DE2736249B2 - Vorrichtung zum Aufschneiden der Schlingen von Schiingenware mit schlingenfreier Warenbahnkante - Google Patents
Vorrichtung zum Aufschneiden der Schlingen von Schiingenware mit schlingenfreier WarenbahnkanteInfo
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Description
Schlingenflorware wird zur Erzielung aufgeschnittener Schlingen oder Noppen, insbes. zur Erzielung eines
Plüsch- oder Samteffektes, dadurch geschoren, daß von jeder Schlinge der Schiingenkopf abgeschnitten wird.
Dies führt zum Verlust einer beträchtlichen Garnmenge, die für andere Zwecke nicht weiterverwendet werden
kann. Das öffnen der Schlingen von mit einer Rückenschicht versehener Schlingenflorware, wie sie
für Teppiche verwendet wird, wird daher auf diese Weise nicht mehr vorgenommen.
Aus der DE-PS 70 404 ist eine Vorrichtung zum Aufschneiden der Flornoppen von Schlingenflorware
bekannt, bei der, ähnlich wie bei anderen Floraufschneidevorrichtungen,
ein sich schnell drehender Schneidrotor, der auf einer Welle mit nebeneinander auf Lücke
stehenden Schneidrädern besteht, vorgesehen ist, an welchem die Schlingenflorware in gespanntem Zustand
über die Kante einer zur Achse des Schneidrotors parallelen Schiene derart hinweggeführt wird, daß die
vorstehenden Schneidklingen nur die sich gerade auf der Schiene befindenden und zur Rotorachse hin
gerichteten Florschlingen erfassen und aufschneiden
ίο können. Die Schiene ist in einem solchen Abstand vom
Rotor gehalten, daß die Florrücken bzw. die Rückenschicht normalerweise nicht eingeschnitten werden.
Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß jede Schlinge oder Noppe nur ein einziges Mal die Chance
is hat, von einem Messer erfaßt zu werden, weshalb nicht
sichergestellt ist, daß jede Schlinge auch tatsächlich
aufgeschnitten wird. Fernerhin besteht die Gefahr, daß in den Warenrücken eingeschnitten wird, sofern die
Rückenschicht etwas weit in den Flor hineinsteht
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist die im Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannte Vorrichtung
(DE-OS 25 01 804) geschaffen worden, die auch mit einem mit vorstehenden Schneidklingen versehenen
Schneidrotor arbeitet, zu dessen beiden Seiten angeordnete Führungsrollen für die abstandsgerechte Zu- und
Abfuhr der über den Rotor hinwegzuführenden Schlingenflorware sorgen. Auf dem Schneidrotor sind
neben den Schneidklingen als Schneidschutz dienende, über die Schneide radial vorstehende Schnittiefen-Begrenzungsblätter
vorgesehen. Die Schlingenflorware kann so den Rotor teilweise umschlingend über diesen
hinweggeführt werden. Die die Flornoppen aufweisende Seite der Rückenschicht wird dabei vom Rotor her
im notwendigen Abstand von den Schneidklingen gehalten. Die Schiingenware kommt mit dem Rotor
nicht nur in einen sehr schmalen Umfangsbereich in Berührung, sondern umschlingt diesen längs eines mehr
oder minder großen Umfangsstückes, ohne daß dadurch die Gefahr heraufbeschworen wird, daß die Schneidklingen
in die Rückenschicht eindringen, weil diese von der Rotorseite her von den Schneidklingenspitzen radial
weggedrängt werden. Durch die größere Umschlingung des Rotors können jeweils eine größere Anzahl von
Schneidklingen nacheinander mit jeder Schlinge in Eingriff kommen, um sie aufzuschneiden. Daher kommt
es praktisch nicht mehr vor, daß Florschlingen nicht aufgeschnitten werden.
Sollen die Schlingen einer Schiingenware mit einer schlingenfreien Webkante auf einer solchen Vorrichtung
aufgeschnitten werden, besteht jedoch die Gefahr, daß die schlingenfreie Warenbahnkante von den
Messern erfaßt wird, wenn diese über den mit Schneidklingen versehenen Bereich des Schneidrotors
führt, weil die Schiingenware sich im Kantenbereich gegen die Rotorachse zu legen trachtet.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, die zuvor bekannte Vorrichtung dahingehend weiter
zu entwickeln, daß die Gefahr des Einritzens oder Einschneidens der schlingenfreien Warenbahnkante
weitgehends gebannt ist. Dabei soll sichergestellt bleiben, daß die Schlingen der Schiingenware wirksam
aufgeschnitten werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei der zuvor genannten Vorrichtung vorgesehen, daß an mindestens
einem Ende des Schneidrotors eine zwischen die Reihen der Schneidklingen reichende Kantenschutzeinrichtung,
welche die Warenbahnkante der Schiingenware außer Berührung mit den Schneidklingen hält, und eine
Steuereinrichtung, welche den Rand der Warenbahnkante und/oder des Schiingenbereiches abtastet und die
Kantenschutzeinrichtung in axialer Richtung des Schneidrotors entsprechend der Einlauflage der Schlingenware verstellt, vorgesehen sind.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann die Kantenschutzeinrichtung eine Vielzahl von die Schneidklingen überragende, in axialer Richtung des Rotors
verschiebbare Finger aufweisen, die zwischen den Reihen der Schneidklingen angeordnet sind.
Dabei weist die Oberseite der Finger zweckmäßigerweise ein Zägezahnprofil auf, das zum Ende des
Schneidrotors hin geneigt ist
Durch das Vorsehen ereer Kantenschutzeinrichtung,
die die Warenbahnkante in ausreichendem Abstand von den Schneiden halten kann, und durch deren Verstellung
aufgrund einer Abstastung der Warenbahnkante läßt sich deren Beschädigung durch den Schneidrotor
vermeiden, ohne daß auf die Verwendung eines teilweise umschlungenen Schneidrotors verzichtet werden muQ. Durch die Steuerung der Xantenschutzeinrichtung wird erreicht, daß der ganze mit aufzuschneidenden Schlingen versehene Bereich der Schiingenware
tatsächlich aufgeschnitten wird.
Die Verwendung einer Vorrichtung zur seitlichen, die Gewebekanten freilassenden Begrenzung der Scherwirkung von Scherwerkzeugen bei Tuchschermaschinen ist
bekannt (DE-AS 11 56 751). Bei dieser Vorrichtung wird
dies durch die Gegeneinanderbewegung eines Scherorgans und eines der Zuführung des Gewebes dienenden
Anlagetisches quer zur Vorschubrichtung des Gewebes erreicht, wobei einerseits die Steuerung der Verschiebung des Scherorgans laufende Gewebekante überwachende Abtasteinrichtung und andererseits die Steuerung der Verschiebung des Anlagetischs durch eine
weitere die über die gegenüberliegende Endkante des Anlagetisches laufende Gewebekante überwachende
Abtasteinrichtung derart erfolgt, daß jeweils ein Randstreifen der gewünschten Breite außerhalb des
Wirkungsbereiches des Scherorgans liegt Die Ausbildung dieser bekannten Vorrichtung läßt deren Anwendung bei der gattungsgemäßen Schneidvorrichtung,
deren Rotor teilweise umschlungen ist, nicht zu.
Eine weitere, eine Einstellung der Finger besonders einfach ermöglichende konstruktive Ausgestaltung der
Kantenschrtzeinrichtung sieht vor, <!aß die Finger mit
einem Ringflansch verbunden sind, der auf einer auf der Rotorwelle in axialer Richtung verschiebbaren, nicht
mitrotierenden Büchse drehbar so gelagert ist, daß er axialen Verschiebungen cter Büchse folgt. Das Stellglied
der Steuereinrichtung braucht nur auf die Büchse einzuwirken.
Hierzu kann zweckmäßigerweise eine sich am Maschinengestell abstützende Kolben-Zylinder-Einheit
vorgesehen sein, du: mit einem Kantenfühler, der auf die Kolbenzylindereinheit im Sinne einer Nachlaufsteuerung einwirkt, fest verbunden ist Auf diese Weise lassen
sich präzise die erforderlichen Stellkräfte aufbringen.
Im letzteren Fall ist die Ausbildung zweckmäßigerweise derart getroffen, daß der Kantenfühler einen die
Nachlaufsteuerung beeinflussenden Luftstrom mit zwei getrennten Steuerfahnen verändert, von denen die eine
Steuerfahne die Warenbahnkante und die andere Steuerfahne den Rand des Schiingenbereiches abtastet.
Ausführungsbeisoiele der Erfindung sind nachfolgend
anhand einer schemacischen Zeichnung näher erläutert Es zeigt
Fig.2 einen Teilschnitt eines der Schneidrotoren
längs der linie 2-2 in F i g. 3,
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Schneidrotor gemäß Fig.2,
F i g. 4 einen Querschnitt des Schneidrotors längs der Linie 4-4 in F ig. 3,
F i g. 5 ein Steuerschema,
F i g. 6 eine F i g. 2 ähnliche Ansicht einer abgewandelten Warenbahnkanten-Abtastvorrichtung,
F i g. 7 und 8 Teilansichten der Vorrichtung gemäß
Fig.6 zur Darstellung verschiedener Positionen der
Warenbahnkantenfühlers,
F i g. 9 einen Teilschnitt des Kantenfühlers längs der is Linie 9-9 in F i g. 6, und
F i g. 10 eine Ansicht des Kantenfühlers gemäß F i g. 6 von rechts gesehen.
die Schlingen aufgeschnitten werden, s.a einer gleichfalls
nicht gezeigten Aufwickelrolle geführt Zum Antrieb
der die Schiingenware 10 von der Abwickelrolle
abziehenden Walze 18 dient ein Motor 16, der auch eine
10 durch die Maschine zu ziehen.
Die Walze 18 wird direkt vom Motor 16 über einen Riemen 22 angetrieben, während die Walze 20 über
einen Kuppungskasten 24 mittels eines Riemens 25 in Drehung versetzt wird. Zwei Kupplungskästen 24 und
26 übertragen die Antriebskraft von einem Riemen 28, der mittels eines Führungsrades 30 angetrieben wird,
welches seinerseits über einen Riemen 32 vom Rotor 16 angstrieben ist Über den Kupplungskasten 26 wird
Antriebsenergie an einen anderen Bereich der Maschine, der nicht Teil der Erfindung ist abgegeben.
getrennten Motoren 34 und 36 angetrieben. Nahe jedem
und 14 entfernt, die sich während des Aufschneidens der
leerlaufende Rollen 42 und mit Gewinde versehene
umfaßt Kantenfühler 46 und arbeitet vorzugsweise
pneumatisch, um an jedem der Schneidrotoren 12 und
14 eine Webkantenschutzeinrichtung 48 einzustellen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform sind mindestens zwei Schneidrotoren zum Aufschneiden der
Schlingen vorgesehen, u;n die Produktionsgeschwindigkeit ausreichend hoch wählen zu können. Die Anzahl
der Schneidrotoren liegt im Anwendungsbereich der Vorrichtung und bildet keinen Teil der Erfindung. Die
Ausbildung der Schneidrotoren 12 und 14 und deren Verwendung gehen aus der DE-OS 26 01 804 hervor.
Jeder Schneidrotor 12 und 14 hat am Umfang achsparallele Nuten, in die Schneidklingen 50 und
Schneidtiefen=Begrenzungsbläüer abwechselnd aufnehmende Schneidsegmente eingesetzt sind, wie in der
DE-OS 26 01 804 beschrieben. In Nuten eines seitlichen
Ringflansches 52 ist zwischen jeder Reihe von Schneidklingen ein F:nger 54 zum Schutz der Webkante
verschiebbar angeordnet, der eine mit Sägezahnprofil versehene Oberseite 56 hat und dessen Zähne unter
einem Winkel von der Webkante weg ausgerichtet sind.
um eine seitliche Zugwirkung auf die Webkante auszuüben. Alle Finger 54, an jeweils einem Ende der
Schneidrotoren, sind mit dem Ringflansch 52 verbunden, der mit dem jeweils zugehörigen Schneidrotor gemeinsam
drehbar ist, weil, er mit einem an der Rohrstirnfläche angeschraubten Kragen in Eingriff steht, und sich
auf der Lagerbüchse 60 der Rotorwelle 64 über ein Lager 62 abstützt. Die Büchse 60 ist mit Hilfe eines
Arbeitszylinders 66 koaxial zur Rotorwelle 64 verschieblich, um die Webkantenschutzeinrichtung aus
weiter unten im einzelnen erläuterten Gründen weiter nach innen oder außen zu bewegen. Die Kolbenstange
68 des Arbeitszylinders ist mittels Bolzen und Mutter 72 an einer am Maschinenrahmen befestigten Konsole 70
befestigt, während der Zylinder 66 an eine Verbindungstraverse 74 angreift, welche die Büchse 60 axial
verschiebt, um die Webkantenschutzeinrichtung zu verstellen. Zur Stabilisierung der Gleitbewegung der
Webkamenschuizvorricniungen bewegi die Verbindungstraverse
74 auch ein Lagerelement 76, welches teleskopartig auf eine feste Stange 78 aufgeschoben ist.
Auch der Kantenfühler 46 ist mit Hilfe einer Stützkonsole 80 an der Verbindungstraverse 74
befestigt und mit dieser bewegbar.
Wie den Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, wird der Kantenfühler 46 pneumatisch betrieben und ändert in
Abhängigkeit von der Lage der Webkante 82 der Schiingenware 10 den Druck, der auf eine unter
Federspannung stehende Membran 84 ausgeübt wird, um die Stellung eines als Vierwegeventil ausgebildeten
Ventils 86 zu verändern. Letzteres steuert die Luftströmung aus einem Behälter 88 zu dem in beiden
Richtungen wirksamen Arbeitszylinder 6b, um die Kantenschutzeinrichtung 48 in die richtige Lage
gegenüber der abgetasteten Warenbahnkante 82 zu bringen. Der Kantenfühler 46 ist eine handelsübliche
Einrichtung, die mit Luft aus einem Gebläse 90 arbeitet, um einen Druckunterschied zu erzeugen, der die unter
Federvorspannung stehende Membran 84 bewegt.
Mit jedem der Finger 54 ist ein Fortsatz 92 einstückig verbunden, der ein Hindurchfallen der im Schneidprozeß
befindlichen Schiingenware zwischen den Fingern 54 und den Schneidklingen 50 verhindert.
In den Fig. 6 und 10 ist ein abgewandelter
Kantenfühler 46 dargestellt, der den Rand des Schiingenbereichs der Ware wahrnimmt, wenn die
Warenkante eine vorher bestimmte Breite nicht erreicht. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel tastet
der verbesserte Kantenfühler 46 den Rand des Schiingenbereichs ab, wenn nicht die Warenbahnkante
weniger als 25,4 mm (1 Zoll) breit ist, denn dann nimmt der Kantenfühler stattdessen automatisch den Rand der
Webkante wahr. Bei dieser Ausführung ist die Aufgabe der Bedienungsperson erleichtert, da eine Notwendigkeit
für eine ständige Anpassung an variierende Warenbahnkantenbreiten besteht. Außerdem fällt nicht
Ausschuß an, wenn die Bedienungsperson übersehen hat, die notwendige Einstellung vorzunehmen.
Wie der oben beschriebene Kantenfühler ist auch der abgewandelte Kantenfühler an einer Stützkonsole 80
befestigt und mit ihr bewegbar. Zu dessen Abstützung ist ein Stützblock 100 mit der Stützkonsole 80
verbunden, in welchem öffnungen 104 ausgebildet sind,
die Stangen 106 bzw. 108 aufnehmen, auf denen weitere
Stützblöcke 110 und 112 sitzen, an denen jeweils ein Stützlenker 114 bzw. 116 befestigt ist Mit der
Unterseite des Stützblocks 112 ist eine Steuereinheit 118 verbunden, über die der auf die Membran wirkende
Luftdruck gesteuert wird. Dazu sind zwei Steuerfahnen 120 und 122an denStützplattcn 114 und 116 angelenkt.
Unterhalb des Anlenkungspunktes der Steuerfahnen ist an den Stützlenkern außerdem eine Warenbahnfüh·
rungsplatte 124 angebracht, die den Rand der Schiingenware abtastet und auf die Schneidrotoren 12
und 14 führt. Mit der Steuerfahne 120 ist ein verstellbares Gegengewicht 126 derart verbunden, daß
sie nach oben gedrängt wird. Mit der Unterseite der
to Steuerfahne 122 ist ein Fühler 128 verbunden, der mit
dem unter der Warenbahnfühningsplatte 124 hindurchlaufenden
Schiingenware 10 in Berührung steht. Der Fühler 128 ist mittels einer auf seine Unterseite
einwirkende Stellschraube 130 veränderbar, um die Stellungen der Steuerfahne 122 im Verhältnis zu einer
Luftrückströmöffnung 132 zu verändern.
Der abgewandelte Kantenfühler ist so konstruiert, daß er den Rand des Schiingenbereichs der Schlingenware a'uiaMci, wenn liiuiii die Warciikanie schrnaier im
als eine bestimmte Breite, denn dann bewirkt er automatisch, das Abtasten und Steuern der Außenkante
der Schiingenware. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Mindestbreite der Warenbahnkante etwa
24,4 mm (I Zoll).
Diese Vorrichtung arbeitet wie folgt:
In den F i g. 6 bis 8 sind die drei Grundstellungen der Schiingenware dargestellt, die bei der Zufuhr zu den
Sehne, iiotoren 12 oder 14 bestehen können. Fig.6
zeigt den Zustand, bei dem die Breite der Warenbahnkante das gewünschte Ausmaß hat, während F i g. 7 den
Zustand zeigt, bei dem die Kante zu schmal ist und Fi g. 8 den Zustand, bei dem div; Randbreite größer als
die an sich vorgesehene Breite ist.
Wie bei dem in den Fig. 1 bis 5 gezeigten
J5 Ausführungsbeispiel werden die Kantenschutzeinrichtungen
vom gleichen Schaltkreis gesteuert, wie er in F i g. 5 dargestellt ist. Dabei wird Luft dem Kantenfühler
durch eine Leitung 134 zugeführt und durch eine Leitung 136 zur Membran 84 zurückgeleitet. Die
Membran 84 steuert ihrerseits die Stellungen des Ventils 86 zur Steuerung und Strömung des Hydraulikmittels
durch eine Leitung 138 zum Kolben 66 und zurück durch die Leitung 136.
In F i g. 6 hat die Warenbahnkante 82 die gewünschte
J5 Breite, so daß ihr Rand die Steuerfahne 120 in der
vorherbestimmten Stellung hält bei der sie so mit der Steuerfahne 122 zusammenwirkt, daß der gewünschte
Druck auf die Membran 84 wirkt, um die Kantenschutzeinrichtung 48 in die richtige Lage zu bringen. Wenn die
so Breite der Warenbahnkante 82 unter das gewünschte Maß absinkt, nimmt die Steuereinrichtung eine Svellung
ähnlich der in F i g. 7 gezeigten ein, bei der die Steuerfahne 120 durch das Gegengewicht 126 in eine
Stellung geschwenkt ist, bei der sie die Luftströmung
durch die Luftrückströmöffnung 132 steuert, während die Steuerfahne 122 durch die Wirkung des Fühlers 128,
der auf den Schlingen der Schiingenware 10 entlangwandert,
im Uhrzeigersinn aus der Steuerstellung herausgeschwenkt ist Wenn umgekehrt die Breite der
Warenbahnkante zunimmt, herrscht der in Fig.8
gezeigte Zustand, bei dem die Warenbahnkante entgegen der Vorspannung durch das Gegengewicht
126 bewirkt, daß die Steuerfahne 120 im Uhrzeigersinn
aus ihrer Steuerstellung gegenüber der Luftrückströmöffnung geschwenkt ist und der die Schlingen
wahrnehmende Kantenfühler durch das Gewicht der Vorrichtung unterhalb des Anlenkungspunktes unter
Anordnung des Fühlers 128 auf der Warenbahnkante 82
entgegen dem Uhrzeigersinn in eine Steuerstellung geschwenkt ist. Die oben beschriebene Bewegung der
Steuerfahnen 120 und 122 erfolgt vorwärts und rückwärts, je nach der Breite der Warenbahnkante. Die
Warenbahnkante solite nach Möglichkeit immer oberhalb einer bestimmten Breite liegen, so daß der die
Schlingen wahrnehmende Kantenfühler die Stellung der
Kantenschutzeinrichtung steuert.
Die Gefahr, daß die rotierenden Schneidklingen in die
Warenbahnkante der Schiingenware einschneiden, ist bedeutend verringert, weil nicht nur die Warenbahnkante
geschützt wird sondern gleichzeitig Falten und Kräuselungen geglättet werden.
Hierzu 6 Blptt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Aufschneiden der Schlingen von Schiingenware mit schlingenfreier Warenbahnkante,
umfassend einen in einem Maschinengestell gelagerten, angetriebenen, mehrere Reihen radial
vorstehender Schneidklingen aufweisenden Schneidrotor und eine Zuführeinrichtung, welche die
Schiingenware über den Schneidrotor, diesen teilweise umschlingend hinwegführt, dadurch
gekennzeichnet, daß an mindestens einem Ende des Schneidrotors (12, 14) eine zwischen die
Reihen der Schneidklingen (50) reichende Kantenschutzeinrichtung (48), welche die Warenbahnkante
der Schiingenware (10) außer Berührung mit den Schneidklingen (50) hält, und eine Steuereinrichtung,
weiche den Rand der Warenbahnkante und/oder des Schiingenbereichs abtastet und die Kantenschutzeinrichtung
(48) in axialer Richtung des Schneidrotors (12, 14) entsprechend der Einlauflage der
Schlingenware (10) verstellt, vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kantenschutzeinrichtung (48) eine Vielzahl von die Schneidklingen (50) überragende, in
axialer Richtung des Rotors (12, 14) verschiebbare Finger (54) aufweist, die zwischen den Reihen der
Schneidklingen (50) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (56) der Finger (54) ein
Sägezahnprofil aufweist, das zum Ende des Schneidrotors (12,14) hin geneigt ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (54) mit einem
Ringflansch (52) verbunden sind, der auf einer auf der Rotorwelle (64) in axialer Ric!- *ung verschiebbaren,
nicht mitrotierenden Büchse (60) drehbar so gelagert ist, daß er axialen Verschiebungen der
Büchse (60) folgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (60) mit einer sich am
Maschinengestell abstützenden Kolben-Zylinder-Einheit (66) und mit einem Kantenfühler (46), der auf
die Kolben-Zylinder-Einheit (66) im Sinne einer Nachlaufsteuerung einwirkt, fest verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenfühler (46) einen die
Nachlaufsteuerung beeinflussenden Luftstrom mit zwei getrennten Steuerfahnen (120, 122) verändert,
von denen die eine Steuerfahne (120) die Warenbahnkante und die andere Steuerfahne (122) den
Rand des Schiingenbereiches abtastet.
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