DE270989C - - Google Patents

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DE270989C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B31/00Swimming aids
    • A63B31/08Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs
    • A63B31/14Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs with valve-flaps

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Erhöhung der Schwimmgeschwindigkeit, bestehend aus einer am Schenkel anschnallbaren Schiene, an welcher eine Flosse derart angelenkt ist, daß sie beim Zusammenziehen der Beine niederklappt, bei deren Ausstoßen dagegen eine zur Schwimmrichtung senkrechte oder nahezu senkrechte Lage einnimmt.
Gegenüber Vorrichtungen dieser Art kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die Flosse schräg zur Längsachse der Schiene angebracht ist oder unter verschiedenen, den jeweiligen Verhältnissen entsprechenden Winkein festgestellt werden kann.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt
Fig. ι die an das Bein angeschnallte Vorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Draufsicht derselben. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen eine zweite Ausführungsform in Vorder- bzw. in Rückenansicht.
Die Schiene 1, welche z. B. aus Aluminium-, Kupfer- oder Stahlblech hergestellt sein kann, schmiegt sich an die Form des Beines an und ist oben und unten, d. h. unmittelbar unter dem Knie und über \ dem Knöchel, mittels Riemen 6 an dem Bein angeschnallt, und zwar derart, daß die Schiene 1 nach außen zu liegen kommt, und deren Mittellinie mit der Beinaußenfläche zusammenfällt. Die Schiene 1 ist zur Aufnahme der Riemen 6 oben und unten zweiseitig mit Ansätzen 4 versehen (Fig. 2), durch deren Durchbrechungen 5 die Riemen 6 durchgesteckt sind. Die Schiene 1 kann mit einer Rippe 9 verstärkt sein. Um das Gelenk 2 der Schiene 1 (Fig. 1) ist die das Wesen der Erfindung bildende Flosse 3 drehbar angeordnet, die in ihrer oberen, der größten Ausschwingung entsprechenden Stellung (Fig. 1) in vollen Linien dargestellt ist. In der entgegengesetzten Richtung ist die Bahn der Flosse durch einen Schrauben anschlag 8 begrenzt, dessen Schraube in der mit der Schiene 1 befestigten Mutter 7 auf- und abwärts beweglich ist, wodurch das Maß der Ausschwingungen der Flosse 3 geregelt werden kann. Auch letztere kann durch Rippen 10 und durch weitere, in der Zeichnung nicht veranschaulichte Rippen in der Nähe bzw. längs des Gelenkes 2 versteift sein, so daß auch ein aus dünnem Blech hergestellter Flügel den nötigen Widerstand bieten kann. Die Flosse kann man gleichfalls aus Aluminium-, Stahl- oder Messingblech herstellen.
Die Flosse 3 ist in bezug auf die Längsachse der Schiene 1 etwas schräg, etwa unter einem Winkel von 85 ° befestigt, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Diese schräge Einstellung paralysiert die beim Ausstoßen der Beine eingenommene schräge Stellung und hat ferner
den Vorteil im Gefolge, daß die auf die Flosse 3 wirkende Kraft auch in eine lotrechte Komponente zersetzt wird, die der auftreibenden Kraft entspricht. Diese Komponente erleichtert dem Schwimmenden, sich über Wasser zu halten.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der oben beschriebenen nur dadurch, daß die Flosse 3 unter einem beliebigen Winkel einstellbar ist. In diesem Falle ist die Flosse 3 nicht unmittelbar mit der Schiene 1, sondern mit der halbkreisförmigen Platte 11 gelenkig verbunden, mit welcher die Flosse um den durch die Schiene 1 durchgreifenden Zapfen 81 drehbar ist.
Die genaue Führung bei der jeweiligen Einstellung gewährleisten dabei bogenförmige Schlitze 12, in welchen in beliebiger Lage feststellbare Schrauben 13 gleiten.
In Fig. 4 ist die horizontale Lage der Flosse 3 in vollen und die zwei äußersten Stellungen derselben in gebrochenen Linien dargestellt.
Zufolge dieser Anordnung wird es ermöglicht, daß die Flossen zu jeder Zeit, den jeweiligen Erfordernissen entsprechend, verstellt werden können.
Wirkungsweise der Vorrichtung; Man schnallt je eine Flosse auf jedes Bein mittels der Riemen 6 an. Während des Schwimmens werden die Flossen 3 beim Zusammenziehen der Beine infolge des Widerstandes, den das Wasser bietet, niedergeklappt und in die in gebrochenen Linien dargestellte Lage (Fig. 3) gebracht. In dieser Lage üben dieselben, nachdem sie das Wasser mit der Kante schneiden, keinen namhaften Widerstand aus. Beim Ausstoßen der Beine dagegen schwingen die Flossen aus und nehmen die in vollen Linien dargestellte Lage ein, wobei sie die in der Einleitung erwähnte Wirkung zeitigen, indem sie sich mit ihrer ganzen Fläche gegen den Wasserstrom legen.

Claims (3)

' Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Erhöhung der Schwimmgeschwindigkeit, bestehend aus einer am Schenkel anschnallbaren Schiene, in welcher eine Flosse derart angelenkt ist, daß sie beim Zusammenziehen der Beine niederklappt, bei deren Ausstoßen dagegen eine zur Schwimmrichtung senkrechte oder nahezu senkrechte Lage einnimmt, gekennzeichnet durch die schräge Feststellung der Flosse in bezug auf die Längsachse der Schiene.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flosse (3) in bezug auf die Schiene
(1) den jeweiligen Anforderungen entsprechend unter verschiedenen Winkeln feststellbar verbunden ist.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine mit der Flosse (3) gelenkig verbundene und mit derselben um einen festen Punkt (81) ausschwingbare Platte (11), sowie durch deren Bohrungen und bogenförmige Schlitze der Schiene (1) durchgreifende Feststellschrauben (13).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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