DE2759610C2 - Kosmetikstift und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Kosmetikstift und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE2759610C2 DE19772759610 DE2759610A DE2759610C2 DE 2759610 C2 DE2759610 C2 DE 2759610C2 DE 19772759610 DE19772759610 DE 19772759610 DE 2759610 A DE2759610 A DE 2759610A DE 2759610 C2 DE2759610 C2 DE 2759610C2
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mine
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DE19772759610
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Peter Ing.(grad.) 8500 Nürnberg Krückel
Wolfgang Ing.(grad.) 8560 Lauf Winkler
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Schwan Stabilo Schwanhausser GmbH and Co KG
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Schwan Stabilo Schwanhausser GmbH and Co KG
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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/20Pencil-like cosmetics; Simple holders for handling stick-shaped cosmetics or shaving soap while in use

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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

Kosmetikstifte mit aus einem spitzbaren Werkstoff bzw. Holz bestehenden Schaft ein hygienischer Nachteil ins Gewicht. Die Mine ist nämlich kaum oder nur schwerlich ohne Kontaminierung herstellbar und in den Schaft einbringbar.
Der Erfindung liegt hiernach die Aufgabe zugrunde, den eingangs erwähnten Kosmetiksuft mit einer im Gießverfahren hergestellten und von einem rohrförmigen, spitzbaren Schaft fest umschlossenen Mine so weiterzuentwickeln, daß er hinsichtlich seiner Gebrauchseigenschaften den praktischen Erfordernissen besser und weitgehender Rechnung trägt als der bekannte Stift
Zu dieser Aufgabe haben ersichtlich solche Kosmetikbehälter keine Beziehung, bei denen der aus der Kosmetikmasse gebildete Auftragsstift in einer diesen umschließenden Hülse vermittels einer Mechanik verschiebbar ist, wobei der Auftragsstift durch Eingießen der Kosmetikmasse in die Hülse erzeugt sein kann :(vgl. z.B. DE-OS 2421971). Bei dieser Art von Kosmetikgeräten, die im Vergleich zu den Kosmetikstiften, von denen die Erfindung ausgeht, sehr viel aufwendiger und somit auch wesentlich teurer sind, stellt sich das mit der Freilegung der Spitze der von einem spitzbaren Rohrkörper umschlossenen Mine verbundene Problem nicht.
Zur Lösung der Erfindungsaufgabe wird bei dem eingangs erwähnten Kosmetikstift vorgeschlagen, daß der Schaft ein nahtloser Kunststoffkörper ist, daß die Minenmasse unter Ausbildung der freiliegenden Minenspitze in den Rohrkörper eingegossen ist, wobei sich die kegelförmige Mantelfläche und ein kartenförmig abgerundetes Ende der Minenspitze ausbildet.
Ein Anspitzen des Stiftschaftes zwecks Freilegung der Minenspitze ist bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Stiftes nicht mehr erforderlich, so daß auch die hiermit verbundenen, vorstehend beschriebenen Mängel in Fortfall kommen. Da bei dem erfindungsgemäßen Stift die freiliegende Minenspitze im Gießverfahren ausgeformt wird, kann ihr bereits beim Gießen der Minen die gewünschte Form verliehen werden. Auf diese Weise läßt sich auch die bei der Fertigung des bekannten Stiftes als Folge der Anspitzung am Ende der Minenspitze auftretende Abflachung bzw. kantige Ausbildung vermeiden. Durch die kartenförmige Abrundung der Minenspitze wird eine glatte und verhältnismäßig große Auftragsfläche erhalten, was insbesondere für Lippenstifte erwünscht ist.
Durch eine entsprechende Abstimmung des Formengießraumes, in welchem sich beim Gießen der Mine die Minenspitze bildet, läßt sich der bündige Übergang zwischen der Umfangsfläche der freiliegenden Minenspitze und der Mantelfläche des kegelstumpfförmigen Schaftendes erreichen.
Um das bei den bekannten Stiften vielfach beobachtete Aufbiegen des ausgeschräften, also sehr dünn auslaufenden Schaftendes zu vermeiden, ist es zweckmäßig, am Obergang vom Schaft zur Minenspitze an dieser eine kleine vorspringende Schulter auszubilden, gegen welche eine stumpfe, ringförmige Stirnfläche des Schaftes anliegt, wobei die radiale Erstreckung der Schulter der Minenspitze der Breite der Stirnfläche des Schaftes entspricht.
Der für die Herstellung des erfindungsgemäßen Stiftes verwendete nahtlose Rohrkörper kann beispielsweise aus Polyvinylchlorid, Polypropylen und Acrylnitril/Butadien/Polystyrol-Mischpolymerisaten bestehen. Da die Spitzbarkeit des Schaftes eine verhältnismäßig große Wandungsstärke voraussetzt, wirkt der den Schaft bildende Rohrkörper beim Eingießen der Minenmasse so wärmeisolierend, daß ein Schrumpfen der Mine und damit ein Ablösen der Minenmasse von der Schaftinnenwandung aufgrund zu starker plötzlicher Abkühlung nicht stattfinden kann. Dadurch wird die Mine in dem Kunststoffschaft fest, d. h. unverschiebbar festgelegt.
Von der Herstellung von Blei- und Farbstiften ist die Verwendung von spitzbaren Kunststoffschäften für den Einschluß der Mine zwar bekannt (vgl. z. B. DE-AS 17 61 201). Hierbei wird jedoch die Mine im vorgefertigten Zustand in den rohrförmigen Kunststoffschaft eingesetzt, so daß für die Freilegung der Minenspitze in einem gesonderten Arbeitsgang die Stiftspitze spanabhebend bearbeitet werden muß, woraus sich bei der Übertragung auf die Herstellung von Kosmetikstiften die eingangs genannten Nachteile ergäben.
Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Stiftes wird die Voraussetzung dafür geschaffen, daß das zu seiner Herstellung angewandte und nachfolgend noch im einzelnen beschriebene Verfahren in solcher Weise durchgeführt werden kann, daß der Keimbefal! der Mine während der Herstellung des Stiftes auf ein Minimum reduziert werden kann und somit eine Kontaminierung weitgehend vermieden wird.
Bei der Herstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann in der Weise vorgegangen werden, daß zunächst ein der Länge und dem Außenquerschnitt des Schaftes entsprechendes Rohr mit einer derartigen kegelstumpfförmigen Außenfläche an dem vorderen, d. h. der Minenspitze benachbarten Ende hergestellt wird, daß beim späteren Einsetzen dieses Endes in die !ür die Ausbildung der Minenspitze verwendete Gießform ein der gewünschten Form der Minenspitze entsprechender Gießraum freibleibt, daß hiernach ggf. die Außenmantelfläche des Rohres bearbeitet (z. B. poliert, geprägt) und anschließend das Rohr mit seinem vorderen Ende in die Gießform eingesetzt und anschließend die aufgeschmolzene Minenmasse vom rückwärtigen Ende des Rohres eingegossen wird.
Bei Anwendung der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß während der einzelnen Fertigungs- und Bearbeitungsgänge für den Stiftschaft die Mine keine Beeinträchtigung erleiden kann, weil sie erst in den Schaft eingebracht bzw. in diesem erzeugt wird, nachdem der Schaft des Stiftes fertiggestellt wird. Damit wird der der bekannten Stiftherstellung anhaftende Nachteil ausgeräumt, daß die gegen Kaltverformung verhältnismäßig empfindliche Minenmasse durch auf den Stiftschaft während dessen Bearbeitung einwirkender Kräfte (Drücke) in Mitleidenschaft gezogen wird. Ein weiterer mit der Erfindung erreichbarer Vorteil ist darin zu sehen, daß sie die Voraussetzungen für eine bakterienfreie Fertigung von Kosmetikstiften schafft.
Vor dem Eingießen der Minenmasse in den Hohlschaft kann es zweckmäßig sein, die Wandung der Bohrung mit einer fettbeständigen dünnen Isolierschicht, z. B. einer wachsabweisenden Lackierung, auszukleiden, damit Bestandteile der Minenmasse nicht in den Schaft emigrieren können.
Dio Erfindung kann für die Herstellung von Kosmetikstiften wie Lippenstifte, Lidschattenstifte, Augenbrauenstifte und Rougeauftragsstifte Anwendung finden. Es bieten sich auch dem Kosmetikbereich nahestehende Anwendungsmöglichkeiten an, so z. B, die
Herstellung von Parfumstiften, Desodorantstiften und Kühlstiften. Die Erfindung hat jedoch auch für die Herstellung von außerhalb des Kosmetikbereichs liegenden Minenstiften Bedeutung. Als Beispiel hierfür seien Klebestifte genannt, also Stifte, bei denen die Mine eine Klebstoff masse bejm Auftrag abgibt.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
Für die Herstellung des erfindungsgemäßen Stiftes wird zunächst ein Kunststoff-Rohrkörper 1 hergestellt, der so beschaffen ist, daß er sich mit einem Spitzgerät spanabhebend bearbeiten läßt. Die F i g. 1 zeigt die Ausbildung eines solchen Rohrkörpers für ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt. Am rückwärtigen Ende ist der Rohrkörper abgesetzt, so daß sich an seiner Außenseite eine Schulter 2 ergibt. Der Außenquerschnitt des vorderen Endabschnittes 3 des Rohrkörpers verjüngt sich entsprechend der in der Fig.2 in einem Längsschnitt wiedergegebenen Gießform 4, und zwar in solcher Weise, daß zwischen dem Endabschnitt 3 des in die Gießform eingeführten Rohrkörpers 1 und dem die Form nach unten verschließenden Auswerfer 5 ein Gießraum für die Ausbildung einer freiliegenden, also von dem Rohrkörper nicht bedeckten Spitze 6' der insgesamt mit 6 bezeichneten Mine verbleibt.
Nachdem der Rohrkörper 1 wie aus F i g. 2 ersichtlich in die Gießform 4 eingesetzt wurde, wird in das aus der Form herausragende rückwärtige Ende des Rohrkörpers die flüssige, d. h. aufgeschmolzene Masse zur Bildung der Mine 6 eingegossen. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, den gesamten Innenraum des Rohrkörpers 1 mit der Minenmässe auszufüllen. Der Füllstand wird sich danach richten, über welche Länge der Verbraucher erwartungsgemäß den Stift anspitzen wird.
Nach der Abkühlung und Verfestigung der Minen^ masse haftet diese fest an der Innenwandung des
ίο Rohrkörpers 1, was auf die wärmeisolierende Wirkung des Rohrkörpers während des Abkühlungsprozesses zurückzuführen ist. Vermittels des Auswerfers 5 wird der fertige Stift aus der Form 4 ausgestoßen.
Hiernach wird dann auf das rückwärtige Ende des Rohrkörpers 1 eine Zierkappe 7 und auf das vordere Ende die Schonerkappe 8 aufgesteckt (vgl. F i g. 3 und 4). wobei die an dem Rohrkörper 1 ausgebildete Schulter 2 einen Anschlag für die Zierkappe bildet.
Durch eine entsprechende Ausbildung des Gießraums für die Bildung der Minenspitze 6' läßt sich deren Form dem Charakter bzw. der Verwendung des Stiftes entsprechend anpassen.
Wie aus Fig.2 ersichtlich ist am Übergang vom Schaft 1 zur Minenspitze 6' eine kleine vorspringende Schulter 9 ausgebildet, gegen welche die stumpfe ringförmige Stirnfläche des Schaftes anliegt, wobei die radiale Erstreckung der Schulter der Minenspitze der Breite der Stirnfläche des Schaftes entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. Zusammenfassung
    Die Erfindung betrifft einen Kosmetikstift, bei dem eine Mine von einem spitzbaren Schaft fest umschlossen ist Um die mit einer Freilegung der Minenspitze durch spanabhebende Bearbeitung des Schaftes verbundenen Nachteile auszuschließen, schlägt die Erfindung vor, daß die Minenmasse unter Ausbildung der frei liegenden Minenspitze in einen nahtlosen Kunstsloffkörper eingegossen ist wobei sich ein kalottenförmig abgerundetes Ende der Minenspitze ausbildet, deren Mantelfläche in ein an die Minenspitze anschließendes kegelstumpffönniges Schaftende übergeht.
DE19772759610 1977-04-28 1977-04-28 Kosmetikstift und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE2759610C2 (de)

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