DE277604C - - Google Patents

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DE277604C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/08Anti-corrosive paints
    • C09D5/082Anti-corrosive paints characterised by the anti-corrosive pigment

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 22#. GRUPPE
Dr. RUDOLF EBERHARD in MÜNCHEN.
und Anstrichzusatzmitteln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1912 ab.
Die in der Patentschrift 274657 beschriebenen Verfahren zur Herstellung von Imprägnierungs-, Farbenbinde-, Anstrich- und Anstrichzusatzmitteln, insbesondere gegen Rostbildung, ergeben, daß ein Produkt für die genannten Zwecke, insbesondere als Schutz gegen Rostbildung, nur dann besondere Vorteile bieten kann, wenn Pigment und Bindemittel möglichst innig, am besten in chemischer Lösung, miteinander verbunden sind. Es wurde daher ' eine möglichste Anhäufung entsprechender Chromverbindungen, die sich zur Lösung in Ölen usw. eignen, vorgesehen, mithin eine möglichst große Menge von Stoffen in Lösung zu erhalten angestrebt, welche die Rolle der festen Bestandteile (Farbpulver und Zuschlägen) gewöhnlicher Anstrichfarben übernehmen sollten, dabei aber wegen ihres andersartigen physikalischen Zustandes besser wirken.
Die in der angegebenen Patentschrift beschriebenen Verbindungen sollen ihrem chemischen Verhalten nach gleichzeitig unempfindlich sein gegen die Einwirkung von Sauerstoff und Kohlensäure (Rostbildner), weshalb auch andere als Chromverbindungen zur Verwendung gelangten, nämlich solche Verbindungen von alkalischen Erden und Metallen, die sich in Äther, Ätheralkohol, in Schwefelkohlenstoff oder ähnlichen Lösungsmitteln und dadurch auch in öl usw. lösen, jedoch nur immer in Verbindung und Mischung mit den Chromverbindungen. Es sollen dabei nur solche Verbindungen von alkalischen Erden und Metallen benutzt werden, welche zur Herstellung ölsaurer und harzsaurer Metalloxy de keine' Verwendung finden.
Nach dem vorliegenden Verfahren werden nun die beschriebenen Verbindungen von Metallen, mit Ausnahme von Quecksilbersalzen, für sich allein verwendet, da sie ihrem chemischen Verhalten nach die Grundbedingungen für den Rostschutz erfüllen, indem sie mit den Ölen und Fetten usw. geeignete Lösungen ergeben, die das Eisen mit einem chemischen Schutz versehen, so daß die durch Imprägnierung behandelte Oberfläche sich gegen Sauerstoff und Kohlensäure der Luft als indifferent erweist.
Als geeignet erweisen sich z. B. Manganperchlorid, Übermangansäure, die Schwermetallverbindungen der arsenigen Säure, sowie Arsensäure, z. B. Chromarsenit und Chromarseniat, ferner Antimonsäureanhydrid, Antimonsäure, Antimonpentachlorid, Zinnsäureanhydrid, Zinntetrachlorid, Bleitetrachlorid; vorstehende Verbindungen kann man auch zweckmäßig unter sich vermischen.
Es werden z. B. drei Gewichtsteile Antimonpentrachlorid in 20 Gewichtsteilen Schwefelkohlenstoff gelöst und mit 40 Gewichtsteilen öl vermischt. Den Schwefelkohlenstoff kann man je nach Bedarf durch Abdestillieren wieder entfernen.
Oder 2,5 Gewichtsteile Zinntetrachlorid wer-
den in 50 Gewichtsteilen öl allmählich gelöst, wobei die Lösung eine braune Farbe annimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Imprägnierungs-, Farbenbinde-, Anstrich- und Anstrichzusatzmitteln, insbesondere gegen Rostbildung, dadurch gekennzeichnet, daß man solche Metallverbindungen (mit Ausnähme von Quecksilbersalzen), die sich in Äther, Ätheralkohpl, in Schwefelkohlenstoff oder anderen Lösungsmitteln sowie in Ölen lösen, nach ihrer chemischen Zusammensetzung von Sauerstoff und Kohlensäure nicht angegriffen werden, außerdem auch nicht zur Herstellung ölsaurer und harzsaurer Metalloxyde Verwendung finden, z. B. Manganperchlorid, Ubermangansäure, die Schwermetallverbindungen der arsenigen Säure, sowie Arsensäure, z. B. Chromarsenit und Chromarseniat, ferner Antimonsäureanhydrid, Antimonsäure, Antimonpentachlorid, Zinnsäureanhydrid, Zinntetrachlorid, Bleitetrachlorid, auf vegetabilische, animalische oder mineralische öle oder Fette oder deren Oxydations- und Destillationsprodukte, Wachsarten, Lacke, Harze oder deren Destillationsprodukte, Erdoder Montanwachse, Teer, Tran, Petroleum und dessen Destillationsrückstände, Milchsäfteprodukte, Bitumen (Asphalt), rohes Terpentinöl, Holzteer, Anilin oder Kohlenwasserstoffen zur Erzielung entsprechender Lösungen einwirken läßt, wobei verschiedene dieser Stoffe gereinigt und desodorisiert werden.
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