DE273367C - - Google Patents

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DE273367C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/12Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using a single pendulum

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 273367 KLASSE 42 c. GRUPPE
in OSNABRÜCK.
Vorrichtung zum Anvisieren von horizontalen Ebenen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1913 ab.
Die Erfindung bezweckt, durch eine oder zwei sich auf- und abwärts bewegende nadeiförmige Zeiger Z leicht sichtbar zu machen, ob und eventuell wieviel die Lage einer Ebene, die durch ein oder zwei fest mit dem Gestell des Hilfswerkzeuges verbundene Zeiger oder Linien F gebildet wird, von der Horizontalen abweicht, oder ob ein naher oder entfernt liegender Punkt oder Gegenstand über oder
ίο unter dem Gesichtshorizont liegt. Der Hauptzweck ist, bei photographischen Aufnahmen die senkrechte Stellung der Platte bei Aufnahmen in Gesichtshöhe aus freier Hand zu prüfen. Zu diesem Zweck wird das Hilfswerkzeug an der Seite oder oben an dem photographischen Apparat leicht lösbar befestigt.
Um aber die obere und untere Kante der photographischen Platte, wenn sie senkrecht eingestellt ist, auch horizontal einstellen zu können, ist an dem in der Mitte des Hilfswerkzeuges auf und ab beweglichen Nadelzeiger Z ein Pendelkreuz S frei schwingend angebracht, dessen horizontale Arme bei der horizontalen Lage des schwingenden Nadelzeigers Z und des Hilfswerkzeuges selbst in der Sehrichtung mit dem schwingenden Zeiger und den fest angebrachten Zeigern zusammenfallen müssen. Sind zwei schwingende Nadelzeiger Z verwendet, so müssen diese mit einem festen Zeiger F sich decken.
In der Zeichnung sind vier Ausführungen des Hilfswerkzeuges in den Figurenreihen I, II, III und IV dargestellt, und zwar der Reihe nach je als Vorderansicht bei Horizontalstellung, als Seitenansicht bei Horizontalstellung, als Seitenansieht in schräger geneigter Stellung des Hilfswerkzeuges und als Schnitt a-b, e-f, g-h und l-m in derselben geneigten Stellung wie vor. Der Grundriß für die Figurenreihen I und II im Schnitt c-d (Fig. 5) und der Grundriß für die Figurenreihen III und IV im Schnitt i-k lassen die gegenseitige Lage der beweglichen Nadelzeiger Z zu den festen Zeigern F F erkennen.
Die die Bewegung einleitenden Gewichte sind durch Schraffierung gekennzeichnet.
Die Wirkungsweise des in der Figurenreihe I (Fig. ι bis 4) dargestellten Hilfswerkzeuges ist folgende: Der nadeiförmige Zeiger-Z, durch die dicke Linie ersichtlich gemacht, schlägt (Fig. 1) bis zu den punktierten Linien aus. Er ist über seine Drehachse D nach rechts verlängert und trägt hier ein Rollengehäuse, welches in die Aussparung des rhombisch geformten Gewichtspendels P eingreift und mit der Rolle durch das Übergewicht des Zeigers gegen die Rollbahn B gedrückt wird. Diese Rollbahn B ist ein Teil des unter der Decke des Hilfswerkzeugs frei aufgehängten Pendels, sie ist exzentrisch zur Pendelaufhängung angeordnet.
Bei der Bewegung dieses Exzenters B um die Drehachse des Pendels muß die um die Achse D schwingende Rolle R (Fig. 2 und 3) eine Auf- und Abwärtsbewegung machen, der der mit ihr verbundene Nadelzeiger umgekehrt folgt.
Fig. 4 macht den Ausschlag des Nadelzeigers bei der nach einer Seite geneigten Stellung des

Claims (3)

Hilfswerkzeuges ersichtlich; er zeigt nach oben. Er muß nach unten zeigen, wenn das Hilfswerkzeug nach der anderen Seite geneigt wird. In der Figurenreihe II (Fig. 5 bis 8) wird die in der Figurenreihe I zum Bewegen des Nadelzeigers Z verwendete exzentrische Rollbahn dadurch ersetzt, daß eine Verbindungsstange V mit ihrem oberen Drehpunkt im Mittelpunkt der exzentrischen Rollbahn B an dem Pendel P aufgehängt ist. Der untere Drehpunkt der Verbindungsstange V (Fig. 8) ist mit dem rückwärts verlängerten Nadelzeiger Z durch ein Universalgelenk K verbunden. Wenn die Verbindungsstange V durch die Schwingung des Pendels P auf und ab bewegt wird, muß der Nadelzeiger um die Drehachse D schwingen und die Abweichung oder die Stellung zur Horizontalen anzeigen. In der Figurenreihe III (Fig. 9 bis 12) sind parallel zu dem mit dem Hilfswerkzeug verbundenen festen Zeiger F zwei parallel liegende Nadelzeiger Z Z1 dargestellt, die um eine mitten zwischen ihnen angeordnete und mit ihnen verbundene Achse D schwingen. Diese Achse ist gleichzeitig die Drehachse des Pendelgewichts P im unteren Teil des Hilfswerkzeugs und mit dem Pendel fest verbunden. Die Schwingungen des Pendels werden hierdurch unmittelbar auf die beiden voneinander abhängigen Nadelzeiger Z Z1 übertragen. .Diese beiden Zeiger schwingen um ihre Achse in einer zylindrischen Fläche und zeigen, wenn sie sich im Gesichtsfelde untereinander und mit dem festen Zeiger decken, die Horizontalstellung des Hilfswerkzeugs an. Die Figurenreihe IV (Fig. 13 bis 16) stellt das Hilfswerkzeug wie die Figurenreihe III dar, mit dem Unterschiede, daß hier nur ein schwingender Nadelzeiger vorhanden ist und die Drehachse D des Zeigers Z, der ebenfalls mit dem Pendel fest verbunden ist, mit dem einen festen Zeiger F zusammenfällt und der andere Zeiger F auf der anderen Seite des Nadelzeigers, wie bei den Fig. 9 bis 12, am Hilfswerkzeug ruhend befestigt ist. Der Nadelzeiger Z beschreibt, mit der Drehachse D und dem festen Zeiger F parallel bleibend, wie der Nadelzeiger Z in der Figurenreihe III eine zylindrische Fläche und schlägt in der Sehrichtung in die von der Drehachse D und dem festen Zeiger gebildeten Ebene ein, wenn das Hilfswerkzeug horizontal steht. Das Pendelkreuz S in jeder der Figurenreihen I bis IV ist an den schwingenden Nadelzeigern um eine dünne, senkrecht zu den Nadelzeigern Z angebrachte Achse frei beweglich. Die horizontalen Arme dieses Kreuzes werden durch das am unteren senkrechten Arm eingesetzte Übergewicht beständig in wagerechter Lage erhalten. Das Pendelkreuz 5 kann, ohne die Wirksamkeit zu schädigen, auch an einem der festen Zeiger oder Linien F oder am Gestell des Hilfswerkzeuges angebracht werden. In den Vorderansichten, den Grundrissen und den Schnitten der Figurenreihen I bis IV sind die festen Zeiger F durch dicke bzw. dick punktierte Linien gekennzeichnet, während diese Linien in den Seitenansichten nur durch je einen Punkt angedeutet worden sind. Nach vorn und hinten ist das Hilfswerkzeug mittels durchsichtiger ebener oder konkaver Glasscheiben in der Sehrichtung geschlossen, um die beweglichen Teile zu schützen. Die festen, nicht beweglichen Zeiger F können durch dunkle Linien an den Glasscheiben ersetzt werden. Pate ν t-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Anvisieren von horizontalen Ebenen für photographische oder geodätische Zwecke, bestehend aus einem schwingenden Pendel, welches seine Bewegung auf einen nadeiförmigen Zeiger so überträgt, daß dieser in einer zur Schwingungsebene des Pendels senkrecht liegenden, ebenen oder zylindrischen Fläche auf und ab bewegt wird, gekennzeichnet durch ein in der Mitte des schwingenden Nadelzeigers quer zur Sehrichtung frei schwingend angebrachtes Pendelkreuz, dessen horizontale Flügel bei horizontaler Lage des Werkzeuggestells in die Ebene der schwingenden und der festen Zeiger fallen und durch zwei an dem Gestell des Werkzeugs zu beiden Seiten des schwingenden Zeigers fest angeordnete parallele Zeiger oder Linien, die derart. angebracht sind, daß der bewegliche Nadelzeiger in ihre Ebene fällt, wenn die Vorrichtung in der Sehrichtung horizontal eingestellt ist.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei schwingende Zeiger in Verbindung mit , einem festen Zeiger vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen und festen Nadelzeiger, die Linien und das Pendelkreuz derart in dem von der Vorrichtung umrahmten Beobachtungsfelde angeordnet.no sind, daß der freie Durchblick und die genaue Beobachtung der gesuchten Gegenstände oder des Bildes über oder unter und neben den Zeigern nicht beeinträchtigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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