DE275010C - - Google Patents

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DE275010C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 275010 -. KLASSE \5d. GRUPPE
JOHANNES DAEGELOW in NÜRNBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1913 ab.
Es sind bereits Prägepressen bekannt, bei denen das Einfärben des Stempels in der Weise geschieht, daß die Färbevorrichtung und die Wischvorrichtung zum Entfernen der überschüssigen Farbe des Stempels auf einem Wagen angebracht sind, der unter dem Stempel hin und her bewegt wird. Dabei muß der Wagen immer einen Leergang und einen Arbeitsgang ausführen, den Leergang, um die
ίο Färbe- und die Wischvorrichtung unter den Stempel zu bringen, und den Arbeitsgang zum Einfärben und Abwischen des Stempels. Während des Leerganges des Wagens steht der Stempel wie beim Arbeitsgang ebenfalls still. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit der Maschine beeinträchtigt. Bei der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist dieser Nachteil dadurch vermieden, daß der Träger der Färbe- und der Wischvorrichtung eine kreisende Bewegung ausführt, wobei die Einfärbebürste während ihrer Tätigkeit in achsialer Richtung hin und her geschoben wird. Ein Leergang, währenddessen der Stempel untätig verbleiben muß, ist somit vermieden. Unter sonst gleichen Arbeitsbedingungen würde eine mit der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ausgerüstete Maschine eine doppelt so große Leistung vollbringen als die mit den bereits bekannten Vorrichtungen versehenen Maschinen, da unmittelbar nach dem Arbeitsgang der Färbe- und der Wischvorrichtung der Arbeitsgang des Stempels beginnen kann.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht einer mit der Erfindung ausgerüsteten Maschine,
Fig. 3 eine Vorderansicht einer Einzelheit,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Färbevorrichtung mit der Wischvorrichtung,
Fig. 5 und 6 die Färbevorrichtung in Ansicht und Draufsicht in größerem Maßstabe.
In einem Ständer 1 ist die Antriebswelle 2 gelagert. Sie trägt an ihrem vorderen Ende eine Kurvenscheibe 3 zur zwangläufigen Bewegung des den Prägestempel 4 tragenden Preßschlittens 5. Auf der Welle 2 sitzt außerdem noch ein Kegelrad 6, das mit einem anderen Kegelrad 7 in Eingriff steht. Von den beiden Kegelrädern ist das Rad 6 nur auf der Hälfte des Umfanges mit Zähnen versehen, so daß das Rad 7 nur während einer halben Umdrehung des Rades 6 gedreht wird, während der anderen halben Umdrehung aber stehenbleibt. Die Zähnezahl der beiden Kegelräder ist so bemessen, daß das Rad 7 während seines Eingriffes mit dem Rad 6 eine ganze Umdrehung macht. Das Kegelrad 7 treibt eine Welle 8, die in dem Ständer 1 gelagert ist und an ihrem unteren Ende ein Segment 9 trägt, auf dem die Färbe- und Abwischvorrichtung angeordnet ist. Die Färbevorrichtung besteht aus einer Bürste 10, die mit Zapfen 11 und 12 in dem Farbkasten 13

Claims (2)

drehbar gelagert ist. Der Zapfen ii trägt einen mit einem Stifte 14 versehenen Kurbelarm 15. Dieser Stift 14 greift in den Schlitz 16 des einen Armes 17 eines zweiarmigen Hebels, der bei 18 seinen Drehpunkt hat. Der andere Arm ig des zweiarmigen Hebels trägt an seinem Ende eine Rolle 20, die bei Drehung des Segmentes 9 in einer Kurvenbahn 21 läuft. Der Stift 14 trägt außerdem noch eine Scheibe 22, gegen die sich eine Druckfeder 23 legt. Das andere Ende der Druckfeder sitzt auf dem Arm 17 des zweiarmigen Hebels auf und drückt so den Stift 14 und damit die Bürste in Richtung des Pfeiles 29. Außerdem stößt der Stift 14 noch bei seiner Bewegung auf einen in seiner Bahn gelegenen Anschlag 24, der mit Erhöhungen und Vertiefungen etwa nach Art eines Sperrades versehen ist. Der Farbkasten 13 nebst Bürste 10 ist zweckmäßig abnehmbar eingerichtet, damit verschiedene Farben verwendet werden können. Unmittelbar hinter der Färbevorrichtung ist die Wischvorrichtung angeordnet. Diese besteht aus einem Lederstreifen 26, der auf dem Segment 9 auswechselbar angeordnet ist. . Zum Entfernen der auf dem Lederstreifen 26 vom Prägestempel abgenommenen Farbe dient die am Gestell 1 angeordnete Reinigungsvorrichtung. Diese bestellt aus einem Filzstreifen 27, der aus einem mit Benzin oder einer ähnlichen, Farbe lösenden Flüssigkeit angefüllten Behälter 28 hervorsteht. Bei der Drehung des Wischers 26 kommt dieser unter dem Filzstreifen 27 vorbei, wobei letzterer die am Wischer 26 anhaftende Farbe von diesem wegnimmt. Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Wenn die Zähne des Kegelrades 6 in die Zähne des Kegelrades 7 eingreifen, wird die Welle 8 und damit das Segment 9 in Richtung des Pfeiles 30 gedreht. Hierbei kommt die Rolle 20 des zweiarmigen Hebels 17,18, 19 in die Kurvenbahn 21 und wird in die Höhe bewegt. Der Hebel 17 wird nach unten gedrückt und mit diesem der Kurbelarm 15. Hierdurch wird die Bürste 10 nach oben gedreht, wobei sie wagerecht steht. Diese Wagerechtstellung ist in dem Augenblick vollendet, in dem die Bürste 10 an den Prägestempel 4 kommt. Gleichzeitig stößt der Stift 14 gegen den Anschlag 24 und gleitet auf eine der in radialer Richtung angeordneten Erhöhungen. Der Stift 14 wird radial nach außen gedrückt und mit ihm die Bürste 10. Ist der Stift 14 über die Erhöhung hinweggeglitten, dann drückt ihn die Feder 23 in die der Erhöhung folgende Vertiefung des Anschlages 24, und die Bürste 10 macht die Bewegung in radialer Richtung wieder zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, als der Stift 14 über den Anschlag 24 gleitet. Die Lage dieses Anschlages 24 richtet sich nach der Länge des Prägestempels 4, ebenso wie die Kurvennut 21. Ist die Bürste 10 an dem Prägestempel 4 vorbeibewegt, so gleitet die Rolle 20 in den abwärts führenden Teil der Kurvennut 21, der Hebelarm 19 wird nach unten bewegt, der Hebelarm 17 nach oben, und unter Vermittlung des Stiftes 14 und des Kurbelarmes 15 wird die Bürste 10 nach unten in ihre Ruhelage in den Farbkasten 13 gedreht. Diese Ruhelage muß hergestellt sein, wenn die Reinigungsvorrichtung 27, 28 erreicht wird. Unmittelbar nachdem das Einfärben des Prägestempeis 4 erfolgt ist, streift der Lederstreifen 9 des Wischers die überschüssige Farbe von dem Stempel ab. Bei der weiteren Bewegung kommt der Wischer 26 unter die Reinigungsvorrichtung 27, und diese nimmt vom Wischer die vom Prägestempel 4 abgestrichene Farbe wieder fort. PatenT-A νSprüche:
1. Prägedruckpresse mit feststehendem Prägestempel und einem unter dem Stempel vorbeibewegten Träger für die Färbe- und Wischvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (9) eine kreisende Bewegung ausführt.
2. Prägedruckpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Einfärben des Prägestempels (4) besorgende Bürste (10) unter Vermittlung eines mit ihr verbundenen, über Erhöhungen und Vertiefungen eines Anschlages (24) gleitenden Stiftes (14) in achsialer Richtung während des Einfärbens hin und her bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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