DE27284C - Becherwerk für Schiffe - Google Patents

Becherwerk für Schiffe

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Publication number
DE27284C
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DE
Germany
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downpipe
connection
pipe
ship
ships
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Application number
DENDAT27284D
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English (en)
Original Assignee
J. P-SPRECKELS in San Francisco
Publication of DE27284C publication Critical patent/DE27284C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B17/00Vessels parts, details, or accessories, not otherwise provided for
    • B63B17/06Refuse discharge, e.g. for ash

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Becherwerk hat den Zweck, einestheils die Asche der Feuerung auf Schiffen über Bord zu bringen, anderenteils aber auch die zum Betrieb der auf Deck befindlichen Hülfsmaschinen nöthigen Kohlen aus den unteren Räumen emporzuschaffen. Es besteht im wesentlichen aus drei Theilen: einem Sammelkasten im unteren Schiffsraum nahe am Schornstein, welcher Asche oder Kohlen empfängt, einem aus einer endlosen Reihe von Schaufeln bestehenden Hebewerk nebst der dazugehörigen Betriebsmaschine und einem durch das Deck und die Seitenwand des Schiffes gehenden Fallrohr.
Der Sammelkasten A ist auf dem Boden des Feuerungsraumes in gleicher Höhe mit dem Boden des Aschenbehälters oder auf irgend einer passenden Stelle so angebracht, dafs beim Entleeren des Aschenbehälters, welches gewöhnlich einmal in 6 Stunden geschieht, die Asche mit Leichtigkeit in diesen Kasten geschafft werden kann. Die Seitenwände desselben sind senkrecht und genügend weit von einander entfernt, um die Schaufeln des Hebewerkes zwischen sich durchzulassen. Der Boden des Kastens ist ausgehöhlt, und in den Seitenwänden desselben ist die Achse einer Rolle B gelagert, um welche der endlose, die Schaufeln C tragende Riemen D geschlungen ist. Ueber dem Verdeck des Schiffes ist der Riemen über eine zweite Rolle E geschlungen, deren Welle ein Zahnrad G trägt, welches mit dem auf der Treibwelle / sitzenden Trieb H in Eingriff ist, Fig. 1. Das Gestell J der die Welle / treibenden Maschine ist auf einem an dem Schiff befestigten Rahmen K angebracht. Der zwischen den beiden Rollen B und E liegende Theil des endlosen Riemens D ist von einem Gehäuse F umschlossen. Das obere Ende des Fallrohres L wird durch eine die obere Rolle E umgebende Haube M gebildet, welche bewirkt, dafs der Inhalt der Schaufeln beim Gange der letzteren über die obere Rolle nach dem Fallrohr L geleitet wird. Dieses Rohr geht in nahezu senkrechter Richtung nach abwärts durch das Verdeck Q, biegt sich unter demselben, eine schräge Richtung annehmend, geht durch die Seitenwand des Schiffes und mündet aufserhalb derselben ins Freie aus.
Um Verstopfungen im unteren Theil des Fallrohres L vorzubeugen oder dieselben nöthigenfalls zu entfernen, ist bei N ein Wasserrohr angebracht, welches in der Richtung des unteren Theiles des Fallrohres in dasselbe eintritt, und durch welches mittelst des Ventils O, Fig. i, ein Wasserstrahl von der Pumpe zur Säuberung des Rohres eingelassen werden kann.
Das Oeffnen und Schliefsen der in den untersten erweiterten Theil des Fallrohres unmittelbar hinter der äufseren Schiffswand eingesetzten Klappe P wird durch einen an der inneren Schiffswand angebrachten Hebel auf die in Fig. 2 dargestellte Art und Weise bewirkt. Mittelst einer Setzschraube oder eines Sperrhakens kann diese Klappe festgestellt werden. Wenn der Aufzug nicht zum Ausleeren der Asche gebraucht wird, bleibt die Klappe P geschlossen und dient dann dazu, die Einströmung von Wasser in das Fallrohr unmöglich zu machen.
Dient der Aufzug zum Heben von Kohlen auf Deck, so wird ein gewölbter Boden S an einer Stelle unmittelbar über dem Deck Q in
das Rohr eingesetzt. An dieser Stelle ist eine Thür R in der Seite des Rohres angebracht, so dafs beim Oeffnen derselben die auf den eingesetzten Boden S fallenden Kohlen auf das Verdeck gelangen. Anstatt mit Asche wird der Sammelkasten A in diesem Falle mit Kohlen gefüllt.
Beim Heben von Asche wird der Boden S aus dem Rohr L herausgenommen und die Thür R geschlossen. Damit die Asche das Leder des Riemens D nicht beschädige, mufs sie erst abgekühlt werden, ehe sie in den Sammelkasten A gebracht wird, was durch Zusatz von Wasser geschieht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Aufzügen zum Heben von Asche oder
    Kohlen auf Schiffen:
    i. Die Anordnung eines Sammelkastens A mit ausgehöhltem Boden in Verbindung mit der an einem endlosen, über Rollen laufenden Riemen D sitzenden Schaufeln C und dem nach der Aufsenwand des Schiffes führenden und daselbst mündenden Fallrohr L.
    Das in nahezu senkrechter Richtung von der oberen Rolle B nach dem Verdeck führende und unterhalb des Verdeckes in schräger Richtung sich erstreckende Fallrohr L in Verbindung mit dem in dasselbe eintretenden Wasserrohr N und dem Ventil O.
    Das mit einer Haube M versehene und zur Aufnahme der zu hebenden Stoffe bestimmte Rohr L, welches sich von dem oberen Ende der die Hebung bewirkenden endlosen Schaufelkette nach abwärts und unter dem Deck nach auswärts durch die Wand des Schiffes erstreckt, in Verbindung mit einer Klappe P innerhalb der erweiterten Mündung dieses Rohres, durch welche diese Mündung verschlossen werden kann.
    Das Fallrohr L in Verbindung mit einem drehbaren oder herausnehmbaren gewölbten Boden S, welcher nach dem unteren Rand einer durch die Thür R verschliefsbaren Oeffnung innerhalb des Rohres schräg abfällt, so dafs durch denselben die darauf fallende Füllung aus dem Rohr auf das Verdeck gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT27284D Becherwerk für Schiffe Active DE27284C (de)

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