechung des Schrankenschlusses die Sperrklinke in das Sperrad einfällt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kurvenscheibe (3) lose auf der Antriebs-
' welle (1) sitzt und unter Einfluß eines Gewichtes (29) und eines Hemmwerks (13,16,22,23) in regelbarer Zeit eine Umdrehung macht, wonach eine Sperrklinke (5) in eine Lücke der Kurvenscheibe und gleichzeitig in ein Sperrad (6) einfällt, wodurch ein Weiterdrehen der Antriebskurbel im Sinne der Schließbewegung der Schranke verhindert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein von einem Nocken (20) und einem Vorsprung (26) am Vorgelege des Antriebes beeinflußtes Stellzeug (na, 11*, 12), das bei der Schließbewegung eine Kupplung zwischen der losen Kurvenscheibe (3) und dem Hemmwerk herstellt, bei der Öffnungsbewegung aber diese
wieder aufhebt und die Kurvenscheibe (3) mit dem Sperrade (6) kuppelt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Konus (10), der durch das Stellzeug (iia, n6, 12) derart auf der Welle verschoben wird, daß er eine während der Öffnungsbewegung bestehende Kupplung zwischen dem Hemmwerk und der das Gewicht aufziehenden Seilscheibe durch Ausheben einer Sperrklinke aus einem zweiten Sperrade (9) aufhebt, wodurch bei der Schließbewegung das Hemmwerk freigegeben wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Nockenwelle (36), mittels der die Sperrklinke (5) durch einen Schlüssel (35) jederzeit ausgehoben werden kann, wobei eine Kontrollvorrichtung diese unvorschriftsmäßige Bedienung anzeigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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