DE27437C - Manschetten- und Chemisettenknopf mit Mechanik im Unterknopf - Google Patents

Manschetten- und Chemisettenknopf mit Mechanik im Unterknopf

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DE27437C
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DENDAT27437D
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M. HlNTZE in Putbus a. Rügen
Publication of DE27437C publication Critical patent/DE27437C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/28Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece
    • A44B1/32Shank inserted into counterpiece and locked by sliding or rotating

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  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. October 1883 ab.
Das Neuartige der vorliegenden Erfindung gegenüber den vorhandenen Manschetten- und Chemisettenknöpfen, an welchen zumeist mit Gelenkstücken, Drehstangen mit Schrauben, gabelförmigen Federn, elastischen Einsätzen etc. das Oeffnen und Schliefsen des Knopfes bewirkt wird, besteht im wesentlichen darin, dafs auf der Platte des Unterknopfes eine zweite mit Einschnitten versehene Platte als federnder Schieber derart angeordnet ist, dafs beim Einsetzen des Oberknopfes in den Unterknopf dieser federnde Schieber mit seiner für den Kopf des Zapfens am Oberknopf bestimmten Oeffnung sich selbstthätig vorschiebt und so den Knopf geschlossen hält, während ein an dem der federnden ■ Stelle der zweiten Platte gegenüberliegenden Ende angebrachter Hebel den federnden Schieber wieder zusammenrückt, wenn der Knopf geöffnet bezw. abgenommen werden soll.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen:
Fig. ι die Seitenansicht des Oberknopfes,
Fig. 2 die Seitenansicht des Unterknopfes mit Querschnitt, -
Fig. 3 die untere Ansicht des geschlossenen Knopfes,
Fig. 4 die Seitenansicht desselben,
Fig. 5 die untere Ansicht des geöffneten Knopfes,
Fig. 6 die Seitenansicht desselben,
Fig. 7 den Querschnitt des geschlossenen Knopfes und
Fig. 8 den Querschnitt des geöffneten Knopfes. AVie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht der Knopf aus den beiden Haupttheilen, dem Oberknopf, Fig. i, und dem Unterknopf, Fig. 2.
Den Oberknopf, Fig. i, bildet eine Platte k, auf deren unterer Seite im Mittelpunkt der Zapfen α mit dem Kopf b senkrecht angebracht ist; die Hauptplatte m des Unterknopfes, Fig. 2, ist nuthartig ausgestanzt und mit der Hülse h für den Zapfen α des Oberknopfes versehen. In der Nuth der Platte m ist eine zweite Platte n, welche bei c durch einfache Einschnitte federt, bei g angenietet. Diese als federnder Schieber angeordnete Platte η erhält durch die hakenförmigen Ansätze der Platte m ihre Führung, ist mit der Oeffnung ο für den Kopf b des Zapfens α versehen und nimmt ca. 7s der Länge der Nuth ein. Da, wo die Platte η an der der Federung gegenüberliegenden Seite bei c endet, ist der Hebel d, welcher etwas stärker ist als die Platte n, mittelst Zapfens e und um letzteren drehbar in der Nuth der Platte m angebracht.
Soll der Knopf in eine Manschette eingeknöpft werden, so wird die Hülse h des Unterknopfes durch die Knopflöcher gesteckt, der Oberknopf mit dem Zapfen α in die Hülse h geführt, wodurch beim Hineindrücken der federnde Schieber η sich selbstthätig vorschiebt, mit seiner Oeffnung 0 den Kopf b des Zapfens α umfafst und so festhält, Fig. 3 und 7.
Soll der Knopf aus der Manschette herausgeknöpft werden, so wird der Hebel d, wie die Fig. 6 und 8 zeigen, nach oben gehoben, hierdurch die Feder c der Platte η zusammengedrückt und so die Oeffnung 0 mit der Platte 11 zugleich verschoben, worauf der Kopf b
des Zapfens α frei wird und der Oberknopf abgenommen werden kann.
Damit sich der Knopf in den Knopflöchern nicht drehen kann, ist die Hülse h, des Unterknopfes mit den Flächen i kantig, nicht rund, angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die in der Nuth der Platte m als federnder Schieber angeordnete Platte n, welche durch die Einschnitte bei c als Fläche federnd gemacht worden ist, und zwar derart, dafs beim Zusammendrücken die Spitzen der ausgeschnittenen Theile c bis C6 sich über einander legen, die Fläche η durch Wölbung verkürzen, beim Aufhören des Druckes in ihre alte Lage zurückspringen und so eine Flächenfederung herstellen.
    In Combination mit i. der in der Nuth der Platte m mittelst Zapfens e und um letzteren drehbar angebrachte Hebel d, welcher, nach oben geführt, die Platte η behufs Oeffnutig des Knopfes zusammendrückt und, zurückgelegt, den Knopf schliefst, indem die Platte η wiederum aus einander geht und den Kopf b des Zapfens a umfafst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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