DE277161C - - Google Patents

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DE277161C
DE277161C DENDAT277161D DE277161DA DE277161C DE 277161 C DE277161 C DE 277161C DE NDAT277161 D DENDAT277161 D DE NDAT277161D DE 277161D A DE277161D A DE 277161DA DE 277161 C DE277161 C DE 277161C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D1/00Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a horizontal straight line only
    • B23D1/08Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a horizontal straight line only by movement of the tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES Äl
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 £. GRUPPE
' Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Schlittenbewegung für Werkzeugmaschinen mit geradliniger Arbeitsbewegung, insbesondere für den Werkzeugschlitten an Shapingmaschinen. Bei diesen Maschinen ist es üblich, die Bewegung des Werkzeugschlittens durch eine Schwinge zu bewirken, deren Antrieb durch eine Kulisse erfolgt. Der Zapfen des Kulissensteines ist an dem Antriebszahnrad angeordnet. Die Folge dieser Konstruktion ist, daß, insbesondere bei Abnahme starker Späne, während des Arbeitshubes ein Ecken der Schwinge und eine starke Beanspruchung sowohl des Kulissenzapfens als auch des Lager-Zapfens für das Zahnrad eintritt. Man ist infolgedessen, auch wenn der Stahl einen großen Span abnehmen könnte, durch die Art der Schlittenbewegung in der Arbeitsleistung begrenzt.
ao Vorliegende Erfindung hilft diesem Übelstand dadurch ab, daß dem Zahnrad in unmittelbarer Nähe des Zapfens für den Kulissenstein eine Lagerung gegeben wird, indem man z.B. das Zahnrad an der Außenseite absetzt und nochmals lagert; da die Beanspruchung im wesentlichen bei dem Arbeitshub erfolgt, wird es für die meisten Fälle genügen, nur auf einer Seite des Zahnrades Gegenlager anzuordnen. Auf diese Weise können viel größere
Späne eingestellt und die Leistung der Ma-»; schine bedeutend erhöht werden.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens in seiner Anwendung für einen Shaper dar, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine, teilweise im Schnitt, und
Fig. 2 ist ein teilweiser Querschnitt durch Fig. i.
Die Shapingmaschine selbst ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in bekannter Weise ausgeführt. Der Antrieb des Schlittens α für den Stahl erfolgt durch eine Schwinge b, die auf der einen Seite mittels eines Lenkers c am Maschinengestell und auf der anderen Seite unmittelbar an dem Werkzeugschlitten angelenkt ist. Die Schwinge enthält einen Schlitz, in welchem sich der Kulissenstein d bewegen kann. Der in dem Stein gelagerte Zapfen e ist an dem in bekannter Weise angetriebenen Zahnrad f angeordnet. 5»
Um nun bei starker Beanspruchung der Maschine eine zu starke Beanspruchung des Zapfens e, ein Ecken der Kulisse und der Schwinge, sowie eine zu starke Beanspruchung ' des in der Zeichnung nicht dargestellten Lagcr-<55 zapfens des Zahnrades f zu verhüten, ist das <... Zahnrad gemäß der Erfindung nochmals, und zwar in unmittelbarer Nähe der Drehungs- ' ebene des Zapfens c gestützt. Auf der Zeichnung ist diese Abstützung derartig ausgeführt, daß das Zahnrad f auf seiner Außenseite abgesetzt ist, so daß also der Zahnkranz einen !außen glatten Ring g besitzt. Gegen diesen Ring g legt sich eine Rolle h, die in einer .um den Punkt i an dem Maschinengestell ; drehbaren Schwinge k gelagert ist und durch eine Stellschraube m gegen den Ring ggehalten werden kann. Die Rolle A nimmt
während des Arbeitshubes den durch den Zapfen c auf das Zahnrad f ausgeübten Druck auf und beseitigt so die vorher erwähnten Ubelstände.
Im allgemeinen genügt zur Aufnahme des Druckes die in der Zeichnung angegebene Ausführung. Es kann indessen auch in einzelnen Fällen erforderlich sein, zur Aufnahme der Kräfte beim Rückwärtshub auch auf der anderen Seite ein Gegenlager anzubringen oder aber das Zahnrad an der Stelle des Ringes g nochmals vollständig zu lagern, so daß die Entlastung während des ganzen Vorwärts- und Rückwärtshubes stattfindet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Schlittenbewegung für Werkzeugmaschinen mit geradliniger
    Arbeitsbewegung, insbesondere Shapingmaschinen, bei welchen die Bewegung?- Übertragung durch ein auf das Ende der Antriebswelle aufgesetztes Zahnrad oder ähnlich wirkendes Maschinenelement erfolgt, das einen die Bewegung vermittelnden Zapfen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Druckentlastung das den Zapfen (e) tragende Maschinenelement (f) eine zusätzliche Lagerung in unmittelbarer Nähe der Drehungsebene des Zapfens erhält.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebszahnrad (f) mit einem ringförmigen Ansatz (g) versehen ist, gegen welchen sich eine oder mehrere zweckmäßig einstellbare Rollen (A) legen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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