DE276104C - - Google Patents

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DE276104C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D13/00Machines for pulling-over the uppers when loosely laid upon the last and tacking the toe end

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 276104 KLASSE 71 c. GRUPPE
V. St. A.
Zusatz zum Patent 271411.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1913 ab. Längste Dauer: 3. Mai 1927.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Überholmaschine nach Patent 271411.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die die Bremsung hevorbringende Puffervorrichtung einen hohlen, eine Flüssigkeit bergenden Kolben einschließt, in dessen Hohlraum ein an dem Maschinengestell angebrachtes Glied eintritt, so daß die Flüssigkeit während der Anzugsbewegung der Seitengreifer durch Leitungen des Gliedes zwecks Verzögerns oder Dämpfens der Anzugsbewegung der Seitengreifer hindurchgedrängt wird, und daß der dem Hindurchströmen der Flüssigkeit durch das Glied gebotene Widerstand zweckmäßig verändert werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der für die Erfindung in Betracht kommenden Teile.
Fig. 2 ist ein Schnitt in vergrößertem Maßstabe, den Zangenhebel in angehobener Lage darstellend.
Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, den Zangenhebel in gesenkter Lage darstellend.
Fig. 4 ist eine Einzelansicht im Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 3.
In einer Bohrung 2 des Maschinengestells 3 gleitet ein hohler Kolben 1, der öl oder eine andere Flüssigkeit aufnehmen kann. Die lichte Weite des unteren Teiles 4 der Kammer des Kolbens 1 ist kleiner als diejenige des oberen Teiles 5. An dem Maschinengestell 3 ist ein in die Bohrung 2 hineinragendes zylindrisches Glied 6 angebracht. Das obere Ende des Gliedes 6 besitzt einen abgesetzten Teil 8, der in eine Aussparung 10 des Maschinengestells hineinpaßt. Das Glied 6 wird durch eine Schraube 12 in seiner Lage gehalten, welche durch das Maschinengestell hindurchgeführt wird und lose in ein Loch des abgesetzten Teiles 8 des Gliedes 6 eintritt, so daß das Glied 6 in dem Maschinengestell begrenzte Kippbewegungen ausführen kann.
Eine das Glied 6 umgebende Schraubenfeder 15 stützt sich einerseits gegen einen Flansch 14 des Gliedes 6 und andererseits gegen die Schulter 16 des Kolbens 1. Die Feder 15 sucht den Kolben 1 für gewöhnlich aus der Bohrung 2 herauszupressen und ihn
gegen einen an dem oberen Ende des Zangenhebels 18 ausgebildeten Teller 17 zu halten. Das Glied 6 besitzt eine längsweise Bohrung 20, deren oberer Teil 21 erweitert ist. In den breiten Teil 5 der Kammer des Kolbens ι münden seitliche Kanäle, die sich von dem Teil 21 der Bohrung 20 abzweigen. In. das obere Ende des Gliedes 6 ist eine Ventilspindel 25 hineingeschraubt (Fig. 2), deren abgesetzter Teil 24 in den erweiterten Teil 21 der Bohrung 20 hineinragt. Der abgesetzte Teil 24 der Ventilspindel 25 weist einen etwas geringeren Durchmesser auf als der erweiterte Teil 21 der Bohrung des Gliedes 6, damit die Flüssigkeit zwischen der Ventilspindel 25 und den Wandungen des Teiles 24 der Bohrung 20 hindurchfließen und durch die Kanäle austreten kann.
An dem Maschinengestell ist eine Kammer 26 ausgebildet, die bei vollständig gesenkter (etwas tiefer als in Fig. 3) Lage des Kolbens 1 mit dem Teil 5 der Kammer des Kolbens 1 in Verbindung tritt, damit die Kolbenkammer mit Flüssigkeit aufgefüllt werden kann.
Die ganze Puffervorrichtung ist zweckmäßig unter einem Winkel zur Wagerechten angeordnet, damit das öl in den unteren Teil 4 der Kammer des Kolbens 1 hineinfließt.
Bevor die unter dem Einfluß der Feder 21 stattfindende Aufwärtsbewegung des bei 19 drehbaren ■ Zangenhebels 18 beginnt, nimmt der Kolben 1 mit Bezug auf das Glied 6 die in der Fig. 3 dargestellte Lage ein, in der er durch die Feder 15 gehalten wird. Wenn der Kolben 1 diese Lage einnimmt, so ist das untere Ende des Gliedes 6 in den erweiterten Teil 5 der Kammer des Kolbens 1 eingetreten und liegt etwas oberhalb des unteren Teiles 4 der erwähnten Kammer. Wenn die Aufwärtsbewegung des Zangenhebels beginnt, so wird der Kolben 1 in der Bohrung 2 gegen das Glied 6 bewegt. Durch fortgesetzte Einwärtsbewegung des Kolbens 1 tritt das Glied 6 in den unteren Teil 4 der Kammer des Kolbens ein, so daß das in der Kammer des Kolbens befindliche öl durch die Bohrung 20 hindurchgedrängt wird, an der Ventilspindel 25 vorbeifließt, durch die Kanäle 23 austritt und schließlich in den Teil 5 der Kammer des Kolbens 1 hineinfließt. Wenn der Zangenhebel 18 wieder gesenkt wird, so wird der untere Teil 4 der Kammer des Kolbens 1 durch die Einwirkung der Feder 15 und durch das Eigengewicht von dem zylindrischen Glied 6 hinwegbewegt. Das Glied 6 ist dann vollständig aus dem Teil 4 der Kammer herausgetreten (Fig. 3) und die Flüssigkeit kann rasch in den unteren Teil der Kammer zurückfließen, um die Puffervorrichtung für das Verzögern der nächstfolgenden Aufwärtsbewegung des Zangenhebels 18 bereitzuhalten. Die Puffervorrichtung ist zweckmäßig so ausgebildet, daß das Glied 6 um ein beträchtliches Stück von der Eintrittsöffnung des Teiles 4 der Kolbenkammer (Fig. 3) hinwegbewegt wird, damit die Bewegung des Kolbens 1 mit Rücksicht auf den langsamen Durchgang der Flüssigkeit durch die Leitungen 20, 21, 23 erst verzögert wird, wenn der Kolben 1 bereits einen Teil seines Hubes ausgeführt hat.
Die Aufwärtsbewegung des Zangenhebels 18 wird mit Rücksicht auf das langsame Austreten der Flüssigkeit aus dem Teil 4 der Kolbenkammer 4 verzögert oder gedämpft. Damit der der Aufwärtsbewegung des Zangenhebeis 18 gebotene Widerstand geregelt werden kann, ist die Ventilspindel 25 zweckmäßig längsweise verstellbar. Geriffelte Muttern 30 sichern die Ventilspindel 25 in eingestellter Lage. Durch diese Einstellung wird die Lage der Ventilspindel in dem "erweiterten Teil des zylindrischen Gliedes 6 verändert, um den dem Durchgang der Flüssigkeit gebotenen Widerstand zu erhöhen oder zu vermindern, wobei der Geschwindigkeitsgrad des sich aufwärts bewegenden Zangenhebels eine dementsprechende Regelung erfährt.
Das zylindrische Glied 6 kann wie bereits erwähnt in dem Maschinengestell gekippt werden, so daß es sich mit Bezug auf den unteren Teil 3 der Kolbenkammer in der erforderlichen Weise einstellt, um unter allen Umständen in den Teil 4 einzutreten. Das untere Ende des Gliedes 6 ist abgerundet, damit es bei etwaigem Zusammentreffen mit der Schulter 16 abgelenkt wird und in den Teil 4 eintritt. Der Flansch 14 des Gliedes 6 stützt sich gegen Schultern 32 des Maschinengestells.
Damit die aus den Kanälen 23 heraustretende Flüssigkeit in die Kammer des KoI-bens ι zurückgeleitet wird, ist an dem oberen Teil des Kolbens ein konischer Flansch 34 ausgebildet. Der Flansch 34 verhindert auch Herausspritzen der Flüssigkeit aus dem Kolben und Eintreten derselben in die Bohrung 2. Die Kammer 26 kann durch ein Rückschlagventil verschlossen werden, welches Heraustropfen der Flüssigkeit aus der Kammer 26 auf ein Mindestmaß beschränkt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Überholmaschine mit nachgiebiger Bremsung der Bewegung der Seitengreifer nach Patent 271411, dadurch gekennzeichnet, daß die Puffervorrichtung einen hohlen, eine Flüssigkeit bergenden Kolben (1) einschließt, in dessen Hohlraum ein an dem Maschinengestell angebrachtes Glied (6) eintritt, so daß die Flüssigkeit während
    der Anzugsbewegung der Seitengreifer durch Leitungen (20, 23) des Gliedes (6) zwecks Verzögerns oder Dämpfens der Anzugsbewegung der Seitengreifer hindurchgedrängt wird, und daß der dem Hindurchströmen der Flüssigkeit durch das Glied (6) gebotene Widerstand zweckmäßig verändert werden kann (30, 25).
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied (6) der Puffervorrichtung begrenzte Kippbewegungen ausführen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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