DE276532C - - Google Patents
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- DE276532C DE276532C DENDAT276532D DE276532DA DE276532C DE 276532 C DE276532 C DE 276532C DE NDAT276532 D DENDAT276532 D DE NDAT276532D DE 276532D A DE276532D A DE 276532DA DE 276532 C DE276532 C DE 276532C
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- ball bearing
- riveting
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/10—Riveting machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/02—Riveting procedures
- B21J15/08—Riveting by applying heat, e.g. to the end parts of the rivets to enable heads to be formed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 276532 KLASSE 49,'e. GRUPPE
KUGELLAGERWERKE J. SCHMID-ROOST A. G. in OERLIKON, Schweiz.
In Kugellagern sind die Kugeln oft in Käfige eingeschlossen, die aus zwei Ringen zusammengesetzt
sind. Die Verbindung dieser beiden Ringe erfolgte bisher entweder durch Zusammenschrauben,
was den Nachteil hat, daß sich die Verschraubungen beim Laufen des Lagers
leicht lösten, oder die Verbindung erfolgte durch mechanisches Vernieten der Ringe miteinander.
Letztere Verbindungsweise ist nicht
ίο überall angängig, da oft der Platz für ein
Nietwerkzeug fehlt und oft der auszuübende Nietdruck eine Verbiegung von Teilen hervorrufen
würde. Um die Nachteile der bisherigen Verbindungsweisen zu vermeiden, wird beim
vorliegenden Verfahren der elektrische Strom benutzt, um die Verbindung herzustellen. Es
ist zwar an und für sich bekannt, Nieten in einen elektrischen Stromkreis vor der Vernietung
einzuschalten. In allen diesen Fällen wurde aber durch den elektrischen Strom nicht die Nietung selbst vollzogen, sondern
nur eine Erwärmung des Nietbolzens, während die Kopfbildung in einer zweiten Arbeitsphase
ebenfalls durch mechanischen Druck erfolgte.
Es waren also auch hier die vorgenannten Nachteile der mechanischen Vernietung vorhanden,
welche insbesondere bei den Kugelkäfigen auftreten, da zwischen den Taschenwölbungen
der Ringe nur sehr wenig Platz frei ist.
Bei vorliegendem Verfahren hingegen wird der mittlere Teil von dünnen durch die Ringe
gesteckten Verbindungsstegen zu einem sich seitlich ausbreitenden Wulstring elektrisch
niedergeschmolzen, so daß also die Kopfbildung in einer einzigen Arbeitsphase und ohne
Anwendung von mechanischem Druck erfolgt. Die Vernietung erfolgt also mit einem einzigen
Aufsetzen des Werkzeuges und somit rascher und schonender für die Ringe. Und da das
Werkzeug keine Schlag- oder Druckwirkung mehr aufzunehmen hat, wie dies beim mechanischen
Nieten der Fall ist, so kann es spitzer gehalten sein, ist also leichter der nur
wenig Platz bietenden Nietstelle zuzuführen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung, mit welcher
das Verfahren ausgeführt werden kann. Es zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung schematisch, teilweise
im Schnitt,
Fig. 2 ein Kugellager vor der Nietung im Querschnitt, unter Weglassung der Kugeln,
Fig. 3 dasselbe im Längsschnitt,
Fig. 4 eine Nietscheibe im Schnitt.
i
i
55
ι ist eine Dynamomaschine und ia ein
Transformator. Die sekundäre Wicklung 2 ist einerseits an ein leitendes Auflager 3, z. B.
aus Kupfer, angeschlossen, andererseits an einen auf und ab bewegbaren Kontaktstift 4.
Es ist 5 der äußere und 6 der innere Laufring eines Kugellagers, in welches die Kugeln 7
eingefüllt sind sowie die beiden Ringe 8 und 9 des Kugelführungskäfigs, der zwischen den
Kugeln 7 dünne Verbindungsstege 10 besitzt, die mit Nasen 11 durch Löcher der Ringe 8
und 9 greifen. Durch Herstellung von Köpfen an diesen Nasen 11 soll eine Verbindung der
Claims (1)
- beiden Ringe 8 und 9 erzielt werden (Fig. 4). Hierzu wird das Kugellager so auf das Auflager 3 gelegt, daß die Taschen in Aushöhlungen des Blockes 3 zu liegen kommen. Wird nun der Kontaktstift 4 auf die Oberkante einer nach oben liegenden Nase 11 (Fig. 2 und 4) gesetzt, so werden die beiden Ringe 8 und 9 und der Zwischensteg 10 in den Sekundärstrom eingeschaltet, wodurch, infolge des geringen Querschnittes und des dadurch entstehenden Widerstandes die Nase 11 so niedergeschmolzen wird, daß der mittlere Teil der Nase 11 sich seitlich zu einem Wulstring 12 ausbreitet, während der obere Teil unverändert bleibt.Die elektrische Einrichtung kann auch eine andere beliebige sein. Es ist auch möglich, nur einen einzigen Stromkreis zu verwenden, z. B. kann man den Strom direkt von einer Dynamomaschine selbst abnehmen, ohne Transformator.Pate ν τ-Verfahren zum Verbinden der beiden Ringe von Kugellagerkäfigen miteinander, dadurch gekennzeichnet, daß Ansätze (11) von dünnen, die Ringe verbindenden Stegen (10) zu einer nietkopfartigen Platte elektrisch niedergeschmolzen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE276532C true DE276532C (de) |
Family
ID=532723
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT276532D Active DE276532C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE276532C (de) |
-
0
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