DE276015C - - Google Patents

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DE276015C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ Λϊ 27601 ζ,-KLASSE 55 d. GRUPPE
Firma CHR.WANDEL in REUTLINGEN.
Bei den bekannten Drehknotenfängern für die Papierfabrikation mit in schüttelnden Lagerhebeln ruhenden Sortierzylindern wird die Schüttelung gewöhnlich mittels Staffelrades bewirkt, indem dieses Rad auf das eine Ende eines Lagerhebels einwirkt, dessen- anderes Ende schwingbar gelagert ist. Zur Vermeidung des Geräusches, mit dem solche Knotenfänger in der Regel arbeiten, hat man schon ίο vorgeschlagen, den Sortierzylinder in Hebeln zu lagern, die von einer Exzenterwelle zwangläufig in schwingende Bewegungen versetzt werden, um so einen geräuschlosen Gang des Zylinders zu erzielen. Doch hat sich hierbei stets eine entsprechende Abnahme der Leistungsfähigkeit des Knotenfängers als nachteilige Folge dieser geräuschlosen Schüttelung herausgestellt.
Auch bei dem neuen Knotenfänger ist der Sortierzylinder in Tragarmen schwingbar aufgehängt und wird durch einen Exzenter- oder ähnlichen Antrieb in eine ständige auf und ab gehende Schwingbewegung versetzt, wobei durch die ständigen Massenbeschleunigungen des Zylinderinhaltes das Durchtreten der Stofffasern durch die Schlitzöffnungen des Zylinders befördert wird. Um die Leistungsfähigkeit solcher Drehknotenfänger noch weiter zu erhöhen, sind gemäß der Erfindung in der Bahn des Sortierzylinders, der in zweckmäßig oben offenen Lagern ruht, Anschläge angeordnet, die auf den abwärts gehenden Zylinder einseitig einwirken. Dabei entsteht ein Stoß auf den Zylinder, der das Durchtreten der Stoff-SS fasern durch die Zylinderwandung günstig be-40
einflußt, und es wird durch die einseitige Wirkung der Anschläge gleichzeitig eine langsame Drehung des Zylinders erzielt. Ein besonderes Getriebe für die Zylinderdrehung ist deshalb nicht erforderlich.
Zwei Ausführungsbeispiele der neuen Anordnung sind auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι und 2 zeigen in Stirnansicht und teilweisem Grundriß die eine, Fig. 3 und 4 zeigen in entsprechenden Darstellungen die zweite Ausführungsart.
Bei dem ersten Beispiel werden zwei Zylinder C, C1 von Doppelhebeln A, A1 mit oben offenen Lagern getragen. Die Doppelhebel A, A1 ruhen auf fest gelagerten Zapfen D. Ein Querarm B ist an jedem Doppelhebel A1A1 starr befestigt. Das untere Ende des Armes B ist mit einer Schleife ausgestattet, in welcher ein Exzenterzapfen E mittels Steines wirkt. Ein beliebiges Getriebe R setzt den Zapfen E in Bewegung.
Im Betrieb wird der Arm B durch den Zapfen E in Schwingbewegungen versetzt. Die Arme A, A1 schwingen ebenfalls hin und her, und die Zylinder C, C1 schwingen infolgedessen auf und ab. Die gezeichnete Antriebsvorrichtung kann an beiden Stirnenden der Maschine angebracht werden, und beide Seiten können zur Erzielung genau übereinstimmender Bewegungen in Verbindung stehen.
Auf dem Maschinengestell sind nach der Erfindung Hindernisse in der Form von Anschlägen F, F1 derart angeordet, daß sie seitlich zu den Achsen der Sortierzylinder auf die letzteren einwirken. Die Anschläge F, F1
sind durch Getriebe G, G1 und Handräder H, H1 in der Höhenlage verschiedenartig einzustellen. Auf diese Anschläge treffen die Zylinder beim Abwärtsschwingen auf, so daß ein Stoß entsteht, wobei gleichzeitig eine Drehbewegung der Zylinder im Sinne der eingezeichneten Pfeile bewirkt wird.
Durch die Anordnung zweier Zylinder auf symmetrischen Doppelhebeln wird erreicht, daß
ίο die Last des einen Zylinders die· des anderen ausgleicht, so daß für den Antrieb nur mit Massenkräften zu rechnen ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 ist nur ein Zylinder C gezeigt. An dem Teil A1 des Schwingarmes greift hier eine Feder / an, welche das Gewicht des fehlenden Zylinders C1 zu ersetzen hat. An Stelle der Feder kann auch ein entsprechend bemessenes Gegengewicht treten. Die Getriebeteile sind bei Fig. 3 und 4 im übrigen in derselben Weise ausgebildet, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1. Bei beiden Ausführungen schwingen die Zylinder ständig auf und ab, und die stoßartig wirkende plötzliche Bewegungsunterbrechung kommt durch die Anschläge F, F1 hinzu, wodurch gleichzeitig den Zylindern die erforderliche schrittweise Drehbewegung erteilt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Drehknotenfänger für die Papierfabrikation mit in Schwinghebeln ruhendem Sortierzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn des auf und ab schwingenden Sortierzylinders (C bzw. C1) ein Anschlag (F bzw. F1) angeordnet ist, um den Sortierzylinder in schrittweise Drehung zu versetzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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