DE276348C - - Google Patents

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DE276348C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 276348 KLASSE 18«. GRUPPE
HEINR. STÄHLER,
Grube zum Füllen der Beschickungskübel von Schachtöfen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Grube zum Füllen der Beschickungskübel von Schachtöfen, bei der das Hineinfallen von Erzstücken in die Grube dadurch verhindert ist, daß der zwischem dem oberen Rand des Beschickungskübels und der Grube verbleibende Raum durch eine Leitvorrichtung für den Kübelinhalt überdeckt wird, welche gemäß weiterer Erfindung von dem Kübel selbsttätig in die
ίο Gebrauchsstellung bewegt bzw. aus derselben entfernt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 Längsschnitte durch eine gemäß der Erfindung ausgeführte Grube mit völlig bzw. halb eingesenktem Beschickungskübel, dessen linke Seite in der 'Figur etwas abweichend von der rechten ausgeführt ist,
ao Fig. 3 und 4 Längsschnitte durch eine zweite Ausführungsform der Grube mit angehobenem bzw. völlig eingesenktem Beschickungskübel. In der Zeichnung sind mit a die Wandungen der Grube, mit b der Beschickungskübel und mit c die Drehscheibe bezeichnet, welche zur Stützung und Drehung des völlig gesenkten Kübels b dient und in geeigneter Weise, z. B. von einem Motor aus, mittels Kegelrädergetriebes d angetrieben wird.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist innerhalb der Grube in geeigneter Höhe ein aus mehreren Segmenten e zusammengesetzter Ring angeordnet, welcher sich bei eingesenktem Kübel zwischen dessen oberen Rand und dem unteren Rand des Fülltrichters f einlegt . und beim Einsenken und Ausheben des Beschickungskübels durch... diesen nach außen gedrängt wird. Zu diesem Zweck sind die Segmente e durch Stützen g drehbar an der Wandung α der Grube gelagert und durch Gewicht oder Druckfedern h so belastet, daß sie die Segmente e vorwärts drücken und so einen möglichst dichten Abschluß zwischen dem Leitring e und dem oberen Kübelrand bewirken. Um die Kraft, welche erforderlich ist, um beim Einsenken des Kübels die Ringsegmente e beiseite zu drücken, möglichst gering zu halten, sind entweder an dem im allgemeinen zylindrischen Kübel konische Rippen i vorgesehen, oder die Wandung des Kübels ist in der aus Fig. 1 und 2, linke Hälfte, ersichtlichen Weise selbst konisch ausgebildet.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung besteht die in der Grube vorgesehene Leitvorrichtung für den Kübelinhalt in einer umlegbaren Rutsche k, welche bei I drehbar an der Grubenwandung gelagert ist. Diese Rutsche steht durch eine Zugschnur oder -stange m in Verbindung mit einer senkrecht geführten Stange n, welche mit einem beliebigen Anschlag 0 versehen ist und durch einen mit diesem Anschlag zusammen wirkenden Anschlag p des Beschickungskübels b nach unten geschoben werden kann. Beim Senken der Stange η wird die Rutsche k
nach links geklappt, d. h. über den Kübel vorgeschwungen, während umgekehrt beim Heben der Rutsche k die Stange η wieder nach oben gezogen wird.
Damit bei der Füllung des Kübels dieser ohne Hemmung durch den Anschlag ο frei gedreht werden kann, wird die Kippbewegung der Rutsche k durch den sich senkenden Kübel b nur eingeleitet und durch ein Gegengewicht q vollendet. Hierdurch kommt der Anschlag ο so weit unterhalb des Anschlages ft zu liegen, daß er die Drehbewegung des Beschickungskübels nicht hemmen kann. Die Zurückführung der Rutsche k in ihre aus Fig· 3 ersichtliche Ausgangslage erfolgt durch den oberen Rand des sich hebenden gefüllten Beschickungskübels.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Grube zum Füllen der Beschickungskübel von Schachtofen, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem oberen Rand des Kübels und der Grube verbleibende Raum durch eine bewegliche Leitvorrichtung für den Kübelinhalt überdeckt wird.
  2. 2. Grube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitvorrichtung von dem Kübel beim Einsenken in die Grube selbsttätig, in die Gebrauchsstellung bewegt wird.
  3. 3. Grube nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitvorrichtung aus einem aus mehreren Segmenten zusammengesetzten Ring besteht, welcher sich infolge Feder- oder Gewichtswirkung bei eingesenktem Kübel zwischen dessen oberen Rand und den unteren Rand des Fülltrichters einlegt und beim Einsenken und Ausheben des Kübels durch diesen beiseite gedrückt wird.
  4. 4. Grube nach Anspruch χ bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Ringsegmente durch an dem zylindridrischen Kübel angeordnete konische Rippen erfolgt.
  5. 5. Grube nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Ringsegmente durch die konische Wandung des Kübels erfolgt.
  6. 6. Grube nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine umlegbare Rutsche, deren Bewegung in die Gebrauchsstellung durch den sich in die Grube einsenkenden Kübel eingeleitet und durch ein Gegengewicht vollendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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