DE2720936A1 - Kabeleinfuehrung - Google Patents

Kabeleinfuehrung

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DE2720936A1
DE2720936A1 DE19772720936 DE2720936A DE2720936A1 DE 2720936 A1 DE2720936 A1 DE 2720936A1 DE 19772720936 DE19772720936 DE 19772720936 DE 2720936 A DE2720936 A DE 2720936A DE 2720936 A1 DE2720936 A1 DE 2720936A1
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Ewald Nelken
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/30Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/305Cable entries
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/088Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings or inlets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Beschreibung Kabeleinführung Die Erfindung betrifft eine staub- und wasserdichte Kabeleinführung in eine Gehäusewand, insbesondere von Schaltkästen, Instrumentengehäusen, Verteilerkästen, Elektrogeräten od. dgl.
  • Staub- und wasserdichte Kabeleinführungen in Gehäusen werden bisher mit sogenannten Panzergewinden ausgeführt. Um ein Kabel beispielsweise in einen Schaltkasten mit einem metallischen Gehäuse einzuführen, ist es bei dieser herkömmlichen Art notwendig, ein aus Schraubenhülse, Überwurfmutter und Dichtring bestehendes Panzergewinde mit geeignetem Durchmesser auszuwählen, das metallische Gehäuse mit einem passenden Bohrloch zu versehen, die Schraubenhülse in das Bohrloch einzusetzen und von der entgegengesetzten Seite des Gehäuse die Uberwurfmutter auf die Schraubenhülse aufzudrehen. Diese Arbeit ist ausgesprochen aufwendig. Bei der Notwendigkeit, Kabel unterschiedlicher Durchmesser in ein Gehäuse einführen zu müssen, bedarf es neben der Einbringung verschiedener Bohrlöcher in das Gehäuse zusätzlich verschiedener Bohr- und Schraubwerkzeuge, um das Gehäuse mit Löchern unterschiedlicher Durchmessern zu versehen und in diese Löcher die verschiedenen Panzergewinde einzubauen. Es ist bereits bekannt, Gehäuse mit konzentrischen Sollbruchstellen unterschiedlicher Durchmesser zu versehen, die eine gewisse Erleichterung bieten. Derartige Sollbruchstellen sind aber im wesentlichen für Gehäuse aus Kunststoff geeignet.
  • Bei der Kabeleinführung mit Panzergewinden ist eine nachträgliche Xnderung der Kabeleinführung in eine mit größerem Durchmesser nur sehr schwer möglich, eine Änderung der Kabeleinführung in eine mit kleinerem Durchmesser wenn überhaupt nur mit äußerst großen Aufwand verwirklichbar. Häufig ist eine derartige Änderung wegen des großen Aufwandes so unzweckmäßig, daß das ältere Gehäuse gegen ein neues ausgetauscht wird.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Panzergewinde ist, das sie nur für querschnittlich kreisförmige Kabel geeignet sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist bei Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik die Schaffung einer gattungsgemäßen Kabeleinführung, die das Einleiten eines oder gleichzeitig mehrerer Kabel in ein Gehäuse erlaubt, wobei die Kabel sowohl unterschiedliche Außenabmessungen und unterschiedliche Querschnittsformen aufweisen können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Kabeleinführung der Gattung dadurch gelöst, daß die von dem oder den Kabeln zu durchsetzende Wand mit einer den Durchtritt mehrerer Kabel erlaubenden Öffnung versehen ist und diese mit plastisch verformbaren Dichtleisten verschließbar ist.
  • In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Dichtleisten an Tragelementen befestigte Schaumgunileisten sind. Durch die Erfindung ist es möglich, in ein Gehäuse, beispielsweise einen Schaltkasten, Kabefstaub- und wasserdicht einzuführen, wobei die Anzahl, die Form und die Durchmesser der Kabel in einem breiten Bereich variieren können, da sich die Dichtleisten im Gebrauch den Konturen der Kabel
    anpassotb
    und sich staub-und wasserdicht und die Kabel anlegen.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß Zusatzarbeiten vollständig entfallen, wenn Kabel nachgezogen werden müssen.
  • Durch die Erfindung ist ein weiterer Vorteil dadurch gegeben, daß der Winkel, mit dem das Kabel auf die zu durchsetzende Gehäusewand auftreffen soll, nicht ein annähernd rechter sein muß. Um bei Panzergewinden sich nicht der Gefahr eines Kabelbruches auszusetzen, sollten die Kabel möglichst im rechten Winkel eingeführt werden. Diese Forderung wird ebenfalls durch die Erfindung entbehrlich.
  • In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß wenigstens ein Tragelement beweglich an der Gehäusewand angeordnet ist, wobei in vorteilhafter Weiterbildung die Tragelemente der Dichtleisten im Randbereich der Durchtrittsöffnung angeordnete Winkeleisen sind. Durch diese Maßnahme wird in besonders vorteilhafter Weise die Anbringung der Dichtleisten ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß ist auch vorgesehen, daß die Tragelemente in der Gebrauchslage gegeneinander verspannbar sind. Dadurch kann in vorteilhafter Weise die Anschmiegung des plastischen Materials der Dichtleisten an die Kabel erhöht werden.
  • In weiterer Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß ein Tragelement für die Dichtleisten zusätzlich mit Halteklammern und/oder Kabelklemmen oder dergleichen ausgerüstet ist. Durch diese Maßnahme wird einmal die Montage der Kabel vereinfacht und zum anderen erreicht,daß die Kabel Zug- oder Druckbelastungen ausgesetzt werden können, wenn beispielsweise das Gehäuse nicht stationär montiert ist, sondern im Gebrauch bewegt wird, so daß die Kabel geschleppt werden.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus dem Inhalt der Ansprüche, welche dieser Beschreibung vorangehen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben werden. Es zeigen: Fig. 1 die Aufsicht auf einen Gehäuseflächenausschnitt mit einer Kabeleinführung, Fig. 2 einen Schnitt durch die Kabeleinführung gemäß Linie II - II in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Kabeleinführung in der Darstellung gemäß Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Kabeleinführung in der Darstellung gemäß Fig. 2.
  • Das Gehäuse 1 eines Schaltkastens oder eines Gerätes ist nur andeutungsweise dargestellt. Die von Kabeln 3 zu durchsetzende Wand 2 ist mit einem Durchbruch oder einer Offnung 4 versehen.
  • Zwei Dichtleisten 5 aus Schaumgummi oder einem vergleichbaren, plastischen Material, deren Breite im dargestellten Ausführungsbeispiel etwas kleiner ist, als die halbe Breite der Öffnung 4 und deren Länge größer ist als die Länge der Öffnung 4 sind an Winkeleisen 6 und 7 befestigt. Das Winkeleisen 6 ist fest mit der Wand 2 verbunden, beispielsweise verschweißt, verklebt oder verschraubt. Das Winkeleisen 7 ist beweglich an der Wand 2 angebracht.
  • In Fig. 1 ist die Verdrehbarkeit des Winkeleisens 7 um den Drehpunkt 8 in Pfeilrichtung 21 dargestellt, wobei die aus der Gebrauchsstellung verdrehte Lage des Winkeleisens gestrichelt dargestellt ist.
  • In Fig. 2 ist angedeutet, daß die Bewegbarkeit in Pfeilrichtung 17 des Winkeleisens 7 durch Verschraubungen 9 ermöglicht wird, deren Schraubenschäfte 10 in Langlöchern 11 geführt werden1 die in dem auf der Wand 2 aufliegenden Schenkel des Winkeleisens 7 oder in Umkehrung in der Wand 2 (nicht dargestellt) vorgesehen sind.
  • Die Verschwenkbarkeit des Winkeleisens 7 um die äußere Kante 12 seines auf der Wand 2 in der Gebrauchslage aufliegenden Schenkels ist in Fig. 3 schematisch wiedergegeben. Dabei kann beispielsweise ein Scharnierd4, wie dargestellt, vorgesehen sein oder jede andere, die Bewegung in Pfeilrichtung 15 erlaubende Einrichtung. Das Winkeleisen 7 kann auf seiner in der Gebrauchslage auf der Wand 2 aufliegenden Seite zusätzlich mit einer Dichtung 20 ausgerüstet sein, um die Kabeleinführung in jedem Falle staub- und wasserdicht zu machen.
  • In Fig. 4 ist eine weitere Möglichkeit dargestellt, das Winkeleisen 7 zu bewegen. Aus diesem Grunde sind bei diesem Ausführungsbeispiel Exzenter 16, die sich mit einem Exzenterteil in Eingriff mit der Wand 2 und mit dem anderen Exzenterteil in Eingriff mit dem der Wand 2 zugekehrten Schenkel des Winkeleisens 7 *s Eingriff befinden, so daß ti bei Bewegung der Exzenter 16 eine Verschiebung der Winkeleisen 7 in Pfeilrichtung 17 von der geschlossenen Stellung der Kabeleinführung in die geöffnete Stellung und umgekehrt ermöglicht wird, vorgesehen.
  • Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch der Kabeleinführung wird wenigstens ein Tragelement -in den dargestellten Ausführungsbeispielen das Winkeleisen 7 - der Dichtleisten 5 in eine das Einziehen der Kabel 3 ermöglichende Stellung gebracht, beispielsweise verdreht, verschwenkt oder verschoben. Danach werden die Kabel 3 eingezogen und gegebenenfalls in an dem entsprechenden Tragelement angebrachten Kabelklemmen 19 festgelegt. Sodann wird das in der Öffnungsstellung sich befindende Tragelement in die geschlossene Stellung gebracht. Die beiden Tragelemente können gegebenenfalls durch Spannelemente gegeneinander verspannt werden.
  • In Fig. 1 sind Spannschrauben 18 dargestellt, die das Winkeleisen 7 in Richtung auf das Winkeleisen 6 verspannen und so den Dichtleisten 5 eine hohe Anpresskraft gegen die eingezogenen Kabel 3 verleihen können. Die Spannelemente können auch Zuganker, Federn oder dergleichen sein.
  • Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, ermöglicht die Plastizität der Dichtleisten 5 die staub- und wasserdichte Durchsetzung der Wand 2 von Kabel 3 verschiedener Querschnittsgrößen und -konturen, sowie verschiedene Durchtrittswinkel.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, insbesondere nicht auf die Art der Tragelemente in Form von Winkeleisen. In gleicher Weise ist es möglich, einen Teilbereich der Dichtleisten auf der Unterseite mit einem Tragblech zu versehen und dann dieses Tragblech nach Art der Erfindung an der Gehäusewand zu befestigen. Es ist auch möglich, daß bei der Herstellung der Öffnung 4 freiwerdende Material der Gehäusewand an einer Längsachse aufzufalzen und daran eine Dichtleiste 5 anzubringen, so daß das Winkeleisen 6 entbehrlich wird.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung und in den Patentansprüchen offenbarten Merkmale des Anmeldungsgegenstandes können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1St aub- und wasserdichte Kabeleinführung in eine Gehäusewand, insbesondere von Schaltkästen, Instrumentengehäusen, Verteilerkästen, Elektrogeräten od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die von dem oder den Kabeln (3) zu durchsetzende Wand (2) mit einer den Durchtritt mehrerer Kabel (3) erlaubenden Öffnung (4) versehen ist und diese mit plastisch verformbaren Dichtleisten (5) verschließbar ist.
  2. 2. Kabeleinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleisten (5) an Tragelementen befestigte Schaumgummileisten sind.
  3. 3. Kabeleinführung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Tragelement beweglich an der Gehäusewand (2) angeordnet ist.
  4. 4. Kabeleinführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Tragelement verschiebbar und/oder verschwenkbar und/oder verdrehbar an der Gehäusewand (2) angeordnet ist.
  5. 5. Kabeleinführung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente im Randbereich der Durchtrittsöffnung (4) angeordnete Winkeleisen (6, 7) sind.
  6. 6. Kabeleinführung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente in der Gebrauchslage gegeneinander verspannbar sind.
  7. 7. Kabeleinführung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verspannung der Tragelemente Spannschrauben (18) vorgesehen sind.
  8. 8. Kabeleinführung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verspannung der Tragelemente Exzenter (16) vorgesehen sind.
  9. 9. Kabeleinführung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tragelement für die Dichtleisten (5) zusätzlich mit Halteklammern und/oder Kabelklemmen (19) od. dgl. für die Kabel (3) ausgerüstet ist.
    Beschreibung
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