DE277685C - - Google Patents
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- DE277685C DE277685C DENDAT277685D DE277685DA DE277685C DE 277685 C DE277685 C DE 277685C DE NDAT277685 D DENDAT277685 D DE NDAT277685D DE 277685D A DE277685D A DE 277685DA DE 277685 C DE277685 C DE 277685C
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- 238000010422 painting Methods 0.000 claims 1
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C11/00—Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
- D05C11/18—Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 277685 KLASSE 52 b. GRUPPE
ACT-GES. in PLAUEN i.V.
Stickmaschinenschiffchen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1912 ab.
Bei Stickmaschinenschiffchen neuerer Art, deren hintere Sohlflächenkante n, Fig. i, nicht
wie bei allen früheren Stickmaschinenschiffchen rückwärts ausladet, sondern unter dem Schiffchenkörper
liegt, fehlt dem Schiffchen eine sichere, geradlinige Führung entlang seiner Bahn.
Fig. ι der beigegebenen Zeichnung zeigt ein solches neueres Schiffchen nebst Schiffchenbahn
im Querschnitte. Man sieht, wie der stumpfe
ίο Winkel η des Schiffchenquerschnittes die Ursache
dafür bildet, daß das Schiffchen auf der schrägen Fläche χ der feststehenden Bahn in
seitliches Schwanken und Schlottern geraten muß. Das ist dadurch zu erklären, daß das
Schiffchen selbstverständlich ringsum mindestens soviel freies Spiel in seiner Bahn haben
muß, daß es durch die Fadenschlinge des mitunter ziemlich dicken Nadelfadens zwanglos
hindurchschlüpfen kann. Ist also eine solche
ao Bewegungsfreiheit des Schiffchens einmal vorhanden,
so ist es ganz unvermeidbar, daß seine Spitze gelegentlich nicht in die Schlinge des
Nadelfadens hineintrifft. Der Stich ist alsdann verloren, und wenn das öfter vorkommt, so
wird die Stickerei verdorben. Bei einer Stickmaschine von der in neuerer Zeit sehr beliebt
gewordenen großen Ausdehnung arbeiten bekanntlich gegen 1000 Schiffchen gleichzeitig,
und es wäre bei dieser großen Anzahl ganz selbstverständlich, daß solche Fehlstiche fortwährend
vorkämen, wenn die in Fig. 1 dargestellte Schiffchengestalt und -bahn beibehalten
würde.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist gemäß vorliegender Erfindung das Schiffchen an
der hinteren Sohlflächenkante bei η mit einer einspringenden Führungskante versehen, die
an einer entsprechenden Leitkante der feststehenden Schiffchenbahn entlang gleitet, aber
immerhin so angeordnet und mit abgerundeten Kanten versehen ist, daß die Fadenschlinge
noch unbeschädigt zwischen diesen Führungsflächen hindurchschlüpfen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 2 bis 5 veranschaulicht. Fig. 2
zeigt zwei Schiffchenbahnen mit Schiffchen von der Vorderseite der Maschine aus gesehen.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht von rechts, Fig. 4 ein Querschnitt nach der Ebene Z der
Fig. 2. Fig. 5 zeigt das neue Schiffchen schaubildlich.
Infolge des Spielraumes, den, wie schon bemerkt, das Schiffchen ringsum haben muß, so
insbesondere an seiner Rückenfläche bei 10, Fig. 4, an seiner Sohlfläche bei 11 und an der
dem Bahnstege 12 zugewendeten Seite, wird die Schiffchenspitze 13 nicht immer die genaue
gerade Richtung einhalten können, welche durch die strichpunktierte Linie y, Fig. 3, angedeutet
ist, sondern die Spitze wird bald rechts, bald links von dieser Linie y mehr oder weniger abweichen.
Das ist bei den bestgeführten Schiffchen unvermeidbar. Ist aber am Schiffchen
die Führungskante n, Fig. 4, 5, vorhanden, in welche hinein die Leitkante 14 der aufgeschraubten
Deckschiene 15 eingreift, so wird
Claims (1)
- das Schwanken und Schlottern der Schiffchenspitze 13 wesentlich verringert.Pa tent-Anstruch:Stickmaschinenschiffchen, dadurch gekennzeichnet, daß an der hinteren Sohlflächenkante (n) eine in der Längsrichtung des Schiffchens verlaufende einspringende Führungskante angearbeitet ist, welche an einer vorspringenden Leitkante (14) der feststehenden Schiffchenbahn entlanggleitet und eine möglichst geradlinige Arbeitsbewegung des Schiffchens sichert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277685C true DE277685C (de) |
Family
ID=533762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277685D Active DE277685C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277685C (de) |
-
0
- DE DENDAT277685D patent/DE277685C/de active Active
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