DE276019C - - Google Patents

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DE276019C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 276019 KLASSE 4d. GRUPPE
HUGO RICHARDI in CHARLOTTENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein pneumatischer Gasfernzünder, dessen Ventil als Pumpenkolben ausgebildet ist.
Bei den bekannten derartigen Fernzündern wird durch die unmittelbare Beeinflussung des zur leichteren Beweglichkeit nicht ganz dicht geführten Kolbenventiles durch Verminderung oder Erhöhung des Luftdruckes hinter dem Kolbenventil Gas in die Luftleitung angesaugt oder umgekehrt Luft in die Gasleitung hineingedrückt, wodurch ein Flackern, oder selbst Erlöschen der Zündflamme eintreten kann. Um dies zu verhindern, ist gemäß der Erfindung der Ventilkolben mit einem
Hohlraum versehen, der durch eine Öffnung in dem Zylindergehäuse dauernd mit der Außenluft in Verbindung steht.
Fig. ι und 2 sowie 3 und 4 zeigen das Ventil in senkrecht zueinander stehenden Querschnitten für Steh- und Hängelicht.
Der Ventilkörper α ist mit seitlichem Gasweg b nach einem Stichflammenröhrchen c versehen und derartig eingerichtet, daß er für Hänge- und Stehlicht verwendet werden kann.
Durch ihn geht ein zylindrischer Metallkörper d, in welchem sich ein Pumpenkolben β fest verbunden mit einem Gasventilkolben f bewegt, der nach außen einen Ansatz g zur Bewegung von Hand hat. Der Metallzylinder d, welcher an beiden Enden durch Deckel h und i verschlossen ist, hat eine Öffnung k, welche so angeordnet ist, daß zwischen dem Gasventilkolben und dem Pumpenkolben ein ringförmiger, luftzugänglicher Raum I entsteht, der auch bei der Bewegung der Kolben stets mit der Außenluft in Verbindung bleibt. Beide Kolben gehen bei der Bewegung nur bis an die Öffnung k im Zylinder.
Der Enddeckel i enthält eine Anschlußverschraubung für die Luftleitung nach der Schalterluftpumpe. Der Gasweg in dem Zylinder m führt zentrisch von dem seitlichen, mit δ bezeichneten Gaswege und im rechten Winkel dazu nach dem Brenner. Zwei Schrauben η und 0 ragen in den Gasweg b hinein und dienen zur Regelung der Gaszufuhr zum Brenner und zur Stichflamme.
Die Beeinflussung des Kolbens geschieht mit Hilfe der üblichen Schalterluftpumpe. Durch einen Zug an ihr wird der Pumpenkolben e mit dem Ventil f angezogen; die größere Luftmenge, die die Schalterluftpumpe dabei verlangt, wird durch die Öffnung k herbeigeführt. Ein Saugen am Brennerventilkolben kann nicht stattfinden. Beim Druck an der Schalterluftpumpe wird der Pumpenkolben im Ventil fortgestoßen, während die zuviel in den Zylinder hineingedrückte Luft von der Schalterluftpumpe aus der Öffnung k heraustritt. Ein Luftdruck auf den Brennerventilkolben findet nicht statt. Die Öffnung k im Zylinder gestattet außerdem, den Kolben jederzeit, wenn. er sich festgesetzt haben sollte, mit Spiritus und öl zu säubern, ohne daß er herausge-
nornmeh werden muß, Was übrigens auch durch Abschrauben einer Zylinderdecke leicht bewerkstelligt werden kann.
Der Gasweg im Ventilkörper ist seitlich angeordnet, damit die Verunreinigungen aus dem Gase nicht in den Zylinder hineinkommen, was besonders häufig bei Hängelicht ein Festsetzen des Kolbens bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: Pneumatischer Gasfernzünder,
    dessen
    Ventil als Pumpenkolben ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit einem Raum (e) versehen ist, der durch eine Öffnung (k) im Gehäuse dauernd mit der Luft in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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