DE274373C - - Google Patents
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- DE274373C DE274373C DENDAT274373D DE274373DA DE274373C DE 274373 C DE274373 C DE 274373C DE NDAT274373 D DENDAT274373 D DE NDAT274373D DE 274373D A DE274373D A DE 274373DA DE 274373 C DE274373 C DE 274373C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D9/00—Stators
- F01D9/02—Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles
- F01D9/04—Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles forming ring or sector
- F01D9/047—Nozzle boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Turbinen besteht für die Bedingung stoßfreien Eintrittes des Strahles des Betriebsmittels in das Laufrad die Gleichung
u
c
sin (ß — a)
sin β
sin β
wobei u die Umfangsgeschwindigkeit des Laufrades,
c die Austrittsgeschwindigkeit des Strahles aus der Düse bzw. dem Leitapparat,
ίο β der Winkel des vorderen Laufradschaufelendes
mit der Fortbewegungsrichtung desselben, und α der entsprechende Austrittswinkel des
Strahles aus der Düse ist. Sobald diese Bedingung nicht innegehalten wird oder sobald
sich im Betrieb die einzelnen Größen so ändern, daß der Wert der Gleichung schwankt,
treten Stoßverluste an der Schaufel auf, die den Wirkungsgrad d^r Ausnutzung der Strahlenenergie
bedeutend verringern.
Die Fig. ι diene zur Erläuterung dieses Verhältnisses.
Mit y, y ist die Richtung des aus der Düse austretenden Dampfstrahles bezeichnet; c ist
die Eintrittsgeschwindigkeit des Dampfstrahles; u ist die Umfangsgeschwindigkeit des Laufrades,
d die relative Eintrittsgeschwindigkeit des Dampfstrahles.
Der Eintrittswinkel der absoluten Eintrittsgeschwindigkeit ist mit a, der der relativen
mit β bezeichnet. Letzterer gibt zugleich die Richtung an, in welcher die Schaufel auslaufen
muß, um stoßfreien Eintritt zu ermöglichen.
Der günstigste Wirkungsgrad einer Turbine wird, wie erwähnt, nur dann erreicht, wenn
die Größen u, c, β und α in dem durch die Gleichung bestimmten Verhältnis zueinander
stehen. Nun ist aber die Größe c bei Explosionsturbinen während jeden Verpuffungsvorganges
mit dem Druckgefälle stark veränderlieh, und die günstigste Ausnutzung kann deshalb
jeweils nur in dem Augenblick auftreten, in welchem c diejenige Größe hat, welche der
Konstruktion der Schaufelung zugrunde gelegt ist. Für alle anderen Größen von c müßte
die Schaufelung eine andere Form besitzen. Die Schaufelung dementsprechend veränderlich
zu machen, ist ausgeschlossen, wohl aber kann — und dies ist der Gegenstand der Erfindung
— die Düsenrichtung, also der Winkel α, derart veränderlich gemacht werden,
daß die Grundgleichung für stoßfreien Eintritt des Dampf Strahles in jedem Augenblick erfüllt
ist.
Die Erfindung besteht nun darin, daß man eine größere Anzahl von Düsen mit verschiedenen
Austrittswinkeln vereinigt und vor der Mündung der Verpuffungskammer so vorüberführt,
daß immer gerade eine Düse mit dem der Schaufelung und dem herrschenden Druckgefälle
entsprechenden Austrittswinkel zur Wirkung kommt.
In Fig. 2 ist eine solche Anordnung schematisch dargestellt. Es ist g die Mündung
einer Verpuffungskammer, h ist das Laufrad mit den Schaufeln i. Es ist nun zwischen
der Mündung g und dem Laufrad der Schieber k angeordnet, der die Düsen M1 bis m6
trägt und sich in der Pfeilrichtung dreht. Die Anordnung ist nun so, daß unmittelbar nach
der Verpuffung die dem großen Druckgefälle entsprechende, mit großem Winkel Ct1 ausgeführte
Düse mi zur Wirkung kommt, daß ferner mit sinkendem Druckgefälle immer
kleinere Düsenwinkel unter die Mündung g kommen, bis endlich der kleinste Winkel (a6)
zuletzt ausgenutzt wird. Folgt auf die Verpuffung eine Spülperiode, so kann für das
Spülluftgefälle der Düsenwinkel besonders bestimmt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Düsenanordnung für Gasturbinen, die nach dem Verpuffungsverfahren arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Düsen mit verschiedenen Austrittswinkeln während jeden Verpuffungsvorganges nacheinander vor der Verpuffungskammer vorübergeführt und zur Beaufschlagung des Laufrades benutzt wird, so daß in jedem Augenblick die dem momentanen Druckgefälle am besten entsprechende Düse zur Wirkung kommt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274373C true DE274373C (de) |
Family
ID=530744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274373D Active DE274373C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274373C (de) |
-
0
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