DE274343C - - Google Patents

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DE274343C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274343 KLASSE 7/. GRUPPE
in SPRINGFIELD5YSt1A.
Schraubenbolzenwalzmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sichr auf eine Schraubenbolzenwalzmaschine, bei der die Werkstücke einzeln mittels in einem absatzweise gedrehten Rahmen angeordneter Klemmfutter den Walzwerkzeugen zugeführt werden. Derartige Maschinen ermangelten bisher einer Vorrichtung zum Schmieren der Werkstücke, um eine Beschädigung der Werkstücke sowie der Walzwerkzeuge zu vermeiden. Nach der ίο Erfindung erfolgt diese Schmierung nun in der Weise, daß die Klemmfutter die Werkstücke auf ihrem Wege zu den Walzwerkzeugen an einer Schmiervorrichtung vorbeiführen, die Schmiermaterial auf sie aufträgt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine teilweise seitliche Ansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Draufsicht derselben,
Fig. 3 eine Draufsicht der Schmiervorrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt der letzteren.
Die ständig sich drehende Welle 28 überträgt auf die Welle 63 eine absatzweise erfolgende Drehung mittels Kurbel- und Stirnradübertragung. Die Welle 63 trägt an ihrem oberen Ende einen Klemmfutterträger 76, 77. Dieser Klemmfutterträger trägt eine Anzahl von selbstschließenden Futtern, die unter der Einwirkung von Federn 79 stehen.
Die Arbeitsstücke werden nun bei i (Fig. 2) in die Futter eingeführt, und der Futterträger wird absatzweise gedreht, so daß die einzelnen Werkstücke nacheinander in Arbeitsstellung zu den Walzwerkzeugen 100 und 101 gebracht werden, die das Gewinde auf den Werkstücken einwalzen.
In den Fig. 3 und 4 ist nun die Schmiervorrichtung dargestellt, die das ölen der Werkstücke auf ihrem Wege zu den Walzen bewirkt. Auf dem Maschinengestellteil 123 ist die ölpfanne 150 an Bolzen 152 befestigt. In das Schmiermittel der Pfanne 150 taucht eine ölübertragungsscheibe 153 ein, die auf einer Spindel 154, die von einem Arm 155 gehalten wird, sitzt. Der Arm ist an seinem hinteren Ende bei 157 auf einem Stutzen der Ölpfanne drehbar gelagert. Die Scheibe 153 trägt das Schmiermittel nach oben und bringt es in Berührung mit dem zylindrischen Mantel der Scheibe 158, die auf der Nabe des Kegelrades 162 befestigt ist, welches um einen festen Bolzen 160 drehbar ist, der ebenfalls von dem Arme 155 getragen wird, und wobei die Scheibe 153 mit der Scheibe 158 durch Zahnräder 161, 162 in Eingriff steht. Durch Schwingen des Armes 155 um den Bolzen 156 wird die Scheibe 158 gegen die Bahn 165 und von letzterer wegbewegt, um für verschiedene Werkstückgrößen eingestellt zu werden.
Die Umdrehungslaufbahn der verschiedenen Futter um die mittlere Stütz- oder Tragwelle 63 ist durch die strichpunktierte Linie 165 angedeutet. Diese Bewegung der Futter wird benutzt, um der Schmierscheibe 158 die erforderliche Drehbewegung zu geben. Auf der Nabe 159 des Rades 162 ist eine Muffe 166
befestigt, in die eine Anzahl Bolzen 167 eingeschraubt sind, die sich in die Laufbahn der sich bewegenden Futter hinein erstrecken, und zwar ist die Einrichtung im vorliegenden Falle so, daß jedes Futter C beim Schwenken in die Arbeitslage die Schmierscheibe 158 um ein Viertel einer Umdrehung dreht, welche dementsprechend öl auf den von einem der Futter gehaltenen Werkstückschaft aufbringt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schraubenbolzen walzmaschine, bei der die Werkstücke einzeln mittels in einem absatzweise gedrehten Rahmen angeordneter Klemmfutter den Walzwerkzeugen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfutter (C) die Werkstücke auf ihrem Wege zu den Walzwerkzeugen (100, ioi) an einer Schmiervorrichtung (158) vorbeiführen, die Schmiermaterial auf sie aufträgt.
  2. 2. Schraubenbolzenwalzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschmieren der Werkstücke durch eine Schmierscheibe (158) erfolgt, die von den auf ihrem Wege gegen Arme (167) der Schmierscheibennabe wirkenden Klemmfuttern (C) weitergeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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