DE2750409C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/16—Furnaces having endless cores
- H05B6/20—Furnaces having endless cores having melting channel only
Landscapes
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- Electromagnetism (AREA)
- General Induction Heating (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Induktionseinrichtung
für einen Induktions-Rinnenofen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Die Erfindung nimmt dabei Bezug auf einen Stand der Technik,
wie er sich beispielsweise aus der DE-Z Elektrowärme, Bd. 22,
Nr. 1, vom Januar 1964, "Ofentransformatoren mit Schnittband
kernen" ergibt.
Neben Magnetkernen, die aus E-, I-, U- oder L-förmigen Ble
chen geschichtet sind, finden zunehmend solche aus Schnitt
bandkernen Verwendung. Schnittbandkerne weisen geringeres Ge
wicht und Abmessungen auf, haben verbesserte elektrische Daten
und geringere Verlustwärme. Diese Vorteile werden im wesent
lichen deshalb erreicht, weil bei Bandkernen durch das Aufwic
keln des Bandes der Magnetfluß auf dem gesamten magnetischen
Weg immer in der magnetischen Vorzugsrichtung des Bandes liegt
(vgl. DE-Z Elektrowärme a. a. O.).
Schwierigkeiten bei der Verwendung von Bandkernen treten nun
dadurch auf, daß die Induktionsspule jetzt nicht mehr einfach
um einen stabförmigen Kern gewickelt werden kann, sondern
entweder der Spulendraht durch die innere Öffnung des Band
kernes gefädelt werden muß, wie es der Fachmann z. B. bei
Ringkerntransformatoren oder auch aus der US-PS 33 07 009,
Fig. 1, kennt, oder der Kern aufgeschnitten werden muß, um
eine fertig gewickelte Spule aufschieben zu können. Der
erste Fall dürfte bei Rinnenöfen nicht praktikabel sein,
denn abgesehen von der schwierigen Bewicklung des Mittel
steges des Kernes müßte dann auch der Rinnenstein teilbar
sein, um um den Induktor herum angeordnet werden zu können.
Der zweite Fall, daß der Bandkern entsprechend den Fenster
abmessungen des Transformators geformt und so aufgeschnitten
wird, daß der Induktor auf den Kern aufgeschoben werden kann,
geht aus "Elektrowärme . . .", Bild 1, hervor. Dabei muß zwangs
läufig ein wirksamer Luftspalt von ca. 0,05 mm, der den
Magnetfluß vermindert, in Kauf genommen werden. Beim Anmel
dungsgegenstand wird nun der Bandkern nicht aufgeschnitten
und die beiden Teile anschließend mit der Spule wieder zu
sammengesetzt, sondern der Trafokern besteht von vornherein
aus zwei Teilen, nämlich einem geschlossenen Außenkern (Band
kern) und einem Mittelkern aus geschichteten Blechen. Wie
jedoch unmittelbar einzusehen ist, entstehen auch hier zwei
unvermeidbare Luftspalte und zudem zwei Übergangsgebiete,
in denen der Magnetfluß zwangsläufig nicht mehr in der ma
gnetischen Vorzugsrichtung des Bandes verlaufen kann.
Ausgehend vom Bekannten liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, eine Induktionseinrichtung für einen Induktions-Rin
nenofen zu schaffen, bei dem man einen Bandkern verwenden
kann, ohne ihn aufschneiden zu müssen. Die Erfindung soll fer
ner eine mechanisch günstige Form des Gehäuses und eine gleich
mäßige Wandstärke der Rinnenauskleidung ermöglichen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die im Patentanspruch
1 gekennzeichneten Merkmale.
Der Vorteil der Erfindung ist insbesondere darin zu sehen, daß
die Induktionseinrichtung einfach zu montieren ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ent
hält das Gehäuse einen der Form des Bandkernes angepaßten,
gewölbten Unterteil und einen Oberteil. Der Vorteil dieser
Ausführungsform liegt darin, daß der gewölbte Unterteil
des Gehäuses auch mit einem kleineren Materialaufwand die
erforderliche mechanische Festigkeit erreicht, wobei auch
der Bedarf an keramischer Rinnenauskleidung gering ist.
Ferner ist es zweckmäßig, wenn der gewölbte Unterteil des
Gehäuses eine Klöpperform aufweist. Die mechanische Festig
keit des Unterteils des Gehäuses ist leichter und mit ein
facheren Mitteln gesichert und die Wandstärke der kera
mischen Rinnenauskleidung zwischen der Induktorrinne und
dem Gehäuse ist wesentlich gleichmäßiger, als bei bisher
bekannten Induktions-Rinnenöfen. Es ist vorteilhaft, wenn
der Oberteil des Gehäuses eine zylindrische oder eine ko
nische Form aufweist. Diese Form ist selbstverständlich
wenigstens im wesentlichen der Form des Unterteils ange
paßt, so daß der Oberteil des Gehäuses zweckmäßig eine
Form eines elliptischen Zylinders oder Kegelstumpfes auf
weist.
In der Zeichnung ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes
vereinfacht dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 den Schnitt I-I durch den Magnetkern und die Induk
torspule aus Fig. 2,
Fig. 2 den Magnetkern und die Induktorspule gemäß Fig. 1
im Grundriß und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine beispielsweise Ausführungs
form des Erfindungsgegenstandes.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist ein Bandkern mit der Bezugsziffer 1
bezeichnet, ein Mittelkern mit der Bezugsziffer 2 und eine
Induktorspule mit der Bezugsziffer 3. In Fig. 1 sind Ab
stützungen durch die Zahl 4 gekennzeichnet und ein Keil
durch die Zahl 5. Gleiche Teile sind in Fig. 3 mit densel
ben Bezugszahlen versehen wie in Fig. 1 und 2. Ein Unter
teil des Gehäuses ist mit der Ziffer 6 benannt, ein Ober
teil des Gehäuses mit der Ziffer 7, Flanschverbindungen
mit der Ziffer 8, eine Induktorrinne mit der Ziffer 9 und
eine Rinnenauskleidung mit der Ziffer 10. Alle zum un
mittelbaren Verständnis der Erfindung nicht notwendigen
Konstruktionsmerkmale, beispielsweise verschiedene Be
festigungselemente, sind in der Zeichnung fortgelassen
worden.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist der elliptische Bandkern 1 mittels
nicht dargestellten Mitteln mit dem Mittelkern 2 verspannt.
Die Länge des Mittelkernes 2 entspricht dem kleineren äuße
ren Durchmesser des elliptischen Bandkernes 1 und der Mittel
kern 2 ist mit beiden Enden auf der oberen Fläche des Band
kernes 1 über eine (nicht dargestellte) Isolationszwischen
lage aus kunstharzgetränktem Glasgewebe abgestützt. Der Mit
telkern 2 trägt mit Hilfe der Abstützungen 4 die Induktor
spule 3, deren unterer Teil verkeilt ist. In Fig. 1 ist nur
einer der Keile 5 sichtbar.
Fig. 3 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin
dungsgegenstandes, die derjenigen gemäß Fig. 1 und 2 ent
spricht, in der jedoch auch weitere Teile des Induktions-
Rinnenofens gezeigt sind. Der Unterteil 6 des Gehäuses ist
klöpperförmig ausgebildet und sein Grundriß entspricht der
elliptischen Form des Bandkernes 1. Der Unterteil 6 des Ge
häuses ist mit dem Oberteil 7 mit Hilfe der Flanschverbin
dungen 8 elektrisch isoliert verschraubt. Der Mittelkern 2
ist aus geschichteten Blechen hergestellt.
Claims (5)
1. Induktionseinrichtung für einen Induktions-Rinnenofen,
bestehend aus
- a) einem Transformatoraußenkern aus Bandmaterial mit magne tischer Vorzugsrichtung,
- b) einer Induktionsspule, die um den Mittelkern des Transfor matorkerns angeordnet ist und
- c) einer Rinnenauskleidung mit Gehäuse,
dadurch gekennzeichnet, daß
- d) der Außenkern als ungeteilter Bandkern (1) ausgebildet ist,
- e) der Mittelkern (2) mit seinen beiden Enden auf der oberen Fläche des Bandkernes (1) über eine Isolierzwischenlage abgestützt und dort verspannt ist,
- f) die Rinnenauskleidung (10) und das Gehäuse (6, 7) eine annähernd elliptische Querschnittsform und einen gewölbten Unterteil (6) aufweisen und
- g) der Außenkern (1) der elliptischen Form des Gehäuses angepaßt ist.
2. Induktionseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Gehäuse (6, 7) einen der Form des Bandkernes
(1) angepaßten, gewölbten Unterteil (6) und einen Oberteil
(7) umfaßt.
3. Induktionseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der gewölbte Unterteil (6) des Gehäuses eine Klöp
perform aufweist.
4. Induktionseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Oberteil (7) des Gehäuses eine zylindrische
oder eine konische Form aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1283977A CH623919A5 (en) | 1977-10-21 | 1977-10-21 | Induction channel furnace |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2750409A1 DE2750409A1 (de) | 1979-04-26 |
| DE2750409C2 true DE2750409C2 (de) | 1987-10-08 |
Family
ID=4386860
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE19772750409 Granted DE2750409A1 (de) | 1977-10-21 | 1977-11-11 | Induktions-rinnenofen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19777734575 Expired DE7734575U1 (de) | 1977-10-21 | 1977-11-11 | Induktions-rinnenofen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH623919A5 (de) |
| DE (2) | DE7734575U1 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1719069U (de) * | 1955-07-30 | 1956-03-22 | Bbc Brown Boveri & Cie | Induktions-rinnenschmelzofen. |
| US3307009A (en) * | 1962-11-30 | 1967-02-28 | Charles F Schroeder | Electromagnetic heating unit |
| DE2440190A1 (de) * | 1974-07-17 | 1976-02-05 | Bbc Brown Boveri & Cie | Induktions-rinnenofen |
-
1977
- 1977-10-21 CH CH1283977A patent/CH623919A5/de not_active IP Right Cessation
- 1977-11-11 DE DE19777734575 patent/DE7734575U1/de not_active Expired
- 1977-11-11 DE DE19772750409 patent/DE2750409A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE7734575U1 (de) | 1979-07-26 |
| CH623919A5 (en) | 1981-06-30 |
| DE2750409A1 (de) | 1979-04-26 |
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