DE272709C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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- F16K31/18—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float
- F16K31/20—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 272709 KLASSE 47g. GRUPPE
ERICH BRAUNS in BERLIN-TEMPELHOF.
Schwimmerventil, insbesondere für Brennstoffbehälter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1912 ab.
Beim autogenen Schweißverfahren werden Einrichtungen verwandt, welche derart wirken,
daß ein flüssiger Brennstoff, z. B. Benzol, durch den Druck derselben Sauerstoffbombe
dem Schweißbrenner zugeführt wird, welche auch den erforderlichen Sauerstoff für
die Schweißflamme liefert. Bei dieser Anordnung liegt eine Explosionsgefahr vor insofern,
als in dem Augenblick, da das Benzolniveau bis zur Höhe der Mündung der Austrittsöffnung gesunken ist, die im Benzolkessel
vorhandenen, mit Sauerstoff geschwängerten Benzoldämpfe durch die Zuleitung zum Brenner treten können, so daß von dort
rückwärts Zündung und folglich eine Explosion verursacht werden kann. Gegen diese
Gefahr hat man sich zu schützen versucht, indem man zunächst das Benzol in stählerne
Bomben von entsprechender Festigkeit unterbrachte, außerdem durch Vorschalten von in
bekannter Weise nach Art von Wasserverschlüssen wirkenden Explosionstöpfen.
Während die stählerne Bombe durch ihr hohes Gewicht und ihre Unhandlichkeit die
Verwendbarkeit beeinträchtigt, ist der Explosionstopf nur dann wirksam, wenn er in vorgeschriebener
Lage sich befindet.
Die vorliegende Erfindung sieht nun zur Behebung der beschriebenen Übelstände ein
Schwimmerventil vor, bei welchem das Neue darin besteht, daß das Ventil mit dem
Schwimmer derartig freigelenkig verbunden ist, daß das Ventil nur in der vorgeschriebenen
Arbeitslage geöffnet werden kann.
Nach einer anderen Ausführung ist das Ventil mit einer Zusatzbelastung versehen, so
daß es sich auch dann nicht öffnet, wenn das Gefäß umgekehrt wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungen des Erfindungsgegenstandes in den Fig. 1
und 2 im Schnitt veranschaulicht, während die Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie x-y
der Fig. 1 darstellt.
Nach der Fig. 1 ist über das Rohr α ein
Gtimmischlauch c gezogen, dessen Ende zu einem hohlen Schwimmer d ausgebildet ist.
An der Unterseite des Schlauches c ist eine Ventilöffnung b in Gestalt eines Schlitzes angeordnet.
Durch den Schlitz b kann Flüssigkeit in das Rohr α gelangen, wenn das Gefaß,
in dem das Schwimmerventil untergebracht ist, genügend gefüllt ist und der Auftrieb
des Schwimmers in der Pfeilrichtung g-f wirksam ist.
Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wirkt auf das Ventil b
eine an dem Auslaßrohr α befestigte Blattfeder c ein, welche das Ventil gegen die Wirkung
des Schwimmers d geschlossen zu halten sucht. Der Schwimmer ist dabei frei
beweglich mit dem Ventil verbunden, und die Ventilspindel geht frei durch eine Öffnung in
der Blattfeder hindurch. Das Gewicht des Schwimmers ist kleiner als die Schlußkraft
der Feder, so daß das Ventil geschlossen bleibt, wenn das Gefäß umgekippt ist und
das Gewicht des Schwimmers das Ventil zu öffnen sucht. Der Auftrieb des Schwimmers
ist im Verhältnis zur Federkraft so bemessen, daß er das Ventil nur dann öffnen kann,
wenn er in der Richtung e-f wirkt, was der Fall ist, wenn der Behälter sich in der richtigen
Stellung befindet.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Schwimmerventil, insbesondere fürBrennstoffbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil mit dem Schwimmer derartig freigelenkig verbunden ist, daß es nur in der vorgeschriebenen Arbeitslage des Brennstoffbehälters geöffnet werden kann.
- 2. Schwimmerventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil mit einer Zusatzbelastung (Gewicht, Feder) versehen ist, so daß es sich auch dann nicht öffnet, wenn das Gefäß umgekehrt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE272709C true DE272709C (de) |
Family
ID=529238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT272709D Active DE272709C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE272709C (de) |
-
0
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