DE27818C - Grünmalz-Sortirmaschine - Google Patents
Grünmalz-SortirmaschineInfo
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- DE27818C DE27818C DENDAT27818D DE27818DA DE27818C DE 27818 C DE27818 C DE 27818C DE NDAT27818 D DENDAT27818 D DE NDAT27818D DE 27818D A DE27818D A DE 27818DA DE 27818 C DE27818 C DE 27818C
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- DE
- Germany
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- cone
- green malt
- sorting
- grid
- sorting machine
- Prior art date
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Genetics & Genomics (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
CARL FRANZ LOUIS FROHBERG in ROSSWEIN. Grünmalz - Sortirmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1884 ab.
Die Aussortirung von nicht keimfähigen Körnern, ferner von verkümmerten, halben oder
schimmeligen Körnern, welche im Grünmalz enthalten sind, ist bekanntlich wegen der Gestaltung
der Grünmalzkörner mit ihren Wurzelkeimen eine schwierige. Gleichwohl ist die möglichst genaue Absonderung der genannten
Körner aus dem Grünmalz bezüglich der Ausgiebigkeit des Malzes und der Qualität des
Bieres von Wichtigkeit.
Die Absonderung soll durch die Sortirmaschine erfolgen, welche in Fig. 1 in Längenansicht mit
theil weise entferntem Gewebeüberzug des äufseren Konus dargestellt ist. Fig. 2 ist Ansicht von
dem Ausfallende, Fig. 3 Ansicht vom Einschüttende, in letzterem Falle ebenfalls mit theilweise
entferntem Gewebeüberzug des Konus.
Dieser Konus α wird mit seinen Kreuzarmen durch Welle b in langsame Drehung versetzt
und wird das Grünmalz durch den Trichter c zugeführt. Innerhalb des Konus sind nun eine
Anzahl Gitter d angebracht, von denen eines in Fig. 4 separat dargestellt ist. Diese Gitter bestehen
aus schräg gestellten Stäben und ist ihre Anordnung innerhalb des Konus eine solche,
dafs sie mit der Langseite x, welche in dem Drehsinne des Konus die Vorderkante bildet,
an die innere Peripherie des Konus anstofsen, während die andere Langseite y, welche also
die Hinterkante des Gitters bildet, um ca. 60 mm von der Innenperipherie des Konus abgerückt
ist. Die Gitter bilden demnach abgekürzte Sehnen der durch verticale Querschnitte entstehenden
Kreise. Mit ihrer Hinterkante ruhen die Gitter auf den Kreuzarmen 0 auf, welche
den Gewebekonus tragen.
Die Gitter bestehen aus Rahmen m mit schräg gestellten Stäben n. Die Stellung der Stäbe
ist eine solche, dafs das zugeführte Grünmalz, auf den Stäben entlang gleitend und von einem
Gitter auf das andere fallend, vom Einführungsende des Konus nach dessen Ausgangsende
gelangt. Auf diesem Wege fallen halbe, verkümmerte, mit Schimmel überzogene oder nicht
gewachsene Körner durch die Gitter und auch durch den Gewebeüberzug des Konus hindurch.
Ist zufällig ein gesundes Grünmälzkorn durch ein Gitter mit hindurchgefallen, so wird es an
seinen Keimen durch das Konusgewebe zurückgehalten und fällt vermöge Drehung des letzteren
wieder auf das nächste Gitter durch den zwischen Hinterkante y des vorangehenden
Gitters und Vorderkante χ des nachfolgenden Gitters gebildeten Durchgang. Die Gewebeart
des Konus, sowie die Weite zwischen den Gitterstäben wird, dem Sortirgut entsprechend,
gewählt.
Die Maschine, welche hier stehend gedacht ist, kann auch hängend angeordnet werden, um
direct in den Grünmalztransport von der Tenne auf den Boden oder nach der Darre eingeschaltet
zu werden.
Bei gröfseren Quantitäten Sortirgut kann je zu beiden Seiten des Zuführungstrichters ein
Sortirkonus mit eingesetztem Gitter angebracht werden, die beide aus einem Trichter gespeist
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Grünmalz-Sortirmaschine zur Absonderung der mangelhaften Körner, gekennzeichnet durch die derartige Anordnung von aus schräg gestellten Stäben gebildeten Sortirgittern innerhalb eines rotirenden Gewebekonus, dafs die die Vorderkante bildende Langseite eines jeden Gitters an der Innenfläche des Konus anliegt, dagegen die die Hinterkante bildende Langseite des Gitters von der Konusinnenfläche nach dem Maschinenmittel zu abgerückt ist, durch welche Anordnung das Grünmalz behufs Sortirung und Weitertransport von einem Gitter auf das andere fällt, während aussortirte, gekeimte Körner zwischen zwei Gittern hindurch infolge Drehung des Konus wieder auf ein Gitter zurückfallen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27818C true DE27818C (de) |
Family
ID=304101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27818D Active DE27818C (de) | Grünmalz-Sortirmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27818C (de) |
-
0
- DE DENDAT27818D patent/DE27818C/de active Active
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