DE2756341C2 - Feldabstandhalter für Bündelleiter - Google Patents

Feldabstandhalter für Bündelleiter

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DE2756341C2
DE2756341C2 DE2756341A DE2756341A DE2756341C2 DE 2756341 C2 DE2756341 C2 DE 2756341C2 DE 2756341 A DE2756341 A DE 2756341A DE 2756341 A DE2756341 A DE 2756341A DE 2756341 C2 DE2756341 C2 DE 2756341C2
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Joseph 7921 Gerstetten Merz
Heinz Ing.(Grad.) 7300 Esslingen Schlotz
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/12Devices for maintaining distance between parallel conductors, e.g. spacer
    • H02G7/125Damping spacers

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  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft einen Feldabstandhalter für Bündelleiter, der die Merkmale des Oberbegriffes des Anspruches 1 aufweist.
Ein bekannter Feldabstandhalter dieser Art (US-PS 65 089) ist für ein Viererbündel ausgebildet Er weist daher vier im eingebauten Zustand horizontal liegende Distanzstäbe auf, die im Bereich ihres inneren Endes über je eines der bewegungsdämpfenden Gelenke mit so dem zentralen Gelenkkörper verbunden sind, der stabförmig ausgebildet ist und sich im eingebauten Zustand in vertikaler Richtung von den beiden oberen Distanzstäben zu den beiden unteren Distanzstäben erstreckt. Das äußere Ende der Distanzstäbe bildet zusammen mit einer Klemmbacke eine Klemme zur Aufnahme des zugeordneten Leiters des Bündels. Die elastische Einlage im Klemmkanal dieser Klemmen kann nur in sehr begrenztem Maße eine Längsverschiebung der Leiter relativ zueinander ausgleichen, weil sehr rasch der Zustand erreicht ist, an dem der die Klemme tragende Arm so weit aus seiner lotrechten Lage bezüglich des Seiles herausbewegt ist, daß das Seil in der Klemme festgeklemmt wird. Vor allem aber ist die Fähigkeit dieses Feldabstandhalters, Teilfeldschwingungen zu unterdrücken, ungenügend.
Teilfeldschwingungen eines Bündelleiters mit Schwingungsknoten dort, wo die Leiter durch Feldabstandhalter miteinander verbunden sind, treten nicht nur auf, wenn die Feldabstandhalter eine starre Koppelung ergeben, sondern auch bei der Verwendung von Feldabstandhaltern der vorstehend erwähnten Art und Feldabstandhaltern für Dreierbündel, bei denen der zentrale Gelenkkörper etwa in der Mitte des durch die drei Klemmen für die Leiter definierten Dreiecks liegt, so daß sich die Distanzstäbe sternförmig vom zentralen Gelenkkörper zu den Leitern des; Bündels hin erstrecken.
Da die durch Schwingungen der Leiter in vertikaler Richtung entstehenden Teilfeldschwingungen sowohl wegen der Schwingungsbeanspruchung der Leiter aJs auch der Schwingungsbeanspruchung der Armaturen störend sind, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Feldabstandhalter zu schaffen, welcher Teilfeldschwingungen möglichst weitgehend zu unterdrücken vermag. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst
Durch die bewegungsdämpfenden Gelenke zwischen den Klemmen und den sie tragenden Distanzstäben sowie durch die Anordnung des Zentrums dieser Gelenke auf der Verbindungslinie zwischen den Zentren der Klemmkanäle tritt als Schwingungswiderstand für die horizontal nebeneinanderliegenden Leiter nur die Massenkraft der Klemme und des sie tragenden Distanzstabes sowie die schwingungsbewegungsdämpfende Kraft im Gdenk auf. Da außerdem für den Fall, daß es sich bei dem Bündelleiter um ein Dreierbündel handelt, der die Klemme für den untenliegenden Leiter tragende Distanzstab lotrecht auf der durch die Klemmkanäle für die horizontal nebeneinanderliegenden Leiter definierten Ebene steht, gilt dies auch für Dreierbündel. Der Schwingungswiderstand ist deshalb bei dem erfindungsgemäßen Feldabstandhalter wesentlich geringer als bei der mit den bekannten Feldabstandhaltern vorhandenen Koppelung, woraus sich die gute Dämpfung von Teilfeldschwingungen ergibt. Hinzu kommt, daß infolge der Gelenke zwischen den Seilklemmen und den sie tragenc;p Distanzstäben bei einer Längsverschiebung der Seile relativ zueinander die Fähigkeit des Feldabstandhalters, Teilfeldschwingungen zu unterdrücken, im Gegensatz zu den bekannten Feldabstandhaltern nicht beeinflußt wird.
Bei einem Dreierbündel tritt bei Schwingungen des unteren Seiles in vertikaler Richtung als Schwingungswiderstand nur die Massenkraft des sich zum unteren Seil hin erstreckenden Distanzstabes samt Klemme und des Gelenkkörpers sowie die Dämpfungskraft der beiden Gelenke auf, welche die horizontalen Distanzstäbe mit dem Gelenkkörper verbinden. Die Massenkräfte der horizontal nebeneinanderliegenden Leiter wirken sich auf den Schwingungswiderstand nicht aus, so daß dieser relativ klein gehalten werden kann. Damit eine Längsverschiebung der Leiter relativ zueinander die Fähigkeit des Feldabstandhalters, Teilfeldschwingungen zu unterdrücken, auch durch das untere Seil des Bündelleiters nicht beeinflußt wird, ist vorzugsweise die diesen unteren Leiter erfassende Klemme ebenfalls über ein bewegungsdämpfendes Gelenk mit dem sie tragenden Distanzstab verbunden.
Für den Einsatz des erfindungsgemäßen Feldabstandhalters in einem horizontalen Zweierbündel kann man die bei einem Dreierbündel durch den unteren Leiter gebildete Masse durch eine zusätzlich am Gelenkkörper angreifende Masse simulieren. Die Verhältnisse sind dann bei Schwingungen der beiden horizontal nebeneinanderliegenden Leiter zumindest annähernd die glei-
chen wie bei einem Dreierbundel.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen erläutert. Die einzige Figur zeigt eine Ansicht des Ausführungsbeispiels.
Ein Feldabstandhalter für eine als Dreierbündel ausgebildete Freileitung weist einen zentralen Gelenkkörper 1 auf, mit dem über je ein als Ganzes mit 2 bezeichnetes Gummigelenk das eine Ende von drei Distanzstäben 3.. 4 und 5 gelenkig verbunden ist Zur Bildung dieser Gummigelenke sind die Distanzstäbe an dem mit dem zentralen Gelenkkörper 1 verbundenen Ende mit einem Klöppel 3', 4', 5' versehen, der in einem Gummikörper 12 eingebettet ist, welcher in einer vom Gelenkkörper gebildeten Pfanne liegt Wie die Fig. 1 zeigt, definieren die drei Gummigelenke 2 des Gelenkkörpers 1 mit ihrem Zentrum ein Dreieck.
Im Ausführungsbeispiel besteht der zentrale Gelenkkörper 1 aus zwei etwa dreieckförmigen Halbschalen, welche mittels Schrauben 6 aneinandergepreßt werden und zwischen sich die Gummikörper festklemmen.
Die beiden gleich ausgebildeten Distanzstäbe 3 und 4 sowie der etwas längere, im übrigen ebenfalls gleich ausgebildete Distanzstab 5 sind an ihrem vom zentralen Gelenkkörper 1 wegweisenden Ende je mit einem zweiten Klöppel 3" bzw. 4" bzw. 5" versehen, der in einem Gummikörper 9 eingebettet ist, welcher in einer an seine dem Klöppel ähnliche Außenform des Gummikörpers angepaßten Pfanne einer Seilklemme 8 liegt und zusammen mit dieser ein Gummigelenk 14 jo bildet
Die drei gleich ausgebildeten Seilklemmen 8 bilden außer der Pfanne für den Gummikörper einen Klemmkanal 10 für das zu erfassende Seil 11. Eine Schraube 13 durchdringt im Ausführungsbeispiel die J5 beiden den Klemmenkörper bildenden Teile und preßt diese an das Seil sowie den Gummikörper an.
Wie die Figur zeigt, liegt die Längsachse der beiden sich vom zentralen Gelenkkörper 1 zu den horizontal im Abstand nebeneinanderliegenden Leitern erstreckenden Distanzst'ibe 3 und 4 in der durch die Längsachse der Klemmkanäle der diese beiden Leiter aufnehmenden Seilklemmen 8 definierten Ebene. Außerdem liegen in dieser Ebene die Zentren der Gummigelenke 2 und 14, weiche diese Distanzstäbe 3 und 4 mit dem-zentralen Gelenkkörper 1 bzw. ihrer Seilklemme 8 verbinden. Der sich vom zentralen Gelenkkörper 1 nach unten erstreckende Distanzstab 5 ist symmetrisch zu den beiden Distanzstäben 3 und 4 angeordnet, und seine Längsachse steht senkrecht auf der durch die Gelenke der Distanzstäbe 3 und 4 und die Klemmkanäle ihrer Seilklemmen definierten Ebene. In der lotrecht auf dieser Ebene stehenden und durch die Längsachse des Distanzstabes 5 definierten Ebene liegen auch die Zentren der beiden Gummigelenke, welche den Distanzstab 5 mit seiner Seilklemme bzw. dem zentralen Gelenkkörper 1 verbinden, sowie die Längsachse des Klemmkanals der vom Distanzstab 5 getragenen Seilklemme 8. Der Feldabstandhalter hat also eine T-Form.
Daß die Schwingungen der Seile in vertikaler Richtung durch die Massenkräfte der anderen Seile nicht beeinflußt werden, läßt folgende Betrachtung erkennen. Geht man davon aus, daß die beiden oberen, im Abstand nebeneinanderliegenden Seile sich in Ruhe befinden und das untere Seil in vertikaler Richtung schwingt, dann tritt als Schwingwiderstand für dieses Seil nur die Massenkraft der es erfassenden Seilklemme, des Distanzstabes 5 und des zentralen Gelenkkörpers 1 sowie die Federkraft der beiden Gummigelenke 2 auf, welche ciie beiden horizontal liegenden Distanzstäbe 3 und 4 mit dem zentralen Gelenkkörper 1 verbinden. Für Schwingungen der beiden oben liegenden Seile in vertikaler Richtung tritt als Schwingv/iderstand nur die Massenkraft der Seilklemme und des sie tragenden Distanzstabes sowie die Federkraft des zugeordneten Gummigelenkes 2 des zentralen Geienkkörpers 1 auf. Gedämpft wird in beiden Fällen die Seilschwingung durch die Hysteresverluste der Gummigelenke.
Handelt es sich bei dem Bündelleiter um ein Viererbündel, dann verbindet man das obere und das untere Zweierbündel wie die beiden horizontal nebeneinanderliegenden Leiter des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels mittels je eines Geienkkörpers 1 und zwei horizontalen Distanzstäben 3 bzw. 4. Die beiden im Abstand übereinanderliegenden Gelenkkörper werden dabei starr oder über Gummigelenke mittels eines vertikalen Distanzstabes miteinander verbunden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Feldabstandhalter für Bündelleiter, die wenigstens zwei Leiter in der Anordnung eines horizontalen Zweierbündels aufweisen, mit einem zentralen Gelenkkörper, der die Distanzstäbe, die an ihrem einen Ende eine Klemme tragen, an ihrem anderen Ende mit zueinander parallelen Schwenkachsen mittels je eines bewegungsdämpfenden Gelenkes miteinander verbindet, deren Zentrum auf der Verbindungslinie zwischen dem Zentrum des Klemmkanals in der vom einen Distanzstab getragenen Klemme und dem Zentrum des Klemmkanals in der vom anderen Distanzstab getragenen Klemme liegt, dadurch gekennzeichnet, js daß die Klemmen (8) über je ein bewegungsdämpfendes Gelenk (14) mit dem sie tragenden Distanzstab (3, 4) verbunden sind, daß das Zentrum dieses Gelenkes (14) ebenfalls auf der Verbindungslinie zwischen den Zentren der Klemmkanäle (10) liegt und daß,, lalls es sich bei dem Bündelleiter um ein Dreierbündel handelt, mit dem zentralen Ge'enkkörper (1) über ein bewegungsdämpfendes Gelenk (2) das eine Ende eines lotrecht auf der durch die Klemmkanäle (10) für die horizontal nebeinanderliegenden Leiter (11) definierten Ebene stehender Distanzstab (5) verbunden ist, der an seinem anderen Ende eine Klemme (8) für den dritten Leiter des Bündels trägt
2. Feldabstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den dritten Leiter erfassende Klemm/. (8) über ein bewegungsdämpfendes Gelenk (14) mit dem sie tragenden Distanzstab (5) verbunden ist
3. Feldabstandhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über ein horizontales Zweierbündel eine zusätzliche, am Gelenkkörper (1) angreifende Masse vorgesehen ist
DE2756341A 1977-12-17 1977-12-17 Feldabstandhalter für Bündelleiter Expired DE2756341C2 (de)

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