DE278256C - - Google Patents

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DE278256C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L11/00Cellar tools

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 278256 KLASSE 6/. GRUPPE
MAX GRUSCHWITZ in LEIPZIG-LINDENAU.
Heber für Gelägerhefe in Lagerfässern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitssaugheber, welcher den Zweck hat, die im Faßgeläger befindlichen Bierreste, ferner die mit Wasser gemischte Hefe und schließlich überhaupt das Spülwasser aus den Lagerfässern in sauberer Weise abzuhebern.
Man hat als Heber für das Faßgeläger bereits in geeigneter Weise gebogene Kupferrohre verwendet, oder einfache Schläuche benutzt. ίο Es ist jedoch nur sehr schwer möglich, damit die Hefe völlig aus den Fässern zu entfernen. Solche Heber verschieben sich leicht und ziehen meist Luft ein, bevor alle Hefe entfernt ist.
Gegenüber diesen bekannten Hebern bietet der den Gegenstand der Erfindung bildende folgende Vorteile:
1. durch seine Bauart hat er einen festen Stand im Fasse und kann von dem daran befestigten, ' aus dem Faß heraushängenden Schlauch nicht herausgezogen werden;
2. durch Gummiunterlagen ist eine Beschädigung der Pechglasur ausgeschlossen;
3. bietet er die Möglichkeit, die Flüssigkeit bis zum letzten Rest ganz selbsttätig aus dem Lagerfaß zu entfernen.
Die bisher bekannten Heber haben denn auch die ältere Art der Entfernung der Hefe aus den Lagerfässern nicht völlig zu ersetzen vermocht.
Diese besteht in einfacher Handarbeit, indem der Arbeiter in das Faß hineinkriecht und die Hefe entfernt. Die Arbeit ist naturgemäß sehr schmutzig und im Interesse der in jeder Brauerei anzustrebenden Sauberkeit möglichst zu vermeiden. Auch das vielfach geübte Entfernen des größten Teils der Hefe von außen durch Krücken, ehe der Arbeiter in das Faß hineinkriecht, verbessert die Arbeitsumstände nicht wesentlich.
Bei dem Gegenstand der Erfindung wird nun das Aushebern dadurch erleichtert, daß der kurze Heberschenkel in einem unten offenen Gefäß befestigt ist und die Eintrittsöffnung in den Heber von oben nach unten durch einen Schwimmer in dem Maße verschlossen wird, als der Spiegel der auszuhebernden Flüssigkeit sinkt, so daß der Eintritt von · Luft bis zum Augenblick der praktisch völligen Entleerung des Fasses aufgehalten werden kann.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Längsschnitt näher veranschaulicht.
Der Heber besteht aus einem unten offenen kegelförmigen Gefäß a, an dem drei gleichmäßig verteilte, vorstehende hufförmige Ansätze b sich befinden, in die drei als Unterlagen dienende Gummizapfen c eingesetzt sind. Zur Befestigung des Schlauches ist in einem hierzu vorgesehenen Stutzen ein spitzwinkliges Kniestück d von 25 mm lichter Weite einge-. schraubt. Dieses Kniestück d setzt sich beim Einschrauben auf ein 6 cm langes Rohr e von gleicher Durchgangsweite wie d auf, ■ an das wiederum ein kurzes Rohr mit drei fensterartigen Durchlochungen f angeschraubt ist. Über das Rohr β ist ein leichtbeweglicher Schwimmer g geschoben. Die Teile a, b sind in einem Stück gegossen.
Die Handhabung sowie die Wirkungsweise ist folgende:
Der Heber mitsamt dem daran befestigten Schlauch wird zunächst mit Wasser gefüllt und dann in die abzuhebernde Flüssigkeit eingesetzt. Hierbei wird der Schwimmer g gehoben, die fensterartigen Durchlochungen f am Ende des Hebers werden frei, so daß die Flüssigkeit durch diese Fenster hindurch ablaufen kann.
Ist der Flüssigkeitsspiegel bis nahe an die
ίο oberen Ränder der Öffnungen f gesunken, so beginnt auch der Schwimmer g zu sinken und verschließt die öffnungen f in dem Maße, als der Flüssigkeitsspiegel sinkt, so daß der Eintritt von Luft verhindert wird. Der letzte Rest der Flüssigkeit kann durch die untere
Öffnung des Hebers so gut wie vollständig ablaufen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Heber für Gelägerhefe in Lagerfässern, dadurch gekennzeichnet, daß der kurze Heberschenkel (d, β) in ein mit mehreren Gummiauflagern(c) versehenes, unten offenes, oben geschlossenes Gefäß (a) eingesetzt und am unteren Ende mit fensterartigen Durchtrittsöffnungen (f) versehen ist, die bei sinkendem Flüssigkeitsspiegel durch einen auf dem kurzen Heberschenkel auf und ab gleitenden Schwimmer g allmählich geschlossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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