DE273545C - - Google Patents

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DE273545C
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wick tube
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31014Wick stop devices; Wick fixing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- Ja 273545 -KLASSE 4g. GRUPPE
Fackel oder kerzenförmige Lampe mit Dochtheber.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1913 ata.
Die Erfindung betrifft eine Lampe für flüssigen Brennstoff mit einem Dochtheber, welcher aus zwei den Docht erfassenden Klauen und einer oben aus dem Dochtrohr herausstehenden Stange, mittels welcher die Klauen im Dochtrohr auf- und abwärts geschoben werden können, besteht. Gemäß der Erfindung sind an der Außenseite der Klauen Ansätze angebracht, und in der Dochtröhre sind
ίο zwei Quernuten vorgesehen, in welche diese Ansätze einschnappen können, um die Höhenlage des Dochtes in der Gebrauchsstellung und Ruhestellung zu sichern. Dabei werden die Klauen durch eine Feder auseinandergedrückt, so daß die Ansätze sicher in die Nuten einschnappen. Die Klauen bestehen aus zwei halben, wie üblich innen gezahnten Zylindermänteln, welche den Docht ganz umschließen. Es wird dadurch der Docht sehr gut gehalten, besser als bei den sonst bekannten einfachen Klauen.
In der Zeichnung ist ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht der Fackel ohne den Docht und mit aufgesetzter Kappe, so wie sie in der Tasche getragen werden kann. Fig. 2 ist eine Seitenansicht bei abgenommener Kappe, wobei die Dochtröhre geschnitten ist und der Docht sich in der Stellung zum Anzünden befindet.
Fig. 3 ist in größerem Maßstabe ein Schnitt durch die Lampe, die vollständig zusammengebaut ist.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3. .
Fig. 5 ist in größerem Maßstab eine Einzelansicht der Dochtröhre, wobei die einzelnen Teile je für sich gezeichnet und die eine Hälfte als Schnitt dargestellt ist.
Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht des abgenommenen Dochthebers.
In der Zeichnung bezeichnet 1 den Ölbehälter, der zweckmäßig zylindrisch ausgeführt ist und möglichst geringen-Durchmesser hat; er ist unten bei 2 geschlossen und oben bei 3 offen und hier von einem mit Innengewinde versehenen Ring 4 umgeben. Dieser Ring ist zweckmäßig aus Messing oder sonstigem Metallguß gedreht und der Teil 1, der aus Metallblech oder Rohr bestehen kann, ist in irgendeiner Weise mit ihm fest verbunden. Die Dochtröhre 5 besteht zweckmäßig ebenfalls aus einem Messingrohr und ist auf ihrer ganze Länge zylindrisch, abgesehen von zwei Stellen nahe ihren beiden Enden, an denen sie mit eingedrückten Nuten 6 und 7 versehen ist; die Nuten sind nach der Innenseite offen und bilden außen Rippen; ihr Zweck wird weiter unten erläutert werden. Es ist zu beachten, daß die Nuten winklig ausgeführt sind, und zwar ist die obere Wand der oberen Nut 6 ziemlich steil, ungefähr unter einem Winkel von 45 ° geneigt, während die untere Wand weniger stark geneigt ist, ungefähr in einem Winkel von 32 °; die Wände der unteren Nut 7 sind ungefähr ebenso ausgebildet, aber umgekehrt, so daß die steilere Wand nach unten zu liegt. Beide Nuten befinden sich in solchem Abstand von den Enden der Röhre 5, daß diese an ihren Enden zylindrische Teile von ungefähr 1 cm Länge
besitzt; auf das untere Ende ist ein Ring 8 aufgezogen oder sonstwie auf ihm befestigt, welcher einen breiten radialen Flansch 9 hat, der an seinem Umfang gerändelt ist. Unterhalb dieses Flansches ist die Größe und das Gewinde des Ringes 8 derart, daß er in das Innengewinde des Ringes 4 eingeschraubt werden kann, wodurch die Dochtröhre mit dem Ölbehälter verbunden ist, so daß sie aber leicht abgenommen werden kann, wenn der Behälter mit öl gefüllt oder gereinigt werden soll.
Der Docht 10 ist der bei solchen Fackeln allgemein gebräuchliche und besteht aus faserigem Stoff, wie Baumwollabfall, und ist ziemlich dick. Um den Docht in der Dochtröhre hochzuheben und ihn herunterzuschieben, wird ein Dochtheber verwendet, der am deutlichsten in Fig. 6 dargestellt ist. Dieser Dochtheber besteht aus einer nach oben stehenden Stange 11, mit einem Knopf 12 an ihrem oberen Ende, die einen winkligen Teil oder eine Abbiegung 13 besitzt; das untere Ende der Stange geht durch zwei Paare von ösen hindurch, die an den inneren Enden von halbzylindrischen Klauen 15 vorgesehen sind. Jede dieser Klauen hat nach innen stehende Zähne 16 rings um ihren oberen Rand und einen nach außen vorstehenden Ansatz 17 ungefähr in ihrer Mitte, wie in der Zeichnung dargestellt; um das untere Ende der Stange ist eine Feder 18 gewunden, deren Enden 19 sich gegen die inneren Flächen der Klauen legen und diese gewöhnlich nach außen drücken. Diese Vorrichtung wird an dem Docht angebracht, bevor er in die Fackel eingesetzt wird, und es wird dann das untere Ende des Dochtes durch die Dochtröhre eingeschoben, wobei die Klauen des Dochthebers zusammengedrückt und durch das obere Ende oder die Mündung der Dochtröhre eingeschoben werden; man schiebt dann den Dochtheber und den Docht durch Druck auf den Knopf am oberen Ende der Stange so weit nach unten, bis die Vorspränge des Dochthebers in die obere Nut 6 eintreten. Es steht dann das obere Ende des Dochtes etwas über die Mündung der Dochtröhre heraus, und in dieser Stellung kann der Docht zugerichtet und angezündet werden.
Wenn die Fackel ausgelöscht und vielleicht in die Tasche gesteckt werden soll, so wird das Licht ausgeblasen und der Dochtheber nach unten geschoben in die Dochtröhre hinein, wobei die Ansätze aus der oberen Nut austreten, in der Röhre nach unten gleiten und in die untere Nut 7 einschnappen. Es soll dann das obere Ende des Dochtes ungefähr mit dem oberen Ende der Dochtröhre abschneiden, wie in Fig. 3 dargestellt. Die Expansionskraft der Feder im Dochtheber, die dessen Klauen gewöhnlich nach außen drückt und deren Ansätze in die untere Nut hineindrückt, verhindert, daß der Docht und der Dochtheber durch die Röhre hindurch in den Ölbehälter fallen, besonders mit Rücksicht darauf, daß die untere Wand der Nut 7 ziemlich steil ist und mit beträchtlicher Reibung auf die Ansätze einwirkt.
Um die Fackel zu gebrauchen, wird die Kappe 24 abgeschraubt, der Dochtheber an seinem Knopf erfaßt und nach oben gezogen, so daß die Ansätze aus der unteren Nut 7 herausgleiten und in der Röhre 5 nach oben gehen, bis sie in die obere Nut 6 einschnappen, worauf der Docht angezündet werden kann. Nach dem Gebrauch wird das Licht ausgeblasen, der Dochtheber und der Docht nach unten geschoben, bis die Ansätze in die untere Nut eintreten, und es wird dann die Kappe wieder aufgesetzt und fest auf den schneidenartigen Rand 22 heruntergeschraubt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Fackel oder kerzenförmige Lampe mit Dochtheber aus zwei den Docht fassenden Klauen und einer daran befestigten, oben aus dem Dochtrohr herausstehenden Stange zum Auf- und Abbewegen der Klauen im Dochtrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die auseinanderfedernden, halbzylindrischen und im geschlossenen Zustande das Dochtrohr (5) ausfüllenden Klauen (15) mit nach außen stehenden Ansätzen (17) versehen sind, welche bei der Gebrauchs- und Ruhestellung des Dochtes in Quernuten (6 und 7) des Dochtrohres einschnappen.
2. Fackel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Quernut (6) der Dochtröhre nach oben eine stärker geneigte und nach unten eine weniger stark geneigte Wand besitzt, die untere Nut (7) umgekehrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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