DE274248C - - Google Patents

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DE274248C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30—PRESSES
    • B30B—PRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/28—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof
    • B30B15/281—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 274248 KLASSE 80«. GRUPPE
PAUL WERNICKE in EILENBURG.
Zusatz zum Patent 234828.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1913 ab. Längste Dauer: 6. November 1924.
Bei der durch Patent 234828 geschützten Drucksicherung an Pressen zur Herstellung von Gegenständen aus Kunststeinmasse kommen als Drucksicherungsmittel zwei aufrecht aufeinanderstehende Kurvenkörper in Anwendung, die dem auf ihnen lastenden Drucke bis zu einer gewissen Grenze Widerstand halten, bei drohender Überschreitung dieser Druckgrenze aber veranlaßt werden, sich aufeinander abzuwälzen, wobei eine Verkürzung ihrer Stützlinie stattfindet und dadurch die in der Presse eingetretene Drucküberlastung unschädlich gemacht wird.
Gemäß dem zum Hauptpatent erteilten zweiten Zusatzpatent 258227 werden die oben erwähnten Kurvenkörper durch eine sie angreifende, vom Antrieb der Presse in wagerechter Richtung hin und her bewegte Zugstange zwangläufig aufeinander so abgerollt, daß eine Preßwirkung erzielt wird. Bei dieser Ausführungsform greift die Zugstange dicht am höchsten Punkte der Kurvenkörper an. Diese Antriebsart hat sich in der Praxis als ungünstig erwiesen, weil namentlich bei hohem Hub die beiden Angriffspunkte der Kurvenkörper weit voneinander entfernt liegen und die letzteren daher in ähnlicher Weise wie ein Kniehebel unter einem ziemlich spitzen Winkel zusammengeholt werden müssen. Infolgedessen ist beim Pressen ein sehr hoher Reibungswiderstand zu überwinden, und es wird dadurch viel Kraft vergeudet.
Diesem Mangel soll gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß an den Seitenflächen der Kurvenkörper, und zwar dicht an ihrem Umfange, vorstehende Zähne angebracht sind, welche von als Zahnstangen ausgebildeten Zugstangen bei deren Hin- und Herbewegen der Reihe nach erfaßt werden und dadurch bewirken, daß die Kurvenkörper fortwährend in geringer Entfernung von der senkrechten Druckachse angetrieben werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise an einer Handpresse in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, dargestellt.
Die beiden Kurvenkörper c, d sind unterhalb eines um eine Mittelachse f drehbaren Preßtisches g angebracht, wobei der untere Kurventeil in dem feststehenden Widerlager a und der obere in dem beweglichen Widerlager b seinen Drehpunkt hat. An den Seitenflächen des unteren Kurvenkörpers d sind dicht an derem Umfange in gleichmäßigem Abstande voneinander vorstehende Zähne h angebracht, die mit zwei Zahnstangen i in solcher Verbindung stehen, daß beim Hin- und Herbewegen der letzteren die an dem Kurvenkörper d befindlichen Zähne h der Reihe nach in die Zahnlücken der Zahnstangen i eingreifen und aus ihnen austreten, wodurch
bewirkt wird, daß die beiden durch Verzahnung o. dgl. miteinander verbundenen Kurvenkörper fortwährend in geringer Entfernung von der senkrechten Druckachse angegriffen werden, so daß infolgedessen mit verhältnismäßig geringer Kraft eine große Druckwirkung ausgeübt werden kann. Die Zugstange i steht durch einen an sie angelenkten Arm k mit einem an der Presse drehbar angebrachten ίο Handhebel I in gelenkiger Verbindung und wird von zwei Lenkern m getragen, welche bewirken, daß die Zugstange entsprechend steigend und fallend immer wagerecht geführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausführungsform der Drucksicherung für Pressen zur Herstellung von Gegenständen aus Kunststeinmasse nach Patent 234828, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Seitenflächen der Kurvenkörper, und zwar dicht an ihrem Umfange, vorstehende Zähne (K) angebracht sind, welche von als Zahnstangen ausgebildeten Zugstangen (i) bei deren Hin- und Herbewegen der Reihe nach so erfaßt werden, daß die Kurvenkörper (c, d). fortwährend in geringer Entfernung von der senkrechten Druckachse angetrieben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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