DE274145C - - Google Patents

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DE274145C
DE274145C DENDAT274145D DE274145DA DE274145C DE 274145 C DE274145 C DE 274145C DE NDAT274145 D DENDAT274145 D DE NDAT274145D DE 274145D A DE274145D A DE 274145DA DE 274145 C DE274145 C DE 274145C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/40Expansion mandrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/24Tool holders for a plurality of cutting tools, e.g. turrets
    • B23B29/26Tool holders in fixed position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 274145 -KLASSE 49«. GRUPPE
JAMES HARTNESS in SPRINGFIELD5YSt-A.
Werkstückhalter für Metallbearbeitungsmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. August 1912 ab.
Bei Metallbearbeitungsmaschinen, bei denen das Werkstück auf beiden Seiten bearbeitet wird, muß das Werkstück, nachdem es auf einer Seite bearbeitet worden ist, von dem Werkstückfutter abgenommen, umgekehrt und in dem Futter wieder befestigt werden, wodurch natürlich Zeit verloren geht. Der Werkstückhalter gemäß vorliegender Erfindung ist daher so eingerichtet, daß nach der Bearbeitung der
ίο einen Seite des Werkstücks letzteres schnell umgekehrt werden kann, so daß ohne jeden Zeitverlust auch die andere Seite des Werkstücks bearbeitet werden kann.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den einen Werkstückhalter sowie durch einen Werkzeughalter und Fig. 2 ein Schnitt nach 2-2 in Fig. 1; Fig. 3 bis 7 sind Einzelheiten; Fig. 8 ist eine Draufsicht auf einen Teil einer mit dem neuen Werkstückhalter ausgerüsteten Drehbank; Fig. 9 ist eine Endansicht des Werkstückhalters.
In Fig. 8 ist mit 10 ein viereckiger Revolverkopf bezeichnet, der an jedem Ende zwei Werkzeughalter 11, 12 trägt, so daß zwei Werkstücke, die in Fig. 8 mit χ und y bezeichnet sind, gleichzeitig bearbeitet werden können. Die Werkstücke werden von drehbaren Spindeln 13 und 14 gehalten. Die Spindeln sind Hohlspindeln und mit einem Zahnrad 15 versehen (Fig. 1), durch welches ihre Drehung erfolgt.
Der neue Werkstückhalter besteht aus der umkehrbaren Spindel 17 (Fig. 7) und dem diese Spindel aufnehmenden Halter 16. Der Schaft 18 dieses Halters wird in die Hohlspindel 13 eingesteckt und durch einen Keil 19 an der Drehung verhindert (Fig. 1). An seiner Stirnfläche ist der Halter 16 mit einer Nut 20 versehen, die eine Mitnehmerplatte 21 aufnimmt, die sich in der Nut verschieben läßt. Die Mitnehmerplatte wird durch eine Stirnplatte 22 (Fig. 1 und 4) in Stellung gehalten. Der Halter 16 ist ferner mit einer zylindrischen konzentrischen Bohrung 23, die Mitnehmerplatte 21 mit einer elliptischen Bohrung 24 versehen (Fig. 5). In die Bohrung 24 springen zwei Schaltzähne 25 vor.
Das Werkstück, welches in der Zeichnung als ein Zahnrad dargestellt ist, ist mit einer mittleren rechtwinkligen Öffnung versehen, so daß es auf den entsprechend gestalteten Mittelteil α der umkehrbaren Spindel 17 aufgeschoben werden kann. Die Enden b der Spindel 17 sind zylindrisch gestaltet und gleich lang gemacht. Außerdem haben sie denselben Durchmesser, so daß die Spindel 17 mit jedem Ende in die zylindrische Bohrung 23 des Halters 16 eingesteckt werden kann (Fig. 1). Zwischen dem kantigen mittleren Teil α der Spindel 17 und den zylindrischen Enden b befinden sich Teile c, deren jeder mit zwei Zähnen oder Ansätzen d versehen ist, welche mit den Schaltzähnen 25 der Mitnehmerplatte 21 in Eingriff treten können. Wie Fig. 1 zeigt, wird das Werkstück auf den Mittelteil α der Spindel 17 aufgeschoben, die dann durch die Bohrung 24 der Mitnehmerplatte in die zylindrische Bohrung 23 des Halters 16 hineingeschoben wird. Wenn dann der Halter 16 mit der Spindel 13 gedreht wird, so wird die Mitnehmerplatte ein wenig in der einen oder anderen Richtung verschoben, wodurch die Schaltzähne 25 mit gleichem Druck an die An-

Claims (1)

  1. Sätze d der Spindel 17 angedrückt werden (Fig. 3)·
    Der Werkzeughalter 11 (Fig. i)' besteht aus einem mit einer mittleren Öffnung 31 versehenen Block 30, der gegenüber dem Werkstückhalter so angeordnet ist, daß das äußere Ende b der Spindel 17 in die Bohrung 31 eintritt, wodurch die Spindel 17 an seitlicher Bewegung verhindert wird. Die Bohrung 31 ist mit einer Buchse 32 versehen, in welche das Ende b der Spindel 17 glatt eintritt, so daß sich die Spindel drehen kann. Das äußere Ende der Bohrung 31 hat einen größeren Durchmesser als der Teil c der Spindel 17. In das hintere Ende der Bohrung 31 tritt eine Kolbenstange 33 ein, die durch eine Schraubenkappe 34 hindurchgeführt ist und an ihrem Ende einen Kolben 35 trägt, der von einer Druckfeder 36 an das Ende der Spindel 17 angedrückt wird.
    Durch diesen Druck wird die Anlagefläche e der Spindel 17 (Fig. 7) gegen eine Anschlagfläche 26 in dem Halter 16 angedrückt. Wenn der Schneidstahl zurückgezogen wird, so wird die Kolbenstange 33 von der Feder 36 vorgeschoben, wodurch der mit einem Dichtungsring 37 versehene Kolben 35 durch die Buchse 32 hindurchgedrückt und diese gereinigt wird und gleichzeitig die Spindel 17 in dem Halter 16 in Stellung gehalten wird. Die Schneidstähle sind in Fig. 1 mit 38 und 39 bezeichnet.
    Fig. 8 zeigt die Bearbeitung zweier Werkstücke χ und y auf verschiedenen Seiten. Die Schneidstähle werden in bekannter Weise vorgeschoben, und der Revolverkopf 10 wird in bekannter Weise gedreht, jedesmal, nachdem die Schneidstähle zurückgezogen worden sind.
    Pa ten τ- Anspruch:
    Werkstückhalter für Metallbearbeitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus einem mit einer drehbaren Hohlspindel (13) gekuppelten Hohlkopf (16) besteht, in dessen Hohlraum wechselweise das eine und das andere Schaftende eines umkehrbaren Dornes (17) geschoben werden, kann, welcher mit seinem zwischen den Schaftenden vorgesehenen Teil zum Tragen und Halten des Werkstückes dient, so daß dieses nach der Bearbeitung seiner einen Seite, ohne von dem Tragdorn entfernt zu werden, zusammen mit dem Dorn umgedreht und hierauf von neuem in den Hohlkopf gelagert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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